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Rezensionen zu
Firefight

Brandon Sanderson

Die Rächer (2)

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Tolle Fortsetzung

Von: JK

19.05.2019

Nach Mitosis und Instabam ist mit Sourcefield wieder eine Epische in Newcago aufgetaucht. Sie attackiert mit ihren Elektrokräften gezielt David und das Team der Rächer und nicht ihren Anführer Prof, der insgeheim ein auch ein Epischer ist. Prof vermutet, dass jemand dahinter steckt, diese Angriffe in die Wege leitet und ihn damit aus der Reserve locken will. Er hat Regalia in Verdacht, die über die gefluteten Überreste von Manhattan herrscht, da die Epischen Angreifer aus dieser Richtung kamen und die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben. Auch Megan, das ehemalige Teammitglied, in das sich David verliebt hat, wurde scheinbar von Regalia angeheuert und hat wohl einen Rächer in Manhattan getötet. David glaubt immer noch, dass Megan, die sich als Epische Firefight nennt, auf ihrer Seite steht und will sogleich zu ihr. Prof tut ihm den Gefallen und nimmt ihn und Tia mit nach New York, wo er sich Regalia und ihren Epischen Anhängern stellen will. Er hofft, so die Angriffe auf Newcago stoppen zu können und eine weitere Stadt von der Herrschaft eines mächtigen Epischen befreien zu können. Vor Ort schließen sich ihnen die Widerstandskämpfer Val, Mizzy und Exel an, die sie per Boot in die Stadt bringen. Regalia wartet hier bereits mit einer gefährlichen Überraschung auf sie. Sie hat Obliveration nach New York geholt. Der Epische verfügt über gewaltige Feuerkräfte, die er bereits genutzt hat, um Houston, Albuquerque und San Diego dem Erdboden gleich zu machen. Dasselbe plant er demnächst für New York. In Firefight verfolgen David, Prof und Regalia ihre eigenen Pläne und führen sich gegenseitig hinters Licht. Dies sorgt für eine spannungsgeladene Atmosphäre. Das Buch kann mit neuen Charakteren und einem neuen, interessant gestalteten Handlungsort aufwarten. Die Hauptfiguren machen im Handlungsverlauf einige Entdeckungen, die mehr Licht in die Ursprünge und Fähigkeiten der Epischen bringen. Nach den aufregenden Kämpfen und Intrigen des zweiten Bandes, verspricht der finale Band die Trilogie fulminant zu beenden.

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"Ich sah Calamity aufgehen" (S.7) Steelheart, der titelgebende Epic des ersten Bandes ist besiegt. Doch mit seinem Tod ist Davids Mitgliedschaft bei den Rächern noch lange nicht beendet. Zusammen mit dem Rächer-Team unter der Führung des Profs macht sich David auf den Weg nach Babilar, dem ehemaligen New York City, dass von der mächtigen Epic Regalia beherrscht wird. Dort scheint etwas großes vor sich zu gehen und Regalia und ihre Schergen stellen David vor eine schwierige Herausforderung. Und dann wäre da auch noch Megan, die Frau, die David liebt, die Frau, die auch als „Firefight“ bekannt ist, und ebenfalls zu den Epics gehört. David kann einfach nicht glauben, dass er sich in ihr getäuscht hat, doch ihr noch einmal zu vertrauen könnte ihn das Leben kosten. Zusammen mit seinen Gefährten stellt sich David der Gefahr und beweist dabei immer wieder Mut, Einfallsreichtum, seine Intelligenz und vor allem eine große Portion Risikobereitschaft. Für ihn gibt es keine halben Sachen. Obwohl David manchmal ein sehr eigensinniger Charakter ist, mag ich ihn als Protagonisten sehr gerne. Er ist clever, lässt sich niemals unterkriegen und gibt immer alles. Im Vergleich zum ersten Band merkt man immer deutlicher, wie sehr in die Ereignisse verändert haben und er an ihnen gewachsen ist. War er anfangs noch ein Nerd mit einer unglaublichen Obsession für Epics, insbesondere für Steelheart, so ist er nun ein geschickter und waghalsiger Kämpfer, der es mit Hilfe seines Teams schafft, sogar mächtige Epics auszuschalten. Er ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Charakterentwicklung. Über die anderen Charaktere, leider auch über den sehr interessanten Prof, erfährt man leider nicht so viel. Dies ist allerdings auch Story-bedingt, da die Rächer sich einander aus Sicherheitsgründen nicht zu viel Preis geben. Dennoch gab es ein paar Charaktere, die ich besonders mochte, allen voran die junge Ingenieurin Mizzy, die mit ihrer übersprudelnden Art einfach begeistern kann. Am Anfang bin ich gut in die Geschichte herein gekommen, auch wenn es erst recht langsam angelaufen ist. Einmal in Babilar angekommen nicht die Spannung durch die anhaltende Bedrohungssituation und diverse Ereignisse jedoch schnell zu und vor allem im letzten Drittel geht es richtig zur Sache. "Wir töten Verbrecher, Mizzy.« Ich hob die Hand, legte die Kette an und stand auf. »Wir üben Gerechtigkeit an denen, die gemordet haben. Wir töten sie nicht für das, was sie sind. Wir töten sie, weil sie andere Menschen bedrohen". (S. 397) Fazit „Firefight“ ist ein gut gelungener Mittelteil, der einen gekonnten Auftakt zum großen Finale bietet und einiges an Spannung, Emotionen und Charakterentwicklung mit sich bringt. Her mit dem großen Finale.

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Firefight ist die Fortsetzung zu Steelheart von Brandon Sanderson und knüpft daran an. Mit dem Ende des ersten Bandes und somit auch dem Sieg über Steelheart ist die Geschichte aber noch lange nicht am Ziel. David und die Rächer müssen sich neuen Herausforderungen und somit auch neuen Epics stellen. Weiterhin planen die Rächer, wie sie gegen die einzelnen Epics vorgehen wollen und stürzen sich in eine neue "Mission". Im Großen und Ganzen entspricht die erste Hälfte von "Firefight" dem Vorgänger "Steelheart". Allerdings spielt der Großteil an einem neuen Ort und auch einige neue Charaktere kommen hinzu, was das Ganze wider interessanter macht. Man lernt einiges über die Rächer und die Epics und hat die Möglichkeit mehr hinter die Kulissen schauen zu können. Wie der Titel bereits verrät, thematisiert das Buch auch Firefight und somit die "Liebesgeschichte" zwischen David und Megan. Wobei diese nicht im Vordergrund steht. Megan selbst zeigt sich auch eher in der zweiten Hälfte des Romans. Eine andere große Epic namens Regalia, verfolgt einen Plan, welcher erst am Ende des zweiten Bandes aufgelöst wird, wodurch es konstant spannend bleibt. Das Ende hat keinen übertriebenen Cliffhänger, jedoch möchte man auf jeden Fall wissen wie es weitergeht, denn es passiert doch einiges zum Schluss hin. Auch wenn die erste Hälfte teilweise etwas zäh war, weil sich einige Elemente des ersten Teils wiederholt haben, hat mich Firefight noch besser unterhalten als Steelheart. Sandersons Schreibstil hat mir nach wie vor sehr gut gefallen und auch die trockene Art von David bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. David ist als Protagonist in meinen Augen genial. Er entspricht nicht diesem typischen Bild, sonder ist mal ein ganz neu gezeichneter Charakter, der mir sehr sympahtisch ist und mir immer mehr ans Herz wächst. Außerdem wurde die Schwäche der Epics zunehmend thematisiert und mir gefiel die Idee, die dahinter steckt sehr gut. Es passt alles logisch zusammen und nimmt einen spannenden, nicht unbedingt vorhersehbaren Verlauf. Alles in Allem hat mir Firefight sehr gut gefallen und hat mir richtig Spaß gemacht beim Lesen. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass Sanderson diesen lockeren und zeitglich spannenden Schreibstil beibehält. ,Firefight ist die Fortsetzung zu Steelheart von Brandon Sanderson und knüpft daran an. Mit dem Ende des ersten Bandes und somit auch dem Sieg über Steelheart ist die Geschichte aber noch lange nicht am Ziel. David und die Rächer müssen sich neuen Herausforderungen und somit auch neuen Epics stellen. Weiterhin planen die Rächer, wie sie gegen die einzelnen Epics vorgehen wollen und stürzen sich in eine neue "Mission". Im Großen und Ganzen entspricht die erste Hälfte von "Firefight" dem Vorgänger "Steelheart". Allerdings spielt der Großteil an einem neuen Ort und auch einige neue Charaktere kommen hinzu, was das Ganze wider interessanter macht. Man lernt einiges über die Rächer und die Epics und hat die Möglichkeit mehr hinter die Kulissen schauen zu können. Wie der Titel bereits verrät, thematisiert das Buch auch Firefight und somit die "Liebesgeschichte" zwischen David und Megan. Wobei diese nicht im Vordergrund steht. Megan selbst zeigt sich auch eher in der zweiten Hälfte des Romans. Eine andere große Epic namens Regalia, verfolgt einen Plan, welcher erst am Ende des zweiten Bandes aufgelöst wird, wodurch es konstant spannend bleibt. Das Ende hat keinen übertriebenen Cliffhänger, jedoch möchte man auf jeden Fall wissen wie es weitergeht, denn es passiert doch einiges zum Schluss hin. Auch wenn die erste Hälfte teilweise etwas zäh war, weil sich einige Elemente des ersten Teils wiederholt haben, hat mich Firefight noch besser unterhalten als Steelheart. Sandersons Schreibstil hat mir nach wie vor sehr gut gefallen und auch die trockene Art von David bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. David ist als Protagonist in meinen Augen genial. Er entspricht nicht diesem typischen Bild, sonder ist mal ein ganz neu gezeichneter Charakter, der mir sehr sympahtisch ist und mir immer mehr ans Herz wächst. Außerdem wurde die Schwäche der Epics zunehmend thematisiert und mir gefiel die Idee, die dahinter steckt sehr gut. Es passt alles logisch zusammen und nimmt einen spannenden, nicht unbedingt vorhersehbaren Verlauf. Alles in Allem hat mir Firefight sehr gut gefallen und hat mir richtig Spaß gemacht beim Lesen. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass Sanderson diesen lockeren und zeitglich spannenden Schreibstil beibehält.

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Die Story: Ein geheimnisvoller Stern verwandelt normale Menschen über Nacht in Superhelden, genannt Epics, die durchdrehen und die Herrschaft an sich reißen. Einziger Gegner auf Seiten der Menschen: die Untergrundtruppe Die Rächer! Auf den Punkt: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein gelungener Folgeband. In mehr Worten: Genau wie in seinem Vorgänger, wird in Firefight nicht um den heißen Brei geredet. Schon die erste Szene ist actionreich und zieht den Leser in die Geschichte. Wie es sich für einen zweiten Band gehört, wird dennoch eine Brücke zum Vorgänger Steelheart geschlagen, sodass auf dessen Ereignissen aufgebaut werden kann. Brandon Sanderson findet genau das richtige Maß, um die Eckpunkte der Vorgeschichte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und Firefight zugleich voranzutreiben. „Ich sah Calamity aufgehen.“ Erklärt Ich-Erzähler David Charleston im Auftaktsatz des zweiten Rächer-Buches Firefight. Im ersten Band der Reihe ist ziemlich viel passiert und nun geht es für die Widerstandkämpfer der Rächer um den jungen David Charleston weiter. Seit David zu den Rächern gestoßen ist und er tatsächlich seiner selbstgewählten Lebensaufgabe nachgehen kann, Epics unschädlich zu machen, regen sich Zweifel in ihm. Sind wirklich alle Epics böse und haben nur das Leid der normalen Bevölkerung im Sinne? Oder gibt es auch die Ausnahmen von der Regel, die Epics, die trotz ihrer Macht auf der Seite der Menschen kämpfen würden? Auf der einen Seite könnte dieser Traum seines verstorbenen Vaters der Schlüssel zur Bekämpfung der Epics sein, andererseits ist David weit davon entfernt zu glauben, dass es jemals Epics geben wird, die ihre Macht zum Guten einsetzen. Als Leser macht man sich zusammen mit David auf die Suche nach dieser berüchtigten Nadel im Heuhaufen. Dabei lernt man in einer weiteren Zelle der Rächer neue Charaktere kennen, die genau wie die Reckoner-Truppe im Vorgänger, glaubwürdig gezeichnet sind. Brandon Sanderson hat wirklich ein Talent dafür Charaktere zu schaffen, die durch ein oder zwei (manchmal auch merkwürdige) Eigenschaften lebendig wirken. Auch wenn die Truppe aus Steelheart wirklich tolle Personen parat hält, fühle ich mich in Firefight nie um deren Anwesenheit betrogen, so gut werden die neuen Akteure der Rächer dargestellt. An dieser Stelle möchte ich niemanden spoilern und werde mich bei der Handlung nur das Nötigste verraten. Durch Davids Neugier und unermüdliche Suche nach Erklärungen und Zusammenhängen, erfährt man mehr über die geheimnisvollen Hintergründe der Erschaffung von Epics und der Entstehung ihrer Schwächen. Sandersons Ideen sind nachvollziehbar und wirken nie an den Haaren herbeigezogen, sondern fügen sich zu einem immer größer werdenden Ganzen zusammen. Da der letzte Band noch aussteht, liefert er natürlich nur bedingt Antworten und lässt das ein oder andere Geheimnis offen. Fazit: Firefight steht dem Vorgänger Steelheart in nichts nach. Auch der zweite Band sprüht vor Action, intelligenten Wendungen und wird von lebendigen Charakteren getragen. Unbedingt lesen!

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Es ist schon fast eineinhalb Jahre her, seit ich »Steelheart« gelesen habe. Ich war selbst darüber erstaunt, vor allem, weil ich noch immer weiß, was ungefähr passiert ist. Wer es nicht mehr weiß, und das Buch nicht nochmal lesen möchte, kann bei der »The Reckoners Wikia« den Plot nachlesen. Natürlich kann man dieses Buch auch ohne den ersten Band lesen, empfehlen kann ich es aber nicht, weil einem recht viel an Hintergrundinformation fehlen würde. Zehn Jahre sind vergangen, seit Calamity am Himmel erschien und unten auf der Erde einige Menschen zu Epics wurden. Das sind Menschen, die übermenschliche Kräfte bekamen, so wie Steelheart. Steelheart hat Chicago in einer Stadt aus Stahl verwandelt und jetzt heißt sie Newcago. Je mehr ein Epic seine Kräfte benutzt umso mehr wird er davon korrumpiert. Sie töten die Menschen, zerstören ganze Städte, wenn ihnen gerade danach ist, oder unterdrücken die Bevölkerung. Sie werden zwar älter, aber man kann sie nicht töten. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die Widerstand leistet; die Reckoners. Sie versuchen Epics zu töten, zumindest jene, die keine High-Epics sind. David Charleston erzählt aus der Ich-Perspektive. Vor 10 Jahren hat er miterlebt, wie Steelheart seinen Vater in einer Bank getötet hat. Seit diesem Tag sammelt David jede Art von Information über Epics, vor allem über Steelheart. Damals hatte sein Vater eine Waffe und schoss auf den Epic. David sah, wie Steelheart aus einer Wunde auf seiner Wange geblutet hat, was einfach nicht möglich sein sollte. David hat damals als Einziger überlebt und er sinnt auf Rache. Im ersten Band gelingt es ihm sich den Reckoners anzuschließen und sie zu überzeugen Steelheart anzugreifen. David ist ein netter, gutherziger junger Mann. Er ist intelligent, kann sehr gut schlussfolgern und blitzschnell improvisieren. Er hat einen sehr wertvollen Beitrag geleistet, als er seine umfangreichen Notizen über Epics den Reckoners zur Verfügung gestellt hat. Er ist recht witzig und seine Leidenschaft für Metaphern lässt einem immer wieder schmunzeln. Meistens sind sie aber doch recht holprig. Im ersten Band verliebt er sich in Megan, das neueste Mitglied der Reckoners. Wie diese eher einseitige Romanze ausgeht, möchte ich nicht verraten, weil Megan doch eine Geschichte für sich ist. In diesem Band fährt David mit den beiden Reckoners Prof (der Gründer) und Tia (rechte Hand von Prof) nach Babylon Restored, ehemals Manhattan. Hier herrscht eine weibliche High-Epic namens Regalia. Newcago wurde durch Steelheart zu einer Stadt aus Stahl, Regalia beherrscht das Element Wasser und hat Manhattan geflutet. Regalia hat andere High-Epics rekrutiert, wie Obliteration und Firefight. Obliteration hat bereits mehrere Städte zerstört und Firefight kann zwar sterben, aber durch Reinkarnation ist sie am nächsten Morgen wieder sehr lebendig. Brandon Sanderson versteht es eine fantastische, erschreckende Welt zu bauen. Und mittendrin gibt es auch Schönheit. In den Gebäuden, die bis auf den oberen Stockwerken überflutet sind, wachsen Bäume mit leuchtenden, essbaren Früchten. Die Menschen haben die Gebäude mit Farbe angesprüht und nachts leuchtet die ganze Stadt, obwohl es keinen Strom gibt. Auch das Leben findet nachts statt, die Menschen feiern Partys und scheinen keine große Angst vor den Epics zu haben. Ich hatte den Eindruck, dass hier irgendwas nicht stimmt, dass die Menschen unnatürlich fröhlich sind, wie auf Drogen. Es sind immerhin mehrere todbringende Epics in der Stadt! Das ist aber ein Punkt, der für mich ungeklärt blieb. Es hat diesmal eine Weile gedauert bis ich endlich in die Geschichte reingekommen bin. Das Buch fängt zwar in Newcago mit einer recht rasanten, wilden Jagd an, aber dann ist sie etwas abgeflacht. Es ist nicht so, dass mich das Buch nicht gefesselt hat, aber die Spannung hat nach den ersten Kapiteln etwas nachgelassen. Diese verrückte, gefährliche Welt und die Stadt, in der sie spielt, haben mich immer wieder fasziniert. David ist leichtsinnig, wieder einmal, verfolgt eigene Ziele und gefährdet damit die eigentliche Mission. Seine Sicht der Dinge hat sich verändert und damit entwickelt er sich um einiges weiter. Ab der Mitte des Buches fiel es mir immer schwerer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Tempo und die Spannung steigen an und halten das Niveau. Es kommen immer wieder unerwartete Wendungen, die den Leser nach Luft schnappen lassen. Was führt Regalia wirklich im Schilde und was haben Obliteration und Firefight damit zu tun? Wir erfahren auch interessantes und unheimliches über Calamity, die leuchtende Erscheinung am Himmel, mit der alles anfing. Der Kampf gegen die Epics geht weiter, in einer anderen Stadt gegen andere Epics. Brandon Sanderson entführt den Leser wieder in eine faszinierende, erschreckende Welt. Durch seine bildgewaltige Sprache wird man in diese Welt reingezogen, und hat kein Problem sich ein geflutetes, leuchtendes Manhattan und die Menschen darin vorzustellen. Die Charaktere, vor allem David, entwickeln sich weiter und man darf sehr gespannt sein was er noch erlebt, und wie es ihn weiter verändert. Die Geschichte hat sich für mich etwas langsamer entwickelt aber dann hat mich das Buch mit der rasanten und spannenden Handlung gepackt. Unerwartete Wendungen und ein schreckliches Ende lassen mich ungeduldig auf den letzten Band der Trilogie warten.

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Brandon Sanderson ist immer wieder für eine Überraschung gut. Genau das hat er auch in Firefight gezeigt. Leider erst in der zweiten Hälfte... Von Steelheart war ich damals so begeistert, dass es zu meinen absoluten Highlights 2015 zählte. Es hat mir die Hoffnung in frische Ideen und grandiose Autoren zurückgegeben und auch wenn Firefight nur vier Sterne von mir bekommt, so hat auch dieses Buch mich wieder davon überzeugt, dass Brandon Sanderson ein Autor ist, mit dem man einfach nichts falsch machen kann. Mit David gibt er uns einen nicht nur sympathischen, sondern auch cleveren Protagonisten, der sich seinem Alter entsprechend verhält, aber trotzdem Entscheidungen trifft, die man sehr gut nachvollziehen kann. Mit Meghan einen der coolsten Love Interests ÜBERHAUPT. Gegenspieler, die ungeahnte Fähigkeiten haben und eine Macht, die selbst die Besten unter uns dazu bringen kann, Schreckliches zu tun... Zugegeben der Einstieg ins Buch war alles andere als leicht. Zwar war ich von den ersten paar Seiten wieder wie gefesselt, aber dann stellte sich schnell ein Dejavu Gefühl ein. Die Epics, die getötet werden sollen, Informationen, die gesammelt werden, Meetings etc. Das kannten wir irgendwo schon aus dem ersten Teil und ich wäre auch am liebsten hingegangen und hätte große Teile der ersten Hälfte des Romans gekürzt. Auch fand ich, ganz ehrlich, dass das Treffen auf Meghan viel zu spät erst angesetzt worden ist. Es kommen außerdem sehr schnell sehr viele neue Charaktere hinzu, während man sich eigentlich denkt... "Wo zur Hölle ist Meghan?" Und das hat auch nicht nur damit zu tun, dass dadurch die Liebesgeschichte herausgezögert wurde, sondern auch damit, dass Meghan darüber hinaus eine unheimlich entscheidende Rolle für den Plot spielt. Die Beziehung zwischen ihr und David hat getragen, ähnlich wie das Verhältnis von David und Prof, aber auch von zwischen David und Steelheart. In diesem zweiten Band geht es viel um Regalia, allerdings tritt David eher selten direkt mit ihr in Kontakt, sondern es geht vielmehr um die Backstory von ihr und Prof. Als Meghan aber dann zurückgekehrt ist, war das Buch wieder einmal EPICNESS und diese zweite Hälfte wiederum hätte fünf Sterne verdient. Mizzy war ein super Nebencharakter und ihre Beziehung zu Firefight ein interessanter Konflikt, bei dem ich auch gespannt bin, wie er im dritten Band noch aufgelöst werden wird. Die Liebesgeschichte war mal wieder einfach herrlich und amüsant und teils süß, teils sehr sehr bitter. Das ständige Spiegeln von Prof und der Konflikt um die Epics war auch etwas, bei dem Brandon Sanderson sehr vieles sehr richtig gemacht hat. Und dieses Ende... Alles, was man über Calamity erfahren hat und über den Zusammenhang von den Epics und ihren Kräften! Einfach super spannend und endlich mal etwas, das mich beim Lesen überraschen konnte. Insgesamt war die erste Hälfte vom zweiten Band zwar nicht ganz so grandios, aber das Buch lässt einen insgesamt doch baff zurück mit einem Gefühl, dass der letzte Teil gar nicht schnell genug kommen kann...

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Der zweite Teil der Reckoners Reihe beginnt mit einem genauso aufregenden Eröffnungsakt wie schon Band 1. Schnell bin ich wieder in die Welt der Epics und der Rächer eingestiegen, obwohl es schon mehr als 1 Jahr her ist, dass ich Teil 1 gelesen habe. Die Charaktere sind einerseits die altbekannten Gesichter, andererseits kommen ein paar neue Figuren hinzu, denn diesmal gilt es nicht Newcago, sondern eine andere Stadt, das ehemalige New York, zu retten. Dort ist eine andere Rettertruppe stationiert, denen sich der Prof, Tia und David anschließen. Leider bleiben diese neuen Persönlichkeiten etwas blass und man erfährt wenig über ihre Vergangenheit. Dies ist es auch, was sie untereinander austauschbar macht, so dass ich leider nie wirklich in Sorge um einen von ihnen war. Auch hätte ich mir gewünscht, dass sich noch ein paar Informationen über Davids Vergangenheit offenbaren. Dafür wurde aber stattdessen der Prof etwas genauer durchleuchtet und es gibt viel Neues über ihn zu lesen. Die Handlung an sich könnt man, anders als bei Steelheart, in meinen Augen nicht unbedingt als rasant oder spannend beschreiben. Dennoch gibt es interessante Passagen, die sich viel mit verschiedenen Epics und ihren Schwächen auseinander setzen. Bis auf den Beginn des Buches, und ein paar kleine Szenchen zwischen durch, ist nur am Schluss noch einmal wirklich Action angesagt. Besagter Schluss ist dafür allerdings auch wahnsinnig spannend gestaltet und lässt den Leser atemlos zurück, sodass ich es trotz einiger kleiner Hänger kaum erwarten kann Band 3 in den Händen zu halten! FAZIT Es fehlten mir ein wenig die actiongeladenen Szenen und die vielen Spannungsmomente, die mich in Band 1 so begeistern konnten. Auch konnten mich die neueingeführten Figuren leider nicht gerade mit ausdrucksstarken Charakteren überzeugen. Dennoch gibt es viele interessante neue Informationen über die Welt der Epics und das ein oder andere Geheimnis wird enthüllt. Besonders der Schluss hat mich das Buch dann doch mit einem zufriedenen Gefühl zuschlagen lassen.

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Die Rächer-Trilogie: 1. Steelheart (09.06.2014) 2. Firefight (26.10.2016 3. Calamity (VÖ steht noch nicht fest) Inhalt: Steelheart, der Chicago tyrannisiert hat ist tot. Besiegt von David und den Rächern. Und David sucht nach der Vernichtung Steelhearts und nachdem sein Rachedurst gestillt hat nun nach Antworten. Woher kommen die Epics? Was macht sie so grausam? Und warum scheint Firefight so anders zu sein? Oder ist sie das gar nicht? Hat seine Liebe zu ihr eine Chance? Kann er sie vor sich selbst retten? Doch schon stehen sie vor einem neuen Epic und in einer neuen Stadt und David und die Rächer befinden sich in größter Gefahr……. Rezension: David Charleston ist 13 Jahre nach Calamity und der Erschaffung der Epics bei den Rächern angekommen und übernimmt dort seine Aufgaben. Der Prof ist, wie wir in Steelheart erfahren haben selbst ein Epic und hilft den Rächern bei ihrem Kreuzzug. Doch warum tun einige Epics das? sind nicht alle böse? Was macht einen Epic gut oder was macht ihn böse? Diese Fragen beginnt David Charleston sich nach der Vernichtung Steelhearts zu stellen. Die mächtige Epic Regalia sorgt dafür, dass der Trupp rund um David und den Prof nach Manhattan aufbricht um die dortige Rächer-Zelle zu unterstützen. Dabei begegnet David erneut Megan/ Firefight und sein Herz sagt ihm etwas anderes als es sollte. Er möchte einfach nicht glauben, dass sie ihn verraten haben könnte. Auch, wenn die Beziehung zwischen David und Megan eine Rolle spielt, so drängt sie sich doch nicht in den Vordergrund. Vielmehr ist es so, dass durch den Kampf gegen Regalia und ihre Schergen wesentlich mehr Action drin ist als Liebe. Nachdem der erste Band ein Jahr her war, fand ich nach ein paar Seiten bereits wieder in die Handlung hinein. Was jedoch fehlt ist eine Zusammenfassung von Band 1. Zwar wird sporadisch erwähnt was passierte, aber es dauerte dennoch ein paar Kapitel bis ich wieder voll drin war, da die Handlung doch sehr umfangreich ist. Ein „Was bisher geschah“ hätte nicht geschadet. Als ich mit den Protagonisten wieder vertraut war lief es aber wieder wie am Schnürchen und das Buch fesselte mich bis zur letzten Seite. Immer geschieht irgendetwas Neues und Unerwartetes. Der Spannungsbogen bleibt so stets auf hohem Niveau. Ein Bonus ist, wie auch bei Band 1, dass es keinen fiesen Cliffhanger gibt, sondern das Buch recht rund endet, sodass die Wartezeit bis Band 3 nicht ganz so gemein ist. Die Entwicklung von David empfand ich als sehr authentisch. Er wird langsam erwachsen dennoch merkt man ihm seine jungen Jahre bei einigen Gelegenheiten an. Er neigt dazu etwas überstürzt in eine Situation reinzuspringen und dann sehr intuitiv an die Sache heranzugehen. In einigen Punkten war das hilfreich, manchmal bereitet es ihm jedoch ganz unvorhersehbare Schwierigkeiten, die durchaus tödlich enden könnten. Sehr beeindruckt hat mich auch, dass er den Glauben an das Gute nicht verliert. Er nimmt sich hier ein Beispiel an seinem Vater und gibt die Hoffnung niemals auf. Der Schreibstil ist wie auch im ersten Band grandios und ich fühlte mich direkt an den Ort des Geschehens versetzt. Besonders gelungen waren die Beschreibungen der Epic-Eigenschaften und was sie alles erschaffen können. Hier hatte ich oft das Gefühl alles bildlich vor mir zu sehen und das Buch lief wie ein Film in meinem Kopf ab. Fazit: Auch Firefight ist eins meiner Sanderson-Highlights und ich kann kaum den nächsten Band erwarten und bin sehr gespannt was er sich für das Finale noch hat einfallen lassen. Ich bin ziemlich sicher da warten noch viele überraschende Wendungen auf den Leser.

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