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Rezensionen zu
Wildboy - Die Stimme des weißen Raben

Jacob Grey

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schöne Fantasy für Tierfreunde

Von: Tanja Fenn aus Wuppertal

16.04.2015

Wildboy-Die Stimme des Raben: da der Klappentext hier bereits steht fange ich direkt mit der Bewertung an. Mir hat dieses Buch, obwohl es ein Kinder-Jugendbuch ist sehr gut gefallen und ich habe es nicht bereut es gelesen zu haben. Die Idee das die Wildstimmen mit jeweils einer Guttung Tier sprechen und diese auch befehligen können fand ich originell und neu. So hatte ich das noch nicht gelsen. Besonders schön an der Idee fand ich, das früher jeder von den Wildstimmen wusste und auch das es viel mehr gab. Ebenso gut fand ich das alle Arten von Tieren sozusagen eine Wildstimme haben, auch Tausenfüsser und Spinnen. Meist sind solche Dinge ja den niedlichen Säugtieren vorbehalten. Interessant fände ich allerdings ob auch Meeresbewohner Wildstimmen haben, vielleicht wird diese Idee im nächsten Band aufgegriffen. Denn Wildboy ist definitiv der Auftakt zu einer Reihe, spätestens am Ende wird einem das doch deutlich bewusst. Allerdings dtört michg das nicht, denn auch so ist die Geschichte stimmig in sich abgeschlossen, und wer nicht mehr lesen will dazu, muss das auch nicht. Der Stil des Autors hat mir gut gefallen, der Text liesst sich leicht und flüssig. Die Protagonisten sind glaubwürdig und sympatisch, jedenfalls für mich. Natürlich könnte alles mehr tiefe haben, aber wie gesagt es ist ein Kinderbuch und dafür ist es wirklich gelungen. mir ist der Rabenjunge und seine Vögel sehr ans Herz gewachsen. Was aber auch daran liegen kann, das ich Raben immer schon sehr mochte. Die Vorstellung ihnen so nahe zu sein und sie verstehen zu können, hat michg fast ein wenig neidisch gemacht und meine Gedanken doch schweifen lassen. Das ist mir lange nicht passiert bei einem Buch. Auch des Aspekt das Raben zwischen den Welten wandeln können wurde hier aufgegriffen und ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Zugegeben das ist nicht neu, aber trotzdem sehr schön umgesetzt, genau wie die Darstellung der anderen Welt mir sehr gefallen hat. Gerade für Kinder finde ich dieses doch etwas schwierige Thema wunderbar umgesetzt und dargestellt. Das wichtige Element der Freundschaft kommt ebenfalls nicht zu kurz und ist unterhaltsam zu lesen. Auch wenn sie ganz klassisch Junge, einsam eher schüchtern und selbstbewusstes etwas freches Mädchen daher kommt, was man sicher schon 100 mal so gelesen hat. Es passt zu der gesamten Geschichte und ist wunderschön zu lesen. Einziger Kritikpunkt ist, die letzte Kampfszene, die finde ich persönlich für Kinder zu gruselig. Aber Teenies und sicher auch manch 10 jähriger lacht mich dabei wahrscheinlich aus, allerdings hab ich das so empfunden. Nichts desto trotz, bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil und sehr sicher das ich ihn lesen werde.

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Gelungenes Fantasydebut

Von: Lärche

08.04.2015

Originaltitel: Feral – The way of the crow 1 Leseeindruck: „Wildboy – die Stimme des weißen Raben“ ist ein charakteristischer Fantasyroman für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahre. Er enthält alle klassischen Elemente, auf die man hofft, wenn man zu diesem Buch greift: die Geschichte ist voller Spannung, bei der es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Caw ist ein geheimnisvoller und sehr sympathischer Hauptcharakter. Er lebt seit 8 Jahren alleine, nur von Raben umsorgt und begleitet. Warum er ihre Sprache spricht und warum er so alleine ist, erfährt man zusammen mit Caw im Laufe des Buches. Caw entwickelt sich im Laufe des Buches von einem einsamen, misstrauischem Jungen zu einem verlässlichen Freund. Lydia ist eine schöne Ergänzung zu Caw. Sie ist neugierig, spontan und unternehmungslustig. Auf sie kann Caw sich verlassen, auch wenn sie durch ihre etwas naiv-behütete Art ihn doch manches Mal in gefährliche Situationen bringt. Und auch ihre Familie scheint nicht frei von Geheimnissen zu sein. Oder warum reagiert ihre Mutter so entsetzt, als ihre Tochter Caw mit noch Hause bringt? Die Handlungen dieser beiden zentralen Figuren sind immer gut nachvollziehbar – auch die weiteren Figuren sind liebevoll und nicht oberflächlich gezeichnet. Die Darstellung der Tiere und ihrer Gedankenwelt fand ich gelungen. Auch sie haben einen ausdifferenzierten Charakter mit jeweils eigenem Temperament, aber auch artbedingten Vorlieben und Abneigungen, was zu einigen witzigen Szenen führt. Die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier hat mich als Thematik sehr angesprochen und fand ich in dieser Umsetzung auch sehr innovativ. Der Schreibstil ist gut lesbar, nicht holperig und der Altersempfehlung angemessen. Mein einziger Kritikpunkt besteht darin, dass es für mich, die ich „nur“ den Klappentext und den Titel kannte, sehr überraschend kam, dass es ein Mehrteiler ist. Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber trotzdem hätte ich es schöner gefunden, wenn ich einen Hinweis gelesen hätte. Dieser ist im englischen Original vorhanden. Insgesamt aber eine Leseempfehlung für alle Kinder und Jugendliche ab 11 Jahre, die gerne spannende Fantasy-Romane lesen.

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