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Rezensionen zu
Herz verspielt

Simone Elkeles

Die "Herz verspielt"-Trilogie (1)

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Simone Elkeles und ich hatten es bislang nicht leicht. Mal mochte ich ihre Bücher sehr, mal waren sie für mich eine glatte Enttäuschung. Eigentlich wollte ich deswegen Abstand von ihr nehmen, allerdings habe ich mir dies noch einmal anders überlegt, denn “Herz verspielt” klang einfach zu verlockend. Nun, es ist sicherlich kein perfektes Meisterwerk, allerdings konnte ich mich durch das Buch mit der Autorin wieder versöhnen, denn ich wurde tatsächlich unterhalten. Der Schreibstil ist jetzt nicht unbedingt besonders anspruchsvoll, aber dennoch sehr gelungen. Die Geschichte liest sich flüssig, manchmal romantisch, manchmal kitschig und vor allem sehr angenehm. Die Charaktere werden gut und detailliert beschrieben und ich konnte mir von jedem ein gutes Bild machen. Auch meisten Dialoge sind gelungen. Zwar empfand ich einige zwischendurch recht hölzern, jedoch überwiegen hierbei die teils romantischen, teils humorvollen Dialoge, sodass mich manche Ausreißer nach unten nicht gestört haben. Dadurch, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven geschrieben ist, wird die Geschichte dazu nie langweilig und man lernt die Figuren dazu noch gut kennen. Mit Ashtyn lernt man eine außergewöhnliche Figur kennen. Während die meisten Mädchen eher im Cheerleader-Team sind, spielt sie für ihr Leben gerne Football, was doch außergewöhnlich ist, sie für mich jedoch vom ersten Moment an interessant gemacht hat. Sie kann sich in dem Männersport gut durchsetzen, trägt ihr Herz auf der Zunge und ist nie um einen lockeren Spruch verlegen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sie längst nicht so tough ist, wie man zunächst erwarten kann, denn es stellt sich auch sehr schnell heraus, dass sie sich schwer tut, anderen Menschen zu vertrauen, da sie in ihrem Leben schon mehrfach enttäuscht und verlassen wurde – so auch unter anderem von ihrem Freund, der einfach das Team wechselt und somit nicht nur seine Mannschaft, sondern auch Ashtyn im Stich lässt. Für sie muss dringend eine Lösung her, denn sie muss mit ihrem Team erfolgreich sein, um ein Stipendium zu erhalten. Um mit ihrem Team weiterhin erfolgreich sein zu können, muss sie sich fortan auf andere Mitglieder und Menschen außerhalb des Teams verlassen, was sie zuvor eher vermieden hat. Ganz besonders bei Derek, der für sie nicht ganz einzuordnen ist und in ihren Augen wie ein typischer Draufgänger wirkt. Tatsächlich wird er besonders am Anfang von der Autorin eher wie ein typischer Bad Boy beschrieben, der in einer solchen Geschichte nicht fehlen darf. Es stellt sich aber auch schnell heraus, dass er auch ganz anders sein kann, da auch er ein schlimmes Schicksal zu verkraften hat, allerdings ist auch er um keinen Spruch verlegen. Schön ist hierbei auch, dass es bei den beiden Figuren zunächst gar nicht um Football geht, da sie anfangs nichts von ihrer Leidenschaft wissen. Die Liebesgeschichte, die hier erzählt wird, ist im Prinzip gelungen, spielt jedoch mit sehr vielen Klischees, sodass es manchmal schon fast zu kitschig wirkte. Dennoch gibt es auch durchaus gute Momente, die die vielen Kitschmomente wieder ausgeglichen haben. Dazu gibt es – wie so oft in Jugendbüchern – die Momente, in denen man nur mit dem Kopf schütteln kann. Manchmal wollte ich Ashtyn und Derek einfach nur schütteln und ihnen sagen, dass sie sich nicht so anstellen sollen. Da dies bekanntlich nicht geht, musste ich das ständige Hin und Her zwischen ihnen stumm mit ansehen. Das Cover von den Farben und den Models her gut gewählt. Besonders die Haltung wirkt sinnlich und hat mir gut gefallen. Die Kurzbeschreibung weiß ebenfalls zu überzeugen, sodass es hierbei nichts zu meckern gibt. Insgesamt ist “Herz verspielt” eine gut gemachte Liebesgeschichte, die allerdings auch zum Kitsch neigt, was mich jedoch nie allzu sehr genervt hat. Neben den ausführlich beschriebenen Figuren und einem interessant Plot, kommen auch Football-Fans voll und ganz auf ihre Kosten, sodass ich das Buch uneingeschränkt empfehlen kann.

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„Herz verspielt“ von Simone Elkeles bietet unterhaltsame Lesestunden mit interessanten Charakteren und lebhaftem Plot. Im Vergleich ist es aber einen Hauch schwächer, als andere Werke der Autorin. Seit ich „Du oder das ganze Leben“ von Frau Elkeles gelesen habe, kreische ich wie ein eingefleischtes Fangirl, wenn ich entdecke, dass weitere Bücher erscheinen. So auch bei „Herz verspielt“. Und innerhalb von wenigen Seiten konnte mich die Geschichte um Derek und Ashtyn für sich gewinnen. „Herz verspielt“ lebt von den humorvollen und schlagfertigen Wortgefechten zwischen Ashtyn und Derek. Es ist sehr erfrischend, frech, aber gleichzeitig auch einfach nur zum seufzen schön. Es macht Spaß die Beiden auf ihrem Weg zueinander zu begleiten. Ich musste dabei so manches Mal herzhaft lachen. Stilistisch bleibt sich Simone Elkeles treu. Wer den Schreibstil von ihr kennt, wird diesen auch in „Herz verspielt“ wiedererkennen. Die Kapitel werden ebenfalls abwechselnd aus der Sicht von Derek und Ashtyn erzählt. Für mich ein klarer Pluspunkt, da so der Leser wunderbare Einblicke in die Gedankenwelt beider Protagonisten erhält. Jedoch festigt sich im weiteren Verlauf das Gefühl, als ob die Geschichte nicht so richtig voran kommen mag. Es passiert zwar recht viel, aber ohne, dass wirklich etwas geschieht. Auch wenn ich „Herz verspielt“ sehr gerne gelesen habe und die Geschichte innerhalb eines Tages verschlungen habe, bleibt am Ende das Gefühl, dass etwas fehlt. Einen Hauch des typischen Elkeles-Charme. Das Ende ist ein abgeschlossenes und es bleiben auch keinerlei Fragen mehr offen. Ich bin dennoch froh, dass es zumindest einen weitere Band „Herz verloren“ geben wird, der im März 2015 erscheinen wird. Jedoch mit anderen Protagonisten, die aber schon aus „Herz verspielt“ bekannt sind. Ich bin sehr gespannt auf die Geschichte von Vic und Monica. Es wird mit großer Sicherheit toll werden! Fazit „Herz verspielt“ von Simone Elkeles bietet humorvolle und lebhafte Unterhaltung, perfekt geeignet als Sommerlektüre. Im Vergleich fehlt vielleicht ein Hauch des typischen Elkeles-Charme, dennoch ist die Geschichte unbedingt lesenswert.

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Dieses Buch... ...habe ich über ein Gewinnspiel bekommen. Ich konnte mich nur noch vage daran erinnern, dort überhaupt mitgemacht zu haben und war erst einmal ordentlich irritiert, als das Buch kommentarlos in meinen Briefkasten geflattert kam. Klappentext Als ihr Freund sie betrügt, indem er als Quarterback beim Erzrivalen anheuert, sieht die Football- Spielerin Ashtyn rot. Wenn sie die Meisterschaft nicht gewinnt, kann sie sich ihr Sportstipendium abschminken und wird in diesem elenden Nest in Illinois verschimmeln! Eine Idee muss her, um diese Schmach für das Team auszubügeln. Schnell hat Ashtyn einen genialen Plan ... Einziger Nachteil: Sie müsste diesen Bad Boy Derek einweihen. Einen Typen, der Ärger magisch anzieht. Sie weiß, es ist ein Spiel mit dem Feuer. Aber hat sie eine andere Wahl? Meine Meinung Als ich begann, dieses Buch zu lesen, fand ich es etwas flach, jedoch belustigend. Es ist abwechselnd aus der Sicht der Teenager Ashtyn und Derek geschrieben, welche sich über die Beziehung von Ashtyns Schwester Brandi zu Dereks Vater kennenlernen (ehrlich gesagt habe ich mich gefragt, warum sich die OLYMPUS DIGITAL CAMERAbeiden nicht schon bei deren Hochzeit kennengelernt haben, aber gut). Von vorneherein ist besteht Ashtyns und Dereks Beziehung aus einem ständigen Schlagabtausch: anfauchen, beschuldigen, den Schuh mit einer Mistgabel aufspießen – der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Der Länge dieses ewigen Hin und Hers leider auch nicht, denn die beiden sich ach so hassenden Teenager sind gedanklich auf ganz andere Sachen aus, finden sich attraktiv und verlieben sich ineinander. Dies ist erst einmal ganz amüsant, aber wenn man sich nach 250 Seiten äußerem Bekriegen und innerlichem Anschmachten immer noch bei der Ausgangssituation befindet, vergeht einem die Lust. Und selbst, als das Unumgängliche passiert und die zwei zueinanderfinden, hören die ewigen Missverständnisse einfach nicht auf, werden jedoch immer fadenscheiniger und letzten Endes hat man einfach kein Verständnis mehr dafür, warum die beiden sich jetzt eigentlich nicht kriegen. Das Buch hat einen schönen Ansatz, ich habe manchmal grinsen müssen und selbst das viele Gerede über Football (womit ich wirklich gar nichts am Hut habe) hat mich nicht gestört, jedoch hätte es dem Buch vielleicht gut getan, wäre es um 200 Seiten schlanker gewesen. Von mir gibt es also leider nur 2 von 5 Sternen.

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Cowboy trifft auf Zuckerschnecke

Von: MissSnorkfräulein

13.08.2014

Durch einen blöden Streich wird Derek der Regents Preparatory Academy verwiesen. Weil sein Vater bei der Marine im Einsatz ist, bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit seiner Stiefmutter zu deren Verwandten nach Illinois zu ziehen. Ashtyn lebt hier alleine mit ihrem Vater und ist ganz frisch zum Captain der Fremont Football - Mannschaft gewählt worden, als plötzlich ihre Schwester samt ihrem eigenen Kind und Derek vor der Tür steht. Von nun an muss sie mit dem attraktiven Bad Boy Wand an Wand wohnen und mit ihm die Küche und das Bad teilen... Natürlich fliegen schon bald die Fetzen, aber womit Ashtyn und Derek nicht gerechnet hätten: Sie fühlen sich gefährlich und unwiderstehlich voneinander angezogen… „Herz verspielt“ von Simone Elkeles ist eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, denn was hier auf jeden Fall NICHT aufkommt ist Langeweile:-) Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, so dass die knapp 400 Seiten nur so verfliegen. Es wird ausreichend Spannung aufgebaut, wobei es auch an Cliffhanger nicht mangelt und damit ist „Herz verspielt“ ein sehr guter Page - Turner! Wir bekommen die Geschichte von Ashtyn und Derek jeweils abwechselnd aus beider Perspektiven gezeigt. Das Handeln und die Reaktionen der beiden kann hierdurch nachvollzogen werden. Die beiden Protagonisten erscheinen einem durchaus sympathisch, wenn sie an manchen Stellen auch zu verbissen und insbesondere zum Ende des Buches auf den Leser ziemlich anstrengend wirken. Beide legen sie sich unnötigerweise Steine in den Weg und „Herz verspielt“ wird unnötig in die Länge gezogen [einige Seiten weniger hätten dem Buch übrigens nicht geschadet!]. Natürlich fühlen sie sich von der ersten Sekunde an zueinander hingezogen, haben aber mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, wodurch eine Beziehung zwischen Derek und Ashtyn unmöglich erscheint. Ashtyn, die ihr ganzes Leben verlassen wurde, von ihrer Mutter, ihrer Schwester und von ihrem Freund, will jemanden an ihrer Seite, der für sie da ist, sie beschützt und sie nicht im Stich lässt, wie zuvor alle anderen. Derek ist jedoch alles andere, als eine stabiler Anker! Worum geht es jedoch im Kern? Ausgelöst dadurch, dass Ashtyn zum Captain ihrer Football Mannschaft gewählt wurde (sie ist übrigens das einzige Mädchen!) und nicht, wie eigentlich erwartet, ihr Freund Landon, ergreift dieser daraufhin die Flucht und spielt von nun an für den Erzrivalen als Quaterbeck. Die Mannschaft steht nun ohne den besten Mann da und die Meisterschaft muss gewonnen werden, damit Ashtyn ein Sportstipendium erlangt. Eine letzte Chance hierfür bietet die Teilnahme an einem Trainingscamp... Derek hingegen trauert um seine verstorbene Mutter und selbst einmal ein sehr guter Footballspieler gewesen trifft er auf Ashtyn, für die Football alles bedeutet. Er selbst hat dem Football den Rücken gekehrt, wovon Ashtyn jedoch nichts ahnt. Als er einen Brief von seiner Großmutter erhält, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert... Anders als wie der Klappentext verspricht geht es nicht nur darum, dass Ashtyn Derek für das Team gewinnen will, sondern mehr um das Leben der beiden an sich. So weiß Ashtyn nicht von Anfang an, von Dereks Talent, sondern geht davon aus, dass dieser gar nichts mit Football am Hut hat. Derek, der sich auf den Weg zu seiner Großmutter macht bleibt nichts anderes übrig, als Ashtyn zu ihrem Trainingscamp mitzunehmen. Und so finden wir in „Herz verspielt“ sogar einen Road Trip, der für die beiden und ihre Gefühle nicht so einfach ist, als wie gedacht. Was mir gut gefallen hat, ist dass immer wieder etwas anderes passiert. Das Buch steht nicht nur auf der Stelle und verrennt sich, sondern zeichnet sich durch eine gute Storyline aus. Langeweile wird vermieden und man ist neugierig, was als nächstes passiert. Was mich jedoch zwischenzeitlich genervt hat, sind die Begriffe *Amazone*, *Zuckerschnecke* und *Cowboy*, die immer wieder auftauchen. Ist *Zuckerschnecke* noch süß, bringt *Amazone* einen schließlich dazu die Augen zu verdrehen. Ich war zeitweise ziemlich genervt:-( Das Ende kommt nicht überraschend, sondern wirkt nahezu perfekt zusammengebogen. Hinreißend romantisch, aber mit der Tendenz zum Kitsch! Simone Elkeles hat mich mit „Herz verspielt“ nicht vom Hocker gerissen, aber dennoch gut unterhalten. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, weil mich die Story nicht sonderlich überrascht hat und ich es eigentlich schon mittlerweile Leid bin:-( Wer jedoch noch nicht viel solcher *Zuckerschnecken* - Bücher gelesen hat, dem kann ich es ans Herz legen, da es einen super unterhält, romantisch ist und Simone Elkeles mit Gefühl schreibt.

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Leider enttäuschend

Von: Amira Sch.

03.08.2014

Herz verspielt ist der Auftakt zu einer weiteren Reihe der beliebten Jugendbuchautorin Simone Elkeles. Ich hatte bisher noch kein Buch von ihr gelesen und war sehr gespannt, vor allem weil viele Leser von der Du oder...-Trilogie so begeistert waren. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte um Ashtyn und Derek sehr enttäuscht hat. Schon nach den ersten Seiten hat mich der Schreibstil der Autorin gestört. Die Art, wie sie die Jugendlichen sprechen, bzw. denken lässt, finde ich sehr unauthentisch und übertrieben. Auch der Handlungsverlauf mutet irgendwie grob und unausgearbeitet an, was wirklich schade ist, denn die eigentliche Idee eines Mädches, das Football spielt, finde ich sehr spannend. Mir gelang es nicht richtig, eine Verbindung zu den Charakteren und ihren Emotionen aufzubauen und deswegen habe ich keinen wirklichen Zugang zu der Geschichte bekommen. Wirklich spannend fand ich das Buch auch nicht, dazu war es zu vorhersehbar. Das ist nun sicherlich auch bei vielen anderen Jugendbüchern dieser Art der Fall, bei denen ich allerdings darüber hinweg sehen konnte, weil es unterhaltsame Geschichten mit tollen Charakteren waren. Ashtyn und Derek sind in den Grundzügen eigentlich nett gestaltet, aber meiner Meinung nach zu oberflächlich. Dass Ashtyn sich von ihrem Freund rumschubsen lässt, passt nicht wirklich zu ihrem Charakter als starke junge Frau, die sich ihren Platz in einer Jungenfootballmannschaft erkämpfen musste. Einige Details haben mir trotzdem sehr gefallen, wie zum Beispiel Ashtyns Skittles-Sucht und die Tatsache, dass sie allergisch gegen lila Lebensmittelfarne ist. Bitte mehr davon, die Charaktere waren insgesamt zu glatt und brauchen Ecken und Kanten um glaubwürdig zu wirken! Insgesamt vergebe ich für diese Geschichte nur einen Stern, weil ich das Lesen aufgrund der Schreibweise und den unglaubwürdigen Zügen anstrengend fand. Die Handlung an sich hat Potenzial, welches aber nicht umgesetzt wurde.

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Herz verspielt

Von: Julian Henne aus Aalen

02.08.2014

sehr gutes Buch - hat mich nicht enttäuscht^^ gut angelegte Zeit habe das Buch als Testleser bekommen - ob ich es mir auch so gekauft hätte, weiß ich nicht, da es doch schon sehr ähnlich mit anderen Romanen ist.

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Inhalt: Derek hat kein Ziel mehr vor Augen. Er glaubt nicht an sich oder an irgendetwas sonst. Er stiftet Unruhe wo es nur geht. Doch das führt zu seinem Rauswurf aus der Privatschule. Nun muss er nicht nur umziehen sondern auch mit seiner neuen Familie zusammen leben, ob es ihm gefällt oder nicht. Dazu gehört auch Ashtyn, seine Stieftante – die im selben Alter ist wie er. Aber auch Ashtyn hat es nicht einfach im Leben. Nicht nur da sie sich als einzige weibliche Footballspielerin ganz anders bewähren musste, kämpft sie auch stetig um Anerkennung und Liebe. Doch diese wird ihr von ihrem Vater versagt und auch alle anderen Personen, die sie geliebt hat, haben sie verlassen. Doch nun tritt Derek in ihr Leben. Er stellt alles auf den Kopf und obwohl sie weiß dass er kein Interesse an einer festen Bindung hat, ist es das was sie sehnlicher wünscht als alles sonst. Meinung: Dieses Buch ist alles und mehr von dem was ich erwartet hatte. Es ist nicht so dass die Geschichte einen überrascht weil es ist eine von diesen Mädchen-liebt-Jungen-Geschichte. Das was dieses Buch und Simone Elkeles auszeichnet sind die Charaktere und die Emotionen, die sie herüber trägt. Ich habe dieses Buch einfach haben müssen weil ich so begeistert war von ihrer "Du oder das ganze Leben"-Trilogie. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es nachholen, schon allein wegen Alex! Doch dieses Buch fand ich sogar noch besser. Es wirkt irgendwie ausgewogener und noch intensiver. Die Autorin ist vor allem gut darin einen Bad Boy zu erschaffen und auch Derek hat wieder diese Aura. Er wirkt dunkel, geheimnisvoll und auch ein bisschen gefährlich aber wenn man tiefer schaut dann darf man den wirklichen Derek kennen lernen und der haut einen von den Socken. Ashtyn hingegen ist das toughe Mädchen, das sich allein behauptet und eigentlich nur nach Liebe sehnt. Und wenn die beiden aufeinander treffen, dann knistert es gewaltig. Das ist die große Kunst, Gefühle so zu schreiben das man sie miterleben kann. Man spürt die Anziehungskraft der Beiden aber auch den Kampf von Ashtyn gegen sich und ihre Gefühle. Man wird mit Gefühlen nur so beschossen und wenn man auf gefühlvolle Romanzen steht dann ist man hier genau richtig. Man bekommt was das Herz begehrt, tolle Charaktere und eine süße Geschichte. Und da ich auch noch Football sehr mag, ist es einfach perfekt. In Kombination mit dem flüßigen und spritzigen Schreibstil, ist das Buch für mich eine absolute Punktlandung. Ich kann den nächsten Teil gar nicht erwarten. Ich liebe die Bücher von Simone Elkeles!

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Ein gelungenes Buch

Von: Ricarda Wertebach

31.07.2014

Das Buch „Herz verspielt“ hat mir Lust auf eine neue Reihe gemacht! Ich hatte davor noch nie von der Autorin gehört und da der Klappentext eine etwas andere Story erzählte (doch dazu später) wurde ich von einer lustigen und interessanten Story überrascht. Ein großes Plus dieser Geschichte sind die sehr tiefen und realistischen Charaktere, denn im Laufe des Buches gab es immer mehr Einblicke in die Vergangenheit von Ashtyn und Derek, was mir sehr geholfen hat, zu verstehen, warum sie bestimmte Dinge tun. Weiterhin ist der Schreibstil der Autorin sehr fließend und witzig, weshalb es mir am Ende auch egal war, dass manche Szenen und Ausdrücke doch sehr "salopp" für eine normale Leserin waren. Zum Inhalt kann ich nur sagen: Eine wunderschöne und leichte Romanze. Da sich die beiden nach der ersten Begegnung nicht leiden konnten war es sehr spannend zu lesen, wie sie sich aneinander anpassen mussten, um ihren Weg zu gehen. Was meiner Meinung nach nicht so gelungen war - das liegt aber nicht an der Autorin - war der Klappentext, denn dieser beschreibt eine überwiegend andere Geschichte. Denn meiner Meinung nach ging es Ashtyn eher darum, den Pokal in der nächsten Saison zu holen, anstatt ein Stipendium für eine Universität zu bekommen. Das ist eher ein kurzes Thema am Rande. Was außerdem seltsam war, ist die Tatsache, dass schon im Klappentext erwähnt wird, dass Ashtyns Freund zu den Erzfeinden gewechselt ist, es aber erst nach dem halben Buch wirklich geschah. Dementsprechend war es sehr anstrengend Ashtyn zuzuhören wie sie ihn anhimmelte. Vor allem, weil es so gar nicht ihrem sonst so scharfsinnigen Charakter entsprach. Doch die Kritikpunkte sind nicht so weltbewegend und deshalb gibt es verdiente drei Sterne für eine lesenswerte und schöne Romanze.

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