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Rezensionen zu
Scorpion: Angriff

Andrew Kaplan

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„Er ist die letzte Waffe im Kampf gegen den Terror ...“ (Zitat Klapptext) „Scorpion Angriff“ ist der Auftakt einer Thrillerserie des amerikanischen Autors Andrew Kaplan. Inhalt: Nick Curry ist SCORPION. Aufgewachsen als Waisenkind in der arabischen Wüste lernte er alles, was er zum Überleben benötigte, studierte in den USA und ging später zur Armi, danach zum CIA. Er ist nicht nur ein Sprachtalent, sondern die letzte Hoffnung gegen den Terror, denn er kennt sich hervorragend mit Waffen aus. Nichts gibt es was ihm nicht gelingt. In diesem Band ist er auf der Jagd nach einem Terroristen, genannt der Palästinenser. Diese hat großes vor. Eine Hetzjagd durch den Mittlernen Osten und Europa beginnt ... Meinung: Der Autor reiht sich in eine Reihe vieler Autoren ein, bei denen zwar eine interessante Geschichte dahinter steckt, aber es wieder einmal um das gleiche Thema, Amerika und böse islamische Terroristen geht. Dabei fängt der Thriller sehr verwirrend an und es dauert etwas, bis Licht ins Dunkel kommt. Im weiteren Verlauf jagt eine Schauplatz den Nächsten, es gibt immer wieder neue Gegenspieler was letztendlich zur Folge hatte das ich total verwirrt war. Etwas weniger währe hier sinnvoller gewesen. Insgesamt fehlt diesem Thriller der richtige Mix aus Handlung und Spannung, er vermochte mich einfach nicht zu fesseln, was zum Teil aber auch an der schwerfälligen Schreibweise liegen mochte. Der Protagonist bewegt sich in einem rasanten Tempo durch die Handlung, dabei blieb er mir leider immer sehr unnahbar und fern. Es war nicht möglich einen Bezug zu ihm aufzubauen. Wem dies nicht weiter stört und wer actionreiche Handlung mag wird dennoch an diesem Thriller seine Freunde haben. Für mich gab es einfach zu viele Schauplätze, zu viele Charaktere und auch die Handlung allgemein sticht sich nicht aus der Masse der vielen anderen amerikanischen Autoren heraus, was ich sehr Schade fand, denn der Klapptext hat hier doch einen sehr spannenden Thriller versprochen. Erwähnenswert ist das umfassende Glossar am Ende des Thrillers. Hintergrundinformationen werden hier ausführlich beschrieben und es wird auf realistische Personen eingegangen. In Kürze: Schreibstil: sehr schwerfällig, flüssiges lesen war nicht möglich Charaktere: leider sehr unnahbar Handlung: stellenweise unrealistisch, zu viele Schauplätze und zu viele Charaktere minderten den Lesegenuss Fazit: mittelmäßiger Thriller mit vielen Ecken und Kanten

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