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Rezensionen zu
Sonntags im Maskierten Waschbär

Stefan Nink

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Bevor du weiterliest, sei dir bitte bewusst, dass dies der dritte Band einer Reihe ist und demnach Spoilergefahr herrscht, falls du die beiden vorherigen Bücher nicht kennst. Nachdem das unglaublich komische Trio Siebeneisen, Schatten und Wipperfürth zusammen von Oer-Erkenschwick nach New Orleans in die Vereinigten Staaten von Amerika gezogen sind, da dort Siebeneisen Freundin Lawn wohnt, eröffnen sie eine Agentur, welche sich auf das Wiederfinden von Sachen spezialisiert hat. Schließlich hat Siebeneisen schon vorher einige Reisen unter der Regie seiner Freunde unternommen, um diverse Personen und Gegenstände ausfindig zu machen. Dieses Mal finden Schatten und Wipperfürth einen Hinweis auf den Aufenthaltsort der Mumie des letzten Inkaherrschers und wollen Siebeneisen überreden, dass er sich – wie auch schon vorher immer – auf die Suche begibt, während sie alles von New Orleans aus koordinieren. Der Wein am Vorabend hatte ihm nicht gut getan. Oder besser: Die Menge hatte ihm nicht gut getan. Siebeneisen wusste eigentlich, dass man in dieser Stadt vorsichtig sein musste mit dem Alkohol. Ein Kater war in New Orleans kein Kater, sondern eine ausgewachsene Raubkatze. ein Tiger, der sich auf einen stürzte, sobald man am nächsten Tag die Augen aufschlug. - Seite 56 Doch dieses Mal lässt Siebeneisen das nicht mit sich machen und schickt stattdessen Schatten und Wipperfürth auf die Reise. Diesen Wechsel fand ich großartig, da dies bedeutete, dass Chaos und Unterhaltung vorprogrammiert sind. Siebeneisen ist ein klar denkender, logikliebender Mensch, der aber gerne mal aus der Ruhe gebracht wird von seinem besserwisserischen und ständig dozierenden Freund Wipperfürth und Schatten, der diesem immer zustimmt. Diese Kombination ist herrlich, da sie beim Lesen für einige Lacher sorgt. Irgendetwas in Siebeneisen hatte beschlossen, Gegenwehr zu leisten. Er hatte solche Gesprächssituationen schon mehrmals erlebt, und immer waren sie die Ouvertüre für schon ein bald folgendes vollkommenes Fiasko gewesen. Die Aufträge, die er selbst für NIU akquiriert hatte, waren allesamt aussichtsreiche und vernünftig abzuwickelnde Jobs gewesen. Wenn aber Wipperfürth und Schatten die Sache in die Hand nahmen, läuteten bei Siebeneisen sämtliche Alarmglocken. Unter ihrer Regie war er von Wilderern entführt und auf einem Oktoberfest in China abgefüllt worden, nur so zum Beispiel. Einmal hatte ihn fast ein Lämmergeier erwischt. Kein Wunder, dass seine Instinkte ihm nun rieten, sich aus dem Staub zu machen. - Seite 63 Natürlich klappt das mit der Reise seiner Freunde im Endeffekt dann doch nicht so ganz, dass er stellenweise mit ihnen zusammen, stellenweise getrennt von den beiden, die Suche nach der Mumie weiterführt. Doch auch Lawn hat wieder einige Auftritte, in der sie ein ausgleichender Ruhepol ist zwischen den beiden Hitzköpfen Wipperfürth und Siebeneisen. Ich mochte sie schon im vorherigen Buch und auch in „Sonntags im Maskierten Waschbär“ war sie mir immer sehr sympathisch. Er sprang aus seiner Dozierhaltung in eine Position, die er wahrscheinlich für die Zweikampfstellung eines keulenschwingenden Inka hielt. Er sah aber eher aus, als hole er Wäsche von der Leine. - Seite 67 Stefan Ninks Schreibstil ist sehr leicht und locker. Er beschreibt die Orte der Reise auf eine schlichte Art, die mir persönlich sehr gut gefällt. Seine Sätze versprühen viel Witz und er lässt seine Protagonisten immer wieder in schräge, komische Situationen geraten, sodass für Unterhaltung gesorgt ist. Habt ihr eine Ahnung, wie viele Canyons es im Südwesten der USA gibt? Tausende! Mindestens! Sollen wir die alle Quadratmeter für Quadratmeter abklappern? Und hoffen, dass wir irgendwo eine Felsenzeichnung entdecken, über der auf Spanisch „Karte zum Versteck des letzten Inkakönigs“ geschrieben steht? - Seite 68 Der dritte Band rund um Siebeneisen, Schatten und Wipperfürth bietet den Leserinnen und Lesern eine solide Unterhaltung, die garantiert für einige Lachanfälle sorgen wird.

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Meinung Dies ist schon der dritte Teil rund um Siebeneisen und seine Agentur. Ich muss gestehen, ich habe von dem Autor noch nichts gelesen, als ich aber die Anfrage bekam und mir der Klappentext ganz gut gefiel, habe ich mich dazu entschlossen, „Sonntags im maskierten Waschbär“ zu lesen. Meiner Meinung nach ist es nicht zwingend notwendig, die Vorgängerbände zu lesen, da jeder Fall für sich abgeschlossen ist. Somit kam ich auch ganz schnell in die Geschichte hinein und lernte die Darsteller ganz schnell kennen. Siebeneisen, der Chef der Agentur, und seine Kollegen Wipperfürth und Schatten machen sich diesmal auf die Suche nach der Mumie des letzten Inkaherrschers. Durch einen Fund alter Aufzeichnungen eines gewissen Moosbichlers, kamen sie darauf und somit begann auch die Reise wieder einmal rund um die Welt. Herr Nink hat dieses Abenteuer gut dargestellt, für meinen Geschmack war es aber an einigen Stellen recht langatmig und teilweise etwas langweilig. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und individuell. Jeder hatte etwas Besonderes an sich und sie waren mir auch alle sympathisch. Am besten hat mir aber Bandito der tanzende Waschbär gefallen. Der kam so süß und knuddelig rüber, ein Traum. Der Schreibstil des Autors entpuppte sich als locker und leicht, teils mit vielen humorvollen Einschüben und ich merkte, dass Herr Nink Reisejournalist von Beruf ist. Er achtete im Buch sehr auf Details und beschrieb die Landschaft eins A, sodass ich mir wirklich alles sehr gut vorstellen konnte. Cover Wie auch bei seinen Vorgängern, wurde dieses Cover in grellen Farben gestaltet. In der Mitte „Bandito“ der Waschbär. Titel und Cover passen perfekt zum Inhalt des Buches. Fazit Trotz dass es ja schon der dritte Teil der Reihe ist, kam ich in der Geschichte ganz gut mit. Es ist ein Buch mit viel Humor, einiger Spannung aber auch ein paar langatmigen Stellen. Gute Charaktere runden das Ganze ab und für mittendrin sehr gut zu lesen. Es bekommt von mir 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Ich hatte mir “Sonntags im maskierten Waschbär” vorgenommen, weil mir für Carolines Lesebingo noch ein LUSTIGES Buch fehlte und Klappentext sowie Cover des Buches bei mir implizierten, dass das Buch lustig sei. Überdies wurden schon die beiden Vorgänger von den Lesern begeistert aufgenommen und erhielten weitestgehend gut Kritiken, die die Bücher zu “Kultbüchern” stilisierten. Hm. Zunächst einmal würde ich einem Interessierten empfehlen, die beiden Vorgänger zu lesen, bevor man sich an den Waschbär macht. Wiewohl die Bücher handlungsmäßig in sich abgeschlossen sind, wird durchaus Einiges an Kenntnis vorausgesetzt, insbesondere, was die handelnden Personen anbelangt. Ich bin wahnsinnig schwer in das Buch hinein gekommen und hatte anfangs teilweise nur blinkende Fragezeichen in den Augen. Das lässt die Lesemotivation schnell sinken, ich habe das Buch sehr oft tagelang bei Seite gelegt, um erstmal etwas Anderes zu lesen. Die dürftige und absolut eindimensionale Handlung des Buches würde ich wohlwollend unter “Roadmovie” einordnen. Gruppe A und Gruppe B jagen reisend einem bestimmten Ziel nach, wobei Gruppe 1 lediglich Füllstoff ist und der Fokus auf Gruppe 2- die Protagonisten um Siebeneisen-liegt. Die stolpern abwechselnd, einzeln oder gemeinsam von einer komischen Situation in die nächste. Mein Problem hierbei war, dass diese Situationskomik dermaßen aufgesetzt und bemüht wirkt, dass sie nicht mal mehr ansatzweise lustig ist und die Handlung letztendlich in Schema: “Gehe zu Punkt 1, dort findest Du einen Tipp. Gehe dem Tipp nach, dann findest Du Tipp 2. Folge diesem bis zu Hinweis 3. (usw.)”versackt. Keine Überraschungen, keine Wendungen, Geradlinigkeit bis zum Ende. Sämtliche Charaktere sind trotz der ihnen angedichteten Freakigkeiten flach und seltsam irreal. Am meisten nervten mich die inflationär verwendeten zeilen- bzw. SEITENschindenden Nichtigkeiten a la: (Zitat): »Kannst du dich an die Abzweigung erinnern? Wo wir mittags waren? Da hätten wir bestimmt abbiegen müssen. Der andere Pfad führte auch bergab.« »Du meinst die Stelle, an der ich zwanzig Minuten auf dich warten musste? Weil du dich in dieser Liane verfangen hattest?« oder auch: »Wipperfürth und Schatten? Kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlich versuchen sie gerade, den Lastwagenverkehr vor ihrem Zimmer zu ignorieren.« »Oder sie sind dabei, den anderen Gästen etwas über den Preisanstieg in der lateinamerikanischen Hotellerie zu erzählen. Oder über den Geheimpakt zwischen chilenischen Tankstellenbesitzern und den Ajatollahs.« (Zitatende) Das gipfelte in einer ca. dreiseitigen Beschreibung einer Situation, in der vor Siebeneisens Moteltür irgendwo in der Pampa ein Pelikan steht, der offenbar mit Fisch gefüttert werden will, worüber sich ein ellenlanges Gespräch von Siebeneisen mit dem Besitzer der Lokalität entspinnt, über Fressgewohnheiten von Pelikanen im Allgemeinen und Fisch im Besonderen und überhaupt. Das kann man lustig finden, muss man aber nicht. Humormäßig ist dieses Buch komplett an mir vorbeigegangen, das möchte ich aber als völlig subjektive Wahrnehmung festhalten, immerhin wurde eins der Vorgängerbücher (“Donnerstags im Fetten Hecht”) im Jahr 2013 mit dem ITB-Award in der Sparte “Humor” ausgezeichnet. Vielleicht sind die Bücher auch explizit an ein jüngeres Publikum gerichtet, auch der Humor des Menschen ändert sich in Laufe des Lebens sicherlich. Stefan Nink ist Reisejournalist und hat mehrfach den Deutschen Reisejournalistenpreis erhalten. Teile seines diesbezüglich sicher sehr umfangreichen Wissens stellt er in diesem Buch unter Beweis und allein aus diesem Grund erhält “Sonntags im maskierten Waschbär” von mir doch noch eine Leseempfehlung. Während der weitreichenden Reisen der Protagonisten des Buches werden immer wieder -mal länger, mal kürzer-sehr fundierte Erläuterungen zu Örtlichkeiten, Landschaften, Flora und Fauna oder kulturhistorische Betrachtungen eingefügt, die zwar einen seltsamen Bruch zum Rest des Buches bilden, aber sehr schön und durchaus lehrreich zu lesen sind. Fazit: Nicht mein (!) Humor, platte Handlung, aber durchaus lesenswerte und interessante Reisebeschreibungen. Diese Buch wird reine Geschmackssache sein. Empfehlung für Leser, die etwas Leichtes für Zwischendurch suchen.

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Inhalt: Eines Tages findet Frampton in seinem Waschsalon die alten Aufzeichnungen eines bayrischen Cowboys namens Alois Moosbichler. Interessiert durchstöbert er gemeinsam mit seinen Freunden Wipperfürth, Schatten und Siebeneisen die Tagebücher. Dabei stoßen die Vier auf eine Textstelle, in der die Mumie des letzten Inka Herrschers erwähnt wird. Ein klarer Fall für „NIU“! Die Mumie muss gefunden, der Ruf der Detektei dadurch gestärkt werden. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Wichtigste Charaktere: Siebeneisen arbeitet für „NIU“ (Nichts ist unmöglich). Gemeinsam mit seinen Freunden findet er im Auftrag für seine Klienten Verlorengegangenes oder Vermisstes wieder. Wipperfürth ist ein Schnäppchenjäger. Er ist stets auf der Suche nach den günstigsten der günstigsten Angebote. Der defizitäre Gegenwert, den er stets für kleine Münze erhält, sorgt für Komplikationen und treibt so die Geschichte voran. Schatten ist ständig zusammen mit Wipperfürth unterwegs. Gemeinsam helfen sie Siebeneisen bei seinen Abenteuern. Zach arbeitet für den Mafiosi Frank. Razzo & Serg sind Zachs Komplizen. Leider sind beide – laut Zach – nicht ganz so helle. Frampton arbeitet in einem Waschsalon, den er mit einer Vinothek verbunden hat. Hier können die Kunden bei einem Glas Wein ihrer Wäsche zuschauen und sich neuerdings auch an einem Waschbären namens Bandito, einer Touristenattraktion, erfreuen. Frampton ist mit Siebenstein, Wipperfürth und Schatten befreundet. Schreibstil: Sonntags im Maskierten Waschbär ist der dritte Band des Autors Stefan Nink in dem er die Erlebnisse seines Helden Siebeneisen und seiner Freunde schildert. Unabhängig davon, ob man die vorigen Bänder gelesen hat, kann man gut in diesen dritten Roman finden. Stefan Nink ist Reisejournalist. Diese Tatsache merkt man seinem Buch auch an. Als Leser erhält man eine Vielzahl von Eindrücken fremder Ländern, ihrer Flora und insbesondere ihrer Fauna. Lokalkolorit wird inflationär eingepflegt, was das Buch leicht, lustig und abwechslungsreich macht. Der Handlungsstrang wird durch solche Abschweifungen allerdings nicht konsequent verfolgt. Vielmehr hat man das Gefühl in einer Simpsons-Reise-Episode unterwegs zu sein. Der unfreiwillige Held stolpert von einem Desaster in das Nächste. Er verliert seine Geldbörse, fühlt sich von einem Pelikan bedroht oder versucht erfolglos seiner Spielsucht in Las Vegas zu widerstehen. Stefan Nink spickt seinen Roman mit einigen kreativen Ideen und individuellen Charakteren. So sorgt Wipperfürths ständige Schnäppchenjagd dafür, dass die Helden in schwierige Situationen geraten. So landet Bandito, der niedliche Waschbär als Geburtstagsgeschenk für Schatten nur deswegen auf dem Gabentisch, weil Wipperfürth ihn für eine Gefälligkeit von einem Händler erhalten hat, der sogar noch 50 Dollar oben drauf zahlte. Bei solch einem Schnäppchen muss man doch zuschlagen, oder? Fazit: Wer leichte Lektüre schätzt und und Kurzweil sucht, der wird seine Freude an Stefan Ninks Roman Sonntags im Maskierten Waschbären haben. Niedliche Tiere, eigensinnige und skurrile Charaktere stolpern von einem Chaos ins nächste. Ein netter Roadmovie-Roman.

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Ich fand es mega schwer für dieses Buch eine Inhaltsangabe zu schreiben, immer wieder habe ich angesetzt und es wieder gelöscht. Das ging sicher mehrere Stunden so. Jetzt hab ich mich entschieden sie einfach komplett weg zu lassen. Das kennt ihr ja schon und ich sag euch auch wieso. Dieses Buch hat noch zwei Bücher die ihm vorweg gehen, das wusste ich aber nicht da ich diese Buch angefangen habe zu Lesen. Mir ist es sehr schwer gefallen in die Geschichte ein zu steigen und vielleicht ist es auch deswegen so schwer eine Inhaltsangabe zu schreiben. Die Geschichte ist für mich ein komplettes Durcheinander. Man sollte wirklich die beiden anderen Bücher Lesen bevor man das hier anfängt. Das ist schon meine eine Meinung dazu. Der Schreibstil allerdings ist Top. Der Autor hat mich viel zum Lachen gebracht und trotz das ich in die Geschichte nicht richtig einsteigen konnte war ich von ihr gebannt, das muss man dann auch erstmals schaffen. Der Autor schafft es einen ans Buch zu binden, mich auch. Das gibt dem Buch zusätzliche Punkte. Das Cover ist einfach süß und es passt auch ein wenig zum Titel. Ich finde das Cover sehr cool. So bekommt das Buch von mir 3 Eulen genau die Mitte der Bewertung also weil ich einfach nicht so richtig in die Geschichte einsteigen konnte.

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