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Rezensionen zu
Blackbird

Anna Carey

Die Blackbird-Reihe (1)

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* Du erinnerst dich an nichts…- Äh, okay?!* Grundsätzlich war ich auf dieses Buch ziemlich neugierig, denn mich erinnerte das Setting entfernt an „Blindspot“, einer meiner absoluten Lieblingsserien. Es klingt auf jeden Fall nach einer Menge Rätsel und Spannung und ich war neugierig, mehr über dieses Mädchen zu erfahren. Dann kam für mich persönlich direkt schon auf den ersten paar Seiten ein ziemlicher Klopper: Die Erzählperspektive in der „Du-Form“. Ich denke hier scheiden sich die Geister. Entweder man findet das richtig gut und kann sich total gut in die Situationen hineinversetzen, weil man als Leser in die scheinbar agierende Handlungsrolle versetzt wird. „Du kannst dich an nichts erinnern“, „Du schaust dich um und rennst los.“ Oder man gehört zu der Sorte Menschen die damit absolut nichts anfangen können, wozu dann übrigens auch ich gehöre. Bei mir ist es bei Büchern ja generell so, dass ich mich immer tierisch aufrege wenn Figuren für mich nicht nachvollziehbare Dinge tun, merkwürdige Gedankengänge haben oder an wichtige Dinge, die sehr offensichtlich sind, eben nicht denken. Jetzt plötzlich in dieser eben vermeintlichen aktiven Handlungsrolle zu sein und dann aber doch den vorgegebenen Gedankensträngen, nämlich den Geschriebenen zu folgen, widerstrebte mir beim Lesen einfach. Auf diese Weise habe ich eine große Distanz zur Hauptfigur entwickelt, weil ich super oft beim Lesen innerlich protestiert habe: „Nein, so würde ich jetzt nicht denken, nein, ich würde das jetzt anders machen!“ Hier habe ich für mich gemerkt, wie viel so eine Perspektive doch ausmachen kann und auch wo der Unterschied zwischen der „Ich“- und der „Du“- Perspektive liegt. Denn ein du tust dies und jenes hat für mich immer ein Gefühl von Fremdbestimmung. Wäre es „Ich kann mich an nichts erinnern“, „Ich schaue mich um und renne los.“, dann fände ich manche Handlungen vielleicht immer noch unlogisch, aber ich kann da deutlich besser mit umgehen und mich der Figur auch trotz der Unstimmigkeiten sehr nahe fühlen, weil ich in dieser Perspektive diese Handlungen aus scheinbar eigener Überzeugung heraus tu. Worauf will ich hinaus? Nun, für mich ist durch die Wahl der Perspektive und die Erzählweise die eigentliche Geschichte einfach total in den Hintergrund gerückt. Ich konnte mich nicht richtig fallen lassen und mitfiebern, auch wenn ich die Handlung als solche in der Rückschau wirklich spannend und echt gut finde. Genauso konnte ich mit den Charakteren im Buch nicht wirklich warm werden, was vielleicht dem geschuldet war, dass ich mich bewusst viel zu sehr mit den Handlungen und Logiken der Hauptfigur auseinandergesetzt habe. Ich könnte jetzt noch nicht einmal mit bestimmter Sicherheit sagen, wie die Figuren hießen. Nur an Ben kann ich mich noch erinnern. Er war mir direkt sympathisch, vielleicht auch, weil er nicht ich war. Ich fand ihn interessant, weil er so geheimnisvoll war. Nichtsdestotrotz muss ich hier noch einmal festhalten, dass sowohl die Idee der Geschichte, als auch die Handlung wirklich spannend war und auch jede Menge Nervenkitzel mitgebracht hat. Und auch der Schreibstil hat mir insofern gefallen, dass sich die Geschichte sehr gut und flüssig lesen ließ, wenn man sich drauf einlassen konnte. Mein Fazit: Dieses Buch ist wirklich reine Geschmackssache. Ich sehe es als interessantes Experiment, um sich selbst noch einmal bewusst zu machen, was verschiedene Erzählperspektiven so ausmachen können. Von der Handlung an sich war ich beim Lesen sehr angetan, denn es gab viel Spannung und Action. Ich konnte mich einfach nur nicht zu hundert Prozent drauf einlassen. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

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Über dieses Buch bin ich zufällig beim stöbern bei medimops.de gestolpert, der Klappentext hat mich wahnsinnig angesprochen und ich musste es somit unbedingt kaufen. Leider musste ich schon bei beginnen des Buches feststellen das mir der Schreibstil so gar nicht zusagt und ich sehr schwer in die Geschichte gekommen bin. Da es aus der DU-Perspektive geschrieben wurde ich bin eher der ICH-Erzählungsleser. Über die Hauptprotagonistin weiß man anfangs gar nichts was ich ehrlich gesagt schon spannend fand da man mit ihr zusammen die Puzzleteile zusammensetzen muss. Nach weniger Zeit lernt man Ben kenne der dem Mädchen bei ihrer Suche nach sich selbst helfen möchte. Ansich gefällt mir der Grundgedanke der Geschichte wirklich gut nur konnte ich einfach garnichts mit dem Schreibstil anfangen was es mir wirklich sehr machte der Geschichte zu folgen. Es wird zwar Spannung aufgebaut und es bleibt durchweg interessant. Zum Schluss wird auch mit einer für mich unerwarteten Wendung überrascht und es endet mit einem Cliffhanger. Leider erscheint wohl der geplante zweite Band nicht auf deutsch was es für mich uninteressant macht ihn zu lesen, da ich doch sehr im deutschen zu Hause bin. Fazit: Der Gedanke der Geschichte ist wirklich gut und gefällt mir sehr, leider hat mir der Schreibstil aus der DU-Perspektive den Leserspaß etwas verdorben da ich damit nichts anfangen kann. Sehr schade!

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Wie ich finde, passt das Cover mit der Zielscheibe besser zur Story. Auf dem neuen fehlt mir irgendwie der Bezug zu dem Mädchen, zudem sind ihre Haare nicht schwarz, was im Buch aber einige Male erwähnt wird. Nichts desto trotz, das Cover ist nicht schlecht und durchaus ein Blickfang. Die Einführung in das Buch fand ich an sich recht spannend. Der Zeitungsartikel, der Fragen aufwirft. Wer war dieses Mädchen, ist es die Protagonistin oder jemand fremdes. Welche Bedeutung hat der Artikel. Ich muss zugeben, so richtig schlau, wo der Sinn darin bestand, habe ich auch am Ende des Buches nicht verstanden. Die Geschichte selber, mit dem ersten Kapitel, fängt bereits spannend und in einer Notsituation an. Besonders auffallend ist hier die Erzählperspektive, denn Anna Carey schreibt in der zweiten Person. Also in der "Du"-Form. Man verfolgt das Mädchen in dem Buch also nicht passiv, sondern man ist dieses Mädchen. Es ist die eigene Geschichte, die passiert. Oder bestenfalls beim Lesen quasi passieren soll. Bestenfalls. Tatsächlich ist die Story an sich wirklich spannend und es gibt Höhen und Tiefen, was die Spannung angeht. So wie es sein soll. Momente der Ruhe und Sicherheit, die kurz darauf wieder auf einen Haufen geworfen wird. Mein größtes Problem mit dem Buch war daher nicht die Spannung und auch nicht der Inhalt, sondern schlicht und einfach die Erzählperspektive. Anna Careys Schreibstil ist gut verständlich, flüssig lesbar, angenehm, doch nach meinem Geschmack nicht detailliert genug. Die auftretenden Charaktere haben kaum einen spürbaren Charakter, der sie lebendig macht. Ja, es gibt Ben, aber so wirklich schlauch wird man da auch nicht. Klar, das ist der Sinn, immerhin weiß die Protagonistin auch nicht mehr, aber ich persönlich genieße es entweder in der Ich-Form zu lesen oder als Außenstehende viele allgemeinen Infos zu bekommen. Ich denke schon, dass die Figuren gut durchdacht wurden, ich kann es nur nicht sonderlich gut spüren. Dieses "Du" macht mich bei Zeiten ziemlich kirre, lässt mich nicht in die Geschichte eintauchen, wie ich es gerne würde. Dennoch behält man einen guten Überblick, auf die Anzahl der Charaktere und ihre Namen. Wer gehört zu wem, was macht er, wieso? Auch die Idee des Buches ist an sich gut umgesetzt, abgesehen von der Du-Form. Sie ist spannend und auf ihre Weise schlüssig. Der rote Fade ist da, auch wenn ich in einigen Situationen anders gehandelt hätte. Das Ende fand ich nicht sonderlich befriedigend. Der Cliffhanger ist mir zu allgemein und natürlich zielt er darauf aus, dass man das zweite Buch auch lesen soll. Ich werde versuchen es in einer Bibliothek zu finden, zu kaufen habe ich doch eher wenig Lust. Denn natürlich interessiert mich, wie es weiter geht, doch die Schreibperspektive ist mir zu unangenehm beim Lesen, das Geld spare ich also lieber für ein anderes Buch :) In jedem Falle wusste ich nicht, wie das Buch ausgeht und das ist ein Pluspunkt. Auch das Genre Thriller passt gut, nachklingen tut das Buch allerdings eher weniger. Leider. Ich hatte mich sehr darauf gefreut es zu lesen, fand die Perspektive in der Leseprobe interessant. Leider habe ich nicht erfahren, was ich gehofft hatte und das Buch hat mich tatsächlich ein wenig enttäuscht. Besonders störend fand ich auch, dass ich den ersten Teil des Klappentextes, bei mir ein Textausschnitt, nicht im Buch finden konnte. Diese Stelle hat, so weit ich mich erinnere (und ich habe wirklich danach gesucht), einfach gefehlt. Hin und wieder springt Anna Carey in eine auktoriale Perspektive und erzählt, was andere Beobachten oder was anderen Menschen passiert. Die meiste Zeit, bleibt sie aber beim Du.

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Am Anfang wird man mitten ins Geschehen geworfen und es passiert viel und verspricht spannend zu sein. Zwischendurch gab es dann leider einige Längen und konnte mich einfach nicht richtig packen, trotzdem wollte ich wissen, wie es weitergeht und dem Ganzen eine Chance geben… Alles wirkt irgendwie flach, unpersönlich und unausgereift. Man erfährt so gut wie nichts über die Charaktere, auch nicht über die Hauptperson. Aber im Fall der Hauptperson macht das für den Rest der Story sogar noch Sinn. Dadurch konnte aber auch keine der Personen Sympathien für sich in mir wecken. Der Schreibstil ist auch irgendwie komisch, ich kann es gar nicht genauer beschreiben, vielleicht liegt es an der Perspektive, denn die Geschichte wird in der 2. Person erzählt, was ja schon eher ungewöhnlich ist und mir das Lesen erschwerte. Zwischendurch gibt es auch mal Abschnitte, die in der dritten Person geschrieben sind. Hier erfährt man, was gerade an einem anderen Schauplatz bzw. bei einer anderen Person geschieht. Das Buch wird auf dem Buchrücken für Fans von „Die Bestimmung“ beworben aber das ist wirklich weit hergeholt. Es geht eher in die Richtung Jugendtriller und ohne jegliche Fantasy-Aspekte. Ich finde es auch ziemlich schade, dass die Geschichte so in die Länge gezogen wurde um, so weit ich weiß, eine Trilogie daraus machen zu können, denn das Buch hat sowieso nur knapp 350 Seiten und die Schrift ist wirklich sehr groß. Im letzten Drittel wurde die Story doch noch richtig spannend und konnte mich unerwartet noch packen. Trotzdem finde ich den Vergleich mit „Die Bestimmung“ nach wie vor sehr unpassend und nicht gerechtfertigt und das Ende konnte mich auch nicht davon überzeugen die Fortsetzungen noch zu lesen, daher kann ich leider nur zwei Sterne vergeben. vorzeig-bar.blogspot.de

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Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat. "Blackbird" ist der erste Band der gleichnamigen Dilogie von Anna Carey. Der Leser beginnt genau an der Stelle, die auch die erste Erinnerung der Hauptprotagonistin ist; auf den U-Bahn Gleisen. Somit ist man direkt im Geschehen und weiß größtenteils nur das, was auch die Hauptprotagonistin im Laufe der Geschichte erfährt. Allerdings sorgen kleinere Zwischenspiele auch für Informationen aus anderen Perspektiven, die den Leser aber dennoch im Ungewissen lassen und ihm keine Hintergrundinformationen offenbaren. Als Erstes fällt der gewöhnungsbedürftige Schreibstil ins Auge, der den Leser aus der zweiten Person direkt anspricht. Dieser mag nicht für jeden etwas sein, passt aber sehr gut zur Geschichte. Das Potential dieses Romans ist groß; schon der Klappentext lässt eine packende Geschichte erwarten, die Nervenkitzel pur verspricht. Allerdings hat die Autorin dieses Potential nicht ausreichend genutzt und viel verschenkt, indem sie dem Leser keinen direkten Zugang zur Geschichte offenbart. Alles bleibt stets ein Stück weit oberflächlich, sodass auch der Fakt ständig auf der Flucht zu sein, den Leser keineswegs schockt, sondern ihn eher teilnahmslos diese Szenen lesen lässt. Zwar kommt Spannung auf und man möchte auch auf jeder Seite wissen, was hinter alldem steckt, doch bietet sich nicht die Tiefe und Dichte, die man in solch einer Geschichte erwartet. Die Autorin hätte hier ihren Roman noch ein wenig mehr strecken und unterfüttern können, um mehr Dramatik zu erzeugen. Obwohl das Tempo optimal gehalten ist, fehlt dennoch etwas, um den Leser direkt an der Geschichte teilhaben zu lassen. Weiterhin ist es schwer, sich in die Hauptprotagonistin einzufühlen, da sich ihre Gefühle nicht ausreichen offenbaren, um einen Zugang zu ihr zu finden. Auch hier wünsche ich mir für den nächsten Band ein besseren emotionalen Zugang, um die Dramatik der Situation besser atmosphärisch spüren zu können. Zum Schluss gibt es einen kleinen Cliffhanger, der sich in Ansätzen im Laufe der Geschichte anbahnte und neugierig auf den finalen Band macht. Für diesen wünsche ich mir eine deutliche Steigerung, denn ich bin sehr auf die Auflösung gespannt. Fazit: Leider viel verschenktes Potential in einer sonst vielversprechenden Geschichte.

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Klappentext: Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat. Cover: Das Cover von "Blackbird" fällt auf jeden Fall auf. Der pinke Vogel soll sicher das Tattoo des Mädchens darstellen. Auch die Zielscheibe passt sehr gut zur Geschichte. Im Hintergrund sieht man eine Karte, wahrscheinlich von Los Angeles, die das Cover perfekt macht. Leider sieht man auf dem Bild den Seitenschnitt nicht: Er ist knallpink! Meine Meinung: Ich habe mir das Buch für die 8. Aufgabe der SchockiBooks-Challenge ("Nervennahrung-Lies ein spannendes bzw. nervenaufreibendes Buch") gekauft und es hat die Aufgabe gut erfüllt. Es war ein wirklich spannendes Jugendbuch-aber meiner Meinung nach kein Thriller. Das wahrscheinlich auffälligste ist der Schreibstil. Bis auf ein paar Szenen aus der Sicht einiger anderer Personen ist das ganze Buch in der 2. Person erzählt, der Leser wird also direkt in die Geschichte miteinbezogen. Viele hatten wohl Probleme damit, aber ich konnte mir das Buch schon nach ein paar Seiten gar nicht mit einer anderen Erzählweise vorstellen. Zur Story möchte ich lieber nicht zu viel sagen, ich habe Angst euch zu spoilern. Man kann aber sagen: So etwas hat es noch nicht gegeben. Über die Hauptperson "Sunny" kann man leider nicht viel sagen. (Der Name steht in Anführungszeichen, weil der wirkliche Name unserer Protagonistin im ganzen Buch nicht vorkommt.) Es ist ziemlich logisch, dass man so gut wie nichts über "Sunnys" Charakter erfährt, weil sie die ganze Zeit auf der Flucht ist, deshalb nehme ich das der Autorin nicht übel. Auch über Ben erfährt man leider nicht viel. Das finde ich schade, Ben muss ja nicht ständig weglaufen. Ich halte Blackbird nicht wirklich für einen Thriller. Bei einem Thriller muss ich Albträume kriegen, plötzlich Angst im Dunkeln haben, bei jedem Geräusch zusammenzucken. Das ist bei diesem Buch nicht passiert. Fazit: "Blackbird" ist ein wirklich außergewöhnliches Buch und eignet sich sicher gut als Einstieg in die Thriller-Welt. 5 von 5 Sternen!

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Blackbird 1/2 Anna Carey war Geschenkeverpackerin, Nanny, eine schreckliche Cocktail-Bedienung, Möbelverkäuferin und Lektorin. Sie hat an der New York University promoviert und einen Abschluss in Creative Writing vom Brooklyn College. Dort erhielt sie auch 2009 den Himan Brown Award. Ihre Bücher wurden bisher in neun Ländern veröffentlicht. Anna Carey lebt zurzeit in Los Angeles, wo man sie beim Schreiben, Lesen und Kritzeln an der riesigen Schiefertafel in ihrer Küche finden kann. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Anna_Carey/p552563.rhd ). „Blackbird“ ist der Auftakt ihrer „Blackbird - Dilogie“. Website der Autorin! http://www.annacareybooks.com/ Erster Satz: „Im Zug staut sich die Hitze der Sonne auch noch eine Stunde, nachdem er sich unter das Straßenpflaster zurückgezogen hat und sich seinen Weg durch die ausgedehnte Stadt bahnt.“ Klappentext: Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat. Cover: Das Cover ist meiner Meinung nach ein richtiger Blickfang und hat mich total angesprochen. Ein gräulicher Stadtplan ist der Hintergrund und darauf ist über das gesamte Cover der Titel und der Autor in dicken schwarzen Buchstaben geschrieben. Über allem ist eine pink leuchtende Zielscheibe, auf der ein Vogel sitzt. Es passt toll zum Titel und sehr schön zum Inhalt des Buches. Darüber hinaus gefällt es mir auch sehr viel besser als die englische Variante. Ein tolles Cover, das sehr schön gestaltet worden ist. Buchtrailer: <iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/0GWCqvemdTI" width="480"></iframe> Leseprobe: http://www.bic-media.com/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html?bgcolor=E9E8E8&isbn=9783570163276&buyUrl=http%3A%2F%2Fwww.randomhouse.de%2Fbook%2Fshoppingcart.jsp%3Fedi%3D458886&buttonOrder=book-audio-video&socialSelfBackLink=yes&width=195&iconType=rh&iconTypeSecondary=rh&lang=de&fullscreen=yes&jump2=0 Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an cbt und natürlich Blogg dein Buch für diese tolle Chance und das wunderbare Rezensionsexemplar, das ich auf der Blogreporter-Tour auf der Frankfurter Buchmesse bekommen habe. Die Geschichte erfahren wir zum größten Teil aus Sicht eines jungen Mädchens, die ihr Gedächtnis verloren hat und nur mit einem Rucksack auf den Gleisen einer u-Bahnstation von Los Angeles aufwacht. Die Erzählperspektive ist in DU-Form geschrieben und hat mich am Anfang sehr irritiert. Durch die ungewöhnliche Erzählperspektive habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, aber schließlich hat es mir sehr gut gefallen. Allerdings ist dieser sehr spezielle Erzählstil nicht für jedermann etwas, obwohl ich es toll fand. Ich fand es sehr spannend, mit unserer Protagonistin zusammen auf die Suche nach ihrer Identität zu gehen. Ihre Instinkte sind ziemlich tödlich. Zudem ist sie sehr intelligent, mutig und weiß rational zu denken. Auf mich machte sie den Eindruck einer ausgebildeten Agentin oder Rekrutin, was ich sehr spannend fand. Einzelne Erinnerungsfetzen kehren zu ihr zurück und nur ganz langsam setzt sich ihr Gedächtnis wieder zusammen. Was ich sehr schade fand, ist, dass wir in diesem Band nicht alles über sie erfahren. Ich bin doch so schrecklich neugierig! Obwohl wir nicht viel über unsere Protagonistin wissen, habe ich sie dennoch gleich ins Herz geschlossen. Sie versucht verzweifelt, herauszufinden was mit ihr passiert ist und möchte dabei eigentlich nur normal sein. Sie vertraut zögerlich Ben und wird dafür auch noch bestraft. Ich hoffe sehr, dass sie mir auch im nächsten Teil noch sympathisch bleibt. Die Organisation, die sie jagt, wird auch nur ganz allmählich näher erläutert und kommt hoffentlich vertieft im 2. Teil vor. Mir war es hier etwas zu kurz angerissen und vielleicht hätte man da noch etwas mehr rausholen können. Die Story fand ich auch sehr spannend, aber dafür, dass es ein Thriller sein soll, war es mir persönlich nicht spannend und nervenaufreibend genug. Ich konnte das Buch zwar nicht aus der Hand legen, aber das war mehr aus Neugier die Geschichte der Protagonistin betreffend und weniger den Nervenkitzel. Etwas schade, aber vielleicht habe ich auch nur schon zu viele sehr viel gruseligere Thriller gelesen. Dennoch war Nervenkitzel da. Vor allem im großen Showdown. Ben, den unsere Protagonistin rein zufällig trifft und kennen lernt, mochte ich sofort. Er ist der typische normale Junge, mit ganz alltäglichen Problemen. Die beiden zusammen fand ich sehr niedlich, auch wenn sie es vielleicht etwas überstürzt haben. Aber es waren ja nun auch keine normalen Umstände. Umso schockierter war ich, als am Ende sein Geheimnis gelüftet wurde. Hoffentlich wird im 2. Teil noch einmal darauf eingegangen. Die Idee der Autorin finde ich sehr erschreckend und packend. Ich will doch stark hoffen, dass solche Reality Spiele niemals ihren Weg in die Gesellschaft finden. Dennoch ist es wirklich sehr interessant und fesselnd geschrieben worden. Auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Hintergründe und Informationen gewünscht hätte. Aber ich werde mal den 2. Band abwarten. Vielleicht werden dann ja meine Fragen beantwortet. Der Schreibstil der Autorin ist nicht zuletzt durch die sehr außergewöhnliche Erzählperspektive geprägt. Sehr einnehmend, authentisch und emotional bringt uns die Autorin auf die Suche nach Erinnerungen. Sehr actiongeladen und intensiv geraten wir in ein perfides Reality Spiel, dem wir uns kaum entziehen können. Mir wird die sehr anders geschriebene Geschichte sehr positiv in Erinnerung bleiben. Ich persönlich fand die Erzählperspektive sehr erfrischend und die Charaktere allesamt authentisch. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der sich auf eine sehr spezielle Erzählperspektive einlassen kann und zudem eine Schwäche für Thriller und perfide Reality Spiele hat. „Blackbird“ fasziniert, fesselt und fordert. „Blackbird“ ist der 1.Teil der Reihe und bereits bei uns erschienen. Der 2. Teil und Abschlussband ist „Deadfall“ und soll im Juni 2015 in den USA erscheinen. Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/ Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar! Fakten: Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: cbt (10. November 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 357016327X ISBN-13: 978-3570163276 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Originaltitel: Blackbird Preis: 16,99€

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Ich habe das Buch günstig in der Tauschbörse ergattern können. Da mich Eve und Caleb bereits auf ihre Seite gezogen hatten wollte ich die neue Trilogie unbedingt auch mal antesten. Und ich kann sagen ich habe es nicht bereut. Das Cover ist nicht so vielsagend finde ich. Man sieht ein Fadenkreuz und einen Vogel. Die Farbgebung ist mit dem rosa doch sehr weiblich angehaucht. Ich finde man kann schon auf einen Thriller schließen, mehr allerdings auch nicht. Der Schreibstil dieses Buches ist besonders. Er wird aus einem WErzähler und Dritter Person Sicht erzählt. Das ist schwer zu beschreiben. Es war mal etwas anderes. Nach ein paar Seiten hat man sich daran gewöhnt und ist schnell in der spannenden Geschichte drin. "Du wachst auf, allein, es ist dunkel. Du hörst die U-Bahn, sie rast auf dich zu. Du versuchst dich zu bewegen, deine Knochen schmerzen, dennoch stehst du auf. Du weißt nicht wo du bist, warum du hier bist, aber du weißt, dass du laufen musst, um dein LEBEN!" Kleine eigene Interpretation *hüstel Ja das ist in etwa der Inhalt den ich verraten möchte. Viel mehr verrät der Klappentext auch nicht. Das spannende an diesem Buch ist es eben nichts zu wissen, so wie die Protagonistin. Sie hat ihre Erinnerungen verloren und muss sie Stück für Stück zurück erlangen. Und für den Leser ist es spannend sie dabei zu begleiten. Die Protagonistin ist schnell, clever und mutig. Sie ist eine gute Mischung und sorgt dafür, dass den Bösewichten ganz schön die Puste ausgeht. Dieses Buch ist eine etwas andere Art einen Thriller zu schreiben und zu lesen finde ich. Ich war gefesselt bis zur letzten Seite und freue mich auf die Fortsetzung. Ich finde die Wendungen in dieser Geschichte sind durchaus überzeugend und waren für mich nicht vorhersehbar. Ich finde das Ende des ersten Bandes ist gelungen. Vielleicht war die Protagonistin häufig etwas zu "Unverwundbar", aber irgendwie macht ein Dreiteiler ohne die Protagonistin ja keinen Sinn. Daher sollte man nicht ständig das Geschehen mit der Realität verbinden, das nimmt vor allem die Lesefreude. Einziges Manko, das Buch ist ein Hardcover. Ich denke, diese Geschichte hätte super auch in ein Taschenbuch gepasst, aber das ist natürlich Ansichtssache. Mir hat es gut gefallen als Leseexemplar in der Taschenbuchausgabe.

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