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Rezensionen zu
Der Marsianer

Andy Weir

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Der Marsianer

Von: Anna

16.07.2015

Schon jetzt fällt es mir schwer, mir über meine Gedanken und Gefühle gegenüber dieses Buches klar zu werden. Es war mein erster richtiger Science-Fiction Roman und nicht zuletzt wegen des Filmtrailers, hatte ich hohe Erwartungen. Das Cover: Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der rot/orangene Hintergrund, selbstverständlich darstellend für den Mars, fällt auf und der Astronaut in der Mitte des Covers verleitet dazu, sich selbst eine Geschichte zu dem Cover auszudenken. Sein Gesicht ist hinter dem Raumanzug verborgen und man macht sich Gedanken, was für ein Mensch dahinter stecken mag. Der Astronaut verkörpert Einsamkeit, Traurigkeit und ist für mich eine Zusammenfassung aller Gefühle, die Mark Watney während dieses Buches durchlebt. Das Cover hat mich außerdem veranlasst über die Farbe Orange zu recherchieren. "Orange ist bekannt als Kraftspender nach physischer oder seelischer Erschöpfung. Es repräsentiert vitale Stärke und Aktivität. Die Wärme dieser Farbe hebt unweigerlich die Stimmung: Orange ist die Farbe der Freude, des Lustigen, der Geselligkeit. Sie hebt Geborgenheit, Gemütlichkeit und emotionale Wärme hervor." → Quelle Interessant finde ich, dass das orange/rote, dass den Mars verkörpert, im Buch das genaue Gegenteil darstellt! Allerdings könnte die Farbe auch für Emotionen stehen, die vermisst werden und Mark Watney fehlen, aber das will ich jetzt nicht weiter ausschweifen. Die Charaktere: Mark Watney war ein sehr interessanter und humorvoller Protagonist und allein wegen seiner Ausstrahlung wurde es beim Lesen nie lamgweilig! Seine Gedankengänge sind immer nachzuvollziehen und ich bewundere ihn sehr dafür, dass er in seiner Situation bei Verstand bleibt und noch logisch denken kann. Er ist ehrgeizig und hat einen starken Willen, was ihm hilft alles zu tun um zu überleben. Der Inhalt: Der Großteil des Buches in Logbucheinträge von Mark Watney gegliedert, allerdings gibt es zwischendurch auch Kapitel, die auf der Erde spielen und bei der restlichen Crew von Mark. Im ersten Logbucheintrag erfährt man sehr viele wichtige Sachen und ich musste öfters zurückblättern, da nur dort wichtige Abkürzungen für verschiedenes Raummission-Vokabular erklärt wurden. Das war aber nicht weiter schlimm, schließlich wäre es unrealistisch, wenn Mark immer wieder die Abkürzungen erklären würde. Auf den ersten Seiten wird man sehr gut in die Geschichte eingeleitet und es wird sehr viel Spannung angestaut, denn man will unbedingt zum Höhepunkt gelangen. Dies geschieht dann aer auch rasch, denn die gesamte Geschichte ist der Höhepunkt! Ich habe mich während des Lesens oft seltsam gefühlt, was eindeutig an der einigartigen und spektakulären Atmosphäre des Mars lag. Ich kann dieses Gefühl nicht genau beschreiben, aber es fühlte sich an wie eine Mischung aus Schock, Enge und Besorgnis. Ich war durchgehend besorgt, denn ich habe Mark Watney während des Verlaufs seiner Geschichte und seiner humorvollen Art wirklich ins Herz geschlossen. Der Schreibstil hat mich seine Gefühle und seine Erlebnisse echt nachempfinden lassen, was mich sehr überrascht hat. Das Buch wurde erschreckend realistisch geschrieben und raubt einem an so manchen Stellen den Atem. Mark Watney's Geschichte zeiht den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann und lässt ihn fasziniert und sprachlos zurück. Fazit: "Der Marsianer" glänzt durch eine faszinierende und einzigartige Atmosphäre und zieht einen bis zum Schluss in seinen Bann. Die Geschichte ist fesselnd und erschreckend realistisch, was mich umso mehr auf die kommende Verfilmung gespannt macht. Besonders mochte ich den humorvollen Beigeschmack, der einen in Mark Watney's Situation nur staunen lässt. Dieses Buch ist für Science-Fiction Anfänger perfekt!

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Das Buch wollte ich unbedingt lesen, bevor der Film im Oktober erscheint. Das Thema, wie ein Mensch versucht, alleine auf einem noch unerforschten Planeten zu überleben, hat mich sehr fasziniert und obwohl ich mit einer etwas anderen Handlung á la "Mission to Mars" gerechnet hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Ich denke, dass die Handlung nicht jedermanns Sache sein wird, denn es geht wirklich ausschließlich um den auf dem Mars zurückgelassenen Mark Watney und wie er mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, auf diesem unwirtlichen Planeten zu überleben. Viel hat er nicht, außer der Wohnkuppel, den lebenserhaltenden Maschinen und zwei Rovern, aber er beißt sich durch und entwickelt die irrwitzigsten Strategien. Die kleine Anlage ist nur für einen kurzen Zeitraum ausgelegt, so dass Mark sich darum kümmern muss, für längere Zeit die Sauerstoffversorgung zu erhalten, an Nahrung und Wasser zu kommen und den Strom am laufen zu halten. Akribisch wird jedes technische Detail bis in alle Einzelheiten zerlegt und ich habe dabei nicht alles verstanden - aber man merkt auf jeden Fall die Liebe des Autors, der sich mit diesen Dingen wirklich auseinandergesetzt hat. Dadurch wirkt alles sehr authentisch. Die Passagen von Mark Watney sind aus der Ich-Perspektive geschrieben - er erzählt alles, was ihm widerfährt in einem Logbuch, wie eine Art Tagebuch, denn auch die Einsamkeit ist für ihn natürlich extrem belastend. Zwischendurch gibt es aber auch Abwechslung, indem der Autor zur NASA wechselt, die natürlich alles versucht, um ihn zu retten. Ebenso die Crew auf der Hermes, die sich auf dem Rückweg zur Erde befindet und deren Mitglieder nicht ahnen, dass Mark den heftigen Sandsturm überlebt hat. Anfangs war es tatsächlich auch für mich ein kleiner Kampf, denn der endlose Monolog von Mark ist durchgängig gespickt mit seinen Überlegungen und Ideen zu Berechnungen von Sauerstoffwerten und handwerklichen Möglichkeiten. Als ich mich dann aber damit arrangiert hatte, war ich beeindruckt von dem Aufwand, den Mark auf sich nimmt und die vielen Details, die man berücksichtigen muss - immer mit dem Hintergrund, dass die Rettung mit großer Wahrscheinlichkeit eh zu spät kommt. Mark ist zielstrebig in allem, was er tut und gibt die Hoffnung nicht auch; rettet sich mit seinem Humor über die verzweifelten Momente. Spannend waren vor allem die Aussichtslosigkeit und wie er es immer wieder schafft, einen Lösungsweg zu finden. Fazit Ein sehr authentischer und detaillierter Einblick in einen einsamen Überlebenskampf auf dem Mars und den Zusammenhalt der Menschen, um einen von ihnen zu retten.

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Darum geht es: Mark Watney ist Teil einer Marsexpedition und darf als einer der ersten Menschen den Mars betreten. Doch als er und die restliche Crew in einen Sandsturm geraten, wird Mark versehentlich von ihnen getrennt. Während es der Crew gelingt, wieder in der Weltraum zu starten, in dem festen Glauben, dass ihr Kollege nicht überlebt haben kann, findet dieser sich nun ganz allein auf dem Mars wieder. Alles was ihm bleibt, ist die Wohnkuppel, ein Marsrover und die hastig zurückgelassene Ausrüstung nebst Proviant. Doch dieser ist natürlich begrenzt und Mark muss sich etwas einfallen lassen, wie er Kontakt zur Erde aufnehmen und bis zur nächsten Marsexpedition überleben kann. So fand ich es: Lange schon wollte ich mal ein ganz klassisches Science-Fiction Buch lesen und meine Wahl fiel auf dieses hochgelobte Werk. Die vielen positiven Meinungen und die Tatsache, dass es sogar verfilmt wird, haben mich neugierig gemacht. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Allein der erste Satz bzw. der gesamte Einstieg in das Buch, haben mich schon schmunzeln lassen, obwohl es ja um eine sehr ernste Situation geht. Ich mag solche Bücher, in denen der Humor trotz einer verzwickten Lage nicht verloren geht. Und mit Mark Watney hat sich der Autor einen Protagonisten erschaffen, der in dieser Hinsicht wirklich perfekt ist. Auch wenn er oft kurz vor der Verzweiflung steht und ihm die Einsamkeit des Mars zusetzt, bleibt er optimistisch, lässt den ein oder anderen witzigen Spruch und kann sich über jeden noch so kleinen Erfolg freuen, was ihn mir sehr sympathisch gemacht hat. Einem solchen Charakter wünscht man natürlich, dass er überlebt und man kann wunderbar mit ihm mitfiebern. Mark Watneys Überlebenskampf auf dem lebensfeindlichen roten Planeten fand ich nicht nur tragisch und amüsant zugleich, sondern hat mir auch einiges an Geduld abverlangt. Der Autor ergeht sich wirklich seitenlang in technischen Beschreibungen. Natürlich muss er Marks kluges Köpfchen in den Vordergrund stellen und natürlich auch verdeutlichen, was alles nötig ist um auch nur ansatzweise eine Chance aufs Überleben zu haben. Ich kann allerdings nicht behaupten, ich hätte alles verstanden. Dazu müsste man sich mit Raumfahrttechnik schon sehr gut auskennen, um überhaupt prüfen zu können, ob alles logisch und richtig ist. Dadurch haben sich ein paar Längen ergeben, die etwas langweilig für mich waren und ich kann mir auch gut vorstellen, dass das nicht jedermanns Geschmack ist, wenn er sich für soetwas überhaupt nicht interessiert. Da ich das Thema an sich aber ganz spannend finde, auch wenn ich weit davon entfernt bin alles nachzuvolliehen, war es für mich nicht schwierig durchzuhalten. Das Buch wartet mit einigen Wendungen auf, die Marks Leben nicht gerade erleichtern und die wieder eniges an Spannung in die Geschichte gebracht haben. Außerdem wird die Story nicht nur aus der Perspektive von Mark auf dem Mars geschildert, der alles in einem Logbuch festhält, welches wir zu lesen bekommen, sondern wechselt sich ab mit Protagonisten von der Erde, die von dort natürlich Marks Verschwinden ergründen wollen, was auch wieder Abwechslung hinein gebracht hat. Ich kann mir die Geschichte gut als Film vorstellen, auch wenn ich da gespannt bin, wie diese doch recht trockenen Passagen über die technischen Details umgesetzt werden. Sonst könnte der Film unter Umständen auch etwas langatmig und langweilig werden. Aber alles in Allem war es schon recht Hollywoodreif und spektakulär. Mein Fazit: Ein spannender Überlebenskampf, der zwar seine Längen hatte, aber durch einen tollen Hauptcharakter besticht. Eine Geschichte, die auf den zweiten Blick ein bisschen an eine Mischung aus MacGyver und Robinson Crusoe erinnert. Nur, dass das Ganze halt auf dem Mars spielt. Für Science-Fiction Fans und alle Neugierigen, die sich auch für die Details interessieren und nicht davor zurückschrecken, eine echte Empfehlung.

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Schon bevor man den ersten Satz von Der Marsianer liest, bekommt man durch eine vorgestellte Karte einen ersten Überblick. Diese war für mich sehr wertvoll, da es sich um eine ja doch nicht ganz alltägliche Story handelt :-) Was die technischen Aspekte der Handlung angeht, so sind diese verständlich und wirken sehr real. Es ist diesbezüglich alles so beschrieben, dass jeder Leser es verstehen kann und eine gute Vorstellung davon hat. Außerdem sind sie in sich logisch und ob sie tatsächlich realistisch sind und nicht nur auf mich so wirkten, ist für mich nicht vordergründig, da es sich um einen Roman aus dem Genre der Unterhaltungsliteratur handelt und meiner Meinung nach in erster Linie auch nur diese Aufgabe hat, nämlich die des Unterhaltens. Was die vielen Beschreibungen angeht, so waren diese für mich ungewohnt detailliert. Alle Einzelheiten, dessen was Mark tut und was ihm widerfährt wird im Sekundenstil erzählt. Oft begegnen dem Leser vollkommene und lückenlose Abbildungen des Geschehens. Man merkt, dass eine unglaubliche Recherche hinter diesem Buch, dieser Story steht. Durch diesen ausdifferenzierten Handlungsverlauf und die sehr real wirkende Gefahr und die dadurch hervorgerufene atemberaubende Spannung wirkt die Handlung äußerst authentisch. Die Spannung wird jedoch nicht nur durch Marks nervenaufreibenden Kampf ums Überleben konstant hochgehalten, sondern auch durch den Umstand, dass wir die Handlung nicht nur aus einer Perspektive erleben und so auch bestimmte Entscheidungen noch näher erleben. Und so werden auch sehr philosophisch anmutende Fragen aufgeworfen, welche die Existenz und unsere Menschlichkeit betreffen. Diese Mischung aus Spannung und Tiefgang haben sich 4 von 5 Sternen absolut und mit jeder Seite verdient. Ich bin noch nicht sicher, ob ich den Film sehen möchte, aus Angst enttäuscht zu sein, denn er kann kaum besser sein als das Buch. Allerdings wird wohl meine Neugier siegen und vllt habe ich auch Glück, und der Film ist ähnlich großartig wie seine literarische Vorlage.

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Der Marsianer von Andy Weir Stell dir einmal vor, du bist alleine, ohne Hoffnung auf Rettung und Möglichkeit zur Kommunikation auf einem Planeten gestrandet. Also ich bekomme ja schon Beklemmung, wenn ich ohne Handy in einer fremden Stadt unterwegs bin… Der Marsianer von Andy Weir Der erste Satz: “Ich bin so was von im Arsch.” Über den Autor: Der Marsianer ist Andy Weir’s Debütroman, mit welchem er als Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert wurde. Der Softwareentwickler war bereits als Teenager für Computerfirmen tätig. Er interessiert sich für Physik, Mechanik und Raumfahrt. Broschiert: 512 Seiten Verlag: Heyne Verlag (13. Oktober 2014) Originaltitel: The Martian Klappentext Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes. Persönliche Meinung Zusammengefasst habe ich mich gut unterhalten gefühlt (Das lag hauptsächlich an dem Protagonisten.), obwohl es in der Mitte die ein oder andere Länge gab. Zum Glück nimmt die Geschichte gegen Ende an Fahrt auf und wird dann doch noch zu einem Pageturner. Leider fehlen mir bei den Charakteren die Tiefe. Der Autor hätte mit etwas mehr emotionalem Tiefgang aus einer guten Geschichte, eine hervorragende machen können. Trotz der Kritikpunkte gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen. Für wen ist das Buch etwas? Ich würde es meinem männlichen Freunden empfehlen, da es doch etwas Tech-lastig ist. Allerdings sollten alle Liebhaber von Science-Fiction Freude daran haben. Cover In Gelb, Orange und Rot mit einem Astronauten auf dem Cover sticht das Buch aus dem Regal hervor. Für mich ein gelungenes Cover. Wertung 4/5 Sprache Einfach verständlich, trotz Erläuterungen von chemischen/physischen Abläufen. Positives - Der Autor hat mich mit seiner Situationskomik an einigen Stellen wirklichzum Lachen gebracht. - Mark Watney ist ein Charakter, über den ich oft schmunzeln und teilweiseauch laut lachen musste. Er macht die Geschichte mit kleinen Längen in der Mitte lesenswert. - gut recherchiert (ich als Laie erhalte jedenfalls den Eindruck) - regt zum reflektieren an: Wieviel ist ein Menschenleben wert? - für mich eine neue Thematik, die mich auf den Geschmack gebracht hat mehr Science Fiction zu lesen Kritik - Der Leser erfährt durch Logbuch-Einträge von Mark Watney’s Erlebnissen. Spannung aufzubauen ist dadurch recht schwierig, da der Leser nichtunmittelbar miterlebt, welche Aufgaben und Hindernisse er bewältigen muss. - Die Charaktere sind recht oberflächlich beschrieben. Zu keiner Person kann ich mir ein Bild machen. Der Ablauf der Geschichte: Problem tritt auf – Lösung wird gefunden – Problem tritt auf – Lösung wird gefunden – Problem tritt auf – Lösung wird gefunden… Dadurch entsteht nach dem dritten tödlichen Problem dann doch etwas Langeweile. - Andy Weir beschreibt hier ein Szenario, dass einem Menschen todesangst einjagen sollte. Allerdings ist davon nicht viel zu merken. Die Emotionen des Protagonisten sind meist sehr sachlich. Ich hätte mir einen tieferen Einblick in die Gefühlswelt von Mark gewünscht.

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Man on Mars

Von: wal.li

15.05.2015

Bei einer Marsmission geht etwas schief, nur fünf der sechs Crewmitglieder können sich in das Raumschiff retten, das sie zur Erde zurückbringen soll. Alles spricht dafür, dass der Sechste nur tot sein kann. Doch das Unglaubliche ist geschehen, Mark Watney hat überlebt. Und so ist er auf dem Mars gestrandet mit der Station und den Ausrüstungsgegenständen, die auf dem Planeten verblieben sind. Sein nächstes Ziel ist es, zu überleben, überhaupt und dann möglichst so lange, bis die nächste Marsmission in abholen kann. Welch schräge Vorstellung, als einziger Bewohner des Planeten Mars sein Dasein zu fristen. Marc Watney erzählt von seinem Schicksal in Tagebüchern, die in Marstage gegliedert sind. So kann der Leser dem nimmermüden Watney folgen, wie er seine Situation kühl durchdenkt und jedem Problem letztlich mit einer Lösung begegnet. Da gibt es kein Aufgeben, vielleicht ein kurzes Verzagen, wenn mal wieder etwas gründlich schief gelaufen ist, doch schnell versucht Mark etwas Positives in einer vertrackten Situation zu sehen. Gerade der rechte Ansatz, um selbst schwierigsten Problemen begegnen zu können. Und so folgen wir seinem einsamen Weg, der mühsam scheint, aber von seinem großen Durchhaltevermögen und Optimismus bestimmt ist. Ein Mensch einsam und allein gestrandet auf dem Mars. Beim Lesen der Beschreibung und zugegeben kein Liebhaber von Robinson Crusoe, geht man vielleicht etwas verhalten an das Buch heran. Was kann es denn anderes geben als langatmige Beschreibungen der Einsamkeit. Doch weit gefehlt, das Buch ist sehr spannend. Zwar schon typisch amerikanisch verfällt der Marsianer nie in Depressionen, mit ungeheurem Optimismus glaubt er jedes Problem lösen zu können. Und mit diesem Glauben geht er an jedes Hindernis heran, das sich seinem Überleben in den Weg stellt. Und immer wenn es doch ein wenig eintönig zu werden droht, gelingt dem Autor eine Wendung, die dem Roman die nötige Fahrt verleiht und den Leser förmlich vor die Seiten des Buches bannt. Eine packende Lektüre, die so schnell nicht ihres gleichen findet. 4,5 Sterne

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Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes... Meine Meinung „Der Marsianer“ ist mir in letzter Zeit öfters auf dem einen oder anderen Blog begegnet. Allerdings habe ich ihm zunächst keine Aufmerksamkeit geschenkt, da ich kaum Science Fiktion lese und mich außer Star Wars nichts aus diesem Genre wirklich anspricht. Doch das Cover ist mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf gegangen, weshalb ich mal einen genaueren Blick auf Andy Weirs Werk geworfen habe…Tja und spätestens nach der Leseprobe war meine Neugier endgültig geweckt :) Hinterher kann ich sagen, dass es sich definitiv gelohnt hat diesem Buch eine Chance gegeben zu haben, denn ob ihrs glaubt oder nicht „Der Marsianer“ ist der absolute Pageturner. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich wollte stets wissen wie es mit unserem Protagonisten Mark weitergeht. Dieser Drang wurde zusätzlich noch dadurch verstärkt, dass Mark Watney ein absoluter Sympathieträger ist, der mit seiner humorvolle Art des Erzählens nicht nur für kleine Schmunzler sorgt, sondern einen auch immer wieder laut auflachen lässt. Obwohl Marks Situation eigentlich sehr ernst ist und geradezu ausweglos erscheint; herrscht keine dramatische oder gar hoffnungslose Grundstimmung. Im Gegenteil! Watney schildert in einem betont lockeren Ton seine momentane Lage und macht dem Leser immer wieder klar, dass er trotz seiner mehr als geringen Überlebenschance, nicht gewillt ist der erste und einzige Mensch zu sein, der auf dem Mars stirbt. Er möchte das Unmögliche schaffen und bis zur nächsten Marmission in vier Jahren überleben. Sein Humor ist dabei eine große Hilfe/ Unterstützung, da er so seinen Ängste und Sorgen im Zaun hält. Denn würden seine Gefühle die Oberhand gewinnen, wäre die Gefahr groß, dass er aufgibt und sich resigniert in sein Schicksal fügt. Für seinen unerschöpflichen Optimismus und Einfallsreichtum kann man ihn daher nur bewundern. Nebenbei bekommt man auch einige Informationen über den Mars bzw. die Marsmission geliefert, was zeigt, dass sich der Autor ausführlich mit dem Thema Raumfahrt beschäftigt hat. Allerdings wurden die vielen wissenschaftlichen Ausführungen mit der Zeit etwas anstrengend (Ich geben zu, dass ich die eine oder andere chemische/biologische Erklärung nur kurz überflogen habe). Zum Glück lockern Marks Galgenhumor sowie die kleinen Einblicke auf die Erde die Stimmung immer wieder auf. Spannung war kontinuierlich vorhanden. Zum einen, weil man natürlich wissen möchte wie Watneys Überlebenskampf am Ende ausgehen wird, zum anderen weil er mit jeder Menge Problemen konfrontiert wird und man neugierig ist, ob er auch dieses lösen kann. Meistens war es nämlich so, dass wenn ein Problem gelöst wurde, bereits das nächste auf ihn wartete. Naja und zu Ende wurde man fast automatisch dazu gebracht mit allen Beteiligten mitzufiebern und ihnen die Daumen zu Drücken. Andy Weirs Erzählweise hat mir besonders gut gefallen. Mark Watney schildert seine Erlebnisse in Logbucheinträgen, die sich wie eine Art Tagebuch lesen lassen. Nach ungefähr 6 Kapiteln kommt schließlich eine weitere Erzählperspektive dazu und zwar die der NASA. Anhand von Satellitenaufnahmen sind die Mitarbeiter darauf aufmerksam geworden, dass Watney gar nicht tot ist. Von da an wechselt die Perspektive in unregelmäßigen Abständen, sodass man als Leser mitverfolgen kann, welche Hebel in Bewegung gesetzt werden um Watney zu retten. Mein Fazit Mit „Der Marsianer“ ist es Andy Weir nicht nur gelungen aus der breiten Masse herauszustechen, sondern auch den Leser von Anfang an an die Seiten zu fesseln. Protagonist Mark trägt die Geschichte mit seinem Witz und seinem Charme, sodass selbst in ausweglosen Momenten keine dramatische oder gar hoffnungslose Stimmung herrscht. Sein unerschöpflicher Optimismus lässt ihn jede noch so kleine Krisensituation meistern, wofür man ihn nur bewundern kann. Die Spannung kommt im Laufe des Buches nie zu kurz, obwohl die vielen wissenschaftlichen Erklärungen stellenweise etwas zu viel des Guten waren.

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Inhalt: Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ... Meine Meinung: Sollte man es sich vorstellen können, völlig allein und mit geringen Überlebenschancen auf dem Mars gestrandet zu sein, hat man vermutlich ein dramatisch-unheimliches und wenig hoffnungsvolles Bild vor Augen. Schließlich befindet man sich auf einem unerschlossenen Planeten, auf dem einen so ziemlich alles potenziell umbringen könnte, daher bleibt vermutlich kein Platz für Humor. Aber da hat jeder, der diese Erwartungen hegt, seine Rechnung ohne Andy Weir gemacht - oder vielmehr ohne den Protagonisten, sozusagen den Marsianer, Mark Watney. Denn der verliert seinen Humor nicht einmal in der tödlichsten Situation und so ist "Der Marsianer" - entgegen meiner Erwartungen - zwar definitiv ein spannendes und episches Buch, aber auch ein sehr, sehr witziges. Eines, bei dem ich oft laut auflachen musste, ebenso oft wie mein Herz kurz stehen blieb, wenn es mal spannend wurde. Doch "Der Marsianer" ist nicht nur humorvolle Spannung, sondern auch ein (aus Sicht einer Laie wie mir) wissenschaftlich fundierter Roman, der authentisch und dreidimensional von einem alles umfassenden Abenteuer erzählt. "Der Marsianer" setzt sich aus den Logbucheinträgen von Mark Watney aus der Ich-Perspektive und dem Erzählstrang der NASA-Mitarbeiter auf der Erde zusammen. Durch die vielen wissenschaftlichen, chemischen, biologischen und mathematischen Erklärungen kann Watneys Sicht trotz Humor dann und wann etwas anstrengend werden - gerade dann jedenfalls, wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat. Durch den Blick, den man immer mal wieder auf die Erde werfen kann und die Welt bei ihren Bemühungen verfolgt, Watney zu retten, wird das Buch aufgelockert und gewinnt einiges an Fahrt. Auch die Tatsache, dass sich mit jeder Problemlösung wieder ein neues Problem eröffnet, hält den Spannungsbogen konstant oben und macht die Geschichte um Watney und seine Rettung zu einem Pageturner - mit Charme und Humor, denn auch die verschiedenen Charaktere schaffen es, sich relevant für den Leser zu machen. Allen voran natürlich Mark Watney, der durch seine witzige und unermüdlich lebenswillige Art einfach ein absoluter Sympathieträger ist und den Leser mit vielen Informationen über den Mars führt. Hinzu kommen aber auch viele andere Figuren, wie beispielsweise Marks ehemalige Crew, die ihn auf dem Mars zurücklassen musste und die auch im Laufe des Buches noch eine Rolle spielt. Die einzelnen Figuren sind eigenständig und dreidimensional dargestellt und schaffen den Sprung vom gedruckten Papier in die Realität. Besonders gefallen hat mir der Zusammenhalt, den das Buch suggeriert und der zeigt, dass die Welt auch gut sein kann, sich verantwortlich fühlt und zusammenarbeiten kann, wenn es darauf ankommt. Dass alles versucht wird, um ein Menschenleben zu retten, ganz gleich, wie aussichtslos es doch erscheinen mag. Vielleicht ist das ein wenig plakativ und 'amerikanisch', aber die Botschaft wärmt das Herz und macht "Der Marsianer" zu einem spannenden, witzigen und epischen Buch, das mich begeistern konnte. Fazit: Urlaub auf dem Mars gibt es nicht? Stimmt, aber ein ganz besonderes Abenteuer schon. Gemeinsam mit Mark Watney beginnt ein spannender, humorvoller und epischer Überlebenskampf auf dem roten Planeten, der mit fundiert klingendem Wissen authentisch zu überzeugen weiß und definitiv süchtig macht. Durch viele wissenschaftliche Beleuchtungen wird die Geschichte dann und wann ein wenig langatmig, aber das ändert nichts daran, dass "Der Marsianer" ein toller Roman ist, der eine, vielleicht etwas plakative, aber doch sehr schöne Botschaft übermittelt und bis zur letzten Seiten ein absoluter Pageturner ist.

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