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Rezensionen zu
Du sollst nicht töten

Jürgen Todenhöfer

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€ 19,99 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Sollte man unbedingt lesen

Von: my.book.addict.world

14.06.2021

So viele Wahrheiten die man hierzulande gar nicht mehr sieht oder erkennt. Jürgen Todenhöfer recherchiert an Ort und Stelle, bereist den nahen Osten,begibt sich in Gefahr und sammelt Erkenntnisse die so real sind, wie sich hier kaum jemand vorstellen kann. Dieses Buch sollte als Pflichtlektüre im Unterricht gelesen werden, denn unsere Kinder lesen in der Schule kaum was aktuelles, kaum was wichtiges. Hier geht es um die Tatsache dass abtrünnige nichts mit dem wahren Glauben zu tun haben, denn du sollst nicht töten ist auch ein Grundsatz im Islam. Radikale gibt es überall in jeder Gruppe, Religion etc. Dieses Buch macht deutlich die westliche Fehlsichtigkeit, die falsche Politik für eigene Vorteile und wie es den Menschen geht. Die Hintergründe, die Beweggründe, Ursachen und Wirkung. Es ist wie ein Thriller der leider das wahre Leben schildert, man bekommt eine neue Sichtweise und gesteht sich vielleicht danach ein dass nichts so ist wie man uns hierzulande vorlügt.

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Das Buch ist erschreckend und spannend zugleich. Ich will nicht die Einstellung des Autors Jürgen Todenhöfer (JT) ins Visier nehmen. Das steht mir auch nicht zu. JT polarisiert, das ist klar. Für ihn sind die westlichen Staaten, allen voran die USA, schuldig. Er, sein Sohn und ein Begleiter waren 10 Tage im Islamischen Staat. Todenhöfer schildert die langen Vorbereitungen. Lange vor dem Besuch wurden Interviews per Skype geführt. Letztendlich verließ sich die Gruppe auf die Zusage des Kalifen, dass sie wieder lebend heim kämen. Mutig sind die 3 Männer dann in den Islamischen Staat gereist. Sie sind wieder zurück gekommen, haben für ihre Sache Todesängste ausgestanden und Torturen auf sich genommen. JT ist es aber wichtig aufzuklären, auch gerade junge Menschen, die in den IS wollen in guter Absicht, will er aufrütteln was dahinter steckt. Dieser Staat, der, mit im Verhältnis wenigen Kämpfern, grosse Landstriche seiner Herrschaft unterworfen hat. Mit Kämpfern für die ein Menschenleben nichts wert ist. Schonungslos schildert JT wie diese Männer vorgehen. Oft sind die treibenden Kräfte Europäer. Mit einem der bekanntesten IS-Kämpfer, der aus Solingen stammt, hat Jürgen Todenhöfer ein langes Interview geführt. Wenn man diesen Teil des Buches liest, kann es einem schlecht werden. Ein junger Mann, der anbietet auch mal so nebenbei zur Demonstration seiner Macht einen Menschen umzubringen.c2efb36825394cb89994e8b2c8ecd4ab Nach aussen erlebt die Gruppe natürlich, dass man ihnen den Islamischen Staat als rechtlich einwandfreien Staat präsentiert. Man hat dort eine Gesundheitsfürsorge, Kranke werden versorgt, Polizei, etc. alles ist da. Die Gräueltaten werden oft verschwiegen oder aber herausgestellt als Taten im Sinne von Allah. Der Koran wird vorgeschoben, obwohl dieser im eigentlichen Sinne Frieden predigt. Das große Anliegen des Autors ist die Tatsache, dass der Koran und der Islam mit diesem Islamischen Staat und seinen Machenschaften nichts zu tuen hat. Mein Fazit: ein lesenswertes Buch. Beim Thema bleibt es nicht aus, dass es stellenweise grausam ist. Dieses Buch bringt die Wahrheit über den IS dem Leser schonungslos nahe.

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