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Rezensionen zu
Piniensommer

Stefanie Gerstenberger

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Titel: Piniensommer Autor/in: Stefanie Gerstenberger Genre: Roman, Liebesroman Verlag: Diana Verlag Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 448 Seiten Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe) Stellas Familie steht kurz vor dem Ruin, im wahrsten Sinne des Wortes. Die ehemalige Adelsfamilie muss ihre Villa restaurieren, doch fehlt ihnen das Geld. Hinzukommt noch Stellas Freund Nicola, den ihre Familie nicht zu mögen scheint. Die Geschichte erzählt von zwei Teenagern im 20. Jahrhundert in Italien, denen Steine in den Weg gelegt werden und deren Liebe dennoch wahrhaftig ist. Das Cover ist schlicht, aber trotz allem vielversprechend. Es übermittelt einen gewissen sommerlichen und mit etwas Fantasie auch italienischen Flaire. Der Klappentext hat mich zusätzlich angesprochen, da die Geschichte von Nicola und Stella für mich wie eine unsterblich romantische Liebesgeschichte klang. Nur leider konnte Stefanie Gerstenberger dies nicht rüberbringen. Der Einstieg in das Buch fiel mir bereits schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob der Grund dafür der ist, dass ich den ersten Teil "Das Sternenboot" nicht gelesen habe. Die Familienverhältnisse waren unüberschaubar und der Schreibstil machte es mir schwer in das Leben der Charaktere hineinzufinden. Die italienischen Namen und Begriffe erschwerten dies zusätzlich. Trotz alledem sind die Charaktere sehr sympathisch dargestellt. Sowohl Stella als auch Nicola konnten mich für sich gewinnen. Auch deren Gefühle und Empfindungen füreinander sind für den Leser spürbar und lassen einen in deren Liebe eintauchen. Die unterschiedlichen Lebensweisen der beiden Familien von Stella und Nicola haben die Geschichte, vor allem zwischen den Beiden selbst sehr interessant gemacht. Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und lieben einander dennoch bedinungslos entgegengesetzt der Meinung anderer. Im Verlauf des Buches nahm die Handlung jedoch eine Wendung. Es driftete sehr in die übernatürliche Region ab und beschäftigte sich viel mit Trauer und den Toten. Meiner Meinung nach ist der Schwerpunkt von Gerstenberger in dem Fall nicht sehr schlau gesetzt. Die Stimmung zieht einen sehr in das Negative, so dass das positive liebliche Gefühl verloren geht. Im Allgemeinen ist die Geschichte von Stella trotzdem eine tolle, sehr emotionale Geschichte. Der Ort in dem das Buch "stattfindet", Sizilien, wird schön beschrieben. Man bekommt das Gefühl das miterleben zu dürfen. Von einigen habe ich bereits gehört, dass sie das Buch sehr toll finden. Mich hingegen konnte es leider nicht überzeugen. Deshalb gebe ich dem Buch 3/5 Sterne . Vielen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar. :)

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Der zweite Band von "Sternenboot" kann ohne Weiteres für sich alleine stehen. Die Charaktere sind gereift und bekamen Zuwachs, die Geschichte bezaubert mit Natürlichkeit und durch den Schreibstil von Stefanie Gerstenberger. Man kann sich den kleinen Ort und die Villa mit dem abbröckelnden Putz an der sizilianischen Küste gut bildlich vorstellen. Wer das erste Buch kennt, wird überrascht sein, dass bekannte Nebenfiguren nicht mehr missgünstig hinter der Hauptfigur - der unehelichen, einer Tante zur Erziehung zugeschobenen Tochter des verarmten Marchese - hinterher luren sondern sie wie eine normale Dorfbewohnerin behandeln. Diese Tatsache tut dem Roman gut!Einblicke erhält man in das Dorf-, Land- und Universitätsleben im südlichen Teil Siziliens während der 1960-er Jahre. Meist eher nebenbei, doch eindrücklich bindet die Autorin ihre Akteure in typische, sich einschleichende Moden ein. Ob es die Demos der Studierenden gegen das Establishment betrifft oder die Art, wie Jugendliche versuchen ihr Dorf zu modernisieren. Dazwischen spielt sich ein Liebesdrama ab und gewinnt eine neue Liebe Flügel. Kein reiner Frauenroman!

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Inhalt Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. „Piniensommer“ ist der Nachfolger von „Das Sternenboot“ und ich kann es nur empfehlen den ersten Band vor diesem gelesen zu haben. Man kommt besser in die Gesichte rein, kennt die Personen und die Beziehungen zueinander. Stella, Maristella di Camaleo, ist inzwischen der Chef des Hauses geworden und studiert fleißig, um ihren Traumberuf in ein paar Jahren ausüben zu können. Schon jetzt saniert sie das Familienhaus und fühlt sich in ihrer Rolle pudelwohl. Ihr Studium ist ihr wichtig und sie fühlt sich oft allein gelassen, als Nicola plötzlich das Tauchen und sein Radiosender wichtiger werden. Noch immer ist sie in Nicola verliebt und kann es nicht abwarten, bis sie endlich heiraten dürfen. Auf einem kleinen Trip ins Meer macht Nicola ihr eine große Überraschung: er hat ein Wrack gefunden und möchte mit diesem ihre Hochzeit finanzieren…doch nach dem Tauchgang kurze Zeit später kommt er nicht zurück. Stella fällt in eine tiefe Trauer und erst das gemeinsame Baby, was ein paar Monate später auf die Welt kommt, holt sie langsam wieder zurück ins echte Leben und hilft ihr wieder glücklich zu werden. Und sich vielleicht wieder einer neuen Liebe zu öffnen… Ich mochte Stella schon im ersten Band und auch jetzt ist sie mir immer noch sympathisch. Sie möchte für alle Personen das Beste und steht für ihre und andere Rechte ein. Stella lässt sich nicht den Mund und ihre Visionen vernieten. Nicola möchte in die Fußstapfen des Vaters treten und sich kritisch über die politischen Gegebenheiten äußern. Nebenbei taucht er fleißig und möchte viele Pokale gewinnen. Und sein Studium abschließen, aber das hat keine große Priorität mehr. Auf Nicolas Weiterentwicklung habe ich mich sehr gefreut, auch wenn sie mir jetzt nach der Lektüre nicht gefallen hat. Als Kind und Jugendlicher hat er sich für die Gemeinschaft und sein Umfeld interessiert und hier scheint er nur noch an sich selbst zu denken. Mit kleinen Ausnahmen. Er taucht und vernachlässigt zuerst die Schule und dann das Studium. Das Wrack ist wichtiger als seine Gesundheit und Stella. Um Stella hat es mir so leid, er hätte viel mehr auf sie eingehen müssen und sie nicht so stark als „Lustobjekt“ darstellen sollen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven: Nicola, Stella, Flora und Carlos kommen zu Wort. Was mich aber sehr enttäuscht hat, war die fehlende Kennzeichnung am Kapitelbeginn. Ich war mir oft nicht sicher, wer gerade seine Sichtweise erzählt und manchmal habe ich es erst nach einer Seite gemerkt. Das war leider sehr störend. Mich konnte „Piniensommer“ überzeugen, auch wenn das Buch ein paar kleine Schwächen hat. Wäre die Erzählperspektive nicht so häufig unklar gewesen und die Liebesgeschichte zwischen Carlos und Stella ausführlicher gewesen, hätte es ein 5-Sterne-Buch werden können. So wie die zweite Liebe von Stella hier erzählt wird, wirkt sie leider wie aus der Luft gegriffen und gestellt – ich habe keine Gefühle zwischen ihr und Carlos gespürt. Trotzdem ist es aber eine gelungene Weiterführung der Familiengeschichte – wieder mit vielen düsteren Momenten und schweren Erlebnissen, aber auch fröhlich und verwundernd. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung. 🌟🌟🌟🌟 Sterne

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Mit »Piniensommer« haben wir eine Fortsetzung von Band 1 »Das Sternenboot«, das man nicht unbedingt lesen muss um Band 2 zu verstehen, aber schaden tut es auf alle Fälle nicht. Finde ich zumindest, denn es ist immer wieder schön, wenn man einfach mehr weiß und seine Lieblinge schon besser kennengelernt hat. Nicola und Stella, die sich schon seit Kindertagen lieben. Sie sind zwar verlobt, wohnen aber immer noch getrennt und müssen sich heimlich treffen, wenn sie mal mehr als nur reden möchten. Leidenschaftliche treffen, an vielen verborgenen Plätzen – die Liebe findet ihrer Weg. Architektur ist ihre zweite gemeinsame Leidenschaft und beide studieren an der gleichen Universität. Stella macht sich aber viel zu viele Sorgen um alles und jeden und Nicola ist eher der unbeschwerte Typ, der heute lebt und das einfach genießen möchte. Tauchen ist aber Nicolas grösste Leidenschaft neben Stella und ein Leben ohne sein geliebtes Meer ist nicht vorstellbar. Alles geht mit so viel Liebe weiter, doch das Leben selbst hat andere Pläne und das Schicksal meint es mit den beiden nicht gut. Die Charaktere Stella und Nicola mochte ich schon von Anfang an sehr gerne. Doch ich muss zugeben, so schön die Geschichte ist, mir fehlte dennoch ein bisschen die Nähe zu den Charakteren. Die Geschichte wird in einigen Perspektiven wechselnd erzählt und sorgt damit immer wieder für ein bisschen frischen Wind und Abwechslung. Die Autorin hat hier die bedrückende Stimmung zwar sehr gut vermittelt, aber meiner Meinung nach zu viel Zeit mit der Trauer beschrieben, das die glücklichen Ereignisse einfach zu kurz gekommen sind. Darum ist dann in kürzester Zeit so viel passiert, was wohl nur zwischen den Zeilen stand, weil die Trauer einfach zu viele Zeilen gebraucht hat. Andere Charaktere waren zwar von Anfang an wieder dabei, blieben mir aber zu sehr im Hintergrund. Für meinen Geschmack wurde auch ein bisschen zu viel mit den Toten gesprochen und es war ein bisschen zu übersinnlich, da scheinbar in Sizilien jeder das zweite Gesicht hat. Es hat zwar nicht weiter gestört, aber mir war es halt zu viel. Der Schreibstil ist wirklich fließend zu lesen und auch der historische Hintergrund ist toll recherchiert und selbst die politischen Veränderungen in Italien waren immer präsent. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich finde es ist eine wunderschöne Geschichte, die sich teils wie ein Märchen liest. Für meinen Geschmack war nur über die Trauer zu viel erzählt und das eigentliche Leben dadurch einfach zu kurz gekommen.

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Inhaltsangabe: Nico und Stella sind nach wie vor ein Herz und eine Seele. Nicos Mutter erlaubt den beiden die Heirat erst nach 3 Jahren, wenn sie mit dem Studium fertig sind. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich heimlich zu treffen. Doch die Zeit verfliegt, die beiden studieren Architektur, worin Stella sehr ehrgeizig ist. Nico sieht alles etwas lockerer und fröhnt weiterhin seiner großen Leidenschaft, dem Apnoetauchen und tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Er gründet einen Radiosender und deckt so manche Machenschaften auf. Endlich sind die Jahre um und die beiden planen ihre Hochzeit. Doch kommt es im Leben oft anders als man denkt..... Meine Meinung: "Piniensommer" ist die Fortsetzung zu "Das Sternenboot". Die Geschichte knüpft nahtlos an, es gibt immer kleine Rückblicke, so habe ich gleich wieder gut in das Geschehen hineingefunden. Auch diese Geschichte konnte mich wieder von Anfang an begeistern. Stefanie Gerstenberger hat einen tollen Schreibstil, der dem Leser den italienischen Flair so richtig Nahe bringt. Man spürt förmlich die Lockerheit der Sizilianer, die das Leben generell leichter nehmen. Doch spürt man auch deren Trauer, die umso heftiger ausfällt. Auch die Protagonisten sind wieder sehr authentisch und lebendig gestaltet. Manche haben sich seit "Das Sternenboot" sehr verändert, andere wiederum sind ihrem Wesen gleichgeblieben und manche mußten erst im Laufe der Geschichte zueinander finden. Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, obwohl ab der Mitte die Geschichte ziemlich ins mystische abgleitet, was ich für mich nicht so ganz nachvollziehen kann. Doch zu dieser Geschichte und zu Stella hat es einfach gepaßt, ist ihre Liebe zu Nico doch grenzenlos. Man kann Piniensommer auch lesen, ohne die Vorgängergeschichte zu kennen. Ich würde es jedoch nicht empfehlen, weil man die Entwicklung der Charaktere doch besser von Anfang an verfolgen sollte. Zum Schluß möchte ich noch das wunderschöne Cover lobend erwähnen und ich werde das Buch auch gerne weiterempfehlen.

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Inhalt: Stella und Nicola fühlen sich schon seit Kindertagen zueinander hingezogen. Und obwohl es im Italien der 60 er Jahre noch Sitte ist, bis zur Eheschließung enthaltsam zu leben, haben die beiden eine leidenschaftliche Beziehung zueinander. Stella möchte später Architektin werden und Nicola ist ein gefeierter Apnoetaucher. Die beiden träumen von einer Hochzeit und einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal unerwartet und unbarmherzig zu….. Rezension: Piniensommer ist bereits das zweite Buch über Stella und Nicola. Zuerst wäre eigentlich das Sternenboot gekommen, aber ich fand auch ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Geschichte hinein. Alles was für den Verlauf der Handlung wichtig ist, wird dem Leser nämlich wunderbar erläutert und man hat nicht das Gefühl einen zweiten Band zu lesen, sondern eine eigenständige Geschichte zu erleben. Der Einstieg fiel mir somit recht leicht und ich hatte keinerlei Probleme in die Erzählung hineinzufinden. Die Hauptprotagonisten wurden einzeln vorgestellt und so bekam ich von jedem ein recht gutes Bild. Auch die Lebensumstände von Stella und Nicola werden recht schnell klar. Die beiden leben sehr unterschiedlich. Während Nicola ein Wunschkind seiner Eltern ist und der gefeierte Sonnenschein der Familie, hat Stella einen recht schweren Stand in der Welt. Ihre Familie kämpft um den Erhalt des baufälligen Grundstücks und auch um jedes bisschen Geld, das verdient wird, muss Stella gemeinsam mit ihrer Familie ringen. In einer Stadt, in der die Mafia das Sagen hat gestaltet sich das Leben sehr schwierig für sie. Nicola hingegen fliegt die Anerkennung nur so zu. Er muss sich für nichts ganz besonders anstrengen oder hart arbeiten. Er hat ein Boot und einen Wagen und Stella hat oft das Gefühl, dass sie ihn gar nicht verdient hätte. Dennoch schmieden beide gemeinsam Heiratspläne und auch für die Zukunft haben beide Wünsche. Doch ein schwerer Schicksalsschlag verändert alles. Ich mochte Stella und Nicola sehr gerne, auch wenn beide so verschieden sind, ergänzen sie sich perfekt. Im weiteren verlauf des Buches stand mir persönlich jedoch zu viel die Trauer im Vordergrund. Und auch, wenn ich es gut nachvollziehen kann, dass ein schwerer Schlag einen völlig aus der Bahn werfen kann, so fand ich doch die Dauer ein wenig zu heftig. Die Emotionen schienen über 5 Jahre hinweg nicht ruhiger zu werden und dann erfolgt auf einmal ein Umschwung, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ergreifend und emotional, sodass ich das Gefühl hatte beim Lesen bestimmte Szenen selbst zu erleben. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen um den Entwicklungen zu folgen. Denn nicht nur die menschliche Seite greift die Autorin hier auf, auch die Ereignisse in Italien werden eindrucksvoll geschildert. Fazit: Ein ergreifender Roman, der durch viele Emotionen, aber auch durch eine gelungene Darstellung politischer Ereignisse im Italien der 60 er Jahre zu überzeugen versteht. Wer auch vor traurigen Büchern nicht zurückschreckt, dem kann ich Piniensommer empfehlen. Ich vergebe hier: ★★★★☆

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Eine wundervolle Reise mit viel Gefühl

Von: Christina Amberg aus Bitz

25.05.2017

Vor ein paar Tagen erreichte mich ein ganz besonderes Buch: »Piniensommer« von Stefanie Gerstenberger. Erschienen am 22.05.2017 im Diana Verlag. Das Buch wurde mir vom Diana Verlag als Rezensionsexemplar zugesandt, worüber ich mich sehr freue. Ich bin, seitdem ich es beendet habe, so geflasht, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Vielen Dank für so ein tolles Erlebnis. Bereits erschienen sind: »Das Sternenboot« (Band 1) Worum geht es: Sizilien in den 60er Jahren. Stella und Nicola kennen sich seit Jahren, lieben sich und tun vieles, damit sie zusammen sein können, was zu der Zeit nicht gerade einfach ist. Das Architektur-Studium fangen sie gemeinsam an und planen ihre Zukunft. Nicola war neben dem Studium ein leidenschaftlicher Apnoetaucher, der den Nervenkitzel liebte und immer neue Rekorde erzielen wollte. Allerdings erwacht auch eine neue Leidenschaft in ihm, als er die alte Radiostation seines Vaters findet. Damit möchte er die Menschen erreichen und über die wahren Umstände der politischen Machenschaften aufklären. Daher lässt uns die Autorin nicht nur an der Geschichte der beiden Liebenden teilhaben, sondern erzählt uns auch etwas über die politische Situation der damaligen Zeit, ohne jedoch zu viel Politik mit hineinfließen zu lassen. Für mich ist es das erste Buch der Autorin und ich war sehr gespannt, was mich erwartet und was ich bekomme. Was ich bekommen habe: Ein unbeschreiblich gutes Buch! Die Autorin schreibt mit so viel Gefühl, Wärme und Enthusiasmus, dass es mir sehr schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Ich konnte beim Lesen richtig fühlen, wie nah ihr diese Geschichte geht, wie viel sie ihr bedeutet, wie groß das Verlangen ist, die Geschichte mit uns zu teilen und uns genauso zu begeistern. Ich brauche wohl nicht noch zu erwähnen, dass der Schreibstil daher sehr angenehm zu lesen ist. Es war mehr als das. Und nicht nur, dass durch den Schreibstil so viel Gefühl entsteht, nein, es ist so wunderbar geschrieben, dass man das Gefühl hat, man ist als stiller Beobachter mitten drin, so bildlich ist es. Stefanie Gerstenberger schafft es, immer wieder die richtige Stimmung zu erzeugen. Egal, ob es gerade romantisch, traurig, geheimnisvoll oder unendlich traurig sein soll, sie schafft es wie aus Zauberhand. Auch wenn ich Band 1 noch nicht gelesen habe, muss ich sagen, dass die Darstellung der einzelnen Charaktere hier gut gelungen ist. Ich konnte mich gut in Stellas Lage versetzen, mit ihr fühlen, lieben und leiden. Habe mit ihr gelacht, geliebt und geweint, mich mit ihr gefreut oder mich mit ihr zusammen geärgert. Aber auch Nicola und den Rest habe ich schnell in mein Herz schließen können. Einer meiner Lieblingscharaktere war Assunta. Sie ist so herzallerliebst und kümmert sich so aufopferungsvoll um Stella und die Familie. Wer hätte da nicht auch gerne eine Assunta in der Familie? Als das Buch bei mir eintraf und ich gesehen habe, dass es noch einen ersten Band gibt, den ich nicht gelesen habe, hatte ich etwas Angst, ob das Buch überhaupt „lesbar“ ist, ohne den ersten Teil zu kennen. Dazu kann ich nur eins sagen: ja, er ist es. Definitiv. Also könnt ihr ohne schlechtes Gewissen das Buch lesen, ohne vorher Band 1 gelesen zu haben. Ich war bis jetzt noch nie im Süden von Italien, aber durch das Buch hatte ich dann doch ein wenig Urlaub in Sizilien. Ich war mit dabei, als Stella und Nico mit dem Boot unterwegs waren oder am Strand lagen. Auch Palermo habe ich zusammen mit Stella besucht und es hat mir eine große Freude bereitet. Es war einfach eine wundervolle Reise. Mein Fazit: Ein wunderschönes, gefühlvolles und hervorragendes Leseerlebnis, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Lest dieses Buch, lasst euch nach Italien entführen und geht mit Stella und Nico auf eine ganz besondere Reise. Zudem bin ich von der Autorin und dem Buch so begeistert, dass ich unbedingt ihre anderen Bücher auch noch lesen werde. Band 1 – Das Sternenboot – liegt schon hier bereit.

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Die Farbgebung und die Abbildung des Covers finde ich sehr ansprechend und gut gelöst. Bei näherer Betrachtung kommt eine gewisse Melancholie rüber, die sich im Inhalt des Buches komplett wiederfindet. Der Schreibstil ist mir leider etwas zu zäh. Ein flüssiges Lesen war mir hier nicht möglich. Sicherlich liegt das teilweise auch an der etwas schweren Kost aufgrund der Themen, die behandelt werden. Durch die Darstellung der Szenarien aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird ab und an Spannung aufgebaut. Leider kommt diese nicht so richtig in Fahrt, weil der Schreibstil eher unnahbar ist und sich dadurch der Leser nicht mittendrin befindet sondern eben nur als Zuschauer das Ganze beobachtet. Die Historie und die Hintergründe der realen Vorkommnisse sind gut recherchiert und zeigen ein ernsthaftes Bild auf. Bei den Charakteren ist es mir genauso wie mit der Spannung ergangen. Auch hier konnte ich keine Nähe empfinden und deshalb war ich auch hier nur Zuschauer. Mein Fazit: gut recherchierte Arbeit, jedoch fehlt die Nähe zum allgemeinen Geschehen der Geschichte

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