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Rezensionen zu
Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence

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Schöner Tiefgehender Roman finde es ein richtig spannendes Buch.

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Lernen fürs Leben

Von: Evi

24.08.2019

Mich hat dieses Buch von Anfang an fasziniert. Es ging durch Höhen und Tiefen und mit jedem Wirt habe ich Alex mehr im Mein Herz geschlossen. Ich finde es immer super spannend, wenn ein Buch auch etwas wissenschaftliches beinhaltet. Man lernt so viel über Neurlogie und das Universum - man lernt nie aus und das Buch trägt dazu bei, dass man nicht nur köstlich unterhalten wird, sondern auch einen Horizont erweitert.

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Teenie-Kram mit Drogen und „Huch, jetzt wurde ich überrascht?“. Zu oft gehört und zu oft gesehen. Erste Eindrücke sind gefährlich, vor allem, wenn der Klappentext schlicht nicht gut gewählt ist. Darunter leidet auch „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ von Gavin Extence. Ein Buch, das ganz besonders ist, aber durch seinen langweiligen Klappentext daran gehindert wird, sein volles Potential zu entfalten. Doch gibt man dem Buch eine Chance, erlebt man eine Geschichte, die positiv aus dem Sumpf der immer gleichen eintönigen Romane heraus sticht. Alex Woods ist ein besonderer Junge, irgendwie. Er hat kein besonderes Talent. Er ist ein normaler Schüler, der an Temporallappenepilepsie leidet. Eine besondere Form der Epilepsie. Das war es auch schon. Wäre da nicht die Geschichte mit dem Meteoriten. Eines Tages brach ein Meteorit durch die Wohnzimmerdecke in Alex‘ Haus, traf ihn am Kopf und knockte ihn aus – hier beginnt eine Geschichte, die ein wenig anders ist. Eine Geschichte über einen Jungen, die nicht in die Jugendbuchabteilung gehört, weil sie so viel erwachsener ist. Im ganzen Buch passiert bis zu einem gewissen Punkt unglaublich wenig und doch so viel. Der Schreibstil ist sehr angenehm, liest sich gut weg, ohne dabei belanglos und langweilig zu werden. Eine Geschichte über einen Jungen, die nicht von Klischees und Teenie-Dramen umgeben und irgendwie anders ist. Als er Mr. Peterson kennenlernt, ändert sich alles. Und genau diese Entwicklung zeigt so wundervoll, dass nicht alle Kinder gleich sind. Nicht jeder kann Bullies die Stirn bieten, nicht jeder findet alte Leute langweilig. Alex Woods beweist all das. Wie schwer es ein Junge hat, der unter seiner Berühmtheit leidet und eigentlich nur alles über den Weltraum und Neurowissenschaften wissen will. Und wie sehr Kinder und Jugendliche unter dem Trieb leiden, es jedem recht zu machen und stets das Richtige zu tun. Das Pacing der Geschichte ist genau richtig, sodass man am Ball bleibt und einfach nicht aufhören möchte zu lesen. Ohne extreme Plottwists, eigenartige Geschehnisse oder einschlägige Charaktere. Die Charaktere sind viel mehr normal, authentisch und greifbar. Fazit: Das Pacing zusammen mit dem großartigen Schreibstil bilden ein fantastisches Buch, das ich in der Art und Weise auch noch nicht gelesen habe. Extence sieht von Klischees ab, was sein Buch unglaublich leicht und angenehm zu lesen macht. Unnötige Dramen und Übertreibungen bleiben aus, weil sie keinen Platz haben. Eine Geschichte, die mit ganz wenig unfassbar viel erzählt.

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Worum es geht: Eigentlich wollte Alex nur nach Hause fahren aber der Zoll hatte andere Pläne und er wird verhaftet. Dies überrascht ihn nicht sonderlich wusste er doch worauf ein sich einliess als er losfuhr. Bereits im Alter von 10 Jahren wurde er Weltweit berühmt und in die Geschichtsbücher eingetragen als 2. Mensch der von einem Meteoriten getroffen wurde. Nun 7 Jahre später flimmerte sein Foto abermals in den Nachrichten. Im Polizeiverhör erzählt er die unglaubliche Geschichte seiner Freundschaft zu Mr Peterson und wie es zu dem Pakt kam der dafür sorgte dass sie zu zweit losfuhren und nur er wieder heimkommen sollte. Meine Meinung: Ich habe das Gefühl Autoren mögen diese leichten asperger geplagten Figuren, Social unfähig aber super intelligent. Kam mir jetzt ein wenig zu häufig unter, deswegen war Alex für mich nicht ganz so sympathisch wie er sein kann. Wie so häufig bei dieser Art Protagonist wird sich nicht nur auf ein Thema versteift sondern alles ein wenig gestreift. Alex interessiert sich fürs Gehirn, wegen seinen epiletischen Anfällen seit dem Meteorit, ausserdem natürlich für Meteoriten. Neben diesen Themen liest Alex viel und findet in Mr Peterson einen Freund der ihn einführt in die Kurt Vonnegurt Bücher. Wissenschaftliche interessen, diese bezaubernde Freundschaft zu Mr Peterson und später eine Reise erinnern an Pixars UP. Als Mr Peterson erkrankt erhalten wir eine Mischung aus "Ziemlich beste Freunde" und "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Trotz vielen bekannten Komponenten weiss Alex Woods sich ins Herz zu schleichen! Positiv: - Tolle Figuren. - Figurenbeschreibungen die einen zum schmunzeln bringen. - Tolle Charakterentwicklung - Freundschaften zwischen Teenager mit Problemen und älteren Menschen. - Das Richtige tun auch wenn es wehtut Negativ: - Alex wird wegen seines Anderssein von Decla gemobbt wo es nur geht. Seine Mutter weiss das. Als er sich endlich mal wehrt wird Alex bestraft und soll sich entschuldigen. Die Mutter unterstützt diese Entscheidung.

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Meine Meinung: Dieses Buch ist einfach großartig. Man lernt sehr viel für sein eigenes Leben vor allem was Moral betrifft. Alex ist ein wunderbarer Protagonist, einen besseren hätte man für diese Geschichte nicht wählen könne. Die Freundschaft zwischen Alex und Mr. Peterson ist lustig, traurig, aber vor allem wunderschön. Sie helfen einander, streiten sich und sind teilweise komplett verschieden, aber trotzdem sind sie immer füreinander da und das ist es, was Freundschaft ausmacht. Ich finde den Schreibstil von Gavin Extence sehr toll. Alex leitet einen durch die gesamte Geschichte weshalb alles sehr detailliert ist. Die Art und Weise ist sehr interessant und fesselt einen während des gesamten Romans. Fazit: Ich habe sehr viel gelacht, aber auch geweint. Wenn ihr euch für Freundschaft, Neurologie sowie das Universum interessiert, dann ist das Buch perfekt für euch ❤. Ich kann es nur weiterempfehlen!

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Alex Woods wird an der Grenze in Dover mit über hundert Gramm Marihuana und einer Urne voll Asche festgenommen. Nicht die besten Voraussetzungen, aber er weiß, dass er das Richtige getan hat. Wer wissen will, wie das mit einem Vietnam-Veteranen, Temporallappenepilepsie und Kurt Vonnegut zusammenhängt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Der siebzehnjährige Alex Woods könnte ein ganz normaler Teenager sein – wären da nicht die unwahrscheinlichen Ereignisse, die zusammengenommen sein Leben ergeben. Die Geschichte wird auf so entspannte Art aus Alex' Sicht erzählt, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen. Da es um Alex' Kindheit und Jugend geht, ist die Sprache dem angepasst, sodass selbst komplexe philosophische, astronomische und physikalische Themen auf eine Weise aufgearbeitet werden, die auch Laien ein Verständnis ermöglicht. Die Charaktere sind ebenso liebenswert, wie sie skurril sind: Da haben wir zum einen Alex selbst, dessen Leben durch ein sehr unwahrscheinliches Erlebnis komplett verändert wurde; seine esoterische Mutter und den grimmigen, zurückgezogen lebenden Mr. Peterson, in dem Alex einen Freund findet. Dazu kommen diverse weitere Figuren. Sie alle sind sehr liebevoll gezeichnet, ohne dass sie dabei der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Alex selbst ist kein neunmalkluger Besserwisser, auch er ist durch seine Perspektive begrenzt und trifft daher hin und wieder vielleicht nicht die besten Entscheidungen – ein weiterer Grund, warum uns das Buch so gut gefallen hat. Der Autor schafft es, die Figuren wirklich menschlich erscheinen und handeln zu lassen. Wir möchten nicht spoilern, daher zum Inhalt nur so viel: Es geht um eine besondere Freundschaft, das Erwachsenwerden und darum, seinen Weg zu finden – auch wenn es dafür notwendig ist, schwierige Entscheidungen zu treffen. Ach, und natürlich noch um Moral, Ethik und das Universum an sich. Wer einen actiongeladenen Roadtrip erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Wer sich aber auf Gavin Extences unaufgeregten Stil einlässt, entdeckt eine Geschichte wie eine Schatzkiste: voll Warmherzigkeit, Wissenschaft und Weisheit. Wer "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "All die verdammt perfekten Tage" mochte, wird höchstwahrscheinlich auch Alex Woods in sein Herz schließen. Wir haben es getan, deshalb bekommt "Das unerhörte Leben des Alex Woods" von uns 5 von 5 Sternen.

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Alex Woods ist zehn Jahre alt, als das Universum es auf ihn absieht - im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein Meteorit stürzt genau ins Kinderzimmer und auf seinen Kopf. Nach zwei Monaten Koma und verschiedenen Operationen ist klar, dass Alex weiteres Leben nicht den konventionellsten Weg gehen wird. Gesegnet mit Epilepsie, einer hellseherisch begabten Mutter und dem Wissen, dass selbst die unwahrscheinlichsten Dinge eintreten können, ist er nicht unbedingt der beliebteste Klassenkamerad. Als er dann durch Zufall den zurückgezogenen und sehr misslaunigen Mr. Peterson kennen lernt, schließen aber genau die beiden eine Freundschaft, die dazu führen wird, dass Alex sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird ... Manchmal finde ich deutsche Titel echt doof. Dieser sehr sperrige, wenn auch witzig gemeinte Titel hier zum Beispiel wird dem Buch eigentlich nicht gerecht. "The Universe vs Alex Woods", wie das Original heißt, hat etwas viel schmissigeres und trifft den Erzählton des Romans haargenau. Ich habe das Buch trotz zur Zeit sehr quengelig-anhänglichem Baby innerhlab von zwei Tagen verschlungen, weil einen Alex einfach sofort einfängt. Seine Erzählhaltung ist unprätentiös, selbstironisch und sehr, sehr detailverliebt. Mir hat vor allem auch gefallen, wie man direkt Lust gemacht bekommt, sich auch mal selbst durch das Werk Kurt Vonneguts zu lesen, der jetzt auch direkt auf meiner Leseliste nach vorne katapultiert wurde ;-) Ich hätte bei dem Klappentext nicht direkt erwartet, dass es hier um Sterbehilfe und auch sehr ernste Töne geht, das hat mir extrem gut gefallen, denn Extence nähert sich dem nicht etwa durch einen moralischen Zeigefinger an, sondern gnaz im Stil des Buchs mit einem gewissen Hang zum Sarkasmus, zum Selbstzweifel und zur Tragikomik. Alles in allem also ein richtig gutes Buch, das ich jedem empfehlen würde, der ein bisschen mehr Biss und Gedankenmaterial haben möchte als es andere aktuelle Romane hergeben.

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Cover: Das Cover sieht gut aus und passt perfekt zur Geschichte. Darauf ist eine Stadt, ein Meteorit und viele Sterne zu sehen. Dieses schicke Hardcoverbuch hat natürlich auch ein Lesebändchen. Meinung: Das unerhörte Leben des Alex Woods ist ein Buch mit viel Tiefgang und ohne Kitsch und Liebe. In diesem Roman gibt es viele Stellen zum Nachdenken und auch einige Wortwechsel zum Schmunzeln. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Trotz einiger komplizierter Fachausdrücke sind trotzdem auch diese Passagen gut zu lesen. Mir hat das Lesen dieses Buches Spaß gemacht. Erzählt wird aus Sicht von Alex. Alex ist der Hauptprotagonist in diesem Roman. Er erzählt uns seine Geschichte und wie alles dazu kam, so wie es jetzt ist. Er fängt damit an als er zehn war. Alex ist von Anfang an anders als andere Jungs in seinem Alter. Seine Interessen weichen sehr von denen der anderen ab was ihn zum Außenseiter macht. Spätestens nachdem er zu Hause von einem Meteoriten am Kopf getroffen wurde und es dazu viele Schlagzeilen in der Presse gibt, wird sein Leben noch merkwürdiger als es so schon war. Er wächst bei seiner Mutter auf die ein sehr unkonventionellen Job hat wo sie regelmäßig anderen die Karten liest. Alex Mutter ist mir nicht sehr sympathisch gewesen, konnte mich dann aber zum Schluss doch noch von sich überzeugen. Mit Mr. Peterson lernt Alex einen richtigen Freund kennen. Mr. Peterson ist ein meistens schlecht gelaunter älterer Mann bei dem Alex zuerst Strafarbeit leisten muss. Es scheint so als wenn Alex dem alten Mr. Peterson ziemlich auf die Nerven geht mit seiner vielen Fragerei, aber schon bald merkt er dass Alex nicht so ist wie andere in seinem Alter und schließt ihn in sein Herz. Es ist schon erstaunlich dass Alex sich so gut mit Mr. Peterson versteht und mit ihm seine Freizeit verbringt. Alex lernt viel von ihm. Die Beiden unterhalten sich viel über Literatur, Mr. Petersons früheres Leben und Alex übernimmt einige Arbeiten bei ihm. Von ihm lernt Alex auch das Wichtigste überhaupt: wie man richtig lebt und Entscheidungen immer bestmöglich treffen sollte, immer mit dem Hintergedanken dass man nur dieses eine Leben hat. Ohne vorher schon zu viel zu verraten, geht es in diesem Buch um Sterbehilfe. Alex ist zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt und trifft eine mutige Entscheidung auch im Sinne seines Freundes und macht diesem sein Leben noch für einige Zeit länger lebenswert als dieser es vorher gedacht hat. Sterbehilfe ist ein schwieriges Thema zu dem jeder seine Meinung haben darf. Ich finde dass es dazu kein richtig oder falsch gibt. Mir hat dieses Buch gefallen und es hat mir besonders Spaß gemacht zusammen mit Alex Mr. Peterson kennen zu lernen. Fazit: Das unerhörte Leben des Alex Woods ist ein unterhaltsamer Roman in dem es um einen besonderen Jungen, Freundschaft und Sterbehilfe geht. ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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