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Rezensionen zu
Es ist dein Planet

Sascha Mamczak, Martina Vogl

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)

Umweltschutz, Klimawandel, Artensterben - Themen, die zur Zeit sehr stark diskutiert werden und an denen kein Weg mehr vorbei führt. Jeder wird auf irgendeine Art oder Weise damit konfrontiert und hat seine eigene Meinung dazu. Da die Protestaktionen von Umweltdemonstranten und die Fridays for Future Bewegung immer größer wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis diese umstrittene Diskussion auch seinen Weg in die Literatur findet. "Es ist dein Planet" ist ein Buch, welches genau diese aktuellen Probleme auf der Erde aufgreift und darüber diskutiert, im Speziellen auch darüber, was man dagegen tun kann. Die Gedanken werden als eine Art Projektarbeitsstunde in der Schule dem Leser näher gebracht. Eine provokante Äußerung sorgt dafür, dass sich sechs Schüler zusammenfinden, die gemeinsam überlegen, was auf der Erde so grundsätzlich schief läuft, und eigene Ideen gegen den "Irrsinn" entwickeln. Mit dieser inhaltlichen Aufmachung wird eigentlich auch schon die Hauptzielgruppe dieses Buches deutlich: Schüler, vorzugsweise alle ab Jahrgang 2000, wie dem Abspann zu entnehmen ist. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch wirklich wunderbar für Schüler oder Leute, die langsam mit dem Thema in Berührung kommen. Denn es werden grundsätzliche Probleme der Erde vorgestellt und sich an das Thema herangetastet. Fragen werden aufgeworfen, die zum Weiterdenken und eigenem Auseinandersetzen mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz anregen. Für jemanden wie mich, der jetzt zum Beispiel durch sein FöJ schon sehr viel damit in Berührung gekommen ist und auch tiefgreifend darüber diskutiert, dem wird das Buch nicht allzu viele neue Erkenntnisse bringen. Größtenteils werden hier die bereits großräumig diskutierten Probleme angesprochen. Erfahrene "Umweltaktivisten" werden außer ein paar möglicherweise anregenden Gedankengängen nicht viel mehr aus diesem Buch herausziehen können, weshalb ich es eher Leuten empfehlen würde, die sich neu mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Was ich allerdings sehr spannend finde und der Grund ist, weshalb es vielleicht doch auch für “Umweltaktivisten” zumindest einen kleinen Blick Wert ist, das sind die unterschiedlichen Meinungen und Positionen der Schüler vor allem zu Beginn. Die Sechsergruppe bietet mit ihren Ansichten einen ziemlich guten Querschnitt der Gesellschaft, wodurch man auch mal mit anderen Meinungen in Berührung kommt und diese möglicherweise auch verstehen lernt. Gerade diese verschiedenen Blickwinkel auf die Situation waren für mich unheimlich interessant, weil es wie ich finde, gerade bei einem so großen und tiefgreifenden Problem, wichtig ist, die anderen Meinungen zu kennen und auch ein Stück weit zu verstehen. Auf die Ideen, die gegen Ende des Buches vorgestellt werden, möchte ich nicht weiter eingehen, da muss jeder selbst entscheiden, inwieweit er sie als sinnvoll ansieht. Das Buch ist in einem einfachen und lockeren Schreibstil geschrieben, was das Lesen sehr kurzweilig macht, aber eben auch auf die mögliche Zielgruppe abgestimmt ist. Sehr schön und ein echter Blickfang sind die Illustrationen, die einem immer mal wieder auf den Seiten begegnen. Etwas störend fand ich hingegen die relativ lange Ansprache der Autoren am Ende, da sie, wie ich finde, einige vorher sehr durchdachten und tiefgreifenden Aussagen in gewisser Weise widersprechen. Dieser Widerspruch wird von den Autoren zwar versucht klein zureden, für mich ist er aber dennoch da und aus diesem Grund etwas störend. Fazit Dieses Buch setzt sich auf erzählende und anschauliche Weise mit den aktuellen Themen der Umweltzerstörung und des Klimawandels auseinander. Empfehlen würde ich es vor allem Neulingen in diesem Bereich, Leuten, die sich näher damit auseinandersetzen wollen und in erster Linie jungen Schülern, die das Buch vielleicht sogar als Anlass für ein eigenes Klassengespräch über das Thema nehmen.

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Kurz vor den Sommerferien soll eine 7. Klasse im Rahmen einer Projektwoche zum übergeordneten Thema „Wir tun was für die Umwelt“ in drei Gruppen Ideen zum Energie sparen, Bio-Essen in der Mensa und dem Park in unmittelbarer Schulnähe erarbeiten und präsentieren. Als ein Schüler seine Gedanken dazu ehrlich äußert, geraten er und der Lehrer schnell in einen Disput. Auf den Punkt gebracht, vertritt der Schüler die Meinung, dass die ganzen Umweltprobleme doch von den Erwachsenen verursacht wurden, die mit ihrem ganzen selbst ausgedachten Irrsinn Planeten ruiniert haben. Daraufhin richtet der Lehrer eine vierte Arbeitsgruppe mit dem renitenten Schüler als einzigem Mitglied ein. Es geht dann ein Zettel herum, auf dem sich Schüler*Innen namentlich einer Gruppe zuordnen sollen. Der Lehrer ist sehr erstaunt, fünf weitere Namen in der neu gegründeten Gruppe zu finden. Die anderen haben sich aus sehr eigennützigen Gründen für die Gruppe eingetragen, raufen sich aber zusammen und starten ihre Arbeit, indem sie sich zunächst mit dem „Irrsinn“ beschäftigen und die Lesenden erfahren in den folgenden sechs Kapiteln mehr darüber, auch in Form von interessanten Fakten. Logisch, dass sich daran die Frage anschließt, was Jugendliche tun können, um diesem Irrsinn zu begegnen. Die verbleibende Zeit bis zur Präsentation der Gruppenergebnisse ist knapp… Schließlich stellen die Gruppenmitglieder ihre Ideen nacheinander vor und ernten nicht nur den Applaus des Lehrers. Dieses ansprechend in schwarz-weiß illustrierte Buch ist insofern interessant und lesenswert, als es einerseits sowohl Faktenwissen und Ideen altersgerecht und unterhaltsam in Romanform präsentiert, andererseits im Fazit die im 21. Jahrhundert geborene Leserschaft ermutigt und auffordert, ebenso wie Greta Thunberg und die Bewegungen Fridays /Scientists / Parents / Farmers / Sports for Future, die Stimme zu erheben und dem Irrsinn aktiv zu begegnen. Dem Planeten – und damit auch uns – läuft nämlich die Zeit davon. Wir empfehlen „Es ist dein Planet – Ideen gegen den Irrsinn“ für Menschen ab 12 Jahren und für den Einsatz im Unterricht ab Jahrgang 6. Das Buch ist ein klimaneutrales Druckprodukt und wurde uns vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben diese Rezension eigenständig verfasst und keine Klappentexte oder Verlagsinformationen benutzt.

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Wir tun was für die Umwelt! ist Thema des diesjährigen Schulprojektes und das auch noch zwei Wochen vor Schulschluß, dann sind Sommerferien. Nicht jeder hat Lust mitzumachen. 6 Kids fallen aus dem Rahmen und werden vom Lehrer "verdonnert" eine eigene Projektgruppe zu bilden. Einfühlsam werden die 7. Klässler vom Lehrer in Eigenverantwortung an das Thema herangeführt. Jeder soll seinen Traum, seine Vorstellung was sich verändern soll und möglichst auch wie, am Ende der Woche vorstellen. So wandelt sich die eigene Hoffnungslosigkeit, eben der persönlich gefühlte Irrsinn, langsam von Tag zu Tag zu einer Idee und einer umsetzbaren Möglichkeit. Wunderbar werden die Aussagen, die wir alle schon immer mal benutzten, genutzt um eine Wendung im Denken zu ermöglichen: Wir tun so, als könnten wir auch irgendwo anders leben. Die Menscchen machen einfach immer so weiter. Macht doch endlich was! Ich kann eh nichts bewirken. Die Erwachsenen haben es vermasselt. Alles Schöne verschwindet. Was mich besonders berührt hat: Jeder der 6 ist ein Aussenseiter und findet doch gerade in dieser Gruppe seine Stärken. Gemeinsam entwickeln sie sich weiter. Jeder findet seine eigene ganz persönliche Antwort auf die Aufgabenstellung. Letztendlich wachsen sie an der Aufgabe und bekommen eine Ahnung, was sie alles bewirken können im Hier und Jetzt. Und doch ist das Buch kein "Alles wird Gut, wenn wir nur zusammenhalten oder unsere Träume leben". Es bleibt realistisch und zeigt doch, dass wir alle zusammen etwas bewirken können. Jeder mit seinen eigenen individuellen Stärken und Schwächen. Ich hoffe, dass das Buch in den Schulen eingesetzt wird und so unseren jungen Menschen neue Möglichkeiten zeigt sich zu entwickeln und Selbstverantwortung zu übernehmen. Ich habe es schon einigen Lehrer empfohlen. Das Cover ist zeitgemäß und ansprechend und macht neugierig hineinzuschauen. Das Format des Buches ist klein, ca. DIN A5, und somit ganz untypisch. Doch gerade das Format macht das Thema leicht und händelbar. Das Buch wurde auf Umweltschutz-Papier gedruckt. Texte und Zeichnungen sind jugendgerecht und ansprechend. Die Wortwahl ist nicht überzogen. Fazit: Ein gutes Buch um in Schulen aktiv für den Unterricht eingesetzt zu werden bzw. es dient hervorragend als Anregung für Lehrer, das Thema mal von einer anderen Seite zu beleuchten.

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Zwei Wochen vor den Sommerferien, die Projektwoche zum Thema Umwelt steht in Pauls Klasse an. Doch Paul hat irgendwie keinen Bock, sich mit dem Thema zu beschäftigen, die Erwachsenen sind schließlich Schuld an allen Umweltproblemen, und dann muss sich natürlich die kommende Generation darum kümmern, das, was die Erwachsenen versaut haben, wieder zu beheben. Deshalb will sich Paul strikt aus der Projektwoche raushalten, und bekommt direkt vom Klassenlehrer seine eigene Gruppe aufgezwungen. Ihm schließen sich fünf andere Jungs und Mädels an und gemeinsam sinnen sie über „Irrsinne“ und Probleme der Gesellschaft, bezogen auf Umwelt, nach und bringen eigene, teils sehr verrückte, Ideen an, die sie dann am Ende der Woche der Klasse vorstellen dürfen. Zugegeben, es ist ein Kinderbuch. Die Protagonisten sind zwar 13 bis 14 Jahre alt und in der 7. Klasse, aber sie verhalten sich eben wie Grundschüler, was auch ihre Vorschläge („Außerirdischen Tag“) zeigen. Dennoch ist es wahnsinnig süß gemacht, der Schreibstil ist leicht verständlich und das Thema Umwelt wird auf spielerische Art vermittelt, beziehungsweise die Leser werden zum Nachdenken angeregt. Die Zielgruppe würde ich einstufen mit für 7-12 Jährige gemacht. Man erfährt sehr wenig über die Charaktere, was für dieses Buch aber auch wirklich nicht wichtig ist, schließlich sollen die „Irrsinne“ und die Ideen im Vordergrund stehen. Es ist eine sehr leichte Lektüre für zwischendurch, ich habe für die, sehr groß geschriebenen und mit Bildern versehenen 200 Seiten eine knappe Stunde gebraucht. Die Ideen sind wirklich süß und teilweise auch sehr nützlich. Es ging den Autoren auch nicht um politische Lösungen, sondern um Lösungen, wo jeder mit sich selbst anfangen kann, und Kindern ein Verständnis von Klimawandel und Ozonschicht zu geben, was, wie ich finde, total gelungen ist. Ich befinde mich nun mal wirklich nicht mehr in der Zielgruppe, aber auch für mich war das Buch mal etwas Anderes, etwas Interessantes, deshalb vergebe ich 3.5 Sterne.

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Tolles Buch

Von: Würfelheld

23.05.2016

Ich lese ja viel aus dem Phantastik-Bereich und da allerdings meistens SF. Dieses Vergnügen kann man allerdings nicht ewig haben, zu mindestens, wenn man sich so das ein oder andere Dilemma, welches wir unseren Planten antun, vor Augen führt. Harter Tobak? Mh, aber daher mal ein Jugendbuch zum Thema „Umwelt“. Klappentext: Eigentlich kann sich doch jeder von uns eine andere, bessere Welt vorstellen: eine Welt, in der wir mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen so schonend umgehen, dass die jungen Menschen von heute eine lebenswerte Zukunft haben werden. Die Frage ist nur: Warum geschieht nicht, was sich jeder vorstellen kann? Wer oder was hindert uns daran? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich dem Irrsinn entgegenzustellen, den wir mit unserem Planeten veranstalten? Ein Buch zum Mitdenken und Weiterdenken, zum Mitmachen und Weitermachen, zum Hinterfragen und Sich-Engagieren Inhalt: Sechs Schüler einer 7.Klasse sollen während einer Schulprojektwoche jeweils ein Thema zur Problematik Umweltschutz/Umweltverschmutzung angehen. Die Sechs stecken rasch ihre Köpfe zusammen und schauen sich das Thema Umweltschutz mal aus ihren Augen genauer an. Dabei werfen sie viele Fragen auf und finden dazu auch einige Antworten. Dabei schwankt die Oberfrage „was können wir kleinen Schüler schon machen“ allerdings permanent mit über. Damit aber nicht genug. Das Buch entwickelt auch eine Dynamik hin zu „Freundschaft“ und wie diese an einem Thema entlang entstehen kann. Meine Meinung: Dieses Jugendbuch mischt genau die richtigen Bestandteile zusammen um zu gefallen. So trifft man auf leichte Sprache, schöne Illustrationen und ein schwieriges Thema, welches auf leichte Weise heruntergebrochen wird, ohne dabei seinen Sinn zu verlieren. Das Buch ist optimal für „Einsteiger“ in die Thematik gedacht und sollte auch so betrachtet werden, schließlich sollte man hier immer im Hinterkopf haben, es ist ein „Jugendbuch“. Die Anregungen die es liefert sollten ausreichen um aufs Thema aufmerksam zu machen. Ich für meinen Teil war sehr überrascht und angetan von diesem kleinen feinen Werk. Meine Wertung: 4 von 5 Würfel

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Schreibstil Der Schreibstil ist wunderbar unterhaltsam. Er erklärt auf humorvolle Weise die Problematik des Umweltproblems und arbeitet Schritt für Schritt Lösungsansätze für dieses Thema mit den Protagonisten heraus. Mir hat der Aufbau des Buches sehr gut gefallen, denn vor allem für die junge Leserschaft, die mit diesem Buch angesprochen werden soll, ist er gut geeignet. Auch wird die Komplexität des Themas gut für die etwa 12jährigen Leser herabgebrochen, so dass sie das Umweltproblem trotz ihren jungen Alters gut verstehen können. Meine Meinung Paul und seine Mitschüler "müssen" sich mit einer Projektwoche "Wir tun was gegen die Umwelt" auseinandersetzen. Bis auf den Lehrer kann sich allerdings niemand für diese Projektwoche begeistern, denn was soll ich schon für die Umwelt tun? Ein Mensch kann doch nichts bewirken, wenn die restliche Menschheit dem Umweltproblem weiter den Rücken zukehrt? Schritt für Schritt arbeiten sich Paul und seine Mitschüler in Gruppen an das Thema heran und machen sich Gedanken über verschiedene Themen unter dem Oberthema "Umwelt". Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven und Denkansätzen geschrieben, so dass man sich meist selbst in einem der Schüler wiederfindet, der einen ähnlichen Denkansatz verfolgt, den man selber zum Thema "Umwelt" in sich trägt. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt, denn ich war auch eher ein Mensch, der der Meinung war, dass es nicht viel bringt, wenn ein einzelner Menschen etwas gegen die Umwelt tut. Doch das Buch hat mich in meinem Denken sehr verändert und bewegt, wie ich es vorher nicht für möglich gehalten hätte. Jeder kann im Kleinen etwas für die Umwelt tun, wenn man nur den Mut und die Motivation dazu hat .... Bewertung Ich bin absolut begeistert von dem Buch und kann es wirklichen jedem Menschen, egal welchen Alters oder mit welcher Einstellung zum Thema Umwelt, nur empfehlen. Lest dieses Buch! Das Buch regt den Leser zum Nachdenken über ein wirklich sehr wichtiges Thema an. Das Buch ist zwar ab 12, aber nach oben ist keine Altersbeschränkung zu setzen.

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Martina Vogl und Sascha Mamczak haben mit " Es ist dein Planet - Ideen gegen den Irrsinn" ein Buch geschrieben, welches nicht nur spannend sondern auch sehr lehrreich ist. Mir hat der Schreibstil und die Wortwahl des Autorsduos gut gefallen. Ich fühlte mich mitten in einer Gruppe diskutierender Teenager. Auch kamen die Gefühlsregungen der Kinder während der Diskussionen sehr gut bei mir an. Egal ob es Paul war, der doch sehr festgefahren ist in seiner Meinung und die Welt als Hoffnungslos verloren sieht, oder Lina die ihre Umwelt haargenau analysiert um an der richtigen Stelle etwas zu unternehmen. Ohne Umschweife wird über das Thema "Umwelt" besprochen. Mir gefällt die Art wie diese Thematik in eine altersgerechte Geschichte eingebaut wurde. Das Buch ist grob in zwei Teile geteilt. Im ersten Abschnitt erklären und sie Kinder aus ihrer Sicht was man aus welchem Grund für die Umwelt tun sollte oder auch nicht. Positives wird gegen Negatives gestellt. Die Sichtweise der einzelnen Kinder wird in separaten Kapiteln diskutiert. So kann jedes Kind einmal die Hauptperson sein. Aussagekräftige Zeichnungen und Grafiken begleiten und unterstützen den Text. Gerade die Diagramme sind sehr interessant. Sie zeigen uns die knallharte Wahrheit. Im Alltag machen übergehen wir solche Gedanken gerne. Es ist ja so einfach eine Kuststoffflasche zu kaufen. Glas ist schwer und viele Sorten werden nicht angeboten. Ausserdem ist es oft billiger einen Gegenstand neu zu kaufen, statt diesen zur Reparatur zu bringen... Genau solche "Kleinigkeiten" kann jeder einzelne für sich ändern. "Vielleicht geht es gar nicht darum, ob eine Sache etwas bringt oder nicht. Sondern einfach darum, was dir wichtig ist." Der zweite Abschnitt befasst sich mit Ideen zur Problemlösung. Was kann jeder einzelne von uns tun um die Umwelt zu schützen. Die Gruppe erklärt uns aus wie jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann. Dieser Abschnitt hat mir weniger gut gefallen wie der erste, da vieles Wiederholt wurde. Was im ersten Teil zusammengetragene und den Freunden vorgestellte wurde nun kreativ und ideenreich der Klasse vorgetragen. Hier mussten die Kinder ihr Talent für Referate zeigen. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Die Zielgruppe - Kinder ab 12 Jahre- wird an ein heikles aber alltägliches Thema herangeführt. Wie wichtig ist das jeder einzelne etwas tut, egal wie klein der Erfolg sein wird, wird hier sehr gut dargestellt. "Das ist ja, als würde eine Ameise einem Elefanten einen Fußtritt verpassen" Ein Buch was sich hervorragend als Schullektüre eigenen würde. Das Buch zeigt das wir nicht immer über die Folgen unseres Handelns Nachdenken. Unterbewusst kaufen wir das was uns angeboten wird. Nehmen wir uns ein T-Shirt unter die Lupe, stellen wir fest, das ein Verkaufspreis von 3€ nicht wirtschaftlich sein kann. Die Materialien, die Näher, der Versand (übers Meer), der Handel usw... möchten bezahlt werden. Da bleibt irgendetwas auf der Strecke. Möchtet ihr nach diesem Buch mehr Informationen zum Thema Umwelt lesen, so schaut auf die Homepage ideengegendenirrsinn (de).

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Das Autorenduo Sascha Mamczak und Martina Vogl haben mit ihrem Buch Es ist dein Planet: Ideen gegen den Irrsinn, welches im Heyne fliegt Verlag erschienen ist, eine spannende und unterhaltsame Lektüre veröffentlicht, die für mehr Klimaschutz wirbt und das bereits in einem machbaren und nachvollziehbaren Rahmen. Das Buch Es ist dein Planet ist in zwei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Zum einen gibt es da den Irrsinn und zum anderen verschiedene Lösungsansätze im Abschnitt Was können wir tun?. Das Buch orientiert sich an einer fiktiven Projektwoche in der Schule. Die Schulferien stehen kurz bevor, alle Klausuren sind geschrieben und die Lehrer wissen nichts mehr mit sich und den Schülern anzufangen. Was bietet sich da besser an als eine Projektwoche?! Schwerpunkt dieser Woche soll das grob umrissene Thema Wir tun was für die Umwelt sein. Schön und gut, dachte sich auch der junge Paul. Er ist immer aufmüpfig und will das letzte Wort haben, so auch in diesem Fall. Das führt ihn zu seinem eigenen Projekt in dieser Themenwoche, da er sowieso alles pessimistisch sieht und alle anderen Schuld haben, möchte Pauls Lehrer, dass er seine eigenen Ideen zum Thema Klimaschutz erarbeitet. Daraufhin schließen sich noch fünf weitere Mitschüler der kleinen Gruppe von Paul an und los geht es. Zunächst wird in der Gruppe der alltägliche Irrsinn der Gesellschaft diskutiert. Jedes Mitglied der Gruppe wirft einen Aspekt in die Runde und dann wird diskutiert. Es geht um Punkte wie „Die Menschen machen einfach immer so weiter“ oder“Ich kann eh nichts bewirken„. Nachdem alle den ihrer Meinung nach größten Irrsinn erläutert haben, schlagen die Gruppenmitglieder ihre Lösungsideen vor und so versuchen Sie, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Gesellschaft beizutragen. Auf ihre ganz eigene Weise. Wer bei diesem Buch jetzt die absolute Lösungsidee zur Bekämpfung des Klimawandels gesucht hat, den muss ich leider enttäuschen denn das ist leider nicht der Fall. Vielmehr geht es darum, was jeder einzelne Mensch machen kann, um selbst einen kleinen Teil zum Schutz des Klimas beizutragen. Dieses Buch soll zum Mitdenken anregen und vor allem die junge Zielgruppe dazu bewegen, sich wirklich Gedanken um die Zukunft und das Klima der Erde zu machen. Es ist wirklich einfach gehalten, die Sprache ist sehr jugendlich und das Anspruchsniveau befindet sich auf einem gerungen Level aber das ist genau so beabsichtigt. Es ist nicht für uns Erwachsene gedacht sondern vor allem für Kinder und Jugendliche in der Schule und dort gehört es hin. Meiner Meinung nach zeigt das Autorenduo viele wichtige Aspekte auf und erläutert diese Zielgruppengerecht, sodass es jeder Mensch verstehen kann. Ich hätte mir zwar etwas tiefergehende Beschreibungen gfewünscht aber nun gut, vielleicht hatte ich auch zu hohe Ansprüche. Aber alles in allem kann ich dieses Buch sehr empfehlen und es sollte in keinem Schulunterricht fehlen. Fazit zu Es ist dein Planet: Ideen gegen den Irrsinn Angenehme Lektüre, die zum Nachdenken und Mitmachen anregt und für mehr Klimaschutz wirbt

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