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Rezensionen zu
Nova & Quinton. True Love

Jessica Sorensen

Nova und Quinton (1)

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Eigentlich wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Doch Landon stirbt und lässt sie allein. Bis sie Quinton Carter trifft, sie betritt eine Welt von der sie lieber die Finger lassen soll. Aber Quinton zieht sie in ihren Bann und in diese Welt... Das ist keine übliche Liebesgeschichte. Man wir zusammen mit Nova in eine andere Welt gezogen. Voller Gewalt, Drogen und Verdrängung. Nova ist das brave Mädchen, das versucht mit einem Schicksalsschlag fertig zu werden. In diesem Moment trifft sie auf Quinton und seine Anziehungskraft bringt sie näher zusammen. Doch er ist an seinem Schicksalsschlag zerbrochen und zieht Nova mit rein. Obwohl er es nicht will. Man wird mit einer emotionalen, düstere und zerstörerischen Beziehung in den Bann gezogen. Natürlich gibt es auch helle, heiter und sehr leidenschaftlich Momente. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Doch es gibt zwei weitere Bänder, ich bin gespannt ob es weiter so ehrlich zu geht. Ein Buch voller brutaler Ehrlichkeit über das Leben und die Liebe.

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Titel: Nova & Quinton, True Love Originaltitel: Breaking Nova 1 Reihe: Nova & Quinton #1 Autor: Jessica Sorensen Verlag: Heyne Genre: Gegenwartsliteratur, Young Adult, Liebe Seitenanzahl: 400 Erscheinungsdatum: Oktober 2014 Preis: 8,99€ [Broschiert] Meine Erwartungen: Da ich bisher noch keine Bücher der Autorin Jessica Sorensen gelesen habe, bisher aber durchaus viel Gutes über Sie gehört habe, war ich sehr gespannt auf den ersten Roman den ich von ihr lesen durfte. Ich wusste nicht so recht was mich erwartet, da der Klappentext etwas Düsteres prophezeit und deswegen habe ich mich letztlich ein wenig davor gedrückt mit dem Lesen zu beginnen. Das Cover: Die beiden Personen auf dem Cover sollen die Hauptprotagonisten Nova und Quinton darstellen. Farblich sind beide aufeinander abgestimmt und es ist wieder Genre-Typisch. Das keine Gesichter zu sehen sind finde ich sehr gut, da der Leser dadurch nicht weiter beeinflusst wird. Die Charaktere: Nova ist eine interessante Persönlichkeit. Sie hat harte Schicksalsschläge hinter sich. Zum einen ist ihr Vater unerwarteter Weise an einem Herzfehler gestorben und auch ihr fester Freund, Landon ist gestorben – und das scheinbar freiwillig. Wie soll ein junges Mädchen damit umgehen? Mit der Frage beschäftigt sie sich Tag für Tag. Sie ist erschüttert und traurig, selbst nach einem Jahr. Die Liebe ihres Lebens, so glaubt sie, ist freiwillig von ihr gegangen. Sie muss sich damit auseinandersetzen, schafft es aber nicht, zumindest nicht alleine. Sie hat viele Eigenschaften die verwunderlich scheinen und sie steht meistens neben sich. Sie ist verwirrt, von ihren eigenen Gedanken und den Geschehnissen und Personen ihrer Umwelt. Sie scheint immer tiefer zu sinken und lässt den Leser an allem Teilhaben. Sie ist mir durchaus sympathisch und was ich am wichtigsten finde: Sie wirkt echt! Durch viele kleine Macken und ihre Gedankengänge hat sie wenig mit einer der „perfekten Persönlichkeiten“ in anderen Büchern zu tun und das hat mir besonders an ihr gefallen. Quinton ist ein toller und doch abgewrackter Charakter. So war er einst, vor dem Unfall, jemand den die Schwiegermutter gerne bei der eigenen Tochter gesehen hat. Er war ein Musterschüler und ein grandioser Künstler. Heute sieht man nur noch wenig von dem alten Quinton. Er ist ein Junkie. Arbeitslos. Tieftraurig und ihn plagen unglaubliche Schuldgefühle. Doch hat er wirklich Schuld an dem was geschehen ist? Er selbst und seine Umgebung geben ihm diese Schuld. Kein Wunder also, dass er abgesackt ist. Und doch empfindet er noch immer vieles. Auch wenn die meisten seiner Gedanken niederschmetternd sind, spürt man immer wieder wie der „alte Qutinon“ durchkommt und der Leser wünscht sich nichts mehr, als dass er wieder zu sich selbst zurück findet. Ich habe seine Sicht auf die Dinge sehr gemocht und empfinde auch ihn als einen tollen, jedoch von Schuldgefühlen zerfressenen, jungen Mann, der eine Last bürgt, die er nicht tragen sollte. Die niemand tragen sollte. Zitate: „Seit jener Nacht hatte ich solche Angst, die Kontrolle zu verlieren, dass ich mein ganzes Leben darauf ausgerichtet habe, Dinge zu kontrollieren und zu zählen. Trotzdem hatte ich nie die Kontrolle, bestenfalls eine Illusion von ihr.“ (S. 364 / Nova) „Ich lerne, dass es okay ist. Es ist okay zu leiden. Es ist okay zu trauern. Es ist okay, zuzugeben, wenn wir Hilfe brauchen. Und es ist okay, loszulassen.“ (S. 378 / Nova) Meine Meinung: Die Grundstimmung ist niederschmetternd. Es ist einfach erdrückend. Das Buch wird zum einen aus Novas Sicht und zum anderen aus Quintons Sicht beschrieben. Mir hat die von Quinton beinahe etwas besser gefallen. Die Gedankengänge beider Personen sind durchtränkt mit Trauer und Verlust. Sie beide haben mich wirklich berührt. Es ist schrecklich was beiden widerfahren ist, und der Leser kann das Tief in dem sie stecken bestens nachvollziehen. Auch, wie sie versuchen damit klar zu kommen. Weshalb sie zu Drogen greifen und zu weiteren Exzessen. Es scheint als könnten sie beide keine klaren Gedanken mehr fassen, oder zumindest keine objektiven. Ich denke, dass dieses Buch nicht für eine jüngere Leserschaft geeignet ist. Es gab zu viel Trauer und zu viel Trostlosigkeit. Nova ist auf der Suche nach einem Sinn. Einem Sinn hinter dem Tod, hinter sich selbst und sowohl hinter dem eigenen Leben, als auch dem Leben geliebter Menschen. Quinton hingegen ist auf der Suche nach eigenen Schuldzuweisungen. Er sucht nicht nach dem Sinn hinter dem Geschehenen. Nein, er sucht nach Gründen nicht weiter am Leben zu bleiben. Nach Gründen, weswegen er es nicht wert ist zu leben und gar zu lieben! Nach Gründen, weswegen er ein schlechter Mensch ist, der kein Glück verdient. Ich hätte am liebsten die ganze Zeit, gemeinsam mit den beiden, geweint. Selbst in den seltenen Momenten, in denen es Anflüge von Glück für beide gab, konnte man sich nicht richtig freuen, denn auch diese wurden dauerhaft überschattet von Trauer. Es gab im Prinzip keinen Humor in dieser Geschichte und das richtet schon so einiges mit dem Leser an. Man selbst fühlt sich beinahe Schuldig. Wenn ihr auf der Suche nach leichter Kost seid, solltet ihr nicht zu diesem Buch greifen, denn es wird euch schwer im Magen liegen bleiben! Das Ende stellt einen Hoffnungsschimmer dar, auch wenn dieser sehr klein ist. Er hat mir, zumindest ansatzweise, ein Lächeln auf die Lippen gelegt. Auch wenn sich zu diesem Lächeln sehr schnell erneut ein schockierter Anblick gesellt hat. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es mit den beiden weitergeht und vergebe an dieser Stelle 4,5 von 5 Sternen.

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Cover Jaja, diese Cover immer. Hier kann ich wirklich nur sagen, ich habe es mir nicht gekauft, weil ich das Cover so toll fand. Es mag interessant sein, aber schön finde ich es nicht. Der einzige große Vorteil ist, es sind keine Gesichter darauf abgebildet! Das kann ich nämlich absolut nicht mehr sehen. Meine Meinung Was ich zu diesem Buch schreiben soll, weis ich ehrlich gesagt an diesem Punkt der Rezension überhaupt nicht. Es war ein Rezensionsexemplar, welches ich unbedingt haben wollte und es ist auch nicht das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Kurz, nachdem ich das Buch endlich hatte, habe ich sofort damit angefangen und es war furchtbar. Der Einstieg ist mir so unglaublich schwergefallen. In letzter Zeit, auch schon darüber hinaus, stelle ich fest, dass ich oft nicht verstehen kann, wie andere Menschen trauern und oft erscheint es mir völlig überflüssig und übertrieben. So ging es mir auch mit diesem Buch, bereits vor einem Jahr. Ich habe dann relativ schnell, ich glaube nach circa 30 oder 40 Seiten aufgehört und es weggelegt. Jetzt konnte ich mich erneut dazu aufraffen und es war wieder nicht so toll. Der Anfang ist mir unglaublich schwer gefallen, weil mir weder Nova noch Quinton sympathisch waren. Die beiden sind depressiv und das zu Recht. Sie haben bereits sehr viel erlebt und viel verloren. Trotzdem konnte ich überhaupt keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Während Nova ihren Freund durch Selbstmord verloren hat, war Quinton der einzige Überlebende bei einem schweren Unfall, bei dem seine Freundin und die Freundin seines Cousins gestorben sind. Ich will überhaupt nicht abstreiten, das Schicksal der beide wäre furchtbar, aber kann ich als Autorin das nicht etwas besser rüberbringen? Die beiden treffen schließlich aufeinander und es gibt da gewissen Spannungen, aber er zieht nicht, weil er glaubt, niemanden mehr zu verdienen und sie tut nichts, weil er ihrem toten Freund so ähnlich sieht. Nova und Quinten stagnieren, es passiert absolut nichts. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, als wären wir überhaupt keinen Schritt vorwärtsgekommen, aber das stimmt überhaupt nicht. Nova entwickelt sich tatsächlich, nur Quinton bleibt so, wie er ist. Einerseits verdeutlicht es, wie viel Nova geschafft hat, aber andererseits zeiht es das Buch so sehr runter, dass ich überhaupt keine Lust habe, den zweiten Teil zu lesen, um mehr über ihn zu erfahren, denn es interessiert mich schlicht und ergreifend einfach nicht. Ich fand es sehr schade, dass mir dieses Buch so überhaupt nicht zugesagt hat. Während mir die anderen Bücher der Autorin, die ich bereits kenne, besser gefallen haben und mich auch mehr gefesselt haben, war bei diesem sehr schnell klar, dass es überhaupt nicht meines ist. Obwohl Jessica Sorensen immer sehr viel Leid in ihren Geschichten hat und es immer dramatisch bis zum “geht nicht mehr” ist, war es mir hier einfach zu viel und es hat für mich alles überhaupt nicht gepasst. Da mir aber die Entwicklung von Nova doch ganz gut gefallen hat, vergebe ich zwei von fünf Monstern.

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Tessa wartet bis ihr Tod kommt und vegetiert solange vor sich hin. Sie schottet sich von allem und jedem, besonders von dem Leben ab, Sie verbringt die meiste Zeit lesend in ihrem Zimmer. Tessa hat diese Wut auf alles, auf ihre Mutter, die ihr vorenthalten hat dass sie bald sterben wird, auf ihren Vater der immer nur in seiner Kanzlei sitzt und aus unerfindlichen Gründen auch auf ihre Schwester. Aber vor allem ist sie wütend auf die wenige Zeit die ihr noch auf dieser Welt bleibt. Doch dann taucht plötzlich Oskar auf und stellt ihre Welt auf den Kopf. Tessa ist von der ersten Sekunde an verzaubert von Oskar. Er legt bei Tessa einen Schalter um, sodass sie sich auf einmal wieder quicklebendig fühlt und all das machen will was sie zuvor vernachlässigt hat weil sie dachte sie hätte noch genügend Zeit dafür. Und wie das so ist bandeln sich die zwei an, Tessa will Oskar diesen Schmerz zwar nicht antun, aber er schreckt vor diesem nicht zurück. Und so begeben sich die beiden auf eine Rundreise durch Italien und erleben ihr eigenes kleines Abenteuer. Die drückende Stimmung zu Beginn verflog schnell und machte einer süßen und fluffigen Liebesstimmung Platz, doch es war immer der bittere Beigeschmack dabei, dass Tessa nicht mehr allzu viel Zeit verbleibt. Anne Freytag hat die Emotionen und Gefühle von allen Charakteren ziemlich gut und passend getroffen. Auch die Familienprobleme waren sehr realistisch und nachvollziehbar ausgearbeitet ohne überzogen zu sein. Die schönen und niederschmetternden Momente hielten sich im Gleichgewicht und waren immer perfekt zur Stelle. Oskar und Tessa ergänzen sich sehr gut und zusammen machen die beiden in so wenigen Tagen große Fortschritte, zusammen sowie als Einzelperson. Ich konnte das Buch kaum weglegen, nachdem die Geschichte richtig Fahrt aufgenommen hatte. Einige Stellen sind wirklich sehr berührend und die genau passende Menge Humor sorgte dafür, dass man nicht ganz in ein Loch aus völliger Traurigkeit versank. Dieses Buch ist einfach aber wunderschön gestaltet! Allein das Cover spricht ungemein für die Geschichte und passt wie die Faust aufs Auge. Bei schönen Covern bin ich eh hin und weg aber dieses beschreibt die Geschichte auch sehr treffend. Außerdem findet man vorne die Karte von Tessa und Oskar mit ihrer Italienreise und hinten ihre Playlist mit den perfekt zum Moment passenden Songs. Jedes Kapitel ziert eine kleine Zeichnung, die auch eine wichtigen Teil zur Geschichte beiträgt, die besonders im letzten Abschnitt der Geschichte eine Kehrtwendung macht, da dort auch einige Kapitel aus Oskar's Sicht beschrieben sind, die auch notwendig für das Gesamtverständnis dieser Geschichte ist. Mein bester letzter Sommer ist gewiss keine leichte Lektüre aber dennoch wunderschön zu lesen und macht den Leser nachdenklich über die Einstellung, vieles im Leben hinauszuzögern, weil es dann möglicherweise dafür zu spät ist.

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Jessica Sorensen und ich hatten es in der Vergangenheit etwas schwer miteinander, da ich mich mit ihren Büchern nie so ganz anfreunden konnte, wie ich es gern getan hätte. Nun, nach mehr als einem Jahr Abstand, möchte ich der Autorin dann doch noch mal eine Chance geben und habe es mit "True Love", dem Auftakt der "Nova & Quinton"-Reihe versucht. Ich muss zwar sagen, dass ich am Anfang wieder einige Schwierigkeiten mit dem Erzählstil der Autorin hatte, jedoch im Laufe der Zeit immer besser in die Geschichte hinein gefunden habe. "True Love" gehört für mich nicht zwingend zu den Büchern, die man in einem Rutsch durchliest, sondern die Geschichte braucht vielmehr ihre Zeit, da die Themen einen hier stellenweise ganz schön mitnehmen können. Hier geht es nicht nur um eine Liebe, sondern um die brutale Realität, die manchmal stärker zuschlägt, als man es verdient hat, denn Nova und Quinton wurden in ihrem Leben bislang alles andere als vom Glück geküsst. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und man gibt dem Leser die nötige Zeit, um die Figuren besser kennen zu lernen. Die Dialoge lesen sich toll und das Zusammenspiel zwischen den Figuren ist gelungen. Die Geschichte beginnt mit Nova, die auf schlimmste Art und Weise erfahren muss, dass ihr Plan, gemeinsam mit ihrer großer Liebe Landon durchs Leben zu gehen, sich nicht erfüllen wird. Gleiches gilt auch für Quinton, der mit ansehen muss, wie seine große Liebe bei einem Autounfall ums Leben kommt. Beide gehen dabei mit ihrer Trauer vollkommen anders um. Während Nova sich immer mehr verkriecht und fast vereinsamt, versucht Quinton seine Trauer mit Drogen zu betäuben, was ihm allerdings mehr schlecht als recht gelingt. Als sie aufeinandertreffen, haben sie auf den ersten Blick nichts miteinander gemeinsam, allerdings ist es die Trauer, die die beiden miteinander verbindet, anscheinend stärker, als beide wohl geglaubt haben. Wer hier eine typische Liebesgeschichte mit viel Kitsch und Klischees erwartet, der wird mit den Büchern von Jessica Sorensen mit Sicherheit nicht glücklich sein. Wer hier jedoch viel über die Schattenseiten des Lebens erfahren möchte, der wird hier definitiv einiges zu lesen haben, denn die Geschichte ist relativ düster und beschäftigt sich bereits auf den ersten Seiten damit, dass auch der Tod zum Leben gehört. Das Cover ist nett, bietet aber im New Adult-Genre nichts, was neu wäre, da ein Paar ohne Gesichter bereits auf vielen anderen Büchern verewigt wurde. Dennoch ist es aber nett anzusehen und darauf kommt es letztendlich an. Die Kurzbeschreibung gefällt mir dagegen gut und ist der Grund, weshalb ich dem Buch eine Chance gegeben habe. Kurz gesagt: "True Love" ist ein guter Auftakt der "Nova & Quinton"-Reihe, der mich aufgrund der melancholischen Stimmung überzeugen konnte. Wer hier allerdings eine durchweg typische Liebesgeschichte mit viel Kitsch erwartet, der wird bei dieser Reihe definitiv falsch sein. Ich kann "True Love" nur empfehlen.

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Inhalt: Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ... Meine Meinung: Das Cover ist recht nett anzusehen. Anscheinend werden auf den Covern von Young-Adult-Büchern immer ein Pärchen abgebildet, von daher passt es. Das der Buchtitel so auffällig gestaltet wurde finde ich gut. So weiß ich gleich als Leser zu welcher Buchreihe es gehört. Jessica Sorensen's Schreibstil gefällt mir sehr gut, da sich das Buch flüssig lesen lässt und die Autorin die Emotionen der Charaktere sehr gut beschrieben hat. Alles wurde ausführlich erzählt und beschrieben, bei mir kam jedoch kein Gefühl der Langeweile auf. Die Emotionen und Eindrücke werden durch den Perspektivenwechsel zwischen Nova und Quinton noch verstärkt. Einen Spannungsbogen, hat das Buch nicht wirklich, aber das war auch gar nicht von Nöten. Da die Autorin alles ungeschminkt und realistisch geschrieben hat. Das Buch enthält sehr viel Drama und zwischendurch wird der Leser mit romantischen Szenen belohnt. Manchmal kam bei mir der Gedanke auf, dass das ganze Drama doch ein wenig aufgesetzt wirkte, doch das hielt sich zum Ende hin echt in Grenzen. Ich, als Leserin, wollte hauptsächlich mehr über die Vergangenheit wissen anstatt über die eigentliche Gegenwart. Die Beziehung von Nova und Landon und dessen Tod fand ich überaus interessant. VORSICHT SPOILER! Nun aber mal zu den Charakteren... Nova Reed hat den Selbstmord von ihrem Freund Landon noch nicht verkraftet. Da sie in ihrem Filmkurs an der Uni die Aufgabe enthält etwas zu filmen, entscheidet sie sich für eine Videotagebuch. In diesem geht es eigentlich nur darum wie sie den Tod von Landon verkraftet und verarbeitet. Sie fühlt sich schuldig und ist auch verwirrt. Schuld gibt sie sich insofern daran, dass sie nichts an Landon bemerkt hat, bevor er sich umbrachte. Und verwirrt ist sie, weil sie es einfach nicht versteht und nachvollziehen kann. Das sie geradewegs weiter in Depressionen abrutscht wird dem Leser schnell klar. Quinton Carter ist ein Junkie. Er versucht mit den Drogen, dem Selbsthass und Sex seine Schuldgefühle zu unterdrücken. Bei einem Autounfall - an dem er keine Schuld trägt - starben seine Freundin und Cousine. Seine Familie hat ihn rausgeschmissen, ignoriert und hasst ihn. So auch die Angehörigen seiner verstorbenen Freundin. Ich finde ihm wurde ein sehr starker und wichtiger Charakter zugeteilt. Denn er erinnert Nova an Landon, da er ebenfalls Künstler ist. Und anscheinend auch einige Charakterzüge wie er hat. Was nicht nur ihn, sondern auch Nova in einen Zwiespalt befördert. Er denkt auch, dass Nova für ihn zu gut ist. Die Nebencharaktere wie Delilah, Nova's beste Freundin, konnte ich von Beginn an nicht leiden. So auch Dylan, Delilah's was auch immer. Tristan war mir auch suspekt. Ich denke der leistet sich noch den ein oder anderen Schnitzer. Das die ganze Band Drogen nimmt und verkauft hat sie bei mir ins Aus befördert. Die verschiedenen Schauplätze im Buch haben mir gut gefallen, wie zum Beispiel der Zeltplatz beim Festival oder das Anwesen der Reed's. Gut der Trailer ist geschmacksache... Jedenfalls wurden sie ausgeeichnet beschrieben und es kam mir manchmal so vor, als wäre ich Vorort mit Nova & Co. Gegen Ende hin lief es für Nova richtig gut, im Gegenteil für Quinton. Es wurde sehr offen gehalten. Da es ja noch einige Bände gibt, die darauf warten von mir gelesen zu werden. Und das werde ich definitiv! Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich bin schon richtig gespannt wie Quinton und Nova das alles verarbeiten und natürlich wie sie zueinander finden und sich gegenseitig retten. Leseempfehlung? Wer einiges an traurigen, düsteren und doch romantischen Gefühlen aushalten kann ist hier Gold richtig! Ich empfehle es mit guten Gewissen weiter.

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"Manchmal frage ich mich, ob man Erinnerungen, mit denen man nichts zu tun haben will, nicht einfach blockieren kann: die Bilder wegsperren, den Schmerz betäuben, der mit dem verbunden ist, was man gesehen hat und nicht sehen wollte." (s. 5) (oder in der Leseprobe bei Amazon nachzulesen) Inhalt: Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ... Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und hat mich beim Lesen der ersten Seiten schon völlig in den Bann gezogen. Ich war direkt in dieser düsteren Welt gefangen, die Worte haben mich gefesselt und ich habe mit Nova und Quinton mitgelitten. Kein vorsichtiger Einstieg ins Buch, sondern ein Wurf ins eiskalte Wasser. Der Schreibstil ist passend, angenehm und fesselnd, ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Die geschaffene Atmosphäre ist dunkel, aber auch sehr traurig und wird im Laufe des Buches immer düsterer. Die schrecklichen Erlebnisse und traurige Vergangenheit von Nova und Quinton wünscht man wirklich niemandem und dennoch gibt es Menschen auf dieser Welt, die ähnliches oder noch schlimmeres erlebt haben. Es ist traurig, sich dies vorstellen zu müssen und macht dieses Buch umso realer. Beide Charaktere fand ich interessant, ihre Reaktionen und ihr Verhalten meist verständlich (ich weiß nicht, wie ich in solchen Situationen reagieren würde, mit ihrem Hintergrund, dem schlechten Freundeskreis etc.). Über ihre Entwicklung möchte ich gar nicht mehr schreiben, denn das würde zu viel verraten. Da müsst ihr einfach selbst lesen ;-) Das Ende zeigt einen Hoffnungsschimmer und gibt mir das Gefühl, dass ich unbedingt wissen muss, wie es mit Nova und Quinton weitergehen wird! Das einzige was mir fehlte oder auch vielleicht nicht ganz bei mir angekommen ist, ist die knisternde Spannung zwischen Nova und Quinton. Da hätte ich mir einfach ein wenig mehr erhofft und gebe deshalb nur 4 Sterne. Fazit: "Nova & Quinton. True Love" ist ein interessanter, fesselnder Reihenauftakt, der eine düstere Atmosphäre, seelische Abgründe und eine zarte Liebe aufweist. Wie wird es mit Nova und Quinton weitergehen? Lesenswert!

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Ich muss sagen. Anfangs war ich sehr kritisch was die Geschichte anging aber direkt ab dem ersten Moment war ich gefangen. Nicht nur von den Charakteren. Der regelmäßige point of view Wechsel hat das lesen einfach gemacht. Die Geschichte ist nicht die Typische Lovestory von der man vielleicht gedacht hat sie wäre es! Es wurde mehr auf alltägliche Themen wie Selbstmord Drogen und Alkohol Konsum eingegangen. Das fand ich gut denn jeder wird damit in irgendeiner Weise enger in Kontakt stehen! Ein toller auftakt. Freue mich auf mehr von den beiden.

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