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Rezensionen zu
Lilienfeuer

Alexandra Monir

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Die 17-jährige Imogen fällt als allen Wolken als sie erfährt, dass ihr Großvater der Herzog von Rockfort gestorben ist. Seit dem Tod ihrer Eltern vor 7 Jahren war sie nicht mehr in England und so hat sich auch nicht mitbekommen, dass ihre Cousine Lucia vor einen Jahr gestorben ist. Jetzt ist Imogen die neue Herzogin von Rockfort. Zuerst ist sie unsicher, aber dann wagt sie den Schritt und zieht von New York nach Englad, um ihr Erbe anzutreten. Hier scheint irgend etwas nicht zu stimmen und Imogen versucht, hinter das Geheimnis von Rockfort Manor zu kommen. Dieses Buch war jetzt schon etwas länger in meinem SUB und ich wollte es auch noch unbedingt lesen. Das Cover ist einfach nur toll, die Farben Schwarz und Lila geben dem ganzen etwas Geheimnisvolles, was mich sehr angezogen hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 17-jährigen Imogen erzählt, deren Leben von Heute auf Morgen eine drastische Wendung nimmt. Ein bisschen hat das ganze was von Plötzlich Prinzessin bzw. von Plötzlich Herzogin. Imogen muss sich mit vielen Dingen auseinander setzten, von denen sie vorher keine Ahnung hatte. Hinzu kommt, dass auf Rockfort Manor ziemlich viele Menschen auf seltsame Weise gestorben sind und Imogen dieses Geheimnis unbedingt lüften will. Die Stimmung ist schaurig schön, was mir sehr gut gefallen hat. Das ist aber noch nicht alles, denn Imogen verfügt über besondere Fähigkeiten und im Laufe der Handlung erfahren wir auch woher diese kommen. Das ganze rundet die Autorin noch mit einer schönen Liebesgeschichte ab. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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Rezension zur englischen Originalsausgabe Ursprünglich veröffentlicht auf Books on PetrovaFire http://booksonpetrovafire.blogspot.de/2016/05/rezi-alexandra-monir-suspicion.html Zitat "How do we categorize someone as 'good' or 'evil' based on that which we've never seen before, and never knew existed? How do we judge them at all?" - Seite 7. Gestaltung "Suspicion" ist sowohl als ebook und Hardcover als auch als Taschenbuch erhältlich. Ich beziehe mich hier auf Letzteres. Das Cover zeigt bedeutende Elemente der Geschichte und vermittelt zu gleich eine etwas düstere, aber angemessene Stimmung. Mir gefällt es gut und es wurde passenderweise auch für die deutsche Fassung "Lilienfeuer" verwendet. Das Buch wurde in drei unbetitelte Teile eingeteilt, welche durch einen Schwarz-Weiß-Druck des Labyrinths des Covers eingeleitet wird. Vor der eigentlichen Geschichte befindet sich ein Stammbaum, welcher sich über drei Generationen erstreckt. So versteht man sofort, wer mit wem in welcher Beziehung steht. Im Inneren zieht sich die Gestaltung des Covers vorallem durch Pflanzenranken fort. Jeweils eine schmückt den oberen Rand eines Kapitelanfangs. Diese sind übrigens mit römischen Zahlen durchnummeriert wurden. Kleinere Zeitsprüngen und Ortswechsel werden mit einem winzigen Ornament signalisiert. Für mich lässt die Gestaltung keine Wünsche offen und passt gut zur Geschichte. Meine Meinung Ich bin eher zufällig auf "Suspicion" gestoßen als ich die Website von Penguin Random House durchgeklickt habe. Sofort hat mich der Klappentext angesprochen und ich wusste, dass ich es gerne lesen möchte. Sobald es um Adel und Geheimnisse geht, kann das Buch nur etwas für mich sein. Interessanterweise macht die Autorin kein großes Geheimnis daraus, was zu der Geschichte geführt hat. Wie auch im Klappentext erwähnt, kommt sie sofort zur Sache, was vor sieben Jahren geschah und erzählt dies aus der Sicht der zehnjährigen Imogen. Ein interessanter Einblick, welcher allerdings nicht immer ganz glaubwürdig ist, da der Charakter für zehn doch schon sehr reif wirkt an manchen Stellen. Des Weiteren schien die Autorin es für nötig zu halten Imogens Geschichte einen übernatürlichen Charakter zu verleihen. Die Geschichte hätte - in meinen Augen - auch wunderbar ohne funktioniert, da sie nur am Rande vorkommt und, ich wage zu behaupten, keinen essenziellen Beitrag zum Plot leistet. Auch nicht meinen Geschmack getroffen haben die integrierten Liebesgeschichten. Während ich über die eine doch gerne noch mehr erfahren hätte über zum Beispiel Tagebucheinträge, empfand ich die andere einfach als unglaubwürdige, da sie mir zu viele Klischees inklusive Sandkastenliebe beinhaltete. Ich bezweifele nicht, dass es sowas gibt, aber für mich war es an dieser Stelle nicht schlüssig. Gut gefallen hat mir, wie man mit Imogen das englische Peer-System kennenlernen konnte. So wusste ich vorher nicht, wie genau die Titel verteilt werden und wann ein Nachkömmling mit Lord oder Lady zu adressieren ist. Auch sonst gefiel mir der Plot - abgesehen von den oben erwähnten Punkten - wirklich gut. Es war spannend und ich hatte ehrlich gesagt nicht geahnt, dass es so ausgehen würde. Obwohl sich für mich aus dem Ende noch eine Frage ergibt. Diese würde allerdings zu viel spoilern, als dass ich sie hier erwähnen sollte. Der Schreibstil von Alexandra Monir war locker und zu gleich angemessen. Ich konnte mich in Imogen hineinfühlen und verstand wieso gerade so handelte. Auch hielt sich die Autorin nicht an unnötig langen Beschreibungen auf, sondern brachte wichtiges auf den Punkt und überließ den Rest der Vorstellungskraft des Lesers. Fazit "Suspicion" ist ein genialer Mix aus "The Royals" und "Gossip Girl" mit ein wenig Übernatürlichem. Trotz ein paar Schwächen, kann ich es jedem, der nach modernen Adelsgeschichten mit dem besonderen Etwas sucht, empfehlen.

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Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gleich zu Anfang ist ein Stammbaum der Familie Rockford abgebildet, was ich an sich ganz nett finde, aber rückblickend nicht gebraucht hätte. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, beginnend mit einem Prolog aus der Zukunft, in dem Imogen aufzeigt wie verzweifelt sie mittlerweile ist. Dies mochte ich sehr, da es gleich Spannung und Neugier aufbaut. Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Zeitsprünge und man erlebt Szenen aus dem Blickwinkel der 10-jährigen Imogen. Auch dies baute immer mehr Spannung auf, denn man lernt ihre damals noch lebende Familie kennen und hinterfragt deren Handlungen immer mehr. Allerdings fand ich hier die Denkweise Imogens alles anderes als typisch für eine Mädchen in diesem Alter. Sie unterscheidet sich überhaupt nicht von der in der Gegenwart. Der größe Pluspunkt überhaupt ist wohl durch den Flair des englischen Herrenhauses. All die ausführlichen Beschreibungen der Architektur und der Gartenanlagen waren für mich etwas ganz besonderes. Man konnte sich alles traumhaft gut vorstellen und hatte richtige Bilder vor Augen. Auch das Setting einer Herzogenfamilie und des englischen Landadels sorgten für eine wundervolle Atmosphäre, die ich mir schon beim Lesen des Klappentextes erhofft hatte. Durch die historischen Hintergrundinformationen kam ich mir öfters wie in eine andere Zeit versetzt und genau das will man ja als Leser. Ebenfalls gut gefallen haben mir, die Grusel- und Fantasyelemente über das ganze Buch hinweg. Sie sind nicht all zu augeprägt aber immer wieder kurz zu finden und sorgten so für einen passenden Mix. Besonders am Ende kam dann alles wieder zusammen und sorgte noch für die ein oder andere überraschende Wendung. Imogen selbst war mir in der Gegenwart immer authentisch. Ich konnte ihre Entscheidung, alleine nach New York zu ziehen und den Kontakt zu ihrer Familie abzusprechen, gut nachvollziehen, fand es aber auch super, dass sie es jetzt wieder gut machen will, indem sie ihrer Familie die letzte Ehre erweist und den Dienern des Herrenhauses hilft. Im Allgemeinen war sie sehr selbstkritisch, was bei mir für viel Sympathie sorgte. Sehr liebenswürdig empfand ich auch ihre Pflegefamilie, ihre beste Freundin und ihren kleinen Flirt in New York. Sehr unwahrscheinlich kam mir wiederum ihre Beziehung zu ihrem Sandkastenfreund Sebastian vor. Ich möchte euch nicht spoilern, aber dieser Teil der Geschichte ist eher unglaubwürdig und nervig. Allerdings gab es auch andere Dinge, die mich an diesem Roman gestört haben. Wie schon oben erwähnt gab es zwar gut gedachte Fantasyanteile, aber hier wurde das Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft. Man erfährt kaum etwas über Imogens Fähigkeiten oder inwieweit diese an das Herrenhaus gebunden sind. Als Leser ist man so neugierig, zu was sie den nun alles fähig ist, aber Imogen scheint keinerlei Drang zu verspüren hier nachzuforschen. Man erhält einfach keine Aufklärung, was mich schon enorm gestört hat. Insgesamt mochte ich auch einfach den Rhythmus des Romanes nicht. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber im Mittelteil gab es einfach keine Entwicklung und der Showdown wird dann einfach zu schnell abgehandelt. Mir hat irgendetwas gefehlt, ich wurde nie so richtig mitgerissen und es gab keine Highlights. Aber das ist natürlich nur meine subjektive Meinung. Fazit: Empfehlenswert ist dieses facettenreiche Buch für all jene, die gerne in das Setting eines traumhaft schönen englischen Landhauses und einer geheimnisvollen adligen Familie eintauchen möchten und auch nichts dagegen haben, wenn alles mal wirkt wie aus einem anderen Jahrhundert. Gratis dazu gibt es einen Hauch von Fantasy und Krimi, aber auch einige Schwächen. Ein Beispiel hierfür ist die vorhersehbare und unautentische Entwicklung zwischen Imogen und Sebastian oder die nicht nachvollziehbaren Gedankengänge und Handlungen eines 10-jährigen Mädchens. Insgesamt gibt es gut gemeinte 3,5 von 5 Sternen, ich tendiere sogar eher zu mehr als zu weniger.

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`Lilienfeuer´ von Alexandra Monir ist einfach bombastisch! Ich habe lange nach einem Buch gesucht, das sich von der Genre her mit `LIV, forever´ vergleichen lässt und bin bei diesem Buch fündig geworden. An alle die (wie ich) eigentlich keine Thriller lesen und bei diesen Buch Angst haben: Ich kann euch beruhigen. Dieses Buch ist eher ein Fantasy-Mystery Buch mit klitzekleinen Thriller Elementen als ein Thriller mit einem Hauch von Mystery. Mit der Protagonistin Imogen konnte ich mich sehr schnell anfreunden, auch wenn ich Anfangs ihren Namen nicht so mochte konnte ich mich im Laufe des Buches dann doch daran gewöhnen. Die anderen Chraraktere (so viele waren es gar nicht) waren zwar alle etwas geheimnissvoll, aber sie waren gut ausgearbeitet, Alexandra Monirs Schreibstil ist sehr flüssig und gefühlsvoll, es passt sehr gut in dieses Buch, da sie die ganzen Häuser und Paläste sehr genau und detailreich beschreibt, so das mann sich gut ein Bild von Imogens Umgebung machen kann. Der Rückblich am Anfang, und auch, dass man dannach nicht gleich in die eigentliche Handlung hiniein katapultiert wird, fande ich sehr gut, da man so Imogen und ihre vergangenheit besser kannte und ihre Entscheidungen gut nachvollziehen konnte. Die Zeit, die sie in New York verbracht hat hat sich zwar ein wenig gezogen, aber das Buch brauchte es, weil so schon einmal vieles etwas klarer wurde. Zuletzt muss ich euch unschuldige Seelen noch vor dem Ende warnen: Es ist der pure Hammer und es werden Dinge passieren, die ihr niemals erwartet hättet. Zum Cover: Ich bin der Meinung das das Cover von `Lilienfeuer´ wunderschön ist. Von vorne und auch von hinten. Es ist mit der Abbildung des violetten Labyrinths und derm Mädchen das in diesem umherirrt perfekt auf die Geschichte abgestimmt und nicht nur irgendein Bild das eventuell vielleicht zu dem Buch passen könnte und ganz schön aussieht. Allerdings muss man es in echt und nicht auf einem Foto gesehen haben, um seine ganze Schönheit erfassen zu können. Fazit: `Lilienfeuer´ von Alexandra Monir ist einfach der Hammer. Jeder, insbesondere Fans von `LIV, forever´, sollte dieses Buch gelesen haben. Es ist einfach so, so großartig. Ich vergebe hier 5 von 5 Steren und muss sagen, dass dieses Buch ab heute zu meinen Lieblingsbüchern zählt.

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Meine Meinung: Lilienfeuer ist das neue Buch von Alexandra Monir, der Autorin der Timeless-Reihe. Obwohl die schon Ewigkeiten auf meiner Wunschliste steht, muss ich gestehen, dass ich sie bisher noch nicht gelesen habe. Dennoch habe ich viel Gutes gehört, weshalb ich mich schon sehr lange auf Monirs neuen Roman gefreut habe. Mich hat direkt das Cover angezogen und auch der Klappentext klingt super und verspricht eine Mischung aus royalem Leben und etwas Mystery. Sprich: Es spielt in einem ähnlichen Setting, wie Selection und Co aber ist etwas ganz anderes. Imogen ist eine tolle Protagonistin. Ich liebe sie! Selten habe ich gesehen, dass eine Autorin einen Menschen so liebenswert und authentisch beschreiben kann. Imogen ist das Girl Next Door aber keineswegs die unscheinbare Bella. Sie hat die typischen Probleme, die jedes Mädchen in ihrem Alter hat und da keiner weiß, dass sie adelig ist, kann sie bei ihrer Ersatzfamilie ungehindert leben. Das alles verändert sich aber, als sie erfährt, dass ihre Cousine verstorben ist und sie nun die neue Herzogin von Rockford Manor ist und so von New York nach England ziehen muss um ihr Erbe anzutreten. Das klingt alles so weit weg von uns und man könnte denken, man hätte keinerlei Identifikationspotential mit Imogen. Aber ist es nicht so, dass wir alle früher oder später einmal ins kalte Wasser geschmissen werden, wir nicht alle mal vor neuen Herausforderungen stehen? Nichts anderes ist Imogens Kampf und so können wir uns alle ein bisschen in ihr wiederfinden und genau das macht sie in meinen Augen so perfekt. Das Buch vereint zwei richtig tolle Themen. Zum einen ist es ganz klar die royale Welt und ja, dieser Aspekt gefällt mir in Lilienfeuer fast schon ein bisschen besser als in Selection und Co. Zwar ist Rockford eine erfundene Grafschaft in England aber es ist einfach sehr vieles an wirklich existierende englische Adelshäuser und generell an den englischen Adel angelehnt. So gibt es die Uni in Oxford, Polospiele, Diner und organisierte Feste. Es gibt Benimmregeln, Intrigen und eine Dienerschaft und ich habe mich in dieser Welt pudelwohl gefühlt. Ja, ich liebe Royals und ich liebe diese ganzen Geschichten über Babys und Hochzeiten. Auch, wenn ich in dieser Beziehung dann 80+ bin. Das bin ich dann gerne. Dieser Aspekt wurde von Alexandra Monir sehr gelungen umgesetzt. Das zweite große Thema ist definitiv das Mystery Thema, dass sich durch den ganzen Roman zieht und anfangs sehr undurchsichtig ist. Aber ist das nicht immer so? Am Ende geht es ein kleines bisschen in die Fantasyrichtung aber mehr kann ich euch natürlich nicht verraten. Diese Idee ist absolut toll aber leider finde ich, dass die Umsetzung ein bisschen schwächelt. Der Anfang zieht sich sehr und wir tappen lange Zeit im Dunkeln. Das liegt zwar auch an der Vorgeschichte, die ich auch ziemlich wichtig finde, aber bis Imogen dann endlich mal nach Rockford Manor kommt, ist schon fast das halbe Buch rum und es ist noch nicht wirklich etwas passiert. Dafür ging mir dann allerdings die gesamte Auflösung ein wenig zu schnell. Die war aber wirklich genial und hätte ich nur mal ein bisschen besser mitgerätselt, hätte ich sie vielleicht entschlüsseln können. Hier hätte es meiner Meinung nach einfach gereicht, wenn das Buch ca. 200 Seiten länger gewesen wäre, sodass Hinführung und Auflösung von der Gewichtung her besser harmonieren würden. Shortlist: Genre: Mystery, Royal Themen: geheime Gaben, Intrigen und Lügen Idee & Umsetzung: Idee ist perfekt, Umsetzung ist gut, schwächelt aber hier und da ein bisschen Setting: New York und Rockford Manor, eine erfunde Grafstadt in der Nähe von Oxford Stimmung/Atmosphäre: düster und geheimnisvoll Charaktere: soweit wie nötig für ein Jugendbuch ausgebaut, genau die richtige Anzahl Protagonist/in: Imogen ist für mich die perfekte Protagonistin Schreibstil: schlicht aber fesselnd Ende: überraschend und zufriedenstellend Bewertung: Ich bin begeistert von Lilienfeuer! Ich liebe Imogen, die Welt der Royals und natürlich Alexandra Monirs tolle Idee. Hier und da schwächelt die Umsetzung, was man aber meiner Meinung nach mit ein paar Seiten mehr hätte beheben können. Deshalb gebe ich begeisterte 4,5 von 5 Füchschen, die ich auf 5 aufrunde.

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Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall? "Lilienfeuer" ist ein Roman aus der Feder von Alexandra Monir. Die Autorin vereint in dieser Geschichte Mystery-, Thriller-, und Paranormale Elemente zu einer interessanten Geschichte, die tatsächlich eine Mischung aus Hitchcock Filmen und Downton Abbey darstellen könnte. All das wurde klasse umgesetzt und bietet unterhaltsamen Lesestoff. Die Geschichte beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog, auch der weitere Verlauf ist überaus mysteriös gehalten und entwickelt sich gegen Ende dann Schlag auf Schlag. Alexandra Monir lässt sich zu keiner Zeit in die Karten schauen, sondern überrascht immer wieder mit tollen Twists, die eine wunderbare Spannung herzustellen wissen. Auch das Mystery-Thriller Element verursacht einmalige Spannung mit einem interessanten Ende. Die Autorin versteht es sehr gut die mysteriöse und manchmal auch leicht gruselige Atmosphäre heraufzubeschwören und den Leser immer wieder auf neue Pfade zu führen. Hätte die Geschichte bereits zu Beginn so mitzureißen gewusst, wie es der Mittelteil und das Ende konnte, dann wäre "Lilienfeuer" ein wahrer Pageturner geworden. Dennoch ist es ein spannender Roman, der hervorragend mitzureißen weiß und viele tolle Elemente miteinander vereint. Positiv sei zusätzlich erwähnt, dass der Schreibstil der Autorin wunderbar flüssig und flott zu lesen ist. Dabei vergehen Seite um Seite, ohne dass man die Zeit vergehen spürt und daher sehr schnell am Ende angelangt ist. Fazit: Ein toller Mystery-Thriller mit paranormalen Elementen, etwas Romantik und einer Handlung à la Hitchcock meets Downton Abbey.

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Meinung: Wieder einmal war es ein atemberaubendes Cover, das meinen Blick direkt auf sich zog und das Buch umgehend auf meine Wunschliste hüpfen ließ. In der Tat habe ich sogar so sehr auf dieses wunderbare Ornament vor einem düster, aber magisch wirkenden Labyrinth geachtet, das ich im ersten Moment das Mädchen und viel schlimmer, die Autorin übersehen habe. Alexandra Monir ist mir durch ihre Timeless-Reihe, die ich seinerzeit regelrecht verschlungen habe, bestens bekannt. Ich war sehr gespannt, ob sie mich auch mit der Geschichte um Imogen begeistern würde. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und auf jeder Seite eines neuen Kapitels befindet sich oben in der Ecke das Ornament, welches auch das Cover ziert. Die Geschichte erstreckt sich über die Zeit von 7 Jahren. Nach einem kurzen Prolog, den man zunächst nicht zuordnen kann, starten wir in die Geschichte der 10-jährigen Imogen, die wie jedes Jahr ihre Sommerferien auf Rockford Manor, dem Sitz ihrer Familie, verbringt. Hier ereignen sich merkwürdige Dinge, die ein schreckliches Ereignis nach sich ziehen, das Imogen veranlasst zurück in die USA zu reisen und niemals wiederzukehren. 7 Jahre später erreicht sie eine unheilvolle Botschaft. Ihre geliebte Cousine Lucia, zu der sie den Kontakt abbrach, kam durch einen schrecklichen Unfall ums Leben und nun sei es an Imogen den Platz als Herzogin von Wickersham einzunehmen. Zunächst ist sie verunsichert, doch dann kehrt sie zurück nach England. Hier geschehen seltsame Dinge, die sich Imogen nicht erklären kann und die mir teilweise wirklich einen Schauer über die Haut jagen. Sie alle scheinen irgendwie mit ihr selbst, aber vorallem mit ihrer toten Cousine zu tun zu haben. Imogen versucht das Rätsel um den Tod Lucias zu lösen und stößt dabei auf jede Menge Familiengeheimnisse. Alexandra Monirs Schreibstil ist wunderbar flüssig, so das man zügig voran kommt. Allerdings werden die mysteriösen und auch irgendwie gruseligen Momente, die ich oben erwähnte, im Verlauf der Handlung aber immer seltener und werden stattdessen von spannenden Situationen abgelöst, die eher einem Krimi gleichen. Ich habe mich beim Lesen ziemlich oft an Szenen aus Daphne Mauriers "Rebecca" erinnert gefühlt. Sehr lustig, denn die Autorin schreibt in ihrer Danksagung, das genau diese Art von Geschichten sie zu "Lilienfeuer" inspiriert haben. Das merkt man deutlich. "Lilienfeuer" ist ein Genre-Potpourri, wann immer man denkt, erkannt zu haben, in welche Richtung das Ganze führt, kommt Alexandra Monir mit einer neuen Wendung daher. Der Plot ist eine absolut gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery, Krimi, Lovestory und Schauermärchen und tröstet mich über klitzekleine Schwächen hinweg. Diese sind unter anderem, die Hinnahme aller Aufgaben von Imogen. Man wirft sie ins kalte Wasser, sagt ihr, sie müsse nun den Platz der Herzogin einnehmen und sie sagt zu allem Ja und Amen, verlässt sogar, obwohl sie nicht einmal volljährig ist ihre Familie in den USA beinahe ohne mit der Wimper zu zucken. Auch die Verbindung zu den Menschen in Imogens Umfeld waren für mich ein Kritikpunkt, denn diese empfand ich teilweise als sehr oberflächlich. Insbesondere die zu Imogens bester Freundin. Aber ich kritisiere auf sehr hohem Niveau, denn da der Rest stimmig ist, kann man über diese kleinen Schwächen getrost hinwegsehen. Die Protagonisten sind schön und auch authentisch ausgearbeitet, wirken auf mich aber in manchen Fällen etwas blass. Zwar konnte ich sie mir alle recht gut vorstellen, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Schwer zu erklären. Ich mochte Imogen sehr gerne, Lucia fand ich allerdings ziemlich ätzend. Maisie war sehr verschlossen und weder Sebastian noch Theo konnte ich für eine ganze Weile richtig einschätzen. Das Ende ist gut und schlüssig gelöst, es ist rund und die Geschichte scheint abgeschlossen, doch Alexandra Monir lässt sich in gewisser Weise auch noch ein Hintertürchen offen, so das man als Leser zwar zufrieden zurückbleibt, aber auch das Gefühl hat, das da unter Umständen vielleicht noch etwas nachkommen könnte. Fazit: Obwohl Alexandra Monirs "Lilienfeuer" ein paar kleine Schönheitsfehlerchen hat, konnte mich die Geschichte weitestgehend überzeugen und ich war ganz besonders angetan von der ganz eigenen Atmosphäre die die Autorin hier geschaffen hat. Die Mischung aus Mystery, Thrill und Lovestory war stimmig und gut durchdacht und hat mich für einige Stunden wirklich sehr gut unterhalten und mir den ein oder anderen (Grusel-)Schauer beschert.

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Das Cover ist einfach unbeschreiblich schön. Dieses lila Labyrinth hat es mir irgendwie angetan und ich war gespannt, was sich wohl dahinter verbirgt. Ich habe mir einen rasanten und verworrenen Roman versprochen, dessen Handlung mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Zunächst bin ich sehr gut in die Handlung eingestiegen. Der Schreibstil von Alexandra Monir hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung wird aus Sicht von Imogen erzählt. Imogens Charakter war mir von Anfang an sympathisch, sie passt aber in ihrer Verhaltensweise so gar nicht in den englischen Adel. Wie auch, denn sie ist schließlich in New York City bei Pfegeeltern aufgewachsen. Auch der männliche Hauptprotagonist Sebastian konnte mich überzeugen. Er ist Imogens heimlicher Schwarm seit frühester Kindheit und er steht ihr von Anfang an zur Seite, als Imogen auf Rockford Manor eingezogen ist. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich eine Liebesgeschichte daraus, den wer hätte es nicht gedacht, Sebastian hegt auch Gefühle für Imogen. Er ist der Star der Polo-Mannschaft der Universität von Oxford und weiß sich bestens in den adligen Kreisen zu benehmen. Obwohl mir Sebastian sehr sympathisch rüberkommt, war mir sein Charakter an manchen Stellen zu klischeebehaftet. Wenn ich schon bei Klischees bin, dann sollte hier auch der Butler Erwähnung finden. Dieser wird genauso dargestellt, wie ich mir DEN Prototypen eines englischen Butlers vorstelle. Im Gegensatz zu Sebatians Romanfigar hat das Klischee zur Rolle des Butlers wirklich gepasst. Im Vergleich zu Charakteren und Schreibstil, kann die Handlung bei mir leider gar nicht punkten. Ich habe mir etwas mehr Mystery oder Fantasy vorgestellt. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Lediglich Imogens übernatürlichen Fähigkeiten waren ein fantastisches Element. Wenn man es weggelassen hätte, dann wäre eine schöne Adelsgeschichte herausgekommen, bei der eine junge Frau unerwartet eine Herzogin wird und von heute auf morgen im Fokus der Öffentlichkeit steht. Wenn es nicht gut geschrieben wäre, hätte ich es sehr wahrscheinlich nicht einmal fertig gelesen. Fazit: Geht so! Die Handlung war so ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte. Das Cover hat mich glauben lassen, es handelt sich um ein Fantasy-Roman, aber ich sollte in Zukunft den Klappentext ein wenig genauer lesen... Herausgekommen ist eine (noch) akzeptable Adelsgeschichte, die in England im 21. Jahrhundert spielt.

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