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Rezensionen zu
American Blood

Ben Sanders

Die Marshall-Grade-Reihe (1)

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American Blood

Von: Lobita

16.07.2017

Gerne möchte ich noch meine Meinung zu "American Blood" von Ben Sanders mit euch teilen. Das Buch ist bereits im September 2016 erschienen und der Heyne Verlag hat mit freundlicherweise das eBook zur Verfügung gestellt. Der Klappentext des Buches verspricht schon sehr viel: "Marshall Grade hat zwei Leben. Früher war er undercover für das New York City Police Department im Einsatz. Nachdem er enttarnt wurde, hat das organisierte Verbrechen ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Jetzt sitzt er im Zeugenschutzprogramm in New Mexico fest und soll sich unauffällig verhalten. Doch dann verschwindet eine junge Frau, die jemandem aus seinem ersten Leben zum Verwechseln ähnlich sieht. Grade schlägt alle Warnungen in den Wind und begibt sich auf ihre Spuren. Wird es ihm diesmal gelingen, die Frau zu retten?" Meine Meinung: Aufgrund des Settings des Buches und des Klappentextes war ich wirklich gespannt auf dieses Buch und musste es gleich haben, nachdem es im September erschienen ist. Nun gut, das ist jetzt bereits ein knappes Jahr her und ich kämpfe immer noch mit dem Buch. Leider werde ich mit dem Protagonisten überhaupt nicht warm, der ist mir einfach viel zu stoffelig. Na klar kommt er rüber wie ein waschechter Agent, Einzelgänger, maulfaul und emotionsbefreit... aber als Hauptfigur passt das mir persönlich einfach nicht. Man kann die Figur gar nicht einschätzen, wenn man so wenig von ihr erfährt, denke ich. Schade, denn bei dem tollen Cover hatte ich wirklich Lust auf dieses Buch und habe ihm mehrere Chancen eingeräumt. Sicherlich werde ich es zu einer anderen Zeit nochmals probieren und vielleicht werden Marshall und ich ja doch noch Freunde.

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Diese mal hat mich Das Buch einfach nicht mitgerissen. Die Geschichte hatte nicht sehr viele Überraschungen, es liest sich aber sehr flott und der Protagonist ist ganz unterhaltsam :)

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Das Buch war gut, nicht der Knüller aber dennoch gut.

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Ben Sanders‘ "American Blood" ist ein rundweg unterhaltsamer Thriller und bietet mit Marshall Grade einen angenehm kompromisslosen Protagonisten, doch bedient sich der Plot in weiten Teilen an zu vielen Klischees und Stereotypen, um wirklich überraschen zu können, derweil er zumindest auf inszenatorischer Seite durch geschickte Perspektiv- und Zeitenwechsel durchaus Boden gutzumachen weiß.

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Ein sich schnell bewegender Thriller

Von: Thomas Sandra aus 63776 Mömbris

23.10.2016

"Vorsicht Spoiler" Das Buch handelt von einem ehemaligen Undercover-Cop, der sich in Zeugenschutz befindet und auf der Suche nach einer vermissten Frau ist. Nach einer verpatzten Undercover-Operation ist Ex-NYPD Offizier Marshall Grade in Santa Fe, New Mexico in Zeugenschutz. Marshall bekam die Anweisungen sich ruhig zu verhalten. Ihm kommt zu Ohren, dass in der Gegend eine junge Frau vermisst wird. Sie weckt in ihm Erinnerungen. Da kann er nicht mehr still sitzen. Er beginnt zu suchen. Doch wo führt das hin? Die Mitglieder eines Drogenrings scheinen Hinweise zu Grades Aufenthaltsort zu haben. Ben Sanders hat mit diesem Buch ein spannendes Buch geschrieben, das für jeden Krimi- und Thriller-Liebhaber ein Genuss ist.

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Durchschnittlicher Actionthriller

Von: Dominic

11.10.2016

Der Handlung von Ben Sanders Thriller "American Blood" fehlt es in der Auflösung etwas an Logik und die Figuren sind größtenteils etwas zu flach geraten, vielleicht auch um Überraschungen in den nächsten Romanen bereitzuhalten? Leider konnte mich der Stil auch nicht ganz überzeugen. Inhalt: Der verdeckte Ermittler Marshall Grade wird bei einem Fall der New Yorker Polizei enttarnt und wird in das Zeugenschutzprogramm nach Mexiko abgeschoben. Aber auch da ist Grade nicht vor Bösewichten sicher und Grade wäre nicht Grade, wenn er nicht sofort zur Tat schreiten würde um die Bösewichte einzufangen. Als Marshall Grade von der Entführung einer jungen Frau erfährt , die einer Person ähnelt die er früher kannte, will er diese retten. Schnell gerät er in einen Kampf um Drogen und Macht in der Unterwelt und bringt dabei nicht nur sich selbst in Gefahr.... Meinung: Marshall Grade ist der typische Einzelgänger. Ein Draufgänger, der schnell die Fäuste oder Waffen sprechen lässt und keiner Gefahr aus dem Weg geht. Seine Tätigkeit steht jeder tiefgründigen Beziehung im Weg, aber eigentlich will er auch lieber für sich sein. Die einzige Person die ihm wirklich am Herzen zu liegen scheint ist die Tochter der Exfreundin. Im Gegensatz dazu steht seine Arbeit als Polizist, wo er sich für die Schwachen wie das Entführungsopfer einsetzt. Gut gelungen ist dem Autor die Figur des Antagonisten Troy, der aber wie die anderen Figuren, die in Sanders Thriller in sehr großer Zahl auftauchen und es Anfangs etwas verwirrend machen, am Ende zu wenig Tiefe hat. Zusätzlich gestört hat mich die Angewohnheit des Autors Figuren nur mit dem Nachnamen zu benennen und Dialoge fast immer mit "Er sagt" bzw. "Sie sagt" zu führen. Da teilweise auch Charaktere aus der gleichen Familie vorkommen ist es nicht immer leicht zu verstehen, welche Person gerade spricht. Gut gefallen hat mir die Geschwindigkeit des Romans, die der Handlung und Action der Story entspricht und so für Spannung sorgt. Die Idee des Autors, die Kapitel aus der wechselnden Sicht der Protagonisten zu schreiben, sorgt für zusätzliche Spannung, macht es am Anfang aber auch etwas verwirrend für den Leser. Fazit: Ben Sanders Thriller "American Blood" ist ein Buch der Marke kann man lesen, muss man aber nicht. Grundsätzlich ein spannungsgeladener Actionthriller, der bestimmt eine ideale Vorlage für einen Film und ein guter Einstieg für eine Fortsetzung darstellt. Die fehlende Tiefe und stilistische Merkmale (Einleitung der Dialoge mit "Er sagt") stören leider etwas den Lesefluss. Wer aber ein Buch lesen will, um sich gut zu unterhalten und gut vom Alltag abzulenken, kann ohne zu zögern zu Ben Sanders "American Blood" greifen.

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Neuer Held mit Ecken und Kanten

Von: Matthias Henze aus Goldenstedt

01.10.2016

Mit "American Blood" hat Ben Sanders die Tore für einen neuen Buchhelden erschaffen - undurchsichtig, tiefgründig und facettenreich kommt Marshall Grade einher. Wenn man auch nicht gleich auf der Seite dieses Helden steht, gelingt es Sanders jedoch, den Leser mehr und mehr auf die Seite seines Protagonisten zu ziehen. Anders als viele andere Helden kommt er kantig und nicht im strahlendweißen Cape daher, sondern lässt es allzu oft etwas "menscheln". Sanders schafft es mit der Darstellung von Marshall Grade, den bekannten Zwiespalt zwischen dem Leisten von "etwas Gutem" und dem "richtigen" bzw. gesetzestreuen Handeln darzustellen. Der Stil, in dem Sanders schreibt, ist ebenso ansprechend wie ungewohnt. Er stellt die Ereignisse aus der Sichtweise verschiedener Akteure dar und ermöglicht so einen differenzierten Blick auf das aktuelle Geschehen. Einzelne "Flashbacks" in die Vergangenheit des Protagonisten Marshall Grade helfen dabei, die Hintergründe für dessen Tun und seine Beweggründe besser zu durchsteigen. Insgesamt hat Sanders ein Buch geschaffen, welches das Potenzial für den Auftakt einer Reihe rund um den "Helden" Marshall Grade bietet – kurzweilig, spannend und zugleich tiefgründig geschrieben, was den Leser fesselt und zum eigenen Nachsinnen über das Handeln von Marshall Grade anregt.

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…bietet sich mit Marshall Grade, dem Protagonisten in Ben Sanders Thriller „American Blood“, ein Nachfolger an. Die Filmrechte sind bereits an Warner Bros. verkauft, und für die Hauptrolle ist offenbar Bradley Cooper im Gespräch. Wie bereits der Titel vermuten lässt, ist die Handlung des Thrillers in Amerika verortet, obwohl der Autor Ben Sanders Neuseeländer ist. Zur Story: Eine verdeckte Operation des NYPD geht gründlich in die Hose. Mit dem Resultat, dass Marshall Grade enttarnt und seines Lebens nicht mehr sicher ist. Deshalb muss er im Zeugenschutzprogramm untertauchen und lebt seither unauffällig in Santa Fe, New Mexico. Nicht nur, dass seit einiger Zeit eine Menge zwielichtiger Gestalten hinter ihm her sind, auch ein Auftragskiller trachtet ihm nach dem Leben. Von daher ist es angesagt, besser die Füße stillzuhalten. Leichter gesagt als getan. Denn als eine junge Frau spurlos verschwindet, die jemandem ähnelt, den er früher kannte, schlägt er alle Warnungen in den Wind und begibt sich auf die Suche nach ihr. Es ist ein tiefes Schuldgefühl, das ihn antreibt. Und er muss sie finden, selbst um den Preis seiner eigenen Sicherheit. Er ist ein tougher Typ, dieser Marshall Grade. Ein absoluter Einzelgänger, Typ einsamer Wolf, der seinen eigenen Kanon für Recht und Ordnung hat. Immer auf der Seite der Opfer. Zurückhaltend mit Worten, dafür aber umso schneller mit Fäusten und Waffen. Ich sagte es bereits, Grade ist ein Kerl wie Lee Childs Jack Reacher. Und wie gemacht für einen Serienhelden. Hohes Tempo und jede Menge Action, „American Blood“ ist ein Popcorn-Thriller, wie er im Buche steht. Unerwartete Wendungen im Handlungsverlauf treiben die Story voran, wie auch die Technik, jedes Kapitel aus der Perspektive eines anderen Akteurs schildern zu lassen. Der neuseeländische Autor schreibt lebhaft und sehr anschaulich, sodass der Leser bereits während der Lektüre quasi die Verfilmung vor Augen hat. Gut gemacht, Ben Sanders! Aber falls dieser Thriller der Auftaktband einer Reihe ist, würde ich mir für die nachfolgenden Bände wünschen, dass der Autor der Charakterisierung seiner Personen etwas mehr Raum gibt und etwas weniger Wert auf die detaillierte Beschreibung der Waffen legt.

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