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Rezensionen zu
Das Lied der Freiheit

Ildefonso Falcones

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Ich muss sagen, dass mich das Cover gleich angezogen und schon in spanische Grundstimmung versetzt hat. Das Buch selbst hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die beiden Protagonistinnen, Caridad und Milagros, eine freigelassene Sklavin und eine willensstarke Zigeunerin, haben keine sehr gute Voraussetzungen um im 18. Jahrhundert in der Gesellschaftsordnung Spaniens ein selbstbestimmtes, glückliches Leben führen zu können. Deshalb müssen sie im Laufe der Handlung immer wieder Schicksalsschläge verkraften, auch wenn diese manchmal durch ihr eigenes Handeln hervorgerufen werden. Ich fand es sehr spannend zu lesen wie die beiden, in tiefer Freundschaft verbunden, ihre Wege verfolgen. Ich selbst fühlte mich den beiden ebenfalls sehr verbunden und betrachtete sie irgendwann fast schon als Vertraute. Aber auch die Nebenfiguren waren so interessant und ausgearbeitet, dass ich auch deren Entwicklungen gerne verfolgt habe. Die Sprache, die uns Übersetzerin Stefanie Karg hier bietet, ist wundervoll anschaulich und bietet genügend spanischen Flair um uns direkt an die spanischen Schauplätze zu versetzen. Bei jedem Aufschlagen der Buchseiten konnte ich in eine andere Welt eintauchen. Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich im Genre des historischen Romans zu Hause fühlt und nebenbei einen Einblick in das Leben einer anderen Epoche bekommen und unsere dabei zumindest für die Dauer der Lektüre zurücklassen möchte.

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REZENSION INHALT: Wir befinden uns im Südwesten Spaniens , in Andalusien und schreiben das Jahr 1748. Caridad, eine freigelassene, farbige Sklavin aus Kuba freundet sich dort mit den dort lebenden Zigeunerfamilien an. Ihre wunderschöne Freundin Milagros, eine begabte Sängerin und Tänzerin und deren Grossvater Melchor beschützen die unsichere und schüchterne Caridad, wobei die Zigeuner doch selber in diesem Land zu den Verfolgten und Geächteten der spanischen Gesellschaft gehören. Mit Tabakverkauf, Wahrsagen,Tanzen, Singen und allerlei Geschäften verdienen sie sich ihren kargen Lebensunterhalt und geben ein buntes, verschmitztes und prächtiges Bild ihrer verschworenen Gemeinschaft ab. Liebe, Leidenschaft, Intrigen und der kraftvolle Flamenco prägen diese Menschen. Der Einfluss von Kirche und Gesellschaft des anderen Spanien auf diese Lebensweise bleiben eher gering,,,, MEINE MEINUNG: Nach wenigen Seiten wurde ich voll und ganz von dem magischen Sog des Themas Zigeunergesellschaft und der faszinierend, bunten, bildhaften Schreibweise des Autors in die Lebensgeschichten von Caridad, Milagros und Melchors, sowie den vielen , unterschiedlichen Persönlichkeiten der spanischen Gesellschaft hineingezogen. Das über 700 Seiten umfassende , dramatische Werk hat der Autor in fünf Abschnitte eingeteilt die da heissen: I Großartige Göttin II Blutgesang III Die Stimme der Freiheit IV Gezügelte Leidenschaft V Mit gebrochener Stimme Ich bin zwar durch die Geschichte geflogen, aber eine leicht zu lesende Lektüre ist auch dieses Buch von Ildefonso Falcones nicht. Er hat eine gute historische Recherche zu einem sehr anspruchsvollem, historischen Roman verarbeitet. Seine teilweise verschachtelten Ausführungen, Abschweifungen in Beschreibungen von Landschaften, Städten und Kirchen können manchem Leser leicht zuviel werden. Entweder mag und liest man das gerne - oder man verliert den Faden und damit auch die bildhaften Darstellungen im Kopf, die unerlässlich zum Verstehen des Buches sind. Die Protagonisten hat er geschickt mit dem geschichtlichem Kontext verknüpft und damit eine sehr schöne Symbiose von Historie und Fiktion geschaffen. Liebhaber/rinnen von romantischer Liebe, Musik ,Flamenco kommen beim Lesen voll auf ihre Kosten. Es ist allerdings auch bei den Zigeunern eine von Männern beherrschte Welt und die weiblichen Protagonisten können sich nur mit Zusammenhalt, weiblicher List und Intelligenz dieser oft rohen Einflussnahme auf ihr LIEBEN und LEBEN erwehren. Gewalt und Hass bedrohen alle Gesellschaftsschichten - und Kulturen im Andalusien dieser Zeit. Dieses Buch ist ein ganz besonderes , langes Leseerlebnis, welches unbedingt fünf Sterne bekommt und das ich nur weiterempfehlen kann. Vielen herzlichen Dank an den Autor und RandomHouse für das Leseexemplar.

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Das Lied der Freiheit ist ein weiterer historischer Leckerbissen des Autors Ildefonso Falcones, von dem ich schon begeistert war, als ich „Die Pfeiler des Glaubens“ und „Die Kathedrale des Meeres“ gelesen hatte. Inhaltsangabe: =========== Wir befinden uns im Sevilla des Jahres 1784 und lernen die ehemalige Sklavin Caridad kennen, die – freigelassen – bei der Familie der Zigeunerin Milagros Zuflucht findet. Sehr schön werden die Lebensumstände der Charaktere thematisiert und auch die damalige Zeit mit seinen Besonderheiten, seinen schönen und schwierigen Seiten, wird vielschichtig dargestellt, leidenschaftlich und mitreißend geschildert. Das Leben der Zigeuner beispielsweise wird lebendig und das spanische Sevilla der beschriebenen Jahre kommt zum Tragen sowie die Tatsache, dass die beiden Frauen sich den Männern unterzuordnen hatten, es von ihrer Herkunft her schwierig hatten und beherrscht wurden. Hier kommt die Musik zum Tragen, die sie ein Stück weit vergessen lassen konnten, was sie durchmachen mussten. Wir erleben Andalusien, es wird lebendig und wir reisen mit der Handlung nach Madrid und können erleben, wie Milagros beispielsweise Sängerin und Tänzerin wird … Liebe, Hass, Freiheit, Schmerz und Angst … und vieles mehr !!! Intrigen und Leid …. Das hört sich vielleicht kitschig an, aber der Autor schafft es, seiner Idee Glanz zu verleihen und einen ansprechenden und vor allem anspruchsvollen historischen Roman daraus erstehen zu lassen, der nicht ganz leicht und flockig zu lesen ist, dennoch aber lesenswert ist und noch lange im Leser nachklingt – so ist es mir jedenfalls ergangen. Man lebt und liebt und leidet mit den bildhaft dargestellten Charakteren und authentischen Szenen. Andalusien, die Zigeuner und der Flamenco – das sind die Hintergründe. Kraftvoll und lebendig schildert Falcones seine Geschichte, lässt den Flamenco in den Herzen seiner Leser lebendig werden und schafft ein wirklichkeitsnahes Bild seiner Charaktere, die ebenfalls lebendig erscheinen. Man kann sich sehr gut in die Handlung hinein versetzen. Ich könnte mir diesen Roman sehr gut als Historienverfilmung vorstellen. Das Buch ist in 50 Unterkapitel und 5 Teile gegliedert und endet mit abschließenden Anmerkungen des Autors. I Großartige Göttin II Blutgesang III Die Stimme der Freiheit IV Gezügelte Leidenschaft V Mit gebrochener Stimme Absolute Empfehlung, wenn man sich für historische Romane, das historische Spanien und den Autor begeistern kann !!!! Falcones hat es Besonderes, etwas episch, dramatisch Monumentales !!!

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