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Rezensionen zu
Die Gerechte

Peter Swanson

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Meine Meinung „Die Gerechte“ von Peter Swanson war ein düsterer, facettenreicher Thriller, der mich von der ersten Seite an gepackt und mitgerissen hat. Das Cover wurde schlicht gehalten, dennoch ist es anziehend, und es strahlt einen gewissen Grusel aus. Außerdem haben die Haare natürlich etwas mit der Hauptperson zu tun, Lily. Die Idee des Buches ist mal etwas Neues: Keine Cops, die irgendeinem 0815-Mord hinterherrennen, oder eine Special-Einheit des FBI, die einen skrupellosen Serienkiller zur Strecke bringen will. Das Buch polarisiert mit seiner ruhigen Art, den Leser zu fesseln. Die Frage, ob Ted Miranda tötet oder nicht, bleibt die ganze Zeit im Kopf, und man möchte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, es gibt kaum verschachtelte 100-Zeilen-Sätze, und auch keine abgehackten 2-Wörter-Sätze. Die Kapitel waren etwas sehr lang, was die Lesedauer etwas einschränkte, und es waren auch sehr viele Erklärungen und wenige Dialoge enthalten. Trotz alledem war das Buch eine herausragende Leistung im Bereich der Thriller, da der Autor mit psychologischen und moralischen Tricks spielt, die in unseren Köpfen eine verwobene Atmosphäre erstellen. Die Charaktere waren sehr gut geformt: Ted war mir von Anfang an sympathisch, und auch Lily mochte ich sofort. Die Hintergrundgeschichte ihres „Hobbys“ war ein Genuss für den Leser, und auch Miranda’s Art, mit Ted umzugehen, war verwirrend und exzellent zugleich. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich noch, welcher dem Buch möglicherweise die fünf Sterne gegeben hätte: Es waren Szenen und Erklärungen dabei, die ich für nicht wichtig empfand und die ich rausgestrichen hätte. Das Buch wäre etwas dünner geworden, und es hätte sich auch an manchen Stellen nicht so in die Länge gezogen. Fazit Alles in Allem war das Buch aber eine spannende Lektüre, die ich sehr gerne weiterempfehlen möchte! Ein ruhiger, aber packender Thriller, der durch seine psychologischen Tricks polarisiert und mit seinen guten Charakteren punktet. Toll!

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chte“ von Peter Swanson 13. Februar 2017 ashleysthrillerkabinettEdit "„Die Gerechte“ von Peter Swanson" Titel: „Die Gerechte“ _20170213_094101.JPG Autor: Peter Swanson Genre: Thriller Seiten: 414 Seiten Erscheinungsdatum: 16. Januar 2017 Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag Preis: 12,99 € Kauf mich! Klappentext: Als Ted Severson in einer Flughafenbar die attraktive Lily Kintner kennenlernt, ahnt er nicht, dass diese Begegnung sein Leben auf grundlegende Weise verändern wird. Ted hat gerade herausgefunden, dass seine Ehefrau Miranda ihn betrügt. Und als er sich nach einigen Martinis der Fremden anvertraut und die Bemerkung fallen lässt, dass er seine Frau am liebsten umbringen würde, macht Lily ihm ein schockierendes Angebot: Sie will ihm helfen, den perfekten Mord zu planen – denn manche Menschen haben es ihrer Ansicht nach einfach verdient zu sterben. Ted weiß nicht, ob Lilys Vorschlag tatsächlich ernst gemeint ist, doch die rothaarige Schönheit und ihre gelassene Ausstrahlung faszinieren ihn. Und so lässt er sich ein auf ein düsteres Spiel, das bald schon völlig ausser Kontrolle gerät… Protagonisten: Ted Severson ist der arme betrogene schwerreiche Ehemann. Er vertraut Frauen teilweise blind, was ihm nicht immer zu gute kommt. Lily Kintner ist als Kind eines Schriftstellers und einer Künstlerin aufgewachsen. Da ihre Eltern mehr mit sich beschäftigt waren als mit ihrer Tochter, war sie schon früh auf sich allein gestellt. Ihre Eltern bemerkten zwar, dass ihre Tochter anders ist als andere Kinder… aber einen Grund zur Besorgnis sahen sie nicht. Miranda Severson war schon immer auf der Suche nach einem reichen Ehemann, dessen Geld sie mit Hülle und Fülle ausgeben kann. Mit Ted hat sie diesen gefunden, doch irgendwann reicht ihr das nicht mehr. Sie fängt eine Affäre mit ihrem Bauleiter an… Meine Meinung: Der Schreibstil von Swanson gefiel mir an sich recht gut, bis auf die anfangs extrem umfangreichen Beschreibungen von restlos allem. Beschreibungen sollen und müssen auch sein… aber das war mir persönlich einfach etwas too much :-/ Was mir auch anfänglich etwas zu schaffen gemacht hat, war die durchgehende Ich-Perspektive des gesamten Buches. Jeder Charakter wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben, was ich als etwas verwirrend empfand. Es war zwar über jedem Kapitel der jeweilige Charakter betitelt, um dessen Sicht es dort ging… trotzdem fand ich, dass es dem Leser damit schwer gemacht wurde. Man ist es halt einfach nicht gewohnt! Ted war mir von Anfang an sehr sympathisch. Seine gutgläubige, teils blauäugige, Art war nicht so übertrieben dargestellt, dass es den Anschein machte, man hätte es mit einem vollkommenen Idioten zu tun. Es hielt sich eher in dem Rahmen eines Mannes, der schnell Vertrauen fasst und immer erstmal das Gute im Menschen sieht. Die krasse Reaktion von Ted auf den Betrug seiner Frau, kam mir erstmal etwas surreal vor… dies wurde aber im Nachhinein gut und nachvollziehbar erläutert. Dadurch bekam das Ganze wieder mehr Authentizität! Gegen Miranda hingegen entwickelte ich sofort eine Antisympathie. Diese wurde dann im Laufe des Buches immer weiter verstärkt. Im Grunde sprach ihr ganzes Verhalten für eine Soziopathin, die einfach zu keinerlei Gefühlen im Stande war und ihre ganze Umgebung täuschen musste. Auch Lily hatte soziopathische Züge, die ich aber eher als „Anpassungsstörung“ gewertet habe. Lily brachte mich immer wieder in einen Zwiespalt, da ihr eigentlich meine Sympathie zu Teil wurde, mich ihre Taten, und ihre eiskalte Berechnung dahinter, doch mehrfach erschaudern ließen. Andererseits entwickelte ich Mitgefühl und fragte mich, ob sie durch ihre unkonventionelle „Erziehung“ so geworden war oder schon so geboren wurde. Der Ermittler Kimball ließ mich eigentlich nur schmunzeln und war mir etwas suspekt in seinen Verhaltens- und Denkweisen. Das Gesamtpaket seines Charakters wirkte dadurch leider nicht sehr authentisch. Aber seine Limericks bespaßten mich wenigstens etwas 😀 Die Story war zwar teilweise immer etwas vorhersehbar, nahm dann aber wieder und wieder Wendungen, die man so nicht erwartet hätte! So ging es ungelogen das gesamte Buch über 😀 Spannung war dadurch einfach garantiert! Eine wirklich ausgeklügelte Story! Und einmal gab es sogar einen richtig guten Wow-Effekt! Das Buch war in 3 Teile gegliedert. Die Teile beschäftigten sich im Wechsel mit 2 Personensichten auf die Geschichte. Teil 1: Ted und Lily Teil 2: Lily und Miranda Teil 3: Kimball und Lily Diese Aufteilung sagte mir sehr zu und machte das Ganze richtig interessant. So ist mir das auch noch in keinem anderen Buch bis jetzt untergekommen. Daumen hoch! Das Ende war für mich extrem unerwartet O.o Und der Plot zum Schluss warf nochmal alles über den Haufen und zog mir den sprichwörtlichen Boden unter den Füßen weg! Absolut grandios! Von mir gibt es 4/5 Sterne!

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Ted Severson, ein reicher Unternehmer, denkt, glücklich verheiratet zu sein mit der wunderschönen Miranda, bis er diese eines Tages bei einem Seitensprung beobachtet. Die Wut wächst in ihm. Als er eines Tages an einer Flughafenbar sitzt und eine attraktive Frau sich neben ihn setzt, erzählt er ihr – ein paar Martinis haben seine Zunge locker gemacht – von seinem Leben. Lily, so heisst die attraktive Bekanntschaft, versteht ihn gut und macht ihm ein Angebot: Sie will ihm helfen, seine Frau umzubringen. In der Folge planen die beiden minutiös den perfekten Mord, kommen sich dabei auch näher. Doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wende. Die Gerechte ist die Geschichte des perfekten Verbrechens. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, die sich kapitelweise abwechseln. Dabei gibt es immer Rückblenden vor allem in die Vergangenheit von Lily, die aufzeigen, wie Lily zu dem Menschen mit den moralischen Beweggründen wurde, der sie heute ist. Dem Autor ist dabei eine psychologische Analyse gelungen, die ohne jegliche Beschreibungen, sondern nur durch erzählte Handlungen und Erlebnisse auskommt. Höhepunkt des Buches ist sicher der Moment, als Peter Swanson einen sehr unerwarteten – im Nachhinein aber nachvollziehbaren – Wendepunkt einbaut. Der Autor hat sein Handwerk verstanden, das Buch ist gut geschrieben, spannend aufgebaut und mit den nötigen Überraschungen versehen, um den Leser bei der Stange zu halten. Die Form der abwechselnden Perspektiven und vielen Rückblenden nimmt der eigentlichen Geschichte aber viel an Tempo und ist wohl Geschmacksache: Man mag es oder nicht. Fazit: Eine packende Idee stimmig umgesetzt, gut geschrieben und mit den nötigen Überraschungsmomenten und Wendepunkten. Der Stil der wechselnden Perspektiven und Rückblenden ist aber Geschmacksache.

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Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann? Der Klappentext verspricht eine spannende und mysteriöse Geschichte auf die ich sehr gespannt war, nicht zuletzt wegen den Beweggründen der geheimnisvollen Fremden. Leider wollte die Geschichte im ersten Drittel noch nicht so richtig in Schwung kommen und plätschert eher vor sich hin. Es kommt zwar keine Langeweile auf, aber die wirkliche Spannung habe ich eher vermisst. Zu Anfang wird die Geschichte aus den Perspektiven von Ted und der geheimnisvollen Fremden erzählt. Die Fremde war für mich persönlich wesentlich interessanter, wahrscheinlich weil der Hörer durch Blicke in ihre Vergangenheit erfährt, warum sie Ted hilft. Etwa im zweiten Drittel kommt es zu einer überraschenden Wendung, die die Spannungsschraube enorm anzieht und die Geschichte in eine andere Richtung dreht. Spätestens ab hier ist der Hörer dann absolut gefesselt und will unbedingt erfahren, wie es weiter geht. Weitere Wendungen und Perspektivenwechsel erzeugen zusätzliche Spannung und heben damit den etwas trägen Anfang absolut wieder auf. Gelesen wird die Geschichte von Christiane Marx, Britta Steffenhagen, Oliver Brod und Uve Teschner, die die verschiedenen Perspektiven und Personen darstellen. Sie erschaffen durch ihre verschiedenen Rollen große Dynamik und Atmosphäre. Alle drei sind Hörbuch-Profis, was man ihnen in jeder Szene anhört. Das Cover in schwarz und rot besticht durch seine Schlichtheit und springt sofort ins Auge. Verpackt sind die beiden MP3-CDs in einem Digipak aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autor und Sprechern enthält. Fazit Spannender, wendungsreicher und packender Thriller, der nur im ersten Drittel seine Länge hat und danach absolut überzeugt. Tolle Sprecher runden die Atmosphäre ab und präsentieren hervorragenden Thrill. Vier von fünf Punkten.

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"Die Gerechte" hat mich positiv überrascht, da der Thriller eine ganz andere Wendung nimmt, als der Klappentext vermuten lässt. Leicht psychotisch und skrupellos begegnen uns Menschen, die scheinbar kein Gewissen haben. Es wird getötet, ohne mit der Wimper zu zucken. Mich hat dies leicht schockiert und der Gedanke, das dieses straffrei bleibt, lässt mich fast schon erschaudern. Der Ansatz des Thrillers ist wirklich gelungen und ich konnte dem Verlauf der Story gut folgen. Da Erzähler der Handlung regelmäßig wechseln, ändert sich natürlich auch die Perspektive. Es ist ein großartiger Spannungsaufbau, da jede/r der Protagonisten anders empfindet oder denkt. Diese Art eine Story zu beleben, ist mir fast die Liebste, da ich mich so sehr gut auf Personen und Story einlassen kann. Interessant ist hier, dass niemand Sympathieträger wird, sondern alle auftretenden Personen eher arrogant erscheinen und mich daher wenig berührten oder mir näher gekommen wären. Was harmlos in einer Flughafenbar beginnt, endet in einem Drama, welches eine andere Wendung nahm , als ursprünglich laut Klappentext vermutet. Wäre wahrscheinlich auch zu langweilig gewesen, sich am Klappentext entlangzuhangeln. Letztendlich schließt sich der Kreis, da Erlebnissen aus Studienzeiten aufeinander aufbauen konnten. Es ist Rache, die im Vordergrund steht und dem Thriller eine gute Basis bot. Den Weg, den der Autor geht, ist mitunter ungewöhnlich, gibt für "Die Gerechte" aber einen nachvollziehbaren Handlungsablauf. Menschlich gesehen komplett verwerflich, für einen Thriller absolut gelungen. Fazit: "Die Gerechte" ist ein interessanter Thriller, der durch ein ansehnliches Cover besticht. Protagonisten aufweist, die skrupellos und unmenschlich handeln, dabei mehr als unsympathisch wirken. Insgesamt ein genialer Schachzug, da der Spannungsbogen dadurch erhalten bleiben konnte. Da die Handlung sich anders entwickelt, als erwartet, bot es einiges an Überraschungseffekten und konnte dadurch begeistern. Gerne eine Leseempfehlung!

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Buchhandlung Schröder

Von: Ute Range aus Brakel

25.07.2016

Flott geschrieben mit überraschenden Kehren und Wendungen. Der Schluss ist das i-Tüpfelchen!

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Odendorfer Bücherwelt Inh. Angelika Müll

Von: aus Swisttal

21.07.2016

Ein Pageturner, spannend bis zur letzten Seite.

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Gronaus Buchhandlung

Von: aus Gronau

13.07.2016

Gut konstuierter Thriller - spannend bis zum Schluss!

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