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Rezensionen zu
Firefight

Brandon Sanderson

Die Rächer (2)

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Firefight

Von: gosureviews

07.12.2015

Mit Firefight hat Sanderson eine gelungene Fortsetzung zu seiner neuen YA Reihe: Die Rächer geschrieben. Zwar ist es immer noch weit von seinen Epic-Fantasy Büchern entfernt, aber das war durchaus zu erwarten, da es sich hier um das Young-Adult Genre handelt, bei dem ein anderer Stil und andere Handlungselemente gefragt sind. Deshalb sollte man hier auch eher Vergleiche mit anderen Büchern dieser Sparte ziehen und sie als getrennte Werke sehen(sie zählen übrigens auch nicht zu Sandersons Cosmere). Ich denke aber, für jüngeres Publikum ist dieses Buch auch wieder sehr gut geeignet. Sanderson erzählt wieder mit seinen Markenzeichen eine spannende Geschichte, in einer gut durchdachten Welt, die bereits im ersten Buch etabliert wurde. Jedoch bekommen wir diesmal einen Locationwechsel von stählernen Chicago zum versunkenen New York. Hier gibt es wieder neue interessante Epics als Gegenspieler und wir erfahren endlich noch etwas mehr über sie. Insgesamt bin ich mir unsicher bei der Bewertung dieses Buches. Ich lese einfach zu wenig YA-Bücher um mir einen Überblick über andere Autoren zu schaffen und diese mit Sanderson zu vergleichen. Auch bin ich kein Fan dieses Genres. Die typische "problematische" erste jugendliche Beziehungsphase, hier zwischen David und Megan, sind mir einfach zu langweilig, aber ich zähle ja wohl auch nicht unbedingt zur Zielgruppe :) Aber ich denke mit diesem Buch, bzw. Serie kann man einfach nichts falsch machen. Brandon Sanderson ist und bleibt einer der besten Fantasy Autoren. - See more at: http://gosureviews.blogspot.de/2015/12/firefight-von-brandon-sanderson.html#sthash.YUbvIspl.dpuf

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"Ah, da bist du ja, Jon. Das ging ja wirklich schnell." Die ruhige Bemerkung ließ mich beinahe bis zu den Sternen auffahren. Ich drehte mich um und richtete das Gewehr aus. Neben dem Prof stand auf einmal eine ältere schwarze Frau mit runzliger Haut und weißem Haar, das sie zu einem Knoten zusammengebunden hatte. Um den Hals trug sie ein modisches Tuch, das trotzdem irgendwie großmütterlich wirkte. Über Bluse und Hosen hatte sie sich eine weiße Jacke angezogen. Regalia, die Herrscherin von Manhattan, war da drüben direkt vor mir erschienen. Ich jagte ihr eine Kugel durch den Kopf. -- INHALT: Steelheart ist tot und Newcago eigentlich frei von seiner tyrannischen Herrschaft, doch die Rächer haben keine Zeit zu ruhen - denn immer wieder kommen neue Epics in die Stadt, um sie zu vernichten. Bald wird klar, dass diese Angriffe von Regalia ausgehen, die die Gewalt über Manhattan besitzt, und dass diese die Rächer aus irgendeinem Grund zu sich locken will. Um herauszufinden, was sie plant, stoßen David, der Prof und Tia zur dort ansässigen Rächerzelle. Die ganze Aktion wird problematisch, als zusätzlich der gefährliche Obliteration auftaucht, um alles in Schutt und Asche zu zerlegen. Und als David dann auch noch Firefight wiedertrifft, für die sein Herz schlägt, ist das Chaos perfekt... MEINE MEINUNG: Brandon Sandersons völlig anderer Blick auf Superhelden hat uns 2013 (bzw. 2014 in der Übersetzung) einen großartigen Fantasy-Auftakt geliefert. Nach den schwerwiegenden Ereignissen und Enthüllungen zum Ende hin, schließt "Firefight" nun nur kurze Zeit später daran an. Protagonist David berichtet selbstverständlich wieder aus der Ich-Perspektive und beglückt die Leser mit seinen eigenwilligen Vergleichen und Metaphern, auch wenn diese selbst für seine Belange manchmal aus dem Ruder laufen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, und besonders die Dialoge können mit ihrer realistischen Ungezwungenheit völlig überzeugen. David ist nicht mehr ganz so naiv wie zu Beginn von "Steelheart", hat seinen Glauben an das Gute im Menschen aber nie abgelegt - was ihn so menschlich macht. Er versucht, in allen das Beste zu sehen und hadert mit Schuldgefühlen, die man absolut nachvollziehen kann. Nachdem man Megan im Vorgänger größtenteils als unfreundliche Zicke kennen gelernt hat, darf sie hier nun eine weichere Seite zeigen, die man durchaus sehr gern an ihr sieht. Der Prof ist wieder wunderbar einschüchternd und undurchschaubar, Tia pragmatisch wie eh und je. Bei den Neuzugängen ist besonders Regalia ein richtig guter Charakter: Schwer einzuschätzen und in ihren Motiven den Umständen entsprechend irgendwie verständlich, können sich ihre vielen Facetten durchaus sehen lassen. Ebenso verhält es sich mit den drei neuen Rächern Val, Exel und Missy, die sich von misstrauisch über seltsam bis zu tollpatschig sehr voneinander abheben. Nach Steelheart im 1. Teil geht es nun gleich um drei große Epics - Regalia, Obliteration und Firefight nämlich. Letztere ist zurecht auch Titelgeberin, den sie ist diejenige, die den Ausschlag gibt dafür, dass David sich fragt, ob alle Epics böse sein müssen. Nach seinen Rachegelüsten zuvor sind es nun seine Zweifel, die ihn antreiben und die ihn verschiedenen Theorien nachgehen lassen, um Licht ins Dunkel zu bringen. So kann er selbst schon ein Rätsel der Epics lösen und kommt im Verlaufe der Handlung auch den anderen immer näher. Denn man könnte im Grunde fast sagen, dass es im Buch tatsächlich um vier Epics geht - und den letzteren lernt er auf ganz besondere Weise kennen, die Antworten bereithält, aber auch weitere Fragen aufwirft. Es ist also jetzt schon abzusehen, dass es im finalen Band nicht langweilig werden wird. Zwischenzeitlich gibt es ein paar etwas zu langatmige Momente mit etwas zu viel Geplänkel, ansonsten jedoch folgt eine actionreiche Szene auf die andere, und durch die unterschwellige Bedrohung, die nie nachlässt, ist man auch als Leser immer auf der Hut. Ein bisschen Romantik gibt es, diese hält sich jedoch sehr stark in Grenzen und untergräbt so nie die eigentliche Geschichte. Die Geschehnisse zum Ende hin sind dann besonders schockierend, weil man so nicht damit gerechnet hätte, aber sie sind auch einleuchtend - denn so ist jetzt schon klar, gegen welchen alles abverlangenden Gegner sich die Rächer im letzten Band wappnen müssen (neben dem Titel gebenden natürlich). Und eins ist dabei unvermeidbar: Auch für den Leser wird das ein haarsträubender Kampf. FAZIT: "Firefight" ist nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, kommt an diesen aber sehr nah heran. Durchdachte Figuren, eine originelle Geschichten und viele unerwartete Wendungen lassen es einem recht selten langweilig werden - Autor Brandon Sanderson kann einfach erzählen. Da bleibt am Ende nur noch die Vorfreue auf "Calamity". Knappe 4,5 Punkte!

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Eigentlich bin ich kein großer Freund von Jugendbüchern und von postapokalyptischen erst recht nicht, aber wenn einer der Lieblingsautoren ein solches Buch schreibt, muss auch ich es lesen. So habe ich zu Steelheart gefunden. Das Buch hat mir dann auch recht gut gefallen, da es spannend war und ein gelungenes Finale hatte. Zwar war das Buch in sich abgeschlossen, aber es gab ohne Frage aureichend Potential für eine Fortsetzung und diese musste ich mit Firefight dann auch sofort lesen. Ich habe allerdings recht schlecht in das Buch hineinfinden können, was keinesfalls am Schreibstil lag oder daran, dass ich mich nicht an Details aus dem Vorgänger erinnern konnte, sondern daran, dass der Leser gleich in eine “Epic-Jagd” hinein geworfen wurde. Mit anderen Worten der direkte Einstieg war mir viel zu actionlastig. Wäre dies ein Film gewesen, wäre ich in dieser Szene eingeschlafen – das passiert mir regelmäßig, wenn die Action unnötig in die Länge gezogen wird. Beim Lesen kann man schwerlich die langweiligen Szenen verschlafen und so kämpfte ich mich durch die Kämpfe. Im Anschluss wurde das Setting gewechselt und David, nun besser bekannt als Steelslayer, reist mit dem Prof und Tia gemeinsam von Newcago nach Babliar, was einst als Manhatten bekannt war. Dort musste er sich in die neue Rächer-Truppe einfinden, was wieder eher zäh war. Erst als alle Steine auf dem Brett waren und die Handlung richtig losgehen konnte, machte das Lesen Spaß und gegen Ende wurde die Handlung auch hübsch verschachtelt, so dass es wirklich spannend wurde. Auch das Finale war unterhaltsam. Das Buch ist als solches wieder in sich abgeschlossen, wobei ich nun doch schon wissen möchte, wie es weiter geht, denn es hat sich einiges verändert! Für sich genommen ist diese Trilogie wirklich gut. Die Thematik und der Jugendbuchcharakter sind nur nicht so meins. Ehrlich gesagt, wäre es keine Trilogie, sondern eine mehrteilige Reihe, würde ich sie nicht weiter verfolgen, denn dieses “ein euer Epic hat die Macht in einer Stadt und bedroht die Menschen, stürzen wir ihn” in jedem Buch mit anderen Details, würde mich irgendwann doch arg langweilen. Hier ist das zum Glück nicht so, da die Bedrohung für das nächste Buch von anderer Stelle kommt und es dadurch wesentlich interessanter macht. Zudem finde ich es besser, wenn der Handlungsrahmen überschaubar bleibt. Gut gefallen hat mir die “Landschaft” in diesem Buch. Bestand Newcago komplett aus Stahl, so herrscht hier Dunkelheit, die durchbrochen wird durch leuchtende Graffities. Ich stelle mir das so vor, als würde mit entsprechender Farbe gestaltete Bilder mit Schwarzlicht beleuchtet. Zudem ragen nur noch die Hochhäuser Manhattens aus dem Wasser, auf denen die Menschen in Zelten hausen, da das Innere der Gebäude von Pflanzen überwuchert und feucht ist. An diesen Pflanzen wächst die ebenfalls leuchtende Nahrung. Auch die Handlung mit Megan aka Firefight (ist das die Haupthandlung oder eher die Nebenhandlung? Ich kann es nicht benennen) finde ich gelungen, da man es kaum wirklich durchschauen kann und sie dennoch nicht zu sehr in den Kitsch abgleitet. Ein weiterer Punkt hat mir zugesagt und zwar, dass David ständig versucht Metaphern anzuwenden, sich dabei aber sehr ungeschickt anstellt. Dies scheint er so ein wenig zu seinem Markenzeichen machen zu wollen. Putzig war auch, dass er sich, als jemand anderem eine pointierte Metapher gelang, diese notierte. Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass dieses Buch zwar der zweite Teil ist, jedoch zwischen dem ersten und dem zweiten Band auch etwas in der Welt der Rächer passiert ist, was man in der ca. 50 Seiten umfassenden Kurzgeschichte Mitosis nachlesen kann. Diese ist bisher nur als E-Book erschienen, ich habe sie noch nicht gelesen und auch beim Lesen dieses Buch nicht vermisst, dennoch wurde das eine oder andere Mal Bezug darauf genommen und daher würde ich jedem Liebhaber der Trilogie dazu raten, Mitosis noch vor Firefight zu lesen. Ich werde das nun nachholen müssen. Fazit: Firefight knüpft sowohl was die Qualität betrifft als auch mit der Handlung an Steelheart an, mit der Einschränkung, dass man vorher die Kurzgeschichte Mitosis gelesen haben könnte. Diese postapokalyptischen Jugendromane werden nicht mehr mein Lieblingsgenre werden, dennoch war auch dieses Buch gut zu lesen – es ist ja auch ein Sanderson! Der etwas actionlastige Einstieg, wurde durch das gelungene Finale ausgeglichen! Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die nach dem Ende auch mich freudig auf das Finale warten lässt!

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Steelheart ist besiegt, Newcago muss sich neu organisieren. Aber damit ist die Arbeit für die Rächer noch lange nicht getan. Prof, David und das restliche Team werden nach Babilar - ehemals Manhattan - gerufen. Dort regiert Regalia, eine Epic, die das Wasser manipulieren kann. Die Wasserstände in Babilar sind drastisch gestiegen, alle Brücken sind nun unter Wasser und nur noch die Hochhausspitzen sind bewohnbar. Zusätzlich zu Regalia treibt sich nun auch Obliteration in Babilar herum, ein High Epic, der die letzten Städte, in denen er gelebt hat, vernichtete. Prof und die Rächer in Babilar wollen beide ausschalten, aber David zögert. Regalia hat den Prof gerufen, vielleicht kann sie gerettet werden. Vielleicht ist da noch Menschlichkeit in ihr. Und wenn sie Abigail "Regalia" retten können, könnte es auch möglich sein, Megan "Firefight" zu retten. In Firefight werden die Rächer auch eine harte Probe gestellt. Der Prof verheimlicht dem Team in Babilar, dass erst selbst ein Epic ist. David verheimlicht allen, dass er sich heimlich mit Firefight trifft, die erstaunlich menschlich wirkt und sich wirklich zu bemühen scheint, ihre Kräfte nicht zu gebrauchen, um nicht von ihnen zerstört zu werden. Gleichzeitig erfährt David - und damit auch wir Leser - mehr über die Epics und die Natur ihrer Kräfte und ihrer Schwächen und auch über Calamity, durch dessen Erscheinen die Epics überhaupt erst aufgetaucht sind. Nicht jeder überlebt den Kampf gegen Obliteration und Regalia, und nahezu keiner übersteht ihn unverändert. Brandon Sanderson überzeugt wieder durch einen packen Schreibstil, eine bildhafte Sprache, die ein actiongeladenes Kopofkino hervorruft. Auch seine Figuren sind grandios, allen voran der mutige, aber trottelige Ich-Erzähler David, der gerne mit Metaphern um sich wirft, die so schräg sind, dass er sie erklären muss (Dabei sind es genau genommen keine Metaphern, wie er immer sagt, der richtige Terminus wäre eigentlich "Vergleiche"). Es kommen einige neue Rächer dazu, die das Team aus Newcago unterstützen. Ich mag die etwas schusselige Mizzy, die etwas Kindlich-Naives an sich hat und mit ihrer direkten Art für so manch amüsanten Dialog sorgt. Firefight ist nichts für Zartbesaitete. Epics sterben, Menschen sterben, und einige Verletzungen werden recht detailliert erklärt. So sympathisch David auch ist, im Grunde ist er ein Killer, der das Töten zur Berufung gemacht hat. Die Altersempfehlung des Verlages ist ab 14, ich würde es eher ab 16 empfehlen (zumal Protagonist David ohnehin bereits 19 Jahre alt ist und Megan 20. Die meisten anderen Figuren sind noch älter.) Kurz gesagt: Firefight ist eine grandiose, actiongeladene Fortsetzung, die Steelheart in nichts nachsteht.

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Inhalt: Steelheart der Tyrann ist endlich tot, er wurde von David und den Rächern unschädlich gemacht. Somit ist Newcago frei und die Rächer tun alles, damit es auch so bleibt. Doch es kommen immer wieder Epics in die Stadt um die Rächer anzugreifen. Doch obwohl der Tod von Steelheart das ist, wovon David immer geträumt hat, klafft seitdem ein großes Loch an der Stelle, an dem die Rache seinen Platz hatte. Er will endlich Antworten auf seine Fragen wo die Epics herkommen und was sie so grausam macht. Eine Frage jedoch beschäftigt ihn am meisten: Gibt es eine Zukunft für ihn und eine der Epics, Firefight? Meine Meinung: Wenn ich jetzt schreiben würde, dass dieses Buch für mich das Lesehighlight 2015 war, würde es sicher für eine Rezi nicht reichen. Es ist aber eine Tatsache, dass es für mich dieses Jahr bisher nichts besseres gab. Mir hat der erste Teil Steelheart schon sehr gut gefallen und mit Firefight hat der Autor noch eins draufgelegt. Normalerweise bin ich ja nicht so der Fan von irgendwelchen Superhelden, doch bei den Geschichten von Brandon Sanderson ist das etwas anderes. Hier werden nicht die Superhelden vergöttert sondern die Geschichte wird aus der Sicht eines normalen Menschen erzählt, der sich zur Aufgabe gemacht hat zusammen mit der Gruppe die sich Die Rächer nennt, gegen die Epics vorzugehen. Die meisten Epics tyrannisieren die Menschen und unterdrücken sie. Töten zum Spaß und machen was sie wollen. Die Geschichte setzt einige Zeit nach der Vernichtung von Steelheart ein, in der Zwischenzeit sind einige andere Epics nach Newcago gekommen um die Macht an sich zu reißen, doch die Rächer und David haben sie jedes mal geschlagen. Die Angriffe gehen immer von derselben Stadt aus, Babilar. Diese Stadt wird von Regalia beherrscht, eine High-Epic und sie versucht mit allen Dingen die Rächer in ihre Stadt zu locken, doch weshalb? Welchen Plan verfolgt sie? Die ganze Geschichte ist sehr fesselnd und spannend geschrieben, wie ich es bisher auch vom Autor gewohnt bin, doch kommt diesmal noch etwas mehr Hintergrund dazu. Besonders interessant ist was David antreibt nachdem er den Wunsch seiner Rache an Steelheart erfüllen konnte. Er will unbedingt herausfinden was hinter den Epics steckt und wieso sie so grausam sind. Nicht nur wegen Megan, Firefight. Auch wenn ich vermute, dass das einer der Hauptgründe ist, denn er ist in sie verliebt und wie es scheint beruht das auf Gegenseitigkeit. Ich hoffe, dass der Autor so weitermacht und ich bald die Fortsetzung lesen kann, denn das Ende dieses Teils war der Hammer und lässt viel offen. Mein Fazit: MUSS man lesen, denn was dem Leser hier geboten wird, gibt es in dieser Form nicht oft. Science-Fiction vom feinsten. Superman und Konsorten sehen dagegen blass aus!

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Mit Firefight führt Brandon Sanderson die Reihe um den Kampf der Rächer gegen die Epics fort. Im Focus stehen auch dieses Mal wieder mehrere Epics, einer mächtiger als der andere. Während der Professor von der Epic Regalia, einer alten Bekannten, ins ehemalige New York gelockt wird, wo sie mehrere gefährliche Epics auf die Menschen dort los lässt, will David unbedingt mit kommen um Megan alias Firefight wieder zu sehen, die sich Regalia angeschlossen hat. Die Stadt ist nun überflutet und so haben es die Rächer nicht einfach sich in der Stadt zu bewegen, zumal Regalia alles Wasser kontrollieren kann. Dennoch überleben sie einige Begegnungen. Was hat Regalia wirklich vor? Wieso wollte sie den Professor in der Stadt haben? Und kann sie wirklich neue Epics erschaffen, wie sie behauptet? Was habe ich mich auf den zweiten Teil der Rächer-Reihe gefreut! Nachdem der erste Band Steelheart mich bereits überraschen und unheimlich begeistern konnte, habe ich ungeduldig auf diese Fortsetzung gewartet, zumal sich heraus gestellt hat, dass ich mit sämtlichen Büchern von Sanderson wirklich gut kann! Sanderson ist einfach ein toller Autor, der fantasievolle und gut ausgearbeitete Geschichten erzählt, in denen eigentlich alles stimmt. So glücklicherweise auch wieder bei Firefight. Außerdem kann Sanderson schreiben, das es eine wahre Freude ist. Oftmals erwische ich mich dabei, dass ich bei Actionszene unkonzentriert werde und sie teils auch überblättere, weil sie so langweilig geschrieben sind, zu wirr oder zu ausführlich. Das war hier jedoch überhaupt nicht der Fall. Hier konnte ich selbst die Action so genießen, als säße ich gemütlich mit einer Schüssel Popcorn vor dem Fernseher, so locker flockig ließ sich die Action in diesem Buch lesen. Das hat richtig Spaß gemacht und ich habe sehr mit den Rächern mitgefiebert. Der erste Teil war mir noch so präsent, dass ich total schnell wieder in der Geschichte drin war. Ein paar kleine Auffrischungen in Form von Andeutungen auf die bisherigen Geschehnisse gab es, mehr hat es überhaupt nicht gebraucht. Die meisten Figuren waren bereits bekannt, ein paar neue kamen hinzu. Obwohl viele Figuren gar nicht so ausführlich beschrieben werden, konnte ich mir immer ein ziemlich gutes Bild von ihnen machen und das einfach deswegen, weil Sanderson kurz und knapp diverse Anhaltspunkte liefert, wie die Figuren sich verhalten und nach außen wirken. Nach außen bedeutet hier natürlich vor allem auf David, aus dessen Sicht wir die Geschichte verfolgen können. Das hat mir auch dieses mal wieder sehr gefallen. Die Geschichte ist ebenfalls wieder sehr abwechslungsreich. Es gibt viel Action, aber auch viel Zwischenmenschliches. Vor allem die Spannungen zwischen David und dem Professor und David und Megan waren sehr spannend für mich mit zu verfolgen. Auch dieses mal habe ich während des Lesens wieder überlegt, was der Plan sein könnte, was Regalia hier vorhaben würde, wieso sie den Professor in der Stadt haben wollte. Wirklich darauf gekommen bin ich nicht. Aber nicht nur dieser Plan stand hier im Vordergrund hat mich beschäftigt, sondern auch die Fragen nach dem “Wieso?”. Wieso gibt es die Epics und wo kamen sie her? Nach welchen Regeln funktioniert das alles? Diesen Fragen kamen wir in diesem Buch zu meiner großen Überraschung ein wenig näher, was es für mich noch einmal spannender gemacht hat. Fazit Brandon Sanderson beweist mit Firefight, dem zweiten Band seiner Rächer-Serie, erneut, was für ein grandioser Geschichtenerzähler er ist! Der Weltenentwurf ist einfach klasse und die Geschichte fesselt einen so sehr an die Seite, dass die kurzen Kapitel nur so dahin fliegen! Ich hoffe jetzt, dass wir auf den zweiten Band nicht mehr allzu lange warten müssen, aber leider gibt es bislang selbst für die Original-Ausgabe noch keinen Termin. So hoffe ich das beste, denn ich bin wirklich angefixt!

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Klappentext/Inhalt: Gegen Tyrannen aus Stahl braucht man ein Herz aus Feuer Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt … Meine Meinung: Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und wollte mich hiermit bedanken. Mir hat der erste Band damals unglaublich gut gefallen und da war einfach klar, sobald dieses Buch erscheint muss ich es lesen. Ich hatte einige Erwartungen und vieles davon wurde auch erfüllt. David hat viel durchmachen müssen. Mittlerweile lebt er bei den Rächern und diese haben sich einige Dinge zur Aufgabe gemacht. Dadurch kommt es, dass David mit dem Prof in eine andere Stadt geht. David kommt das erste Mal aus seiner Stadt heraus und sieht wie das Leben woanders ist. Sie alle haben aber eine Mission und diese muss erfüllt werden. Dabei passieren immer wieder einige Dinge mit denen keiner gerechnet hat. David muss sich nach und nach fragen, ob sein eingeschlagener Weg der richtige ist. Wenn ihr erfahren wollt, was ich damit meine, müsst ihr auf jeden Fall das Buch lesen :) David ist ein Kämpfer. Er kämpft für Gerechtigkeit und eine bessere Welt. Dabei muss er immer wieder um sein Leben fürchten. Mittlerweile ist er aber an einem Punkt, an dem er über gewisse Dinge nachdenkt. Er will erfahren wie diese gewisse Dinge entstehen. Dabei macht er leider Dinge, die in ihm irgendwann zum Verhängnis werden. Er trifft Entscheidungen mit denen nicht jeder einverstanden ist aber dabei findet er so viele Sachen heraus, mit dem einfach keiner rechnet. David ist sehr intelligent und kann Zusammenhänge schnell erkennen. Dabei überrascht er einen immer wieder. Der Anfang hat mir gut gefallen, da es gleich sehr actionreich zugeht. Danach werden Pläne geschmiedet und es beginnt ein neues Abenteuer. Mir hat der Verlauf der Geschichte richtig gut gefallen. Es gibt Momente in denen wir so viele Dinge über die Welt erfahren und dann gibt es wieder diese ganzen actionreichen Szenen. Dieser Mix hat mir unglaublich gut gefallen. Vor allem hat mir aber zugesagt, dass David gewisse Dinge hinterfragt. Es werden in dem Buch Entscheidungen getroffen, die man nicht immer für gutheißen kann aber dadurch wird das Ganze einfach noch spannender. Das Ende ist dann richtig aufwühlend und ich will am liebsten jetzt sofort den nächsten Band lesen!! Fazit: Diese Fortsetzung konnte mich richtig begeistern. Wir haben Momente in denen wir viel über diese Welt erfahren aber dann haben wir auch diese unerbittlichen Kämpfe für die Gerechtigkeit. Beides ist einfach ein unglaublich guter Mix. Das Ende war dann so aufwühlend und packend. Ich will am liebsten sofort den nächsten Band in den Händen halten. Ich kann euch nur ans Herz legen dieser Reihe eine Chance zu geben! Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 4,5/5 Schreibstil: 4,5/5 Gesamtpaket: 4,5/5 4,5 von 5 Sterne

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Inhalt Steelheart ist tot. Der skrupellose und grausame Herrscher über Newcago, dem einstigen Chicago, wurde besiegt. Doch nach Davids Erfolg endlich die Rache für den Tod seinen Vaters zu bekommen, fehlt ihm nun scheinbar ein neues Lebensziel. Natürlich verschreibt er sich erneut der Forschung an den Epics, denn er will endlich Antworten über diese Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Warum handeln sie so? Woher kommt ihr unbändiges Verlangen nach Zerstörung und Tod? Können die Epics sich gegen ihr Wesen wehren? All diese Fragen stehen für David auch vor dem Hintergrund der Liebe zu einem Epic – Firefight. Erneut stürzt sich David deshalb mit den Rächern in ein Abenteuer auf der Jagd nach weiteren Epics um deren Schreckensherrschaft endgültig zu beenden. Welche Opfer er dafür bringen muss, wird ihm erst später bewusst. Meinung Der Schreibstil ist absolut eindringlich und zieht einen schon auf den ersten Seiten in seinen Bann. Der Autor versteht es eine atemberaubende Geschichte zu kreieren und jeder zugehörigen Person Raum zur Entfaltung zu lassen. Man erhält über nahezu jeden Epic im Laufe der Geschichte detaillierte Informationen und Beschreibungen, dennoch bleibt der Fokus auf der sich enorm rasch aufbauenden Spannung. Dieses Gleichgewicht, was Brandon Sanderson zwischen ausführlichen Hintergrundinformationen und dem Handlungsstrang schafft, gelingt in dieser Form nicht vielen Autoren. Man erlebt die Abenteuer hautnah und lernt jeden einzelnen Charakter persönlich kennen. Absolut brillant wird sein Stil durch den oft lockeren Umgangston der Protagonisten und der perfekten Brise Humor. Die Geschichte gefällt mir außerordentlich gut. Bereits im Auftaktband „Steelheart“ war ich begeistert. Zugegeben, ich bin ein kleiner „heimlicher“ Fan von Superhelden und ihren besonderen Fähigkeiten. Deshalb trifft diese Handlung auch einen Nerv bei mir. Ich war schon gleich zu Beginn Hin und Weg von den Ideen des Autors über die Stärkelevel der Epics, die charakterliche Entwicklung und auch deren Schwächen. Natürlich ist es im Grunde nichts Neues, dennoch sehr eindringlich und wahnsinnig unterhaltsam. In diesem Fortsetzungsband sind „die Bösewichte“ noch ein wenig interessanter, ganz einfach auch deshalb, weil man beginnt den Menschen dahinter zu sehen. Man begibt sich gemeinsam mit David und den Rächern auf eine Jagd, die ebenso das moralische Verständnis und Empathie fordert wie auch die Grenzen der Boshaftigkeit in uns selbst. Im Hintergrund spielt daher ein wenig die Frage eine Rolle, ob und wie man sich gegen bestimmte Dinge, die falsch scheinen, wehren kann. Ich fand es neben der unglaublichen Spannung der Haupthandlung auch sehr interessant zu sehen, wie die Charaktere oft in einen Zwiespalt kamen. Gut oder Böse? Vertrauen oder Ausschalten? Das Ziel der Rächer scheint klar zu sein und der Plan zur erneuten Rettung einer Stadt, beziehungsweise im großen Stil zur Rettung der Menschheit vor den Epics, zeigt sich in seiner Gestaltung recht vielfältig mit einigen Höhen und Tiefen. Genau dies führte dann auch unvorhersehbaren Wendungen und heizte damit die Spannung noch mehr an. Die zarten Bande einer Liebesgeschichte gaben den Ereignissen schließlich den letzten Schliff, weil sich absolut untypisch und sehr unterhaltsam daher kam. Dank dem Protagonisten David wird es auch einfach niemals langweilig. Er ist diese „unberechenbare Konstante“, die immer wieder ins pure Chaos führt und dennoch am Ende zum Ziel. Ebenso grandios und eindringlich sind die Schauplätze gestaltet und die Städtenamen passgenau ausgewählt. Ich konnte mich den Bildern in meinem Kopf nicht entziehen. Die Personen sind wie bereits erwähnt sehr gelungen. Jeder einzelne Epic ist lesenswert und die Rächer sowieso. Mein Liebling ist dennoch David, der Protagonist mit dem Hang zu seltsamen Metaphern und komischen Vergleichen. Über ihn kann man nahezu die gesamte Zeit schmunzeln. Seine Gedanken und Gefühle sind stets abwägend und kritisch. Er nimmt sich selbst gern auf die Schippe und hat einen wundervoll verrückten Humor. Zudem ist er trotz zeitweiser Gefühlsduselei loyal und aufrichtig. Man kann ihm aber auch einfach keine Flunkerei glauben, denn er ist der wohl schlechteste Lügnern aller Zeiten. Vor allem aber ist er es, der die Rächer überhaupt an ihr Ziel bringt. Er stürzt sich zwar gern unvorsichtig und unbedacht ins Abenteuer, hat dennoch meist einen Plan B in der Tasche und sorgt durch seine wahnsinnigen Aktionen für tolle Unterhaltung. Auch sein Gerechtigkeitssinn konnte mich absolut begeistern, denn er hinterfragt so ziemlich jede Verhaltensweise der Epics und kommt so auch immer wieder auf die Lösung der Probleme und wenn nötig die Schwächen der Epics. Er handelt zwar aus dem Bauch heraus, jedoch sehr präzise und intelligent. Er besitzt charakterlich die perfekte Mischung. Sein Humor, sein Mut, sein Sinn für das Gute und seine logischen Schlussfolgerungen machen ihn sehr charmant und liebenswert. Da es so viele Personen sind, auch einige neue, möchte ich mich auf David beschränken. Die Nebencharaktere solltet ihr definitiv selbst kennenlernen. FAZIT Im zweiten Teil von Brandon Sandersons „Die Rächer“ konnte er wieder mit viel Spannung und abwechslungsreichen Charakteren punkten. Eine absolut gelungene Fortsetzung, die mit einer tollen und vielfältigen Handlung aufwartet und im genialen Stil neugierig auf mehr macht. Wer den Autor mag, wird diese Reihe lieben. Auch für alle andere gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten wieder mit David auf die Jagd nach Epics zu gehen.

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