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Rezensionen zu
Sonntags im Maskierten Waschbär

Stefan Nink

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Kurzbeschreibung Wenn Siebeneisen und seine Freunde wieder einer Spur folgen, dann kann es nur rund gehen... Denn jeder der die Drei schon von ihren Abenteuern kennt, weiß dass es hier immer wieder was zu entdecken gibt. Früher waren die Drei eher ruhiger und gediegener mit ihrer Tipp-Kick Wette, aber mitleerweile hat sich seitdem einiges geändert und sie wohnen nicht mehr in Deutschland sondern in den USA und sind als NIU eine Firma für ,,Nichts ist unmöglich'' Aufträge. Und in diesem Fall ist das nicht nur der Leitspruch sondern auch die Aufträge sind mehr als einmal sehr verzwickt. Aber wenn Siebeneisen und Wipperfürth und Schatten eine Spur haben, dann hält sie nichts mehr auf... :) Cover Das Cover ist wieder einmal Klasse gelungen und umgesetzt und für mich nicht nur zum Titel sondern auch zum Inhalt passend. Denn hier fängt die neue Geschichte mit einem Fund im Maskierten Waschbär an! ;) Ein toller Eyecatcher!!! Schreibstil Der Autor Stefan Nink hat einen flüssigen Schreibstil, der mich wieder einmal bildlich mit auf die Reise unserer Freunde genommen hat. Ich liebe die Erzähl Story und dem damit verbundenen Geheimnis oder den Geheimnissen die ans Licht kommen. Man kann also nie sagen wie es gerade verläuft was es nicht nur spannend macht sondern einen sprichwörtlich darin versinken lässt. Die Freunde sind so unterschiedlich und trotzdem wie liebgewonnen Charaktere denen man beim Ermitteln sehr gerne zuschaut. Sei es jetzt in New Orleans oder früher in Indien oder einfach beim Tipp-Kick Spielen im Fetten Hecht. Absolut sehr gut umgesetzt und auch die Gedanken die hinter dieser Geschichte stehen. Das schreit für mich nach eindeutig mehr!!! :) Meinung Wenn die NIU sich einschaltet, dann sind wir bei Siebeneisen und seinen Freunden angekommen und ihrem neuesten Fall.... Denn Siebeneisen lebt mittlerweile mit Wipperfürth und Schatten in New Orleans und gemeinsam versuchen sie mithilfe ihrer Agentur rätselhaften Aufträgen nachzugehen. Denn nachdem sie schon einige Abenteuer erlebt haben sei es jetzt in Indien wo sie dem Maharadscha geholfen hatten eine angeblich magische Ganesha Statue aufzuspüren oder den Grund für den Umzug entdeckten in Form von Lawn die in New Orleans lebt. Eines wird es nie...langweilig! Alles in allem war es Siebeneisen nur recht und mittlerweile ist er froh mit seinen Freunden nicht nur hier zu sein, sondern einem sehr interessanten Fall auf der Spur zu sein. Denn Frampton, der Besitzer des Maskierten Waschbären alias Waschsalon hat ihm eine Kiste mit Notizbüchern in die Hand gedrückt die er gefunden hat. Siebeneisen weiß das dies ein sehr interessanter Fund ist, denn ein gewisser bayerischer Cowboy Namens Alois Moosbichler, der wiederum sehr oft einen gewissen Cody erwähnt der eigentlich William F. Cody alias Buffalo Bill war. macht das ganze zu einem Abenteuer. Das wiederum erscheint Siebeneisen sehr zu interessieren auch wenn die Tagebücher etwas wirr sind oder in dem Fall so geschrieben wurden, das man manches Mal das Gefühl hat, das ein paar Seiten fehlen könnten. Aber trotz allem wird er fündig, denn dort steht etwas Unglaubliches drin. Und zwar eine Mumie die keine geringere war wie die des letzten Inkaherrschers. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und nicht nur das, denn auch noch viele neue Gegner werden hier auftreten denn ein Inkaschatz schürt schon so manches Verlangen. Und Siebeneisen hat wieder mal alle Hände voll zu tun. Was mir hier sehr gut gefällt ist das man wieder von Siebeneisen und seinen Freunden liest und wie es ihnen mittlerweile geht und dann kommt der Teil mit Frank dem Mafioso der hier eine Rolle spielt und seinen Angestellten Zack, Serg und Razzo. Für mich wieder einmal Klasse zusammengeführt und alles läuft wie ein roter Faden durchs Buch und baut diese Spannung auf. :) Fazit Absolut gelungen und für mich wie alle Teile von Stefan Nink absolut lesenswert!!! Ich komm da aus dem Grinsen und mit raten nicht mehr heraus und gleichzeitig wird man mitgenommen in die verschiedensten Orte. 5 von 5 Sternen

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Worum geht's? Eigentlich lebt es sich für Siebeneisen und Lawn, der Frau an seiner Seite, in New Orleans ganz ruhig. Zusammen mit seinen Freunden Wipperführt und Schatten betreibt er eine Agentur, die scheinbar für immer verloren gegangene Sachen wiederfinden soll. Und ob man es glauben mag oder nicht, die drei haben es mittlerweile zu einer gewissen Berühmtheit geschafft. In ihrer Freizeit treffen sich die Freunde aus Oer-Erkenschwick im Maskierten Waschbären, einer Mischung aus Waschsalon und Vinothek. Wer Wipperführt und Schatten kennt, weiß aber, dass ein Leben ohne Katastrophen und Nerven aufreibende Reisen um die ganze Welt nicht in Frage kommt. Die beiden nehmen einen neuen Auftrag an. Gesucht wird die Mumie des letzten Inkaherrschers. Doch dieses Mal schwört sich Siebeneisen, das alles anders wird. Er schickt die beiden Experten allein auf die Suche. Sehr schnell wird aber klar, dass das ohne ihn nichts wird und so begibt sich der gutherzige Kerl wieder auf eine abenteuerliche Suche auf der er gleich zu Beginn in Las Vegas zockt und einen Indianer kennenlernt, der Hilfe verspricht. Meine Meinung: Für alle Siebeneisen-Fans ist das dritte Buch der Reihe um den sympathischen Herrn aus Oer-Erkenschwick und seine verpeilten Kumpels wieder ein Muss! Wer lustige Erzählungen und gute und abgedrehte Charaktere mag, wird Siebeneisen und seine Freunde lieben. Ich bin total begeistert, wie auch bei den Vorgängern. Irgendwie sind diese Bücher ganz mein Geschmack. Stefan Ninks Schreibstil ist herrlich locker und voller Wortwitz. Ich mag das sehr und könnte seine Bücher jedes Mal in einem Rutsch durchlesen. Eine Kuriosität folgt der nächsten. Sonntags im Maskierten Waschbär spielt gut fünf Jahre nach Freitags in der Faulen Kobra. Mittlerweile haben die drei Herren eine Agentur gegründet und gehen ihrem "Hobby", der Suche nach verschwundenen Dingen, nun auch beruflich nach. Die Charaktere sind der Hammer. Siebeneisen ist ein gutmütiger Kerl, der dank seiner Freunde immer in abenteuerliche Situationen gerät und das wieder glattbügeln muss, was die beiden selbsternannten Experten verkorksen. Und bei den beiden hat er da wirklich viel zu tun. ;-) In New Orleans hat der ruhige Mann aus Oer-Erkenschwick seine Liebe gefunden, eine Frau, die mit Geistern kommunizieren kann. Für sie hat er der Heimat sogar den Rücken gekehrt. Wipperführt weiß auch in diesem Buch wieder alles besser und hält seinen Begleitern einen Vortrag nach dem anderen. Er selbst findet sich und seine Ideen brilliant, ausbaden muss es eh meist ein anderer. Wipperführt ist die Sorte Freund mit der man es nicht unbedingt leicht hat. Er und seine Art würden mich persönlich sehr schnell an meine Grenzen bringen. ;-) Der Typ ist pausenlos am Schwafeln und wirklich resistent was Kritik angeht. Der übergewichtige Schatten muss sich dieses Mal auch mehr quälen als in den beiden ersten Büchern, denn Siebeneisen will den Auftrag nicht selbst ausführen. Er schickt die beiden Freunde einfach allein los. Schatten und Wipperführt kommen aber nicht weit und stecken sehr schnell wieder in Schwierigkeiten, was eigentlich zu erwarten war. An dieser Stelle möchte ich aber nicht zu viel verraten. Besonders gefallen hat mir das neue Mitglied der "Clique". Den meisten Menschen reicht das Kerlchen nur bis zu den Knien, es ist furchtbar neugierig, sehr flink, flauschig und trägt eine Maske. Der kleine Waschbär ist wirklich drollig und dank Ninks wunderbarer Beschreibungen hat man manchmal das Gefühl, dass das kleine Tier namens Bandito auch bei uns mit am Esstisch sitzen könnte. ;-) Parallel zu Siebeneisen und seinen Freunden findet eine weitere Handlung statt. In New York haben sich drei Männer mit einem Mafiamitglied angelegt und sind nun auf der Flucht. Das Dreiergespann weist schon ein paar Parallelen zu Siebeneisen und Co auf. Der "Anführer" dieser Gruppe hat es mit seinen beiden Kollegen nämlich genauso schwer wie Siebeneisen mit seinen beiden Helfern. :-) Insgesamt also wieder ein sehr lustiges Buch mit skurrilen Situationen und wirklich starken und sonderbaren Charakteren, die für viele Lacher sorgen.

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Siebeneisen ist zurück! Erneut schickt der Autor Stefan Nink seinen Helden auf eine Reise. Dieses Mal geht es in "Sonntags im maskierten Waschbär" auf eine Amerika-Reise. Drei Jahre sind seit den Ereignissen aus "Freitag in der faulen Kobra" vergangen. Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten haben eine Agentur gegründet, die sich auf das Auffinden unfindbarer Gegenstände spezialisiert hat. Sie sind nach New Orleans gezogen, wo sie auch ihren Firmensitz haben. Dann entdecken sie die Aufzeichnungen eines bayerischen Cowboys. Und der erzählt von der Mumie des letzten Inkaherrschers. Und so darf am Ende Siebeneisen wieder durch die Welt reisen, "geleitet" von Wipperfürth und Schatten. Ob das gut gehen kann? Man kennt das handlungstragende Trio natürlich inzwischen. Wipperfürth, der an zig VHS-Kursen teilgenommen hat und auf die absonderlichsten Reiserouten kommt, nur um am Ende ein paar Cent zu sparen. Der schwer übergewichtige Schatten, der schon bei der geringsten Bewegung in Schweiß ausbricht. Und Siebeneisen, der die Pläne der beiden immer durchführen darf, sehr zu seinem Leidwesen. In ihrem mittlerweile dritten Auftritt ist einem natürlich angst und bange, ob Stefan Nink eine Geschichte abliefern würde, die nur wie ein lauer Aufguss der früheren Abenteuer wirken würde. Doch das Gegenteil ist der Fall! Genau wie im vorherigen Roman beweist der Autor, dass er durchaus in der Lage ist, die Grundformel der Geschichte so zu variieren, dass es nicht schal wirkt. Denn dieses Mal lässt er Schatten und Wipperfürth ebenfalls mitreisen. Was, wie man sich denken kann, zu so mancher Katastrophe führt. Allein die Kapitel, wo das Trio in einen Kanyon steigt, ist zum Schießen! Und auch sonst nutzt der Autor jede Gelegenheit, um Siebeneisen leiden zu lassen, einfach weil sich seine beiden Freunde schon wieder Unmögliches geleistet haben. Das schöne? Man wird immer wieder laut loslachen. Denn Stefan Nink beweist erneut sein Gefühl fürs Timing und Abstruse. Sei es der Auftritt eines deutschen Chores, bestehend aus alten Menschen, inmitten eines amerikanischen Wachsalons oder Siebeneisens Fähigkeit, immer wieder verletzt zu werden, man kommt manchmal aus dem Lachen nicht mehr heraus. Gleichzeitig zeigt sich erneut, dass Stefan Nink seine Figuren wohlweislich hat wachsen lassen. Sie sind nicht mehr mit den Figuren zu vergleichen, die noch zu Beginn des ersten Bandes aufgetreten sind. Vor allem Siebeneisen lässt sich längst nicht mehr so viel gefallen, wie noch früher. Er sagt deutlich seine Meinung und man spürt, wie er sich so manches Mal am Riemen reißen muss, um nicht handgreiflich zu werden. Nebenbei erfährt man auch die Geschichten dreier Gauner, die vor ihrem Boss fliehen müssen. Zunächst fragt man sich, was dieser Plot soll? Doch dann lässt Stefan Nink diesen Handlungsfaden mit dem Haupthandlungsfaden übereinkreuzen. Zuvor wird man sich aber köstlich amüsieren, einfach weil die Gruppe so herrlich blöd dargestellt wird. Allerdings hoffe ich, dass die Geschichte von Siebeneisen und Co jetzt auserzählt ist. Dreimal hat Stefan Nink es jetzt geschafft, eine hervorragende Story zu schreiben. Ob es auch ein viertes Mal funktioniert? Darf bezweifelt werden. Doch zum Abschluss ist dieses Buch ein "Klassiker" und ein "Splashhit".

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Die Geschichte: Siebeneisen (der Mann ohne Vorname) ist inzwischen aus dem beschaulichen Oer-Erkenschwick zu seiner Liebsten Lawn nach New Orleans gezogen. Dummerweise haben es sich seine beiden Freunde Wipperfürth und Schatten nicht nehmen lassen, ebenfalls auszuwandern. So kommt es, dass die Drei nun in Amerika eine gemeinsame Agentur gegründet haben mit dem Namen “NIU”, was für “Nichts ist unmöglich” steht. Und dementsprechend lauten auch ihre Aufträge: sie sollen Verschwundenes aller Art rund um den Globus wieder finden. Als sie durch Zufall an eine Menge alter Tagebücher eines etwas durchgeknallten Bayern geraten, der damals mit dem legendären “Buffalo Bill” durch die Lande gezogen ist, stoßen sie auf etwas Interessantes. In den teils sehr wirren Aufzeichnungen ist die Rede vom letzten Herrscher der Inkas. Wipperfürth und Schatten sind sofort Feuer und Flamme und wollen dessen Mumie aufspüren. Doch zunächst steht noch ein runder Geburtstag auf der Tagesordnung: Schatten wird 50 und Wipperfürth hat mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut, um ein rauschendes Fest zu organisieren. Wer die Reihe bereits kennt, der kann sich bereits vorstellen, wie das aussieht, denn Wipperfürth ist für seinen Geiz berüchtigt. Etwa zur gleichen Zeit will es der Zufall, dass einige der Tagebücher nicht ebenfalls bei “NIU” landen, sondern einem Gangstertrio in die Hände fallen. Die wittern aufgrund des Inhalts auch sofort ihre Chance auf das Vermächtnis der Inkas und begeben sich auf Schatzsuche. Meine Meinung: Diese tolle Bücherreihe gehört zu meinen Favoriten und ich hab mich sehr gefreut, dass inzwischen bereits der dritte Band erschienen ist. Siebeneisen ist ein echt sympathischer Kerl, dem seine beiden Kumpels Wipperfürth und Schatten wirklich oft das Leben schwer machen mit ihrem Geiz, ihrer Besserwisserei und Jammerei. Ein Wunder, dass er es trotzdem noch immer mit ihnen aushält und nun sogar eine Firma mit ihnen gegründet hat. Sehr gefreut habe ich mich auch über ein Wiedersehen mit Lawn, die auch ein toller Charakter ist. Sie hat eine besondere Verbindung zur Geisterwelt und das ist in New Orleans ein gutes Geschäft. Am allerbesten im neuen Buch finde ich allerdings eine ganz andere Figur: Bandito. Klein, süß, wuschelig und unheimlich intelligent stellt er alle anderen Protagonisten beinahe in den Schatten – und ziert nebenbei sogar noch das Cover. Stefan Nink ist ja ein begeisterter Weltenbummler und das gesammelte Wissen und die Eindrücke, die er bei seinen zahlreichen Reisen gewinnen konnte, lässt er in sehr unterhaltsamer Form auch in diese Bücherreihe einfließen. Die lebendigen und authentischen Beschreibungen der Schauplätze – immer verbunden mit viel Wissenswertem rund um Land, Leute und Geschichte – machen das Lesen zu einem echten Vergnügen. Man hat immer das Gefühl, live dabei zu sein und kann nebenbei noch einiges lernen. Das Buch könnte man ein bisschen als eine Mischung aus Roadtrip, Reiseführer und Abenteuerroman bezeichnen mit viel Spannung und Humor. Am Ende sorgen noch einige Extra-Lacher für einen absolut gelungenen Abschluss und ich freue mich heute schon auf eine baldige Fortsetzung. Wie jede Reihe sollte man auch hier am besten mit dem ersten Band beginnen, um die Charaktere besser kennen zu lernen, aber man kann das Buch auch durchaus einzeln genießen. Fazit: Eine tolle Mischung aus Abenteuerroman, Roadtrip, Humor und lehrreichem Reiseführer mit sympathischen Charakteren und einem absolut süßen Waschbär, den man einfach kennenlernen muss!

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Ich liebe die Bücher von Stefan Nink! Die Mischung aus Reisebericht und ganz viel Humor, dazu ein umwerfender Stil sind immer ein Garant für interessante Unterhaltung. Und ganz nebenbei lernt man natürlich auch noch ganz viel über fremde Länder, Sitten und Gebräuche. Das macht in mehr als einer Hinsicht Spaß und ganz viel Fernweh. Was aber an 'Sonntags im maskierten Waschbär' ganz besonders ist, sind die Tiere. Ich kann mich nicht erinnern, ob das in den ersten zwei Teilen auch schon so war, wenn, dann ist es mir nicht so aufgefallen, aber hier spielen Tiere eine ganz große Rolle und versprühen ihren ganz eigenen Charme, hinter dem die Menschen doch eher zurück bleiben. Angefangen beim Waschbär! Aber der bleibt ja nicht allein, so insgesamt im Buch. Und Siebeneisen muss sich hier ja auch nicht so sehr mit den beiden Freunden rumstreiten, da braucht er andere 'Gegner'. Schön ist auch der Handlungsstrang mit dem Paranoiker aus New York. Was mich neben der amüsanten und gut durchdachten Handlung begeistert, ist einfach das Gefühl, dass der Autor weiß, wovon er schreibt, wenn es um die Orte der Reisen geht. Nicht verklärt-reiseprospektmäßig, eher distanziert und sehr realistisch erzählt Stefan Nink, und doch mit sehr viel Liebe zum Reisen und zur Welt. Und so sehr sich Siebeneisen auch immer aufregt, er liebt die Reisen, machen wir uns nichts vor. Und ich glaube, genauso geht es auch Stefan Nink. Fernweh ist eine schlimme Krankheit und es ist wunderbar, wenn jemand sie ausleben kann und davon berichtet. Denn es gibt Menschen, denen genügt der Reisebericht, um die schlimmsten Symptome zu lindern. Der Humor, nun, der trifft bei mir genau das Lachzentrum, auch, weil er nicht plump daher kommt, sondern oft nur in der Wortwahl. Allerdings zuweilen auch in einer geballten Slapstick-Einlage. Da muss man aufpassen, wer das laute Lachen hören kann. Ich hatte jedenfalls ein dauergrinsen im Gesicht, dass nur von lautem Gelächter unterbrochen wurde. Und ja, der Autor kann sich ausdrücken und benutzt seine Sprache dazu, um mehr als auf einer Ebene zu erzählen. Hintersinnig, feinsinnig kommt es daher, das Buch. Fazit? Mir gefällt die Reihe um Siebeneisen einfach.

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Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten – das sind die Köpfe hinter NIU, „Nichts ist unmöglich“, einer Agentur, die verspricht, für ihre Kunden auch die unauffindbarsten Gegenstände zu bergen. Die drei haben sich in New Orleans niedergelassen und verbringen ihre Sonntage nun im „Maskierten Waschbär“, einem Waschsalon mit integrierter Bar. Dessen Besitzer überlässt ihnen eines Tages uralte Tagebücher, die er beim Entrümpeln auf seinem Speicher gefunden hat. Wipperfürth und Schatten machen sich gleich an die Lektüre. Bevor sie sich versehen, jagen die Freunde der Mumie des letzten wahren Inkaherrschers Atahualpa hinterher und erleben dabei wieder so manches Abenteuer… Das inzwischen dritte Buch rund Siebeneisen beginnt in New York. Bevor der Leser erfährt, wie es Siebeneisen in der Zwischenzeit ergangen ist, lernt er Zach kennen, der seit Jahren für einen einflussreichen Mafioso arbeitet. Doch ausgerechnet vor dessen großer Restaunrant-Eröffnungsfeier lösen sich die Mosaike aus dem Fußboden, für den Zach zuständig ist. Was hat die Geschichte rund um Zach mit Siebeneisen zu tun? Meine Neugier war geweckt. Zuerst einmal ging es für mich nach New Orleans, wo ich Siebeneisen wiedertraf. Etwa fünf Jahre sind seit den Ereignissen in Indien vergangen und Siebeneisen hat sich in New Orleans niedergelassen. Doch auch Wipperfürth und Schatten sind nicht weit, und so verbringen die Freunde ihre Sonntage nun im maskierten Waschbär. Diese Waschsalon-Bar ist ein wirklich ganz spezieller Ort, in dem ich mich gleich wohlfühlte. Bei diesem kreativen Namen fehlt eigentlich nur noch ein waschechter Waschbär. Doch keine Sorge, hier hat der Autor ein ganz süßes, lustiges Exemplar in petto… Nachdem der Einstieg meine Lachmuskeln aufgewärmt hatte, erwachte in mir auch allmählich wieder die Lese-Reiselust. Ich fand es sehr unterhaltsam, dass Siebeneisen deutlich standhafter geworden ist und ganz nüchtern vorschlägt, dass Wipperfürth und Schatten doch einfach selber nach ihrem Schatz suchen sollen. Ob das gut geht? So viel sei verraten: Diesmal müssen alle drei aktiver werden, als sie es geplant hatten! Im Gegensatz zu den Reisen der Vorbände jagen die Freunde diesmal einem einzigen Gegenstand und nicht vielen hinterher. Statt mit Siebeneinsen rund um die Welt zu jetten lernt man zahlreiche Orte in und um Südamerika kennen. Ich fand es klasse, dass der Autor das Konzept leicht verändert hat und er damit frischen Wind und ein gewisses Maß an Unvorhersehbarkeit in die Geschichte bringt. Gleichzeitig wird wieder auf Bewährtes gesetzt: Eine authentische Beschreibung exotischer Reiseziele, gewürzt mit ganz viel Situationskomik dank unverwechselbarer Charaktere. Diese Mischung aus Altem und Neuen funktioniert ganz hervorragend und hat mich bestens unterhalten können. In „Sonntags im maskierten Waschbär“ begeben sich die drei Freunde Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten zum inzwischen dritten Mal auf ein Reiseabenteuer. Mehr oder weniger selbstverschuldet geraten sie in die verrücktesten, unmöglichsten und komischsten Situationen. Auch wenn man das Buch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen kann, macht es noch mehr Spaß, sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Siebeneisens unterhaltsame Abenteuer solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

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,Es ist ein humoriger Roman rund um eine skurrile Geschichte, die sich im Verlauf der Begebenheiten zu einer Art Roadstory mausert: Von New Orleans über Las Vegas, die Galapagos-Inseln, Quito, dem peruanischen Nebelwald bis in die Atacama-Wüste. Ein zahmer Waschbär, drei schräge Deutsche und einige Amerikaner sind die handelnden Personen. Stefan Nink verwob eigene Erlebnisse aus seiner Zeit als Reisejournalist mit fiktiven Handlungen. Manchmal werden ökologische Besonderheiten eingeflochten, so dass Leser merken, dies gibt es wirklich. Vor allem lebt das Buch jedoch von den scheinbaren Zufällen, die den Hauptprotagonisten Siebeneisen quer durch Amerika schicken. Fast wie einen Spielball, aber nicht ganz. Viele Begebenheiten sind urkomisch und bei einigen denkt man, ja, sowas kann sich kein Mensch ausdenken... Wunderbar witziges Buch für alle, die es skurril und gut mögen!

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