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Rezensionen zu
Todesurteil

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (2)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Unglaublich spannend.

Von: Katrin Jacobi aus Radebeul

09.09.2021

Unglaublich spannend.

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Mein Fazit: Der erste Band hatte mir ja schon gut gefallen, aber Band 2 hat hier noch einen drauf gesetzt! Die Protagonisten hat man ja schon ein wenig kennengelernt und jetzt bekam ich auch ein noch besseres Gespür für die beiden. Obwohl Maarten S. Sneijder ja ein sehr kauziger und unnahbarer Kerl ist, hat er sich Sabine Nemez durch die gute Zusammenarbeit angenommen und ihr ermöglicht, beim BKA endlich ihr Studium für die Fallanalyse zu absolvieren. Nur wenige sind für diese besondere Ausbildung prädestiniert und das schürt natürlich Konflikte. Der Sonderstatus von Nemez ist einigen ein Dorn im Auge und beschert ihr einige Schwierigkeiten. Die Fälle, die Sneijder mit seinen Kommilitonen durchnimmt, sind ungeklärte Fälle und die haben es ganz schön in sich. Der Autor spart hier nicht an grausigen Details und treibt die Spannung gut voran. Die Sichtweisen wechseln zwischen Nemez, die hinter die Zusammenhänge der ad acta gelegten Mordfälle kommen möchte und der Staatsanwältin Melanie Dietz, die mit einer aktuellen Entführung und Todesfällen junger Mädchen zu kämpfen hat. Wie das alles zusammenhäng erfährt man nur nach und nach und der Aufbau ist wirklich grandios gemacht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, das war wirklich sehr gekonnt und mit einigen Überraschungen durchdacht. Im ersten Band hatte mich ja die Umschreibung etwas gestört, dass so viele als Reaktion ihre "Wangen aufblähen", das hat Andreas Gruber hier zum Glück weggelassen :D Witzig fand ich, dass Sabine Nemez als Navi-Stimme Klaus Kinski gewählt hat O.O Den würde ich ja wirklich nicht ständig hören wollen! ^^ Eine rundum gelungene Fortsetzung!

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Spannender Thriller

Von: Kate

30.01.2020

Ich habe noch nie etwas von Andreas Gruber gelesen und leider auch erst zu spät gemerkt, dass ich hier mit dem zweiten Band einer Reihe angefangen habe. Ist an sich nicht so schlimm, weil der Fall abgeschlossen ist, aber so haben mir natürlich ein paar Hintergrundinformationen gefehlt. Trotzdem möchte ich dir „Todesurteil“ ans Herz leben (vielleicht nachdem du den ersten Band gelesen hast 😉 ), denn das hier ist ein genialer Thriller! Es geht um ein Mädchen, das im Wald gefunden wird. Sie galt mehrere Jahre als vermisst und ihr Rücken ist von oben bis unten mit einem unheilvollen Tattoo versehen. Die zuständige Staatsanwältin erkennt das Mädchen sofort wieder, es ist die Tochter ihrer früheren besten Freundin. Aus einem einfachen Fall wird also etwas persönliches und Melanie setzt alles daran, diesen Fall zu lösen. Gleichzeitig begleiten wir Sabine auf ihrem Weg zur Profilerin. Kurz nachdem sie auf der Polizeischule ankommt, erfährt sie, dass ihr Exfreund – ebenfalls Profiler – kurz vorher angeschossen wurde und im Koma liegt. Ihr Ziel: herausfinden, was ihr Ex-Freund herausfinden wollte. Wir verfolgen als Leser, bzw. Zuhörer, beide Fälle und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie diese Fälle, die augenscheinlich absolut nichts miteinander zu tun haben, zusammenhängen. Mir hat „Todesurteil“ gut gefallen. Ich mochte die Charaktere sehr gerne und fand ihr Zusammenspiel sehr gelungen. Außerdem weiß Gruber durch die beiden Handlungsstränge mit Spannung zu spielen. Und dann all die erwähnten Fälle bei Sabines Profiler-Ausbildung. Das Buch gibt ein super Gesamtbild ab und ich glaube, ich werde die Reihe sogar irgendwann von vorne anfangen.

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Ein Jahr ist es nun her, dass die 10jährige Clara plötzlich in Wien verschwand. Doch wie aus dem Nichts taucht das Mädchen wieder am Waldrand auf und ist völlig verstört. Ihr Rücken ist von einer riesigen Tätowierung entstellt und auch ihr Ernährungszustand ist alles andere als gut. Die Staatsanwältin Melanie Dietz entdeckt ungeheuerliche Zusammenhänge, nicht zuletzt, da sie in Clara die Tochter einer verstorbenen Freundin wiedererkennt und deshalb besonders engagiert an den Fall herangeht. Zeitgleich nimmt Sabine Nemez ihr Studium an der Akademie des BKA in Wiesbaden auf. Dort wird sie von Maarten S. Sneijder, mit dem Sabine bereits vor 2 Jahren an einem Fall in München und Wien zusammengearbeitet hat, unterrichtet. Er nimmt mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle aus den letzten Jahren durch und versucht das Besondere, das die Fallanalyse braucht, aus seinen Schülern heraus zu kitzeln. Sabine gehört zu den Besten und so ist es auch sie, die einen Zusammenhang zwischen den besprochenen Fällen erkennt … Andreas Gruber erzählt die beiden Handlungsstränge in Wien und Wiesbaden immer abwechselnd bis schließlich alle Fäden zusammenlaufen. Durch den lebhaften und mitreißenden Schreibstil steht „Todesurteil“ seinen Vorgängen weder in Spannung noch in Genialität etwas nach. Jedoch konnten wir hier den Täter nicht von Beginn an begleiten. Trotzdem bleibt viel Spielraum für eigene Ermittlungen und Vermutungen. Ich hatte absolut keinen Plan! Nicht auch nur ansatzweise!! Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind zwar vom Charakter her total unterschiedlich, ticken was ihre Arbeit betrifft aber absolut gleich. Kaum ein Anderer kann sich vergleichbar in die Gedankenwelt eines Verbrechers hineinversetzen wie diese Beiden. Sneijder versprüht wie immer seinen ganz eigenen Charme und sorgte bei mir für so manches Schmunzeln. Auch die Beziehung zwischen den Beiden hat sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und so merkt man doch immer mehr eine harmonische Verbindung. Die Art und Weise gefiel mir wirklich gut! Auch was die Nebencharaktere betrifft konnte sich Andreas Gruber verbessern und ließ viele andere Person des Öfteren zu Wort kommen. Er konnte sie sehr gut in die aktiv fortschreitende Geschichte eingebettet und dem Leser sympathisch näher gebracht. „Todesurteil“ ist ein rasanter und sehr komplexer Thriller, voller Spannung, einigen blutigen Szenen und überraschenden Wendungen. Andreas Gruber ist ein wirklich fantastischer Erzähler!

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Nemez rulez!

Von: ulrike rabe

28.08.2019

Vor einem Jahr wurde die 10-jährige Clara entführt. Nun taucht sie am Stadtrand von Wien auf, den Rücken übersät mit Tätowierungen von Motiven aus Dantes Inferno. Zur selben Zeit beginnt Sabine Nemez völlig unerwartet ihre Ausbildung an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs. Dort behandelt der niederländische forensische Psychologe Maarten S. Sneijder ungeklärte und spektakuläre Mordfälle mit seinen Studenten. Sneijder und Nemez sind sich nicht unbekannt. Vor einiger Zeit sind sie gemeinsam einem Serienkiller auf die Spur gekommen. Damals hat Sneijder das Potential von Sabine erkannt. Auch diesmal kann die junge Kriminalbeamtin einen Zusammenhang bei den Studienfällen erkennen. Unterschiedliche Tatorte und unterschiedliche Vorgehensweise? Und doch findet Sabine Nemez Gemeinsamkeiten, die auch zu dem Entführungsfall nach Wien weisen. Der österreichische Autor Andreas Gruber lässt also in Todesurteil Sneijder und Nemez zum zweiten Mal ermitteln. Er bleibt dabei seinem Markenzeichen treu, zwei Handlungsstränge an verschiedenen Orten beginnen zu lassen, um diese letztlich zusammenzuführen. Der Fall ist unheimlich spannend, wenn auch etwas konstruiert. Es sind weniger die bizarren Morde, die mich ansprechen, sondern viel mehr die Einblicke, die man in die forensische Ermittlungsarbeit bekommt, wie die Profiler versuchen, die Gedanken eines Täters nachzuvollziehen und mit welchen geschickten Methoden, diese überführt werden können. Außerdem überspielt Gruber die brutale Handlung immer wieder mit beißendem Humor. Die Dialoge, die er Sneijder mit Nemez führen lässt sind auch bezeichnend für deren Verhältnis zueinander. Maarten S. Sneijder hat mittlerweile Kultstatus in der Lesegemeinschaft erhalten. Der Niederländer ist ein Misanthrop. Zunächst war ich versucht zu sagen, ein Chauvinist, was aber nicht zutrifft. Er ist nicht nur zu Frauen unmöglich, er ist generell ein Ekel. Wenn ihm seine Clusterkopfschmerzen zu schaffen machen, raucht er Marihuana, durchaus auch im Dienst. Er ist hoch intelligent, aber sozial absolut inadäquat. An Sabine Nemez jedoch hat er einen Narren gefressen und lässt sie sehr unkonventionell arbeiten. Das ist auch gut so. Denn Sabine Nemez findet wieder einmal die entscheidenden Puzzleteilchen zur Lösung der anstehenden Fälle. Sie rettet Sneijder bei mehreren Gelegenheiten nicht nur den Arsch, sondern auch das Leben. Genaugenommen halte ich Sneijder für ein kleines bisschen überbewertet. Nemez rulez!

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Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft. Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles. Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch. …nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen… Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen? Und wie das klappt. An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden. Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?" Nö. Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.) Originalität: Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel. Spannungsbogen: Fingernägel? Hatte ich mal. Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt. Logik / Schlüssigkeit: Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen. Charaktere: Maarten S. Sneijder. Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion. Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert. Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne. Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen. Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll.

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Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft. Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles. Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch. …nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen… Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen? Und wie das klappt. An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden. Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?" Nö. Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.) Originalität: Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel. Spannungsbogen: Fingernägel? Hatte ich mal. Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt. Logik / Schlüssigkeit: Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen. Charaktere: Maarten S. Sneijder. Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion. Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert. Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne. Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen. Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll.

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Mein 1. Hörbuch 'Todesurteil'

Von: Rainer Jungkenn

01.01.2018

Ich bin verantwortlich für ein globales Team von Entwicklern und Designern (verteilt rund um den Globus), verbringe mit dieser Arbeit ca. 10 Stunden am Tag / Nacht und leide an Tinitus seit 9. November 2009. Dafür habe ich eine ganz liebe Frau und eine ebenso liebe 8-jährige Tochter. Ich habe aber seit Jahren das Problem, dass ich nachts nicht gleich einschlafen kann, weil ich ewig brauche bis ich runter komme. Ich habe früher viel gelesen, bin aber inzwischen voll mit Lesen bei so vielen E-Mails / Tag. Aus diesem Grund habe ich mich im September 2017 entschieden es mal mit einem Hörbuch zu versuchen. Mein 1. Hörbuch war 'Todesuteil' und ich war absolut begeistert! Weniger wegen den Mordfällen selbst, viel mehr wegen 1. Maarten S. Sneijder, ein genialer Type und Expert auf seinem Gebiet, aber mit stark fragwürdigen zwischenmenschlichen Charakterzüge und Ignoranz aller Regeln, eckt überall an und ist meist unbeliebt, bis bei wenigen Mitmenschen. 2. Sabine Nemez, die junge Polizistin , die vom 'Meister' persönlich ausgebildet und gefordert wird. Die Beziehung dieser Zwei erinnerte mich an meine berufliche Anfangszeit, als ich von meinem "Ziehvater" das Handwerk von "Produktionsplanung &-steuerung gelernt habe und jeder in unserer Firma diesen Kerl nicht leiden konnte, ich aber schätzte ihn sehr und habe viel von ihm gelernt. Er war genauso ein schräger Type wie Maarten S. Sneijder, der die Regeln so umbog, wie er es brauchte und von dem man viele Dinge für das reale Leben lernen konnte. Ach der Stil, wie Andreas Gruber schreibt und dass es immer 2 Fälle parallel sind, die dann irgendwann zusammen laufen ist super! Nicht zu vergessen ist Achim Buch, der absolut spitze mit seiner Art und Weise des Vorlesens ist. Ich habe mit 'Todesurteil' in September 2017 angefangen und dann sofort Band 1, 3 und 4 gehört. Bis Ende November 2017 war ich mit allen 4 Bücher durch und warte jetzt sehnsüchtig auf Band 5 + 6 usw. Somit war die Entscheidung es mit Hörbücher zu versuchen und mit der Maarten S. Sneijder Reihe anzufangen absolut richtig! Dafür habe ich jetzt ein neues Problem, dass Andreas Gruber verständlicherweise noch ein paar Monate bis Fertigstellung von Band 5 benötigt und ich mich zwischenzeitlich noch nicht zu einer anderen Buchreihe für "zwischendurch" entscheiden konnte.

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