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Rezensionen zu
Amy & Matthew - Was ist schon normal?

Cammie McGovern

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Erster Satz: "Amys E-Mails setzten Ende Juni ein und kamen dann den ganzen Sommer hindurch. Mit jeder wurde Matthew ein kleines bisschen nervöser." Meine Meinung zum Buch: "Amy & Matthew - Was ist schon normal?" war mein erstes Buch über Zerebralparese. So ganz konnte ich mir unter dieser Krankheit nichts vorstellen, daher war ich sehr gespannt was mich in diesem Roman erwartet. Leider blieb nicht nur die Handlung, sondern allen voran, die Hauptprotagonisten "Amy & Matthew" weit hinter meinen Erwartungen. Zu Beginn des Buches war ich wirklich begeistert von der gefühlvollen Intensität und der Schreibkraft. Die Autorin weiß definitiv, wie man Spannung und Neugier richtig einsetzt, denn ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Leider beginnt die Story irgendwann langweilig und zäh zu werden, denn wir begleiten Amy & Matthew in ihrem doch sehr lustlosen und tristen Alltag. Die eigentliche Story um Freundschaft, Liebe und Unabhängigkeit bleibt dabei auf der Strecke und es entsteht eine Story voller Zwiespalt, unausgesprochenen Gedanken und Gefühlen. Leider schwinden so auch immer mehr meine Sympathiepunkte für Amy. Obwohl ich Amy zu Beginn des Buches doch sehr gerne mochte, gab es im Laufe der Handlung immer mehr Situationen in denen ich sie unreif und egoistisch fand. Sie spielt mit den Gefühlen anderer und merkt dabei nicht einmal, wie sehr sie Matthew ausnutzt und verletzt. Dabei ist Matthew auf seine doch ziemlich verkorkste Art und Weise ein liebenswürdiger junger Mann. Ein Motiv, das die ganze Story über präsent war, war das Thema Sex. Natürlich soll ein ein Mädchen wie Amy auch ihre Gelüste ausleben dürfen, aber man sollte dabei nicht den Mensch gegenüber nötigen um eine schnelle Nummer zu bekommen, denn Amy sieht oft nicht, wie sehr sie Matthew mit ihrem Verhalten in die Enge treibt. Über Amys Erkrankung hat man leider nur ein paar Kleinigkeiten erfahren, in meinen Augen viel zu wenig. Wer wirklich an dieser Krankheit interessiert gewesen wäre, hätte danach erstmal im Internet recherchieren müssen. Fazit: Ein Paradebeispiel wie man es nicht machen sollte. "Amy & Matthew - Was ist schon normal?" punktet mit einer interessanten Story die leider immer mehr abschwächt. Enttäuschend war auch Amy, die sich mit ihrem Verhalten selbst sehr schnell ins Aus schießt.

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Mal wieder “etwas anderes” lesen – das war meine Erwartung, als dieser Roman in meinem Briefkasten landete. Von Anfang war mir auch klar, dass er tatsächlich etwas anders ist – mal gut und mal schlecht gemeint. Wirklich interessant sind jedoch von der ersten Seite an die Charaktere: Da ist Amy, das Mädchen mit der Behinderung, beherrscht mehrere Sprachen, ist jedoch kaum in der Lage, ihre Muttersprache zu sprechen. Sie merkt plötzlich, wie viel ihr verwehrt wurde von dem Leben eines normalen Teenagers – ganz ehrlich und bodenständig geht die Autorin dabei an das Problem heran. Und dann ist da Matthew, dieser Junge, der doch eigentlich ganz normal ist, hätte er da nicht auch so einige Probleme, Zwänge und mehr. Und dann sind da noch Amys blonde Locken, die sie für ihn jedes Jahr ein bisschen attraktiver machen, und nicht zuletzt Amys Mutter, die aus ihrer Tochter mehr und mehr ein wissenschaftliches Experiment macht. Der Roman ist erschreckend ehrlich, manchmal dabei fast schon platt, aber immer nah an der Realität dran. Die Handlung ist gut überlegt und wird nach und nach aufgerollt, sodass es wirklich Spaß macht, den beiden zu folgen. Was mich bei weitem nicht überzeugen konnte, war hingegen der Schreibstil: Er ist langatmig und Spannung kommt so gar nicht auf. Dinge werden erklärt und wiederholt, mehr erzählt als gezeigt. Für mich ist das der Grund, warum ich den Roman eher nicht weiterempfehlen würde – und das trotz einer interessanten Thematik und tollen Charakteren: Der Schreibstil hat es mir leider unmöglich gemacht, bis zum Ende zu kommen.

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Dieses Buch ist schon etwas Besonderes unter den derzeitigen Jugendbüchern. Auch wenn es mich nicht hundertprozentig begeistern konnte, hat es mich berührt und beschäftigt. Amy geht trotz ihrer Behinderung mutig und selbstbewusst durchs Leben. Im letzten Jahr auf der High School bekommt sie Schulbegleiter, die in ihrem Alter sind, um Freunde zu finden. Mit dabei ist auch Matthew. Der empfindsame Junge, hat selbst eine schwere Last zu tragen. Amy verliebt sich ihn ihn. Matthew fühlt sich ebenfalls sehr verbunden mit Amy. Doch ein Fehler auf dem Abschlussball droht vieles zunichte zumachen. Ich mochte Amy sehr gerne. Wie sie mit ihrer Hemiplegie umgeht und sich durchaus zu helfen weiß, hat mich schon imponiert. Schnell freundet sie sich mit dem ruhigen Matthew an, der selbst seine Probleme und Neurosen hat. Die zarten Bande, die sich langsam zwischen den beiden entwickelten, fand ich schön. Matthew macht im Laufe der Geschichte eine große Wandlung durch. Sein Alltag ist durch seine Ticks bestimmt. Amy schafft es, ihn langsam aber sicher davon zu befreien. Doch auch für Amy ist Matthew ein Fels in der Brandung, der ihr in schweren Zeiten immer zur Seite steht. Der Schreibstil hat mir an vielen Stellen nicht so zugesagt und war mir teilweise doch recht nüchtern und sachlich. Amys analytisches und kluges Denken, spielte dabei oft eine Rolle, da die meiste Zeit aus ihrer Sicht erzählt wurde.Gerne hätte ich an manchen Stellen mehr Emotionalität gespürt. Trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen und ich geriet selten ins Stocken. Das ganze Buch baut auf den Höhepunkt, dem Abschlussball, auf. Danach gibt es einen Cut, der mich schon sehr störte. Man liest viel weniger von Amy und mehr über Matthew. Alles ist sehr geheimnisvoll und letztendlich ist der Grund für das Ganze für mich schon sehr übertrieben. Das hat mir so gar nicht zugesagt, da ich es einfach als "zuviel" empfunden habe. Das am Ende wieder Amy diejenige ist, die ein wenig das Ruder herumreißt, hat mich dann aber doch ein wenig mit dem Buch versöhnt. Trotz eines durch emotionalen Themas ist dieses Buch stellenweise nüchtern gehalten. Ich mochte Amy und ihre selbstbewusste Art, mit ihrer Behinderung umzugehen. Einige Wendungen hätten man sich allerdings sparen können, denn für mich waren sie ein wenig zuviel des Guten. Von mir gibt es 4 Sterne!

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Inhalt: Die Geschichte einer großen Liebe, die sich gegen alle Widerstände behauptet...Die 17-jährige Amy ist ein besonderes Mädchen. Sie kann nicht sprechen und nicht ohne Hilfe laufen. Aber sie ist unglaublich klug und wahnsinnig hübsch – zumindest in den Augen ihres Klassenkameraden Matthew, der auch nicht so ist wie die anderen. Vor allem mit Nähe hat Matthew ein Problem. Doch genau die sucht Amy, die genug davon hat, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Im letzten Jahr der Highschool beschließt sie, dass das Leben jetzt beginnen muss. Und sie verliebt sich in den sensiblen Matthew. Dann aber begeht sie auf dem Abschlussball einen verhängnisvollen Fehler und verletzt Matthew zutiefst. Wird er ihr verzeihen? Meine Meinung: -Amy&Matthew- eine Liebe die sich immer wieder selbst Stolpersteine legt.... Dies ist ein Buch, dass mich nicht von seiner Gestaltung angesprochen hat - es war die Beschreibung vom Inhalt, die mich wenigen Worten überzeugt hat, sodass das Buch bei mir einziehen musste. Gleich zu Anfang muss ich euch Lesenasen jedoch mitteilen, dass ich eher enttäuscht statt begeistert zurückgelassen worden bin! Dreh und Angelpunkt der Geschichte sind die beiden Teenager Amy&Matthew. Für beide beginnt das letzte Jahr an der Highschool und diese Zeit wollen sie nutzen, zumindest einer von ihnen. Denn Amy reicht es, sie möchte nicht mehr wie ein zartes Pflänzchen behandelt werden, dass jeden Moment den Kopf hängen lassen könnte. Amy kann nicht laufen, sprechen und ist irgendwie so gar nicht normal, aber Amy ist schlau und schon gar nicht so blöd, um ihre Zeit nicht sinnvoll zu nutzen und möchte endlich leben und ein Teil der Gesellschaft werden. Doch wie, wenn alle einen weiten Bogen um sie machen und er ein Zettel auf der Stirn zu kleben scheint, der alle davor warnt Freundschaft mit ihr zu schließen? Und hier kommt Matthew ins Spiel. Dieser hat zwanghafte Gedanken und muss sich ständig die Hände waschen, überall sieht er Gefahren und Keime - Nähe, ist etwas das Matthew nicht nur abschreckt, sondern in vollkommene Panik versetzt. Trotzdem finden die beiden einen Weg und aus Freundschaft scheint mehr zu werden, doch ein Fehler scheint alles zu zerstören. Gibt es Hoffnung oder gar eine 2.Chance? Erwartet habe ich eine einfühlsame Liebesgeschichte, die Probleme von Körper und Seele mit Freundschaft und Liebe verwebt...schon nach den ersten Kapiteln war mir klar, dass Amy so gar nicht die Protagonistin ist, mit der ich gerechnet habe. Viele ihrer Taten waren einfach naiv - als hätte sie die Augen geschlossen und wäre blindlings durch die Straßen gelaufen, ohne Rücksicht auf sich oder gar andere Menschen zu nehmen. Sie hat mich wahrlich in den Wahnsinn getrieben und wo anfangs noch ihre kleinen Essays Verständniss und Bewunderung hervorgerufen haben, war später nur noch ein Kopfschütteln für sie drinne, am liebsten hätte ich sie geschüttelt. Matthew war mir weitaus symphatischer und seine Entwicklung hat mir sehr gefallen! So ist er zu Beginn ein Außenseiter, da seine Zwänge die Oberhand gewinnen und die krankhafte Angst vor Keimen und Nähe ihn von der Welt um sich herum abschirmen. Zusammen mit Amy bekämpft ihr diese Angst, nicht gänzlich, aber genau so ist das Leben. Solche Dinge lässt du niemals ganz hinter dir, aber du akzeptierst sie und findest Wege um sie auszublenden und zu kontrollieren. Die Liebesgeschichte die ich mir erhofft habe blieb aus, denn die Gefühle kamen nur wie ein Windhauch vorüber, der einen kurz streift und dann verweht. Das traurigste daran war, dass Amy die ganze Stimmung ins negative umgekehrt hat und jegliche Gefühle mit einem egoistischen verhalten zerstörte und der arme Matthew sehr verletzt wurde und doch im Kern zu gut ist, um Amy einen Vorwurf darauß zu machen... Der Rest der Geschichte hat sich gezogen und mir leider gar nicht zugesagt, die Richtung in die es plötzlich ging - hat meiner Meinung nach nicht nur mich als Leser, sondern auch die Protagonisten verloren stehen lassen. Alles geriet außer Kontrolle und ich habe mich beim Lesen gar nicht mehr wohl gefühlt. Der Schreibstil an sich ist wie eine Achterbahnfahrt, man genießt die Höhepunkte, die es durchaus gibt und dann geht plötzlich die Puste aus und alles sinkt Tiefer und das Ende steht dir gegenüber...

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Amy & Matthew - Was ist schon normal? (Cammie McGovern) Heyne Verlag 14,99 € (Hardcover) 352 Seiten erschienen 30.03.2015 Klappentext: Das Leben ist das, was du daraus machst „Ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird, aber ich weiß, dass ich keine Angst vor ihr habe. Ich stelle es mir ein bisschen wie mit dem ersten Schnee vor: Man fällt ganz sanft hinein, solange man passend gekleidet ist.“ Die 17-jährige Amy, die nicht richtig sprechen und nur mit einer Gehhilfe laufen kann, ist ein außergewöhnliches Mädchen. Obwohl sie jeden Grund dazu hätte, fürchtet sie sich vor nichts - anders als ihr Klassenkamerad Matthew, dem alles eine Riesenangst macht. Als die beiden sich ineinander verlieben, muss Matthew über sich selbst hinauswachsen… --------------------------------------------------- Die 17-jährige Amy ist ein besonderes Mädchen. Sie kann nicht sprechen und nicht ohne Hilfe laufen. Aber sie ist unglaublich klug und wahnsinnig hübsch – zumindest in den Augen ihres Klassenkameraden Matthew, der auch nicht so ist wie die anderen. Vor allem mit Nähe hat Matthew ein Problem. Doch genau die sucht Amy, die genug davon hat, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Im letzten Jahr der Highschool beschließt sie, dass das Leben jetzt beginnen muss. Und sie verliebt sich in den sensiblen Matthew. Dann aber begeht sie auf dem Abschlussball einen verhängnisvollen Fehler und verletzt Matthew zutiefst. Wird er ihr verzeihen? Reihe?: Nein Erste Eindruck/ Cover: Dieses Buch habe ich zuerst bei Youtube gesehen, ich weiß aber nicht mehr genau bei wem. Als ich es dann vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe, habe ich mich total gefreut. Schon in dem Video fand die Idee ganz toll, denn ich mag Bücher in denen die Protagonistinnen nicht perfekt sind, denn das ist ehrlich. Nach dem Klappentext scheint Amy das ganz und gar nicht zu sein, weder körperlich noch in ihrem restlichen Verhalten. Das Cover finde ich auch ganz süß auch wenn mir die Farbgebung nicht ganz so gut gefällt, da sie so dunkel und graustichig sind. Nach all dem freue ich mich auf eine süße Liebesgeschichte. Nach den ersten Seiten: Ich hab schon wieder die ersten Seiten vergessen…. Am Anfang fand ich Amy ziemlich lustig und Matthew mag ich bis jetzt auch ziemlich gerne. Er ist zwar ein bisschen merkwürdig, aber er ist auch der einzige, der wirklich ehrlich zu ihr ist. Auch wenn ich es ein bisschen hart fand, was er zu ihr gesagt hat. Das waren jetzt noch die Dinge, an die ich mich erinnern kann. Meine Meinung: Ich mochte dieses Buch wirklich gerne, aber es war ganz anders als erwartet, denn eigentlich hatte ich eine süße, niedliche Teenie-Geschichte erwartet. Doch im letzten Drittel kam dann eine Wendung, mit der ich nie gerechnet hätte. Es gibt ja diese Wendungen, die man die ganze Zeit schon erwartet. Aber das war hier nicht so. Neben der Dramatik des letzten Drittels war die Liebesgeschichte sehr süß. Amy und Matthew sind beide nicht perfekt, sie haben ihre Eigenheiten und Schrullen. Trotzdem verlieb sie sich und machen durch ihre Beziehung beide eine große Wandlung durch. Ich glaube, das ist das sympathische an Matthew und Amy, dass sie sich so verändern. Mittlerweile finde ich, dass das Cover gut passt, denn die beiden sind am Anfang von den Schatten heimgesucht. Happy End?: Ja Sternebewertung: ♥♥♥♥♥ 5/5 Kategorie: A book set in high school Alles Liebe eure Jana aka Sunshine ♥

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Amy & Matthew besuchen beide die Highschool und könnten unterschiedlicher nicht sein. Amy kann weder Laufen noch Reden und hat seit frühster Kindheit nur Erwachsene um sich. Als sie dann jedoch auf Matthew trifft und dieser sie nicht in Watte packt, sondern ihr mehr als deutlich seine Meinung sagt verändert sich etwas in Amy und sie möchte nicht nur ihr Highschool dasein verändern. Mir hat der Anfang des Buch wahnsinnig gut gefallen, ab der Hälfte gab es eine Veränderung die für meinen Geschmack etwas zu abstrakt war. Mehr dazu in meiner Videorezension ab dem 08.07.15 um 13 Uhr.

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Die Geschichte einer großen Liebe, die sich gegen alle Widerstände behauptet Die 17-jährige Amy ist ein besonderes Mädchen. Sie kann nicht sprechen und nicht ohne Hilfe laufen. Aber sie ist unglaublich klug und wahnsinnig hübsch – zumindest in den Augen ihres Klassenkameraden Matthew, der auch nicht so ist wie die anderen. Vor allem mit Nähe hat Matthew ein Problem. Doch genau die sucht Amy, die genug davon hat, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Im letzten Jahr der Highschool beschließt sie, dass das Leben jetzt beginnen muss. Und sie verliebt sich in den sensiblen Matthew. Dann aber begeht sie auf dem Abschlussball einen verhängnisvollen Fehler und verletzt Matthew zutiefst. Wird er ihr verzeihen? Dieses Buch stand auf meiner Want to read im Mai Liste. Doch leider habe ich es erst im Juni beendet. Trotzdem muss ich sagen, dass ich es genossen habe das Buch so langsam zu lesen. So konnte ich die Geschichte um Amy und Matthew noch intensiver erleben. Amy und Matthew sind nicht normal. Aber was ist eigentlich normal? Diese Frage habe ich mir so oft gestellt, als ich das Buch in die Hand nahm. Die Geschichte regt nicht nur zum Nachdenken an, man tut es wirklich. Dauernd habe ich mir die Frage gestellt, wie ich mich fühlen würde mit einer körperlichen Behinderung oder einer seelischen Krankheit wie eben die beiden haben umgehen zu müssen. Ich stelle es mir schwierig vor in so einer Situation sich nicht selbst zu verlieren und stark zu bleiben. Amy hat für mich eine sehr starke Persönlichkeit, obwohl sie auch zerbrechliche Momente hat. Sie ist mutig und geht mit ihrer Zerebralparese den Umständen entsprechend gut um. Sie hat einen Weg gefunden damit klar zukommen, obwohl es natürlich nicht immer einfach ist. Sie hilft sogar Matthew, mit seinen Ticks umzugehen. Die Geschichte ist am Anfang etwas langsamer, was ich aber gut fand. Doch dann kamen viele Dinge schlag auf schlag, auch unerwartete Wendungen waren dabei. Manchmal passierte mir zu viel auf einmal, da dadurch leider viele Informationen zu kurz kamen. Aber dennoch hat mir der Verlauf der Geschichte gut gefallen. Die Entwicklung der Protagonisten war deutlich zu sehen. Die Autorin konnte die Handlungsstränge und die Personen gut miteinander verbunden, sodass die Verhaltensweisen der einzelnen Personen nachvollziehbar waren. Durch den Schreibstil der Autorin habe ich mich sich sehr wohl gefühlt beim Lesen und werde die besondere Geschichte nicht so schnell vergessen. Das Buch hat mir sehr gut gut gefallen, da es sehr abwechslungsreich war und nachvollziehbar in der Handlung. Daher vergebe ich gute 4|5 Sternen für dieses besondere Buch.

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Meine Meinung Amy ist anders als andere. Sie ist körperlich behindert, kann nicht sprechen und sich nur mit Hilfsmittel fortbewegen. Und dennoch findet Matthew Amy toll. Auch er ist anders, hat einige Zwangsneurosen. Nähe ist für ihn unerträglich. Beide besuchen das letzte Highschooljahr und für Amy steht fest sie will jetzt mit Leben anfangen, ihre Zeit genießen. Sie verliebt sich in Matthew, doch dann macht sie auf dem Abschlussball einen großen Fehler, der Matthew sehr verletzt. Kann er ihr nochmal verzeihen? Hat ihre Freundschaft eine Chance? Der Jugendroman „Amy & Matthew - Was ist schon normal?“ stammt aus der Feder der Autorin Cammie McGovern. In ihrem Roman widmet sich die Autorin einem nicht ganz einfachen Thema und ich war aufgrund des Covers schon auch sehr gespannt darauf was mich wohl erwarten würde. Die beiden Protagonisten Amy und Matthew sind beide schon ungewöhnlich. Amy leidet an Zerebralparese, ist halbseitig gelähmt, kann nicht sprechen und sich nur mit Hilfsmitteln bewegen. Sie ist aber ein richtig schlauer Kopf und sehr wissbegierig. Wenn sie sich nicht mit Hilfe ihres Sprachcomputers verständigt drückt sie sich über teils poetische Worte auf dem Papier aus. Ich persönlich habe Amy recht schnell in mein Herz geschlossen. Matthew ist ebenfalls nicht normal. Er hat viele Zwangsneurosen und extreme Näher ist ihm sehr unangenehm. In Amy sieht er aber ein normales Mädchen und komischerweise stören ihn bei ihr Dinge, die er sonst nicht mag, rein gar nicht. Auch ihn mochte ich wirklich sehr gerne. Weniger gemocht habe ich Amys Mutter. Sie ist übervorsichtig und packt ihr Mädchen regelrecht in Watte. Der Schreibstil der Autorin ist genretypisch sehr gut zu lesen. Sie schreibt flüssig und leicht, man kommt sehr gut durch die Seiten. Ich konnte die Gefühle der Protagonisten sehr gut nachvollziehen. Geschildert wird das Geschehen aus wechselnden Perspektiven. Sowohl Amy als auch Matthew schildern ihre Sichtweise und man lernt die beiden so sehr gut kennen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine berührende und emotionale Geschichte. Sie beginnt langsam, gemächlich und man lernt Amy und Matthew immer besser kennen. Die Beziehung zwischen den beiden ist ungewöhnlich und sie geht niemals über Freundschaft hinaus. Amy und Matthew sind beide zu schüchtern, zu unsicher, sie schaffen es einfach nicht dem jeweils anderen die Gefühle zu offenbaren. Das Thema, welches Cammie McGovern in ihrem Roman aufgreift ist keinesfalls einfach. Eher ist es ungewöhnlich und für mich war es auch Neuland. Über körperliche Behinderung habe ich bisher noch nichts gelesen. Leider schreitet die Zeit im Buch in meinen Augen zu schnell voran. Die Zeitsprünge, haben mich allerdings doch ziemlich verwirrt und auch gestört. Das Ende ist richtig toll. Es passt sehr gut zur Geschichte, wirkt nicht kitschig, ist ehrlich und ich fand es einfach sehr zufriedenstellend. Fazit Alles in Allem ist „Amy & Matthew - Was ist schon normal?“ von Cammie McGovern ein toller Jugendroman. Die ungewöhnlichen Protagonisten, der angenehm flüssig zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung, die emotional ist und ein recht heikles Thema anspricht, haben mich hier bis auf kleine Schwächen sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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