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Rezensionen zu
Rock War - Unter Strom

Robert Muchamore

Rock War (Serie) (1)

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Mein Ziel war es, das Buch an einem Tag zu lesen, was auch super funktioniert hat. Die Handlung war überraschend vielfältig, da man drei Protagonisten verschiedener Herkunft kennen lernt und es so nie langweilig wurde. Alle drei finden unterschiedliche Wege in ihre jeweilige Rockband, doch man erfährt außerdem noch viel über ihre Umgebungen und familiären Hintergründe. Verschiedener könnten sie auch nicht sein - Jay mitten in London, Dylan im schottischen Privatinternat und Summer in einer Sozialwohnung in der Kleinstadt Dudley (ich bin fest davon überzeugt, dass diese Orte eine kleine Hommage an Harry Potter bilden). Doch egal wo sie wohnen, wie groß und problematisch ihre Familien sind oder wie viel Geld sie haben, die Musik verbindet sie - eine wirklich schöne Message. Das gilt auch für uns Leser, denn selbst wenn man kein Rock-Fan ist, kann man diese Geschichte gefahrlos genießen. Es war sehr interessant die Entstehung der drei Bands zu erleben, und ich könnte mich nicht für eine von ihnen entscheiden. Sie wachsen einem auf jeden Fall ans Herz und man wünscht ihnen allen den 'großen Durchbruch'. Der ist allerdings noch in weiter Ferne, denn der "größte Wettkampf ihres Lebens" wird erst am Ende des Buches vorgestellt und beginnt dann im nächsten Teil. Das war etwas überraschend, denn zwei der drei Bands arbeiten auf einen Wettbewerb am Ende des Buches hin, der aber eigentlich nur das Sprungbrett für den großen "Rock War" ist. Ich fühle mich ein klein wenig hintergangen, der Effekt hat aber funktioniert: jetzt würde ich schon gerne wissen, wie es weitergeht. Fazit:Da meine Erwartungen relativ niedrig waren, hat mich dieses Buch positiv überrascht. Der Schreibstil ist einfach aber angenehm, die Charaktere überraschend authentisch und vielfältig, und die Geschichte interessant gestaltet. Ein gut gelungener Auftakt für eine neue Jugendserie, und dafür gibt es 4 / 5 Black Tea Cups

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"Rock War - Unter Strom" ist der Auftaktband einer neuen Reihe von Robert Muchamore. Ich hab mich so auf das Hörbuch gefreut da ich mich selbst sehr für Musik interessierte. Aber leider war die Story überhaupt nicht mein Ding, wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu hoch. Die Story hat 3 verschieden Erzählstränge die zum Ende hin alle zusammen laufen , was ich persönlich gut fand aber mir hat die Umsetzung nicht zugesagt , da man immer ersten einen montan braucht um zu bereifen um welche Band es sie gerade handelt. Vielleicht hätte man vor jedem neuen Kapitel eine Überschrift setzen sollen. Mehr auf dem Blog.

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Allein stilistisch kann mich dieses Buch schon begeistern. Denn auch wenn es am Anfang ein wenig verwirrend war, so sind die ständigen Szenenwechsel ein wirklich tolles Stilmittel, um die Protagonisten vorzustellen. Dazu noch die sehr stimmigen Szenen, die das Kopfkino in Schwung bringen und die Charaktere sehr bildhaft machen. Ja, sie wachsen einen geradezu ans Herz und ich möchte am liebsten gleich lesen, wie es weitergeht. Denn spannend bleibt es bestimmt. Ja, die Situationen, in die die ‚Helden’ geraten, sind teilweise wundervoll absurd, allerdings nicht unrealistisch. Auch die Familien sind so bunt und schillernd, wie es eben im wahren Leben so ist. Allein schon Jays Anhang hätte ein eigenes Buch verdient. Unglaublich, was sich Robert Muchamore da erdacht hat. Und das, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Abgesehen von den verwendeten Stilmittel, ist der Stil genrebedingt sehr gut, ‚Unter Strom’ lässt sich flüssig lesen, sehr angenehm. Es gibt auch keinerlei Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten. Das ist einfach gute, solide Unterhaltung, die Spaß macht. Fazit? Wunderbarer Beginn einer neuen Serie.

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Jay hat den Traum ein großer Rockstar zu werden, aber die Band, die er mit seinen besten Freunden gegründet hat, hat ein gewaltiges Problem: Sie haben zwar gute Gitarristen und einen brauchbaren Leadsänger, aber ihr Drummer ist nicht in der Lage im Takt zu bleiben. Für Jay ein großes Dilemma, denn nun muss er sich entscheiden, ob ihm sein Traum oder seine Freundschaft wichtiger ist, denn eines ist sicher: Ohne jemand anderen am Schlagzeug schaffen sie den Durchbruch nicht. Summer ist ein liebevolles, junges Mädchen, dass jedoch eine große Last auf ihren jungen Schultern zu tragen hat. Ihren Vater kennt sie nicht, ihre Mutter hat sie verlassen und ihre Oma, bei der sie wohnt, leidet unter schweren Asthma und kann sich kaum rühren. Einen kleinen Ausgleich findet sie bei ihren Freundinnen, deren Mädchenband sie als Sängerin beigetreten ist. Die Wenigsten wissen es, doch sie hat für ihre jungen Jahre eine ausgewöhnlich kraftvolle Stimme, welche die Menschen verzaubern kann. Dylan befindet sich in einem Internat und hat zu eigentlich gar nichts Lust. Am liebsten würde er den ganzen Tag in seinem Zimmer hocken und nichts tun. Das ändert sich, als er als Keyboarder und Tontechniker einer Band beitritt. Die Drei wissen nichts voneinander, aber treffen schon bald bei einem der größten Wettbewerbe im Bereich Rockmusik aufeinander. Das Cover ist auf alle Fälle rockig. Der Schriftzug und das Logo mit dem Totenschädel und den gekreuzten Gitarren, lassen das Cover wie ein richtiges Musikalbum aussehen. Es passt auf alle Fälle zu dem Hörbuch in dem Musik eine wichtige Rolle spielt. Der Titel der Reihe sagt eigentlich alles schon alles aus, dreht sich doch die gesamte Handlung um den Aufbau und den Wettstreit zwischen verschiedensten Rockbands. Die drei Protagonisten Jay, Summer und Dylan sind völlig verschiedene Teenager und kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und haben ihre ganz eigenen Probleme. So leidet Jay an seinen vielen Geschwistern von denen einige auch gewalttätig sind. Nicht nur, dass er von seinen Freunden aufgezogen wird, so versteht er sich auch nicht mit allen Mitgliedern seiner Patchworkfamilie und muss ab und an einiges einstecken. Summer hat schwer an ihrer Verantwortung zu tragen und schafft es kaum, ihre schulischen und privaten Problemen unter einen Hut zu bringen. Denn schließlich müssen sie und ihre Großmutter von einer kleinen Invalidenrente überleben und gleichzeitig den Sauerstoff bezahlen, den ihre Oma zweimal täglich inhalieren muss. Darum bleibt ihr auch fast keine Zeit für Freizeitaktivitäten. Dylan verschweigt seine Herkunft, da sein Vater berühmt ist und er nicht nur in dessen Schatten leben, sondern für seine eigenen Leistungen anerkannt werden möchte. Alle drei sind sehr sympathisch und auch sehr menschlich beschrieben, wobei ich mich mit einigen Nebencharakteren nicht wirklich anfreunden konnte. Die Handlung ist in drei Teile aufgeteilt, die abwechselnd die Geschichten von Jay, Dylan und Summer erzählen, wobei Dylans Handlungsstrang bis jetzt noch autonom verläuft und in diesem Hörbuch noch nicht auf Jay und Summer getroffen ist. Wahrscheinlich liegt das nicht nur an der gekürzten Fassung dieses Hörbuches liegt, sondern daran, dass es nur der Auftakt einer Reihe war. Die Thematik hat mir gut gefallen und ich bin schon neugierig wie es weitergeht. Auch Patrick Mölleken macht seine Sache wirklich hervorragend und ein paar kurze Zeilen hat er auch gesungen. Für alle Freunde von Musik, welche die Geschichte von ein paar Nachwuchsmusikern und ihren Weg zu Anerkennung und Ruhm verfolgen wollen kann ich das Hörbuch empfehlen. Von mir gibt’s 4 von 5 Punkten,

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“Unter Strom” ist der erste Band der neuen Reihe von Robert Muchamore, der auch die Reihe “Top Secret” geschrieben hat. Er erzählt die Geschichte von Jay, Summer und Dylan, die alle drei in sehr schwierigen Verhältnissen leben. Sie kennen sich zunächst nicht, doch von Anfang an ist das verbindende Element zwischen den drei Lebensgeschichten die Liebe zur Musik. Am meisten Zugang habe ich zu Summer erhalten. Sie wächst bei ihrer Großmutter auf, die schweres Asthma hat und um die Summer sich kümmern muss. Ein 13jähriges Mädchen, dass selber eigentlich jemanden bräuchte der sich um sie kümmert, muss viel zu früh erwachsen werden. Jay wächst in einer Patchwork-Großfamilie auf, bei der das Geld immer knapp ist und es nicht alle mit dem Einhalten der Gesetze so genau nehmen. Dabei muss man aber sagen, dass Jay es schafft, authentisch und sympathisch zu bleiben und seine Liebe zur Musik auszuleben. Dylan ist mir von allem am fernsten geblieben. So richtig greifen konnte ich weder ihn, noch seine Geschichte. Wie es scheint, hat er wenig private Probleme, ist aber ein typischer Faulenzer, der keine Sache wirklich durchzieht. Zunächst plätschert die Geschichte lange Zeit einfach so vor sich hin. Rober Muchamore nimmt sich sehr viel Zeit, die Charaktere, ihr Umfeld und ihre Geschichte einzuführen. Ich muss gestehen, dass mir das fast ein bisschen zu viel wurde, da es nicht so richtig vorwärts ging. Andererseits kann ich das bei einem Reihenauftakt aber auch verstehen. Ich hoffe sehr, dass bei den weiteren Bänden dann etwas mehr Schwung reinkommt, da man die Charaktere dann ja bereits kennt. Etwa zum letzten Viertel des Buches kam dann doch noch ein wenig Spannung auf, als alle drei Charaktere mit ihren Bands zu einem Bandwettbewerb nach London fahren. Den Sprecher, Patrick Mölleken, kannte ich bislang nicht, er hat mir aber ganz gut gefallen. Nichts Aufregendes, aber solide gelesen. Von mir gibt es für den Auftaktband der Serie “Rock War” 3 Sterne. Der Einstieg ist durch die sehr ausführliche Einführung der Charaktere etwas zäh aber insgesamt denke ich, dass es sich lohnt an der Reihe dran zu bleiben.

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"Rock War" ist der Auftakt zu einer Jugendbuch-Reihe, die sich um die Themen Musik und Castingshows dreht. Die Idee zu dieser Reihe kam Robert Muchamore nachdem die Fans in einem Onlineforum irgendwann häufiger und expliziter über Castingshows als über seine Bücher diskutierten. Sehr gut für mich als Leser, denn so komme ich in den Genuss einer Jugendbuchreihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde. Aber von vorne. Was mich als Erstes ansprach war hier ganz klar das Cover, das einem ja quasi schon vermittelt, das es hier um "Rockmusik" oder zumindest irgendwie um etwas Rebellisches geht. Skulls sind immer gut, die Farben sind auffällig und der Klappentext hörte sich für mich sehr vielversprechend an. Als ich begann zu lesen, wurde meinem euphorischen Hochgefühl erstmal ein kleiner Dämpfer verpasst, denn eigentlich lese ich sehr selten und ehrlicherweise auch ungern Jugendbücher, in denen die Protagonisten unter, sagen wir mal, 16 Jahren sind. Das liegt daran, das man sich, je jünger die Protagonisten werden, umso schwerer tut, sich in sie hineinzuversetzen, weil die Pubertät bei mir dann doch einfach schon ne ganze Ecke zurückliegt. Erstaunlicherweise hat mich das in "Rock War" nicht gestört und die anfängliche Skepsis war ganz schnell verflogen, denn die Charaktere wirken doch ziemlich reif, auch wenn sie sich an der ein oder anderen Stelle dann doch mal ihrem Alter entsprechend naiv oder kindlich verhalten. Ich hatte im Großen und Ganzen nur selten das Gefühl, das sich hier alles um 13 - 15-jährige dreht. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht einer außenstehenden Person, also quasi aus Sicht eines Erzählers, der zwischen den drei Hauptprotagonisten Jay, Summer und Dylan hin- und her schwenkt. Der Schreibstil ist jugendlich leicht gehalten und liest sich sehr flüssig. Robert Muchamore verzichtet zwar auf unerträgliche Spannung, schafft es aber trotzdem mich zu fesseln und dafür zu sorgen, das ich nur so durchs Buch fliege. Ich glaube ich hab vor "Rock War" schon lange kein Buch mehr in weniger als zwei Tagen gelesen. Das Augenmerk in "Rock War" liegt hauptsächlich auf den drei Jugendlichen und ihrem Umfeld. Wir bekommen erstmal einen Einblick in deren komplett unterschiedliche Leben und lernen sie besser kennen. Jay ist das mittlere von acht Kindern einer unkonventionellen Großfamilie, mit jeder Menge Problemen. Geld ist hier meistens knapp, seine Mutter schuftet rund um die Uhr, seine älteren Brüder machen gerne Ärger. Doch Jay's wirkliches Problem liegt eher darin, das er für die Musik lebt und mit seiner Band etwas höher hinaus will, was ihm ganz sicher nicht gelingt, solange er seinen Freund Tristan als Drummer an der Backe hat. Nach einem Wettbewerb bei dem die Band verliert, hat Jay die Nase voll und bringt das Thema "Drummer" zur Sprache, was zur Folge hat, das ihm seine Freunde den Rücken kehren, ihn aus der Band werfen und er von vorne beginnen muss... Summer ist ein sehr zurückhaltendes, unauffälliges Mädchen, das sich aufopfernd um ihre schwer kranke Großmutter kümmert. Als der Lift in ihrem Haus mal wieder nicht funktioniert und der so nötige Sauerstoff für ihre Oma nicht angeliefert werden kann, weil der Lieferdienst nicht gewillt ist die schweren Flaschen in den vierten Stock zu schleppen, braucht Summer dringend Hilfe. Die bekommt sie auch und zwar in Gestalt der hyperaktiven Michelle Wei. Doch die stellt eine Bedinung: Summer bekommt Hilfe, wenn sie im Gegenzug Mitglied ihrer Band "Industrial Scale Slaughter" wird. Denn der Band fehlt schon seit langer Zeit eine Sängerin und Michelle weiß, das Summer eine unglaubliche Stimme hat... Nachdem man Dylan aufgrund seines unmöglichen Verhaltens aus dem Orchester des Yellowcote Internats geworfen hat, verbringt er seine "Freistunden" faulenzend in seinem Zimmer, bis ihm der Coach des Rugbyteams einen Strich durch die Rechnung macht. Denn wer in Yellowcote kein musikalisches Fach belegt, der muss sich sportlich betätigen. Obwohl Dylan Talent hat, hasst er Rugby wie die Pest. Um nicht spielen zu müssen, provoziert der Eigenbrötler einen Streit, der dafür sorgt, das man ihn des Teams verweist und ihn wieder zum Orchester schickt, doch die Lehrerin will ihn dort auch nicht haben und stellt ihm einen nicht genutzten Musikraum zur Verfügung in dem er machen kann was er will. Hier trifft er auf Leo, der Dylans Hilfe gerade mehr als gut gebrauchen kann, denn Dylan hat, unbestritten, ein Talent für Musik und ist genau der Mann, der Leo's Band zum großen Durchbruch fehlt. Unabhängig voneinander bewerben sich Jay's und Summer's Band auf einen Wettbewerb in London, bei dem sie aufeinander treffen, sich kennenlernen und auf die bevorstehende Castingshow "Rock War" aufmerksam werden. Auch Dylan und seine Band werden auf "Rock War" aufmerksam und bewerben sich um einen Platz. Wie oben ja schon erwähnt steht hier das Kennenlernen der Figuren im Vordergrund. Jeder Protagonist, auch die Nebencharaktere, trägt irgendwo ein Problempäckchen mit sich herum, das er bewältigen muss. Das Ganze ist jedoch in den meisten Fällen nicht überzogen dargestellt, sondern authentisch und somit auch nachvollziehbar. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet, man findet eine schnelle Verbindung zu jedem Einzelnen. Das Ende bekommt definitiv einen Punkt Abzug. Nicht etwa weil es schlecht gewesen wäre, sondern weil es so plötzlich daher kommt und ich den Punkt an dem das Buch endet persönlich jetzt nicht so gut gewählt fand. Es blieben viele Fragen offen, was für die Folgebände natürlich sehr förderlich ist, da werden die sich sicher alle in Luft auflösen, aber für mich war das Ende hier einfach nicht rund und somit nicht perfekt gelöst. Fazit: "Rock War - Unter Strom" ist ein verdammt rockiger Einstieg in eine neue Jugendbuchreihe des Autors Robert Muchamore. Ein leichter jugendlicher Schreibstil, authentische Charaktere und eine Menge Musik sorgen hier für ordentlich Lesespaß !

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Rock War

Von: Melanie

02.12.2014

Inhalt: Jay spielt Gitarre und schreibt Songs – doch seine Großfamilie und ein miserabler Drummer verhindern seinen größten Traum: Rockstar zu werden. Summer hat für kaum etwas anderes Zeit, als ihre schwerkranke Großmutter zu pflegen. Doch Summers Stimme ist dazu gemacht, Millionen zu begeistern – wenn ihr Lampenfieber es zulässt. Dylan liebt nichts mehr als das Nichtstun. Erst als der Rugby-Coach seiner Schule droht, ihn auf dem Rasen zu atomisieren, tritt Dylan widerstrebend einer Band bei – und entdeckt sein Talent. Alle drei stehen kurz vor dem größten Wettkampf ihres Lebens. Und sie spielen um alles. Meine Meinung: Ich war total gespannt auf dieses Buch. Die Inhaltsangabe war genau nach meinem Geschmack. Und dann noch verpackt als Jugendbuch. Spitze. Meine Erwartungen waren aber scheinbar zu hoch. Sehr gut hat mir gefallen dass die Geschichte immer aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt wurde. So hat man sie wirklich gut kennen gelernt. Ich bin nur nicht so richtig warm geworden mit den Figuren. Mir waren ihre Geschichten einfach zu strange. Und bis das Buch so richtig in Gang kam hat mir einfach viel zu lange gedauert. Ich hätte mir den Wettbewerb zB nicht erst zum Ende des Buches gewünscht. Das hat es stellenweise für mich leider etwas langatmig gemacht. Zum Ende hin hat es mir dann besser gefallen und ich hoffe dass der 2. Teil mehr ach meinem Geschmack ist jetzt wo die 3 Bands sich schon mal kennen :)

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"Rock War - Unter Strom"

Von: Tanja

24.11.2014

„Kein vernünftiger Mensch würde ihn nicht in seiner Band haben wollen. Jay stand eine volle Minute im Raum, bevor der Schlagzeuger sich umsah. Als er ihn bemerkte, legte er eine kleine Show hin, ließ die Sticks wirbeln, ohne aus dem Rhythmus zu kommen, warf sie dann weg und spielte die Tom-Toms mit der bloßen Hand.“ Zitat aus „Rock War – Unter Strom“ „Rock War – Unter Strom“ ist das erste Band der neuen Jugendbuchserie von Robert Muchamore, der zuvor seine Agenten-Trilogie „Top Secret“ beendet hat. Gemäß zu dem heutigen, weltweiten Trend dreht es sich bei der Neuerscheinung um das Thema Musik, wobei im Vergleich zu den Castingshows wie X-Factor, Deutschland sucht den Superstar, etc., – wie der Titel schon teils sagt – das Genre zu Rock und Punk tendiert. Inhalt: Das erste Buch der Serie dreht sich um den bevorstehenden Musikwettbewerb „Rock the Lock“ wo sich Rockbands auf die Aussicht auf einen Plattenvertrag gegeneinander behaupten müssen. Darunter gehören die drei Hauptprotagonisten Jay, Summer und Dylan die unterschiedlicher nicht sein können: Jay aus einem mehrköpfigen Familienhaushalt aus Halbgeschwistern, der träumt ein Rockstar zu werden. Die schüchterne Summer, die allein mit ihrer schwerkranken Großmutter lebt und so gesehen eigentlich kein großes Interesse an einer Musikband pflegt, was sich jedoch für sie ändern wird. Und dem äußerst reichen und talentierten Dylan, dessen Freude sich anfangs nur auf Faulenzen mit Musikhören und Rauchen beschränkt hat, bis er ebenso einen gewissen Reiz ans Musik machen findet. Alle drei werden sich im Laufe der Story in ihre jeweiligen Bandgruppen einfinden und beim ultimativen Event gegeneinander antreten. Neben dem Wettbewerb-Fokus erhalten die Leser außerdem einen Einblick auf das Privatleben der drei Jugendlichen mit all ihren Freuden und Problemen, sowie über ihren und den Umfeld der weiteren Nebencharakteren, wodurch man mit ihnen förmlich mitfiebert und den dreien Hauptprotagonisten den Sieg wünscht. Form und Sprache: Daneben sticht der Text durch seinen jugendlichen Schreibstil aus, der, ohne den übertriebenen Jugendslang, in Bezug beispielsweise bei den Gesprächen unter den Teenagern sehr nachvollziehbar geschrieben ist. Die Seiten lassen sich im positiven Sinne rasch und angenehm durchlesen. Dazu tauchen witzige Passagen auf, die schmunzeln und auch zum gelegentlichen Lacher führen. Ein etwas negativer Aspekt – was aber reine Geschmackssache ist – ist bezüglich zu manchen Charakteren – darunter auch teils bei Jay und Dylan -, dass manche ein bisschen übertrieben wirken. Zwar sind die Menschen bekanntlich alle unterschiedlich, jedoch habe ich beispielsweise das Gefühl bekommen, dass teils manche Charakter, was an Verhalten oder gar deren Lebenskonstellation betrifft, etwas zu unrealistisch wirken. Ebenso eine kleine Anmerkung: ein paar Szenen könnten weggestrichen werden (auch wenn dies nun bei diesem Band nicht mehr umsetzbar ist), da diese so gesehen für den Verlauf keineswegs relevant, noch derart ansprechend sind. Darauf einzugehen war also unnötig; man hätte sich hierbei Wörter, sowie Seiten sparen können. ABER dies sind nur kleine, persönliche Schönheitsmängel, die im Gesamtblick auf das Jugendbuch keinen Abbruch tun – insbesondere dank des guten Schreibstils bleibt man daran nicht hängen. Fazit: Wer sich für Jugendbücher mit Schwerpunkt Musik, insbesondere für Rock-/Punkbands interessiert und dem der Perspektivwechsel zwischen drei Hauptpersonen nicht stört, kommt bei „Rock War“ auf seine Kosten. Ein kleines, persönliches Pluspunkt ist dafür, dass berühmte Rock- und Punkbandnamen wie Paramore, Rage Against the Machine, Gun N‘ Roses, Velvet Underground, und weitere flüchtig erwähnt worden sind. Zwar werden hier keine allzu vielen Informationen über die technische Weise über des Equipments, etc. preisgegeben – obwohl(!) bei ein paar Stellen bei einer Musikaufnahme für ein selbstgemachtes Demo das Prinzip kurz erklärt worden ist -, jedoch könnte man viel mehr detaillierte Insider-Informationen über der Musikbranche, die Verwendung bzw. die Ausstattung des Equipments und vieles mehr einbauen, was, wie ich so annehme (und hoffe), bei dem zweiten und in den noch weiteren(?) Bändern kommen wird. „Es war laut, obwohl die Übungsräume schallgedämpft waren. Jeder mit zehn Fingern kann eine Gitarre spielen, aber für das Schlagzeug braucht man auch gewisse physische Qualitäten. Man braucht Kraft, um hart genug zuschlagen zu können, und Ausdauer, um eine zweistündige Jam-Session oder einen ganzen Gig lang durchzuhalten.“ Zitat aus „Rock War – Unter Strom“

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