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Rezensionen zu
Piniensommer

Stefanie Gerstenberger

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Was so locker und schnulzig, mit ein wenig Drama im Klappentext klingt, ist echt harter Tobak. Die Liebesgeschichte ist zunächst süß, unschuldig und die Zukunft scheint beiden offen. Manchmal scheinen Nicola und Stella noch kindlich naiv, was man mit 18 Jahren natürlich auch sein darf. Aber was ich, auch wegen dem Cover, als harmlose Herzschmerz-Geschichte einsortiert habe, geht mir ganz schön an die Nieren. Schnell entwickelt es sich zu einem Roman, der vom Loslassen erzählt. Es geht um Trauer, um Trauerarbeit und den Weg, den jeder für sich selbst finden muss. Vor allem die sizilianische Kultur wird einem nähergebracht. Ich habe so sehr mit den trauernden Menschen mitgelitten, dass ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen musste. Es erinnerte mich zu sehr an mich und meine Situation. Stefanie Gerstenberger ist ein gefühlvolles Buch gelungen, was durchweg spannend ist und zeigt, wie wichtig die Liebe über den Tod hinaus ist. Ich mag gar nicht so viel schreiben, denn ich will einfach nicht spoilern. Jeder, der traurige Geschichten mag, der macht mit Piniensommer nichts falsch. 4 Eseslöhrchen von mir.

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Durch das Bloggerportal bin ich auf das Buch Piniensommer von Stefanie Gerstenberger aufmerksam geworden, was ich mir auf Grund des schönen Covers sowie der interessant klingenden Geschichte als Rezensionsexemplar bestellt habe. Sizilien 1965, Stella und Nico stehen kurz vor dem Abitur und fühlen sich für einander bestimmt. Dabei sind sie auch verschieden wie Tag und Nacht. Stella ist ehrgeizig , zielstrebig und entstammt eigentlich einer Adelsfamilie, die aber mittlerweile nicht mehr genug Geld hat. Nico lebt in den Tag hinein, kommt aus einfachen Verhältnissen, bekennt sich zum Kommunismus und kümmert sich nach dem Tod seines Vater liebevoll um seine Mutter Flora. Sein größtes Hobby ist das Apnoetauchen, also tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff. Da beide noch nicht verheiratet sind, treffen sie sich vor allem heimlich und mit einem „Aufpasser“, Nicos besten Freund Manuele. Beide haben den Traum nach dem Abitur gemeinsam Architektur zu studieren, was sich zunächst auch erfüllt. Das Geld für Stellas Studium kann sich ihre Familie nur leisten, da diverse Weingüter an den Baron Larocca verkauft werden, dessen Sohn Carlos ein Auge auf Stella geworfen hat. Aber hier werden die unterschiedlichen Charaktere deutlich. Während Stella ehrgeizig lernt und jede Prüfung schafft, hängt Nico hinterher und sendet lieber sonntags auf einem illegalen Radiosender und prangert hier die Missstände in ihren italienischen Heimatdorf an. Er geht auch weiterhin tauchen, was Stella gar nicht gut findet und ihm ausreden möchte. Eines Tages machen die beiden einen Ausflug auf Nicos Bott und lieben sich leidenschaftlich. Während Stella schläft , geht Nico tauchen und kommt nicht mehr an die Wasseroberfläche. Nico stirbt. Hier ist nicht ganz klar, ob es wirklich ein Unfall war oder Nico nicht schon vorher krank war, Andeutungen hierzu gibt es. Stella und Flora kommen mit der Trauer kaum zurecht und verkriechen sich in ihren Wohnungen. Flora unternimmt auch mehrere Selbstmordversuche. Erst als Stella bemerkt, dass sie schwanger ist, gibt dies Flora neue Kraft und die beiden unterschiedlichen Frauen finden zueinander. Stellas Tochter Tosca ist eine Frühgeburt, die viel Aufmerksamkeit braucht, damit sie auf die Beine kommt. Zwei Jahre nach Nicos Tod, nimmt Stella das Studium wieder auf und trifft dabei auf die lebenslustige Imma , die sie wieder zum Ausgehen und Spaß im Leben animiert. Manuele hat sich nach dem Tod Nicos liebevoll um Stella und Tosca gekümmert und empfindet mehr für Stella. Stelle kann seine Gefühle nicht erwidern und heiratet zum Ende des Buches Carlos. Es war das erste Buch , welches ich von Stefanie Gerstenberger gelesen habe. Durch die Recherche für diesen Blogeintrag habe ich erfahren, dass Piniensommer der Folgeroman von „Das Sternenboot“ ist, welcher von der Kindheit von Stella und Nicola handelt. Ich habe Sternenboot nicht gelesen und habe die Geschichte gut verstanden, aber sicherlich ist es fürs Verständnis des ein oder anderen Details gut beide Romane zu kennen. Der Roman ist schön und unterhaltsam geschrieben und es fiel mir leicht ihn schnell durchzulesen. Man erfährt einiges über Italien in den 60er Jahren (Stellung der unverheirateten Frau, uneheliche Kinder, die Netzwerke der Mafia usw.) , aber natürlich ist es speziell zum Ende hin auch ein wenig vorhersehbar, was ich aber schon so erwartet hatte.

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Meine Zusammenfassung:
 Stella und Nicola sind bis über beide Ohren ineinander verliebt und genießen jede freie Minute miteinander. Jedoch alles eher heimlich, als in der Öffentlichkeit. Denn Nicolas Mutter ist gegen die Bindung der jungen Verliebten. Trotzdem haben sich die beiden verlobt. Jedoch ist es in der damaligen Zeit nur sehr ungern gesehen, wenn Frauen sich zu leidenschaftlichen Gesten hinreißen lassen, selbst, wenn man verheiratet ist. So kommt es, dass Lolò, ihr Cousin, ständig als Aufpasser mit den beiden unterwegs ist. Jedoch nimmt dieser diese Aufgabe nicht allzu ernst, denn Nico bezahlt Lolò dafür, dass dieser sich die Zeit anderweitig vertreibt, wenn er und Stella mit dem Boot rausfahren um alleine zu sein. Nicolas Liebe gilt nicht nur Stella, sondern auch dem Apnoetauchen, ganz zum Leide seiner Mutter und auch Stellas. Seine Mutter Flora macht sich immer wieder große Sorgen, wenn er in die tiefen des Meeres abtaucht, so hat sie doch schon den Mann verloren und will nicht ihren Sohn auch noch verlieren. Auch Stella ist alles andere als erfreut, wenn Nicola wieder tauchen geht. Doch dieser ist guter Dinge so ist er doch ständig in Übung. Zumindest, wenn der Winter vorbei ist. Niemand kann ihn davon abhalten, er passt doch schließlich immer auf. Egal wo er und Stella sind, sie träumen ständig davon, wie sie ihre Zukunft miteinander verbringen werden, wenn sie doch endlich verheiratet sind. Sie beginnen beide gemeinsam ein Architekturstudium in Palermo wo sie tagtäglich gemeinsam hinfahren. Auch in Palermo erleben sie hautnah mit, wie die Mafia sich in die Angelegenheiten der Bürger mischt und sich alles unter den Nagel reißt. Nicola möchte sich dies nicht länger gefallen lassen und gründet einen illegalen Radiosender, um auf die Probleme hinzuweisen, vor denen jeder die Augen verschließt. Stella heißt auch das nicht gut, jedoch lässt er sich auch davon nicht abbringen, selbst dann nicht, als er kurz davor steht, entdeckt zu werden. Von allen Seiten droht den jungen Verliebten Gefahr und auch das Geld in Stellas Familie ist mehr als knapp. So sind sie zwar von hohem Adel, doch Geld haben sie keines. Dies ändert sich jedoch, als sie und ihr Vater in Kontakt mit dem Baron treten und Geschäfte mit ihm machen. Was jedoch hat der arrogante Sohn des Barons, Carlos, nur für seltsame Manieren und hält sich für was besseres? Stella versucht ihre Abneigung zu verbergen so scheint es, dass ihr Vater einen neuen Freund in dem Baron gefunden hat und möglicherweise auch, eine gesicherte Geldquelle. Ein Teil der Sorgen ist vergessen, doch dauert es nicht lange, bis ein grauenhaftes Schicksal sie und Nicola ereilt, welches sich niemand hätten erträumen können … Meine Meinung:
 Piniensommer ist eine herzzereißende und zugleich liebevolle Geschichte, über ein einzigartiges junges Paar, das ein grauenvolles Schicksal ereilt. Es gibt diese ungezwungenen Momente in denen die Welt perfekt zu sein scheint und nichts und niemand daran etwas ändern kann. Aber 1965 ist in Sizilien auch eine ganz andere Herrschaft zugange; die Mafia. Die sorgen dafür, dass jeder ohne Geld auch ohne Geld bleibt. Nicht einmal Friedhofsplätze gibt es, alle sind den Reichen vorbehalten. Trotz dieser schwierigen Zeiten haben Stella und Nicola etwas, was mit Geld nicht zu kaufen ist. Träume und ihre Liebe. Dies gibt ihnen Hoffnung und somit eine meist sorgenfreie Zeit. Die Geschichte dieses jungen, besonderen Paares, was mit vielerlei alltäglicher Sorgen aber auch hausgemachten Problemen zu kämpfen hat, ist wirklich beschwingend und inspirierend. Auch die Familien der beiden, sind jeder für sich auf ihre Art und Weise, ganz besonders. So hat Stella doch eine ziemlich unglückliche Kindheit hinter sich und nur durch ihre Tante den Weg zum Familienglück wiedergefunden. Und Nicola, der seinen Vater verlor als er noch so klein war, nur mit seiner Mutter aufwuchs, die immer noch um den Verlust ihres Mannes trauert und die junge Liebe zwischen ihm und Stella kaum duldet. Teilweise hat sich alles etwas in die Länge gezogen und wurde immer mal wieder sehr langweilig. Aber insgesamt und vor allem dann zum Schluss hat Piniensommer mir sehr gut gefallen. Im Laufe der Geschichte habe ich vielerlei Emotionen mit den einzelnen Charakteren durchschritten und musste aufpassen, dass wenn ich unterwegs war, mir nicht so manche Träne über die Wange läuft. Mein Fazit:
 Schicksalsschläge die einen emotional mitreißen und darüber nachdenken lassen, was man hat, und wie man das Beste aus eben diesem macht. 4 von 5 Sternen.

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Piniensommer

Von: Klusi

28.10.2017

„Piniensommer“ ist die Fortsetzung zu „Das Sternenboot“, und auch wenn es sicher möglich ist, diesen zweiten Band einzeln zu lesen, so empfehle ich doch wärmstens, mit dem „Sternenboot“ zu beginnen, da man sich sonst um sehr viel Hintergrundwissen und um eine wunderbare (Vor-)Geschichte bringt. Als ich „Das Sternenboot“ gelesen habe, hat mich besonders der letzte Satz sehr beunruhigt, und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, denn die Fortsetzung ist stellenweise sehr traurig. Die ganze Geschichte ist von ihrer Tendenz her sehr schwermütig angelegt. Es gibt aber durchaus auch glückliche Momente, und man kann insgesamt sagen, der Roman ist geradezu erfüllt von sehr starken Emotionen ganz unterschiedlicher Art. Man sollte sich von dem sommerlich, locker-leichten Cover und dem Titel nicht täuschen lassen, denn die Handlung des Romans, die übrigens auf einer wahren Geschichte aufbaut, ist äußerst tragisch. Stefanie Gerstenbergers Schreibstil ist sehr schön und für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, denn sie drückt in ihren Beschreibungen sehr viel Gefühl aus und vermittelt einen starken Eindruck von der herrschenden Atmosphäre und auch von der Mentalität der Menschen, um die es geht. Wir finden uns in Süditalien wieder, wo die Familie nochmal einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns. Auch Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben. Man kümmert sich umeinander. Dieser besondere, starke Zusammenhalt kommt im Roman immer wieder gut zum Ausdruck. Auch in Moral- und Glaubensvorstellungen unterscheiden sich die Süditaliener sehr von uns nüchternen Deutschen, früher schon ebenso stark wie heute, denn hier konnte zur damaligen Zeit keiner seine Fehler oder „Fehltritte“ hinter Anonymität verstecken, sondern musste sich der Kritik der Öffentlichkeit stellen, was sicher nicht immer einfach war. Auch die Kommunikation mit Verstorbenen erscheint hier als etwas ganz Normales, was für den nüchternen Betrachter sicher gewöhnungsbedürftig ist. Ich habe auch diesen Fortsetzungsband um Stella und Nicola sehr genossen, schon der wunderbaren Beschreibungen wegen, auch wenn mich so manche Passage des Romans traurig gestimmt hat. Die Handlung bietet bis zuletzt immer wieder Überraschendes. Aufs Ende zu gibt es einige Gedankensprünge, die ein wenig irritierend erscheinen, aber wie Platzhalter wirken und Raum für die eigene Phantasie lassen. Auch wenn mir der erste Band ein klein wenig besser gefallen hat, so kann ich sagen, dass „Piniensommer“ eine gelungene Fortsetzung mit einem befriedigenden Abschluss der Geschichte darstellt.

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"Piniensommer" von Stefanie Gerstenberger ist der Nachfolgeband von "Sternenboot". Hier wird die Geschichte von Stella di Camaleo und Nicola Messina weitererzählt. Beide sind nun erwachsen und wollen Architektur studieren. Während Stella ihr Studium sehr ernst nimmt und mit vollem Elan dabei ist, schlägt Nicolas' Herz für das Apnoetauchen. Das Leben könnte so schön sein, wenn nicht das Schicksal erbarmungslos zuschlagen würde. Als ich das Buch zuerst in der Hand hatte, dachte ich, ich hätte es mit einem leichten und lockeren Sommerroman zu tun. Doch dieser Roman ist weder leicht noch locker, er ist sehr emotional und stimmt mich als Leser sehr nachdenklich. Aber gerade diese falschen Vorstellungen haben mir den Einstieg etwas schwer gemacht, erst nach etlichen Seiten konnte ich mich auf die Geschichte einlassen. Dann hat mich der Schreibstil gefesselt, er ist sehr emotional. Die anfängliche Melancholie hat mich gefangen genommen und nach und nach ist sie der Hoffnung und der Liebe gewichen. Das hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind lebendig und so authentisch … erst nach dem Lesen, wurde mir klar, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Stella ist eine taffe Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie meistert ihr Schicksal, auch wenn sie oft damit hadert. Ihre Trauer ist sehr emotional und fühlbar, stellenweise konnte ich vor lauter Tränen nicht weiterlesen. Wer tragische Geschichten mit einem kleinen Happy End liebt, der ist hier genau richtig. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Sizilien 1965. Stella ist Nicos große Liebe. Da die beiden aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen, haben sie viele Gegner ihrer Liebe. Doch die beiden lassen sich nicht auseinanderbringen, stattdessen verloben sie sich heimlich. Nachdem beide die Schule hinter sich gelassen haben, beginnen sie gemeinsam ein Architekturstudium in Palermo. Die Freizeit verbringen sie am Meer, wo Nico seiner großen Leidenschaft, dem Apnoe-Tauchen nachgeht. Die Korruption und das Unrecht, das auf Sizilien herrschen, will Nico durch seinen illegalen Radiosender anprangern, den er mit Hilfe seines Freundes Manuele aufbaut. Das passt den ehrenwerten Mitgliedern der Gesellschaft überhaupt nicht. Doch die Gefahr lauert noch an einer ganz anderen Stelle… „Piniensommer“ ist die Fortsetzung des Romans „Das Sternenboot“, kann aber auch ohne Weiteres gelesen werden, ohne Teil eins zu kennen. Das gibt schon den ersten Pluspunkt, denn dann ist der Folgeband eigenständig ohne endlose Wiederholungen. Finde ich gut. Die Handlung ist von der wahren Geschichte Enzo Messinas inspiriert. Stefanie Gerstenberger ist eine wirklich gute und emotionale Geschichte gelungen, die das Leben schrieb - und das Leben ist eben nicht nur eitel Sonnenschein. Ihre Charaktere sind mir direkt ins Herz geschlüpft, so einfühlsam und lebensecht sind sie beschrieben. Dazu noch die tolle Sprache, gefühlvoll und dennoch nicht kitschig. Das Buch war für mich sehr angenehm zu lesen. Obwohl es doch stellenweise sehr traurig ist, wollte ich doch unbedingt weiterlesen, um zu erfahren wie Stella und auch Flora all das Schreckliche durchstehen und das Licht am Ende des Tunnels sehen. Welche Tragik vor der herrlichen Kulisse Siziliens. Geschichtliche Hintergründe und Ereignisse sind perfekt recherchiert und ebenso gut in die Handlung eingebaut. So etwas lese ich immer sehr gerne, weil man Vergangenes so schnell vergisst. Das lockert die Geschichte auf, weil man zwischendurch immer wieder „Genauso war es“- Erlebnisse hat. Für mich bekommt „Piniensommer“ eine ganz klare Leseempfehlung. Ich habe es gerne gelesen, weil von Anfang bis zum Ende einfach alles stimmig war und ich in die Geschichte von Stella und Nico richtig eintauchen konnte.

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Rezension zu "Piniensommer" 🌲🚤💖 Immer noch heimlich treffen sich Nicola und Stella, da beide Familien versuchen, die beiden ausseinander zu halten. Wie immer treffen sie sich für einen Bootsausflug. Es ist, wie es immer ist, bis etwas schreckliches passiert. Stella ist am Boden zerstört genauso die Mutter von Nicola. Ein Wunder wird dennoch geschehen. Stella bricht ihr Studium ab, um sich vollkommen auf die Sache zu konzentrieren... Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl man einzelne Stellen vorher gesehen hat. Eine spezielle Familiengeschichte, die ein tolles Happy-End hat. Die ganze Geschichte hatte die ein oder andere Länge, die aber schnell wieder gelesen war. Eine Geschichte, die alles gegen die Gesetze, der damaligen Zeit, erzählt. Es stecken viele Emotionen in der Geschichte, die man auch gespürt hat. Die Tochter von Stella, verbindet Flora und Stella, mit Nicola. So entsteht eine schöne Schwiegermutter-Schwiegertochter-Beziehung. Die Grabkappelle ist ein wichtiges Projekt der ganzen Geschichte, die man sich gut vorstellen kann. Der Schreibstil hat mir, wie schon bei "Das Sternenboot" sehr gut gefallen. So geschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann. Immer wieder wurde Hintergrundwissen eingebaut, welche auf der waren Geschichte basiert und zu dieser Zeit passiert ist. Fazit: Ein guter Abschluss der beiden Bände, darum 4/5 Sternen.

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Piniensommer hat mir gefallen! Zwar habe ich gehört, dass der erste Band der Dilogie “Das Sternenboot” von Stefanie Gerstenberger besser ist als der zweite Teil, dennoch fand ich das Buch sehr schön zu lesen und ich konnte die Meeresluft förmlich riechen. (übrigens finde ich es schade, dass man die beiden Bände nicht sofort als Dilogie erkennt, da hätte man meiner Meinung nach ein ähnliches Cover gestalten sollen). Zwar kann man Piniensommer auch lesen ohne den ersten Band zu kennen, aber die Zusammenhänge und Anspielungen versteht man dann doch besser, wenn man auch den ersten Band gelesen hat. Mir hat das Buch aber wie schon gesagt trotzdem sehr gefallen…irgendwie ist man sofort von Gerstenbergers Schreibstil verzaubert und fühlt sich gleich wie in Sizilien – Urlaubsstimmung pur! Auch die Figuren fand ich schön gezeichnet und Stella und Nico waren mir von Anfang an sympathisch. Punktabzug gibt es für die fehlenden Emotionen…das Buch hat mir zwar gefallen, ich fand es spannend und “nett” zu lesen und auch die Beschreibung der Landschaft und Umgebung fand ich sehr gelungen, sodass ich mich dort wiederfinden konnte. Leider kam dabei aber die Emotionen zu kurz…trotzdem ein sehr gelungenes Buch!

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