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Rezensionen zu
Herz verspielt

Simone Elkeles

Die "Herz verspielt"-Trilogie (1)

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Wir haben hier eine abwechselnde Sicht zwischen Derek und Ashtyn. Das gefällt mir wirklich gut, denn man merkt auch von an der Ausdrucksweise bzw. Denkweise her, in welchem Kopf man sich gerade befindet und ich habe in beiden Köpfen wohl gefühlt. Beide Charaktere sind zwar von so ein bisschen Klischee geprägt, aber mir waren trotzdem beide sympathisch. Ashtyn ist ein starker Charakter mit Kickass Manier. Das muss sie auch sein, wenn sie sich in einer Männerdomäne wie Football durchsetzen will – ohne dabei aber ihre Weiblichkeit zu verlieren. Derek ist zwar schon so’n bisschen das Klischee von „Badboy, das irgendwie trotzdem ein verlorenes Hündchen ist, aber er strotzt auch vor Charme und geht seinen Weg. Ich habe die Geschichte der beiden abgekauft und klar haben sie sich auch Probleme gemacht wo eigentlich keine hätten sein müssen, aber aufgrund von den jeweiligen Hintergrundgeschichten, finde ich das nachvollziehbar und plausibel. Man fiebert mit den beiden mit und will nur das Beste für sie. Obwohl ich ja eher nicht so der Sportfreund bin und mit Football so gar nichts am Hut habe, fand ich das Sportthema angenehm und man verliert auch als Laie nicht den Faden. Nur ein klein wenig mehr Witz, genauer gesagt ein wenig mehr Sarkasmus und Biss hätte es für meinen Geschmack ruhig sein können.

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Cowboy trifft auf Zuckerschnecke

Von: MissSnorkfräulein

13.08.2014

Durch einen blöden Streich wird Derek der Regents Preparatory Academy verwiesen. Weil sein Vater bei der Marine im Einsatz ist, bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit seiner Stiefmutter zu deren Verwandten nach Illinois zu ziehen. Ashtyn lebt hier alleine mit ihrem Vater und ist ganz frisch zum Captain der Fremont Football - Mannschaft gewählt worden, als plötzlich ihre Schwester samt ihrem eigenen Kind und Derek vor der Tür steht. Von nun an muss sie mit dem attraktiven Bad Boy Wand an Wand wohnen und mit ihm die Küche und das Bad teilen... Natürlich fliegen schon bald die Fetzen, aber womit Ashtyn und Derek nicht gerechnet hätten: Sie fühlen sich gefährlich und unwiderstehlich voneinander angezogen… „Herz verspielt“ von Simone Elkeles ist eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, denn was hier auf jeden Fall NICHT aufkommt ist Langeweile:-) Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, so dass die knapp 400 Seiten nur so verfliegen. Es wird ausreichend Spannung aufgebaut, wobei es auch an Cliffhanger nicht mangelt und damit ist „Herz verspielt“ ein sehr guter Page - Turner! Wir bekommen die Geschichte von Ashtyn und Derek jeweils abwechselnd aus beider Perspektiven gezeigt. Das Handeln und die Reaktionen der beiden kann hierdurch nachvollzogen werden. Die beiden Protagonisten erscheinen einem durchaus sympathisch, wenn sie an manchen Stellen auch zu verbissen und insbesondere zum Ende des Buches auf den Leser ziemlich anstrengend wirken. Beide legen sie sich unnötigerweise Steine in den Weg und „Herz verspielt“ wird unnötig in die Länge gezogen [einige Seiten weniger hätten dem Buch übrigens nicht geschadet!]. Natürlich fühlen sie sich von der ersten Sekunde an zueinander hingezogen, haben aber mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, wodurch eine Beziehung zwischen Derek und Ashtyn unmöglich erscheint. Ashtyn, die ihr ganzes Leben verlassen wurde, von ihrer Mutter, ihrer Schwester und von ihrem Freund, will jemanden an ihrer Seite, der für sie da ist, sie beschützt und sie nicht im Stich lässt, wie zuvor alle anderen. Derek ist jedoch alles andere, als eine stabiler Anker! Worum geht es jedoch im Kern? Ausgelöst dadurch, dass Ashtyn zum Captain ihrer Football Mannschaft gewählt wurde (sie ist übrigens das einzige Mädchen!) und nicht, wie eigentlich erwartet, ihr Freund Landon, ergreift dieser daraufhin die Flucht und spielt von nun an für den Erzrivalen als Quaterbeck. Die Mannschaft steht nun ohne den besten Mann da und die Meisterschaft muss gewonnen werden, damit Ashtyn ein Sportstipendium erlangt. Eine letzte Chance hierfür bietet die Teilnahme an einem Trainingscamp... Derek hingegen trauert um seine verstorbene Mutter und selbst einmal ein sehr guter Footballspieler gewesen trifft er auf Ashtyn, für die Football alles bedeutet. Er selbst hat dem Football den Rücken gekehrt, wovon Ashtyn jedoch nichts ahnt. Als er einen Brief von seiner Großmutter erhält, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert... Anders als wie der Klappentext verspricht geht es nicht nur darum, dass Ashtyn Derek für das Team gewinnen will, sondern mehr um das Leben der beiden an sich. So weiß Ashtyn nicht von Anfang an, von Dereks Talent, sondern geht davon aus, dass dieser gar nichts mit Football am Hut hat. Derek, der sich auf den Weg zu seiner Großmutter macht bleibt nichts anderes übrig, als Ashtyn zu ihrem Trainingscamp mitzunehmen. Und so finden wir in „Herz verspielt“ sogar einen Road Trip, der für die beiden und ihre Gefühle nicht so einfach ist, als wie gedacht. Was mir gut gefallen hat, ist dass immer wieder etwas anderes passiert. Das Buch steht nicht nur auf der Stelle und verrennt sich, sondern zeichnet sich durch eine gute Storyline aus. Langeweile wird vermieden und man ist neugierig, was als nächstes passiert. Was mich jedoch zwischenzeitlich genervt hat, sind die Begriffe *Amazone*, *Zuckerschnecke* und *Cowboy*, die immer wieder auftauchen. Ist *Zuckerschnecke* noch süß, bringt *Amazone* einen schließlich dazu die Augen zu verdrehen. Ich war zeitweise ziemlich genervt:-( Das Ende kommt nicht überraschend, sondern wirkt nahezu perfekt zusammengebogen. Hinreißend romantisch, aber mit der Tendenz zum Kitsch! Simone Elkeles hat mich mit „Herz verspielt“ nicht vom Hocker gerissen, aber dennoch gut unterhalten. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, weil mich die Story nicht sonderlich überrascht hat und ich es eigentlich schon mittlerweile Leid bin:-( Wer jedoch noch nicht viel solcher *Zuckerschnecken* - Bücher gelesen hat, dem kann ich es ans Herz legen, da es einen super unterhält, romantisch ist und Simone Elkeles mit Gefühl schreibt.

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Ein gelungenes Buch

Von: Ricarda Wertebach

31.07.2014

Das Buch „Herz verspielt“ hat mir Lust auf eine neue Reihe gemacht! Ich hatte davor noch nie von der Autorin gehört und da der Klappentext eine etwas andere Story erzählte (doch dazu später) wurde ich von einer lustigen und interessanten Story überrascht. Ein großes Plus dieser Geschichte sind die sehr tiefen und realistischen Charaktere, denn im Laufe des Buches gab es immer mehr Einblicke in die Vergangenheit von Ashtyn und Derek, was mir sehr geholfen hat, zu verstehen, warum sie bestimmte Dinge tun. Weiterhin ist der Schreibstil der Autorin sehr fließend und witzig, weshalb es mir am Ende auch egal war, dass manche Szenen und Ausdrücke doch sehr "salopp" für eine normale Leserin waren. Zum Inhalt kann ich nur sagen: Eine wunderschöne und leichte Romanze. Da sich die beiden nach der ersten Begegnung nicht leiden konnten war es sehr spannend zu lesen, wie sie sich aneinander anpassen mussten, um ihren Weg zu gehen. Was meiner Meinung nach nicht so gelungen war - das liegt aber nicht an der Autorin - war der Klappentext, denn dieser beschreibt eine überwiegend andere Geschichte. Denn meiner Meinung nach ging es Ashtyn eher darum, den Pokal in der nächsten Saison zu holen, anstatt ein Stipendium für eine Universität zu bekommen. Das ist eher ein kurzes Thema am Rande. Was außerdem seltsam war, ist die Tatsache, dass schon im Klappentext erwähnt wird, dass Ashtyns Freund zu den Erzfeinden gewechselt ist, es aber erst nach dem halben Buch wirklich geschah. Dementsprechend war es sehr anstrengend Ashtyn zuzuhören wie sie ihn anhimmelte. Vor allem, weil es so gar nicht ihrem sonst so scharfsinnigen Charakter entsprach. Doch die Kritikpunkte sind nicht so weltbewegend und deshalb gibt es verdiente drei Sterne für eine lesenswerte und schöne Romanze.

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