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Rezensionen zu
Zu wenig Zeit zum Sterben

Steve Cavanagh

Eddie-Flynn-Reihe (1)

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

»Wir haben Ihre Tochter.« Zeit, Atmung, Blut, Bewegung – alles stand still. „Zu wenig Zeit zum Sterben“ markiert Band 1 der spannenden Thriller-Serie um den Verteidiger Eddie Flynn, so ist es nicht verwunderlich, dass Steve Cavanagh neben dem gegenwärtigen Geschehen auch Einzelheiten über den Star seiner außergewöhnlichen Reihe darlegt. Intentionen und Hintergründe des Protagonisten, von einer Seite der Anklagebank auf die andere zu wechseln, machen Eddie noch menschlicher und sympathischer, lassen ihn verletzlich erscheinen. Im Angesicht der heiklen Situation, die nicht nur ihn, sondern auch seiner Tochter das Leben kosten könnte, sind es die ängstlichen und verzweifelten Gedanken, die im starken Kontrast zu seinem souveränen und überlegenen Auftreten im Gerichtssaal stehen. „Zu wenig Zeit zum Sterben“ geht direkt los, genau wie Flynn landen wir unvorbereitet mitten in einem schier ausweglosen Prozess, in dem sich die Ereignisse überschlagen. Stilistisch konnte mich der Autor bereits in den anderen Teilen seiner ausführlich recherchierten, nervenzehrenden Reihe begeistern und mitreißen, selbst die Ausführungen rund um Gesetze und Abläufe wirken zu keiner Zeit trocken, sind stets stimmig und erklärend integriert. Unvorhergesehene Situationen, neue Probleme und Erkenntnisse begleiten den temporeichen Thriller, in dem Eddies Intuition und seine Tricks für Überraschungen sorgen. Eine angespannte, authentische Atmosphäre, Misstrauen gegen jeden, interessante Nebencharaktere, Korruption und die Zeit, die stetig gegen den Verteidiger läuft, lassen es kaum zu, dieses Buch zur Seite zu legen, bis es zu Ende ist. Steve Cavanagh konzipierte erneut eine intelligente Handlung um einen verzwickten Fall, geizt nicht mit Plotttwists, Täuschung und Verrat. Im Verlauf entstehen Fragen und Vermutungen, die Auflösung gelang, trotz einer Fülle an Informationen, nachvollziehbar und logisch. Unbedingt mehr davon!

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Steve Cavanagh war für mich eine der Neuentdeckungen 2022. Sein Justizthriller „Thirteen“ konnte mich begeistern. Und auch „Fifty-Fifty“ habe ich verschlungen (vgl. frühere Rezensionen). Nun hat der Goldmann-Verlag den ersten Band der Reihe um Eddie Flynn herausgegeben. Er trägt den Titel „Zu wenig Zeit zum Sterben“ und kommt für mich ganz anders daher als „Thirteen“ und „Fifty-Fifty“. Warum? Das will ich gerne begründen. Es handelt sich um ein sehr actionreiches Buch, das Tempo ist von Anfang an hoch. Und der Thriller wird geradlinig erzählt, d.h. ohne Perspektivwechsel. In erzähltechnischer Hinsicht sind „Thirteen“ und „Fifty-Fifty“ also deutlich abwechslungsreicher gestaltet worden, was mir auch besser gefallen hat. Und die Handlung um Eddie hat es dieses Mal in sich. Er soll im Gerichtssaal unbemerkt eine Bombe anbringen, um einen Kronzeugen umzubringen, der gegen die Russenmafia aussagt. Und er wird erpresst. Seine Tochter wurde entführt und man droht ihm, sie zu töten, wenn er den Auftrag nicht ausführt. Eddie agiert dann in Bruce-Willis-Manier. So hat man ihn in den bereits erschienenen Thrillern noch nicht kennen gelernt. Und etwas gestolpert bin ich dann auch über die Tochter, denn aus „Thirteen“ und „Fifty-Fifty“ war mir nicht in Erinnerung, dass Eddie Vater einer Tochter ist. Das Juristische steht in diesem Thriller deutlich weniger im Vordergrund als in den schon erschienen Werken, es kommt nur am Rande vor. Das fand ich ebenfalls sehr schade. Denn die Passagen, die im Gericht spielen, sind wieder einmal sehr gelungen. Das Debut kommt einfach viel actionlastiger daher als Band 4 und 5 der Reihe und ist in meinen Augen qualitativ schlechter. Ich kann nun sogar verstehen, warum man sich im Verlag entschieden hat, die Reihe mit dem vierten und fünften Band zu starten. Aber nun gut, jeder Autor fängt einmal an und entwickelt sich dann weiter. Das merkt man „Zu wenig Zeit zum Sterben“ tatsächlich an. Denn noch etwas unterscheidet ihn von „Thirteen“ und „Fifty-Fifty“. Er ist deutlich unrealistischer. Eddie ist hier mehr Actionheld, weniger raffinierter Anwalt. Was aber wiederum gelungen ist, ist der Umstand, dass die Figur Eddie Flynn durch den ersten Band mehr Tiefe erhält. Man erfährt mehr über sein Talent als Trickbetrüger, sein Familienleben wird nun ausführlicher dargelegt und auch die Beziehung zu Harry wird deutlicher. Er beeindruckt durch ein unglaubliches Improvisationstalent. Noch dazu ist das Setting natürlich gut ausgeklügelt: Eddie hat 31 Stunden Zeit, die Russenmafia aufs Kreuz zu legen und seine Tochter zu befreien. Dabei kommt das „Doppelbödige“ gut zum Ausdruck. Das doppelte Spiel, das Eddie treibt, ist interessant gestaltet und animiert zum Weiterlesen. Und durch den ständigen Zeitdruck wird gut Tempo erzeugt. Man muss sich nur darauf einlassen. Nach „Thirteen“ und „Fifty-Fifty“ habe ich etwas anderes erwartet. Ich war überrascht davon, dass sich das Debut doch so stark von diesen beiden Thrillern unterscheidet. Mit so viel Action und Tempo hätte ich nicht gerechnet. Ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung mehr im Gerichtssaal spielt. Fazit: Das Debut von Cavanagh hat mich überrascht. Es kommt actionreich und mit hohem Tempo daher. Der Thriller wird geradlinig erzählt und gleicht eher einem Agententhriller. Stellenweise wird es doch auch einmal arg unrealistisch, wenn Eddie in Bruce-Willis-Manier agiert. In meinen Augen kann das Debut nicht mit „Thirteen“ und „Fifty-Fifty“ mithalten. Ich hätte mir einen spannenden Fall gewünscht, den Eddie lösen muss. Mir war das Debut einfach zu wenig „Justizthriller“. Wer aber auf tempo- und actionreiche Thriller steht, der kann hier natürlich trotzdem zuschlagen und wird nicht enttäuscht. Es kommt keine Langeweile auf und die Spannungsintensität ist hoch. Ich vergebe 4 Sterne.

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Inhalt Um das Leben seiner Tochter zu retten, muss Eddie Flynn unmögliches vollbringen. Er muss die Geschworenen von der Unschuld seines Schuldigen Mandantens, dem Boss der Russenmafia, überzeugen. Ansonsten wird nicht nur Amy sterben. Eigene Meinung Ich habe angenommen, dass es etwas langweiliger ist Band eins der Reihe erst nach den anderen zu lesen (die Bücher sind nicht nach der Reihe erschienen), da man ja automatisch weiß, dass es mehr oder weniger gut ausgehen wird. Das war keineswegs der Fall. Steve Cavanagh hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und sogar ein paar Tränchen verdrückt. Wenn man die Wahl hat, sollte man dennoch nach der richtigen Reihenfolge lesen und nicht nach der Reihenfolge, wie sie im deutschen erschienen sind. So kann man viel schöner nachvollziehen, wieso sich Eddies Leben und auch er so entwickelt haben, wie es in den folgenden Bänden sein wird. Ich habe mich wieder köstlich amüsiert. Eddie reitet sich von einer auswegsloser Situation in die nächste und schafft es immer wieder, sich durch Grauzonen im Gesetz und ein paar Taschenspielertricks herauszuwinden. Es war wie ein Kinofilm, der vor meinem Auge ablief. Der Showdown war übrigens phänomenal, alleine deswegen sollte man Band eins unbedingt noch lesen, auch wenn man die anderen schon kennt! Fazit Ich freue mich sehr auf den nächsten Eddie Flynn! Eine tolle Reihe an der kein Thrillerliebhaber vorbeigehen sollte.

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Toller Auftakt der neuen Reihe

Von: Angie_molly

31.01.2023

*zu wenig Zeit zum sterben * von Steve Cavanagh *Rezensionsexemplar */ *Werbung * ET: 18.1.2023 Seiten: 512 Verlag: Goldmann Meinung: Dies ist der 1. Band der Reihe um Eddie Flynn. Was für ein Reihenauftakt ist das denn bitte? Gleich von Anfang an hat mich die Story komplett mitgerissen und gefesselt. Das Buch ist ist in der "Ich" Perspektive von Anwalt Eddie Flynn geschrieben. Die Charaktete sind sehr gut beschrieben, die Guten wie auch die Bösen, einfach nur mega. Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd, ich bin nur so durch die Seiten geflogen, man konnte das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fiebert einfach mit und man baut sofort eine Bindung zu den Protagonisten auf. Ich kann euch diesen Thriller nur empfehlen und ich freu mich jetzt schon auf die anderen Bände der Reihe!

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"Zu wenig Zeit zu Sterben" hat 512 Seiten und ist der 1. Band der Reihe um Eddie Flynn. Was für ein Reihenauftakt war das denn Bitte :) Gleich die 1. Seite hatte mich schon komplett mitgerissen und so sollte es auch weitergen. Wirklich, das ganze Buch war so auf Spannung aufgebaut, es war aktionreich und das Ende ein echter Knaller! Ein richtig tollens Buch. Mich konnte selten ein Buch so begeistern. Die Charaktete waren so toll beschrieben, die Guten wie auch die Bösen, einfach nur Hammer und der Schreibstil war sowas von toll, ich bin echt nur so durch die Seiten geflogen, man konnte es auch gar nicht mehr weg legen.... Merkt man ja daran, wie schnell ich das Buch durch hatte. Das Buch ist aus der "Ich" Perspektive von Anwalt Eddie Flynn geschrieben und mich hat seit "Saving Grace" wirklich kein Thriller mehr so begeistert wie dieser hier. Richtig gut. Ich kann euch das Buch nur allen Empfehlen und ich freu mich schon tierisch auf die anderen Bände der Reihe. Bis jetzt sind insgesagt 5 Bände erschienen "Gegen alle Regeln", "Liar", "Thirteen" und "Fifty-Fifty".

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𝔼𝕣 𝕞𝕦𝕤𝕤 𝕖𝕚𝕟𝕖𝕟 𝕄ö𝕣𝕕𝕖𝕣 𝕣𝕖𝕥𝕥𝕖𝕟 𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕖𝕣 𝕧𝕖𝕣𝕝𝕚𝕖𝕣𝕥 𝕤𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕋𝕠𝕔𝕙𝕥𝕖𝕣 ... Nachdem mich 》TH1RT3EN《 ja nicht so vom Hocker hauen konnte, war ich natürlich gespannt wie es mit 》ZU WENIG Z3IT ZUM STERBEN《 aussehen wird. Und was soll ich sagen? Es hat mich wie FIFTY-FIFTY völlig vom Hocker gehauen. Steve Cavanagh hat einen unglaublich einnehmenden Schreibstil und weiß wie man Spannung richtig setzt und aufbaut. Ich war unglaublich gespannt auf Eddie Flynns ersten Fall. Und ich wurde nicht enttäuscht, es war GENIAL. Um das Leben seiner Tochter Amy zu retten, muss er den eigentlich schuldigen Mafiaboss Olek Volchek verteidigen und ihn zum Freispruch bzw zur Flucht verhelfen. Natürlich sucht Eddie nach Schlupflöchern, geht jeden Weg den er gehen muss, denn wenn es um die Menschen geht, die er liebt, geht er über alle Grenzen hinaus. Ich fand es unglaublich spannend, wie aus vielen Fragezeichen irgendwann Ausrufezeichen wurden. Wie sich jedes einzelne Puzzlestück nach und nach zusammengesetzt hat und am Ende ein ganzes ergab. Für mich war überhaupt nichts vorhersehbar und mit der einen oder anderen Wendungen habe ich so gar nicht gerechnet bzw überhaupt nicht in Betracht gezogen. Ich liebe an den Büchern von Steve Cavanagh wie bildlich und detailliert er die Gerichtsverhandlungen beschreibt. Kreuzverhöre, Befragungen, Gutachten in Frage stellt, dabei aber völlig realistisch und logisch Argumentiert. Eddie Flynn ist ein unglaublicher Anwalt, mit viel Talent und unglaublich intelligent ist er obendrein auch. Dieses Buch war einfach UNGLAUBLICH von Anfang bis Ende. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen weil es mich so gefesselt hat und ich einfach nicht aufhören konnte. Ich freue mich unglaublich auf die anderen Fälle von Eddie Flynn. Ich kann nur jeden empfehlen, Eddie Flynn kennen & lieben zu lernen. Unglaublich verdiente⤵️ ⭐️ 5 / 5 ⭐️

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„Sie kannten mich als Eddie Flynn, den Anwalt. Den alten Eddie Flynn kannten sie nicht: den Gauner, den Typen, der sich in Gassen geprügelt hat, den Trickbetrüger.“ (Eddie Flynn über sich selbst in Zu wenig Zeit zum sterben) Worum geht’s? Vor über einem Jahr hat der Strafverteidiger Eddie Flynn vor Gericht einen folgenschweren Fehler begangen – und sich danach geschworen, niemals mehr einen Fall zu übernehmen. Doch nun muss er Olek Volchek, den berüchtigten Paten der New Yorker Russenmafia, gegen eine Mordanklage verteidigen. Volchek droht, Eddies Tochter Amy umzubringen, falls er sich weigert. Und so bleiben ihm nur 48 Stunden Zeit, um das Unmögliche zu schaffen: die Geschworenen von der Unschuld seines schuldigen Mandanten zu überzeugen, das Leben seiner Tochter zu retten – und Volchek für immer aus dem Verkehr zu ziehen ... Zu wenig Zeit zum Sterben ist Band 1 der Eddie Flynn Reihe. Schreibstil und inhaltliche Hinweise Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Anwalt Eddie Flynn erzählt. Die Geschichte verläuft chronologisch. Der Schreibstil ist gut lesbar, der Satzbau nicht sonderlich komplex. Das Buch beinhaltet geringfügig grafische Darstellung von Gewalt oder ähnlichen. Meine Meinung Selten kommt es vor, dass ich zu einem Buch greife, was es eigentlich schon eine Ewigkeit gibt. Dieser Umstand ist aber der Wiederveröffentlichung des Verlags geschuldet, der nach den grandiosen Erfolgen von Thirteen die komplette Eddie Flynn Reihe neu aufgelegt hat. Entsprechend komme ich mit dem Wissen von Band 4 und 5, mit der absoluten Begeisterung für die komplexen, verwirrenden und unvorhersehbaren Wendungen des Autors zu seinen Anfängen zurück – zu Band 1, dem Start von Eddie Flynn und endlich zu der Geschichte, die in den Folgebänden immer mal wieder angesprochen wird: Eddie Flynn und die Russenmafia. Die Wahrheit ist, dass es mir sehr schwer fällt, das Buch zu bewerten. Denn einmal ist da das grundlegende Geschehen: Eine sehr rasante, sehr schnell erzählte Geschichte, die teilweise aber schon ziemlich abgefahren ist. Schnell zusammengefasst wird Eddie dazu gezwungen, in einem Mafiaprozess als Verteidiger aufzutreten, nachdem sein Kanzleipartner es versaut hat. Die Mafia hat aber offenbar einen ganz anderen Plan, nämlich den Hauptbelastungszeugen in die Luft zu sprengen und Eddie soll sich darum kümmern. Schwere Ausgangslage, unterstützt dadurch, dass man Eddies Tochter Amy entführt hat. Nun geschehen zwei Dinge: Man hat einen eigentlich recht interessanten Prozess, der so einige Fragen aufwirft, da Eddie eben ein außergewöhnlicher Anwalt ist – und man hat eine wahnsinnig actiongeladene Geschichte rund um die Mafia, Intrigen und Doppelagenten. Leider haben beide Aspekte für mich nicht immer zusammengepasst, denn ehrlich gesagt gab es so einige Szenen, die ziemlich übertrieben waren. Es war teilweise fast so, als könne sich der Autor nicht entscheiden, ob er einen Actionthriller oder einen spannenden Gerichtsthriller schreiben möchte. Und hier kommt mein großes Problem: Da ich ja Band 4 und 5 kenne, weiß ich, wie brillant Steve Cavanagh Geschichten aufbauen kann, auch wenn sie grundlegend erst einmal absurd wirken. Diese Fähigkeit kommt bei Band 1 der Reihe aber noch recht zurückhaltend rüber. Hätte ich von dem Autor noch nichts gelesen, hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass hier ein ziemlich solider, sehr actionhaltiger und teilweise etwas übertriebener Mafiathriller vorliegt. Wäre es ein Buch gewesen, was mich dazu bringen würde, erneut etwas vom Autor zu lesen? Ehrlich gesagt eher weniger. Einfach, weil ich kein großer Actionfan bin. Ich mag es nicht, wenn es überall knallt, rumgeschossen wird und das eigentliche Kerngeschehen etwas untergeht. Entsprechend große Probleme hatte ich mit dem Finale, denn hier knallt es buchstäblich überall. Dabei geht Eddies ziemlich gelungene Verteidigungsstrategie etwas unter. Das Finale war mir eindeutig zu viel. Als jemand, der aber die späteren Bücher kennt, kann ich nur sagen, dass man bei Steve Cavanagh unglaublich gut erkennen kann, wie sich ein Autor weiterentwickelt. Zwischen den Anfängen und zum Beispiel Thirteen liegen von den Drumherum-Handlungen Welten. Zwischen diesem Titel und Fifty Fifty hat sich der Autor aber auch bei der Darstellung der Gerichtsbarkeit sehr weiterentwickelt. Gleichzeitig macht das aber eben das Buch auch nicht schlecht, da definitiv eine gute Grundlage da ist – ich weiß aber, dass der Autor es eben auch viel besser kann. Deswegen kann ich das Buch eigentlich nur mit Abstrichen empfehlen. Nicht, weil es nicht spannend war (ja, etwas zu überdreht auf jeden Fall, aber trotzdem spannend) und es mir nicht gefalle hat (mit leichten Abzügen für das Ende), aber vor allem aus Sorge, dass jemand von dem Buch nicht überzeugt sein wird und dem Autor für die wirklich guten späteren Bände keine Chance gibt. Mein Fazit Zu wenig Zeit zu Sterben ist ein solider Auftakt zu einer Thriller-Reihe, bei der definitiv gilt, dass sich der Autor steigert. Das Buch ist recht actionlastig und spielt zwar mit Twists, die wirkliche Brillanz des Autors kommt hier aber noch nicht heraus. Mitreißend, interessant, stellenweise etwas wirr und unübersichtlich. Aber der Autor kann es definitiv besser! [Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]

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Hier kommt Eddie!

Von: Denise

21.01.2023

Eigentlich ist Anwalt Eddie Flynn raus aus dem Business. Uneigentlich ist so eine Waffe im Rücken, an deren anderen Ende ein russischer Mafiosi steht, sehr überzeugend aus dem Ruhestand zurückzukehren. Olek Volchek, Kopf der Russenmafia, hat Flynns Tochter entführt. Eddie soll ihn vor Gericht verteidigen. Die Anklage: Mord. Die Beweise: erdrückend… „Zu wenig Zeit zum Sterben“ ist der erste Fall für Eddie Flynn und der Autor Steve Cavanagh legt ein rasantes und actiongeladenes Debüt hin. Die Geschichte ist ein wahrer Wettlauf gegen die Zeit. Eddie reißt die Leser mit in eine Welt, in der Vertrauen mit Blut aufgebaut und Verrat ebenso mit Blut bezahlt wird. Dabei wechseln sich die Szenen vor Gericht mit den Szenen in der Unterwelt ab. Grandios. Besonders gefällt mir Eddies sarkastische Erzählweise. Diese ist gepaart mit außergewöhnlichen Ideen. Zudem ist die Hauptfigur kein strahlendes Vorbild, sondern ein Kleinkrimineller, der sich durch sein Talent und seine Dickköpfigkeit einen Weg ins legale Leben erkämpft hat. Das Tempo des Thrillers ist hoch und zum Ende wird es Hollywood im besten Sinne. Übertreibt Cavanagh an manchen Stellen? Definitiv. Passt es zur gesamten Geschichte? Auf jeden Fall! Ich kann dieses Buch absolut empfehlen.

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