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Rezensionen zu
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Tim Boltz

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Der arme Robert ...

Von: Angi

04.12.2015

Die Geschichte: Die beiden vorherigen Bücher mit Robert Süßemilch kenne ich zwar nicht, aber das ist zum Verständnis des dritten Teiles auch nicht nötig. Mit den Protagonisten Robert und Jana konnte ich mich auch so recht schnell anfreunden, wobei Jana mir zunächst doch etwas auf die Nerven ging, aber das kann man wohl mit “den Hormonen” begründen. Jana ist nämlich gerade hochschwanger und hält Robert mit ihren Wünschen ganz schön auf Trab. Ob nächtliche Essensgelüste oder die Teilnahme an einer etwas fragwürdigen “Schwangerschaftsbegleitung”: er stellt sich tapfer allen Herausforderungen. Als dann auch noch Janas Cousine Nora mit ihrem Verlobten Falco auftaucht, die sie seit Kindertagen in allem nachahmt (und natürlich auch hochschwanger ist), spitzt sich die Situation allerdings gefährlich zu. Jana schmiedet einen seltsamen Plan: sie hat gerüchteweise von Falcos Homosexualität gehört und vermutet, dass hinter der baldigen Hochzeit nur eine Scheinehe steckt. Das will sie unbedingt aufdecken – und ausgerechnet Robert soll ihr die nötigen Beweise dafür liefern. Meine Meinung: Wenn man mal einfach nur gut unterhalten werden und die Lachmuskeln wieder etwas trainieren möchte, dann ist dieses Buch eine sehr gute Wahl! Robert ist ein sympathischer Kerl, dem man so viel Pech absolut nicht wünscht. Aber er hechtet eben nun mal gerne mit viel Anlauf in jedes Fettnäpfchen, nur ein bisschen “reintreten” reicht ihm nicht. Jana und ihre ganze Verwandtschaft, die hier auch eine große Rolle spielt, kommen auch ganz nett rüber. Manche sind zwar echt anstrengend und “besonders”, aber trotzdem irgendwie liebenswürdig. Natürlich werden hier auch mal ältere Witze aus der Klamaukkiste gekramt, aber insgesamt waren auch einige echte Brüller dabei, so dass ich beim Lesen immer wieder laut lachen musste. Das schaffen wirklich wenige Bücher und ich bin sehr begeistert. Es ist alles dabei von schönstem Wortwitz, Dialekt und seltsamen Namen über vorauszusehende Missverständnis-Gags bis hin zu echten Fremdschämorgien, weil sich Robert mal wieder so richtig zum Deppen macht. Die Story ist bestens und hat ein Happy End, das fast schon einen Tick zu gut war. Mich haben die Schwänze und Gurken (Insiderwitz … lest das Buch!) super unterhalten und ich empfehle das Buch gern weiter! Fazit: Beste Comedyunterhaltung mit vielen Lachern – besser nicht in der Öffentlichkeit lesen, das könnte zu komischen Blicken führen!

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Das Coverbild ist recht schlicht gehalten und dennoch ausdrucksstark, wenn man in irgendeiner Hinsicht zweideutig denkt oder den Klappentext gelesen hat. Für mich persönlich ist es ein sehr lustiges Bild, da es einfach gehalten wurde, was ich hierbei mag. An der Penislagerung soll man erkennen, ob jemand homosexuell ist? – Das ist das Ziel von Robert, der Hauptperson. Tim Boltz’ Schreibstil ist absolut genial. Er ist flippig und wirklich einfach zu lesen. Es macht tierischen Spaß Seite für Seite zu lesen, aber natürlich naht so das Ende noch viel schneller als man dachte. Er beschreibt so viele Situationen so detailiert, aber auch die Umgebung ist meistens sehr wichtig. Somit landet man dann einfach mal in einem Boutiqueladen für Homosexuelle oder in einem Stripclub. Auch die dunkleren Szenen werden richtig genial beschrieben. Jede Handlung und Idee von Robert ist einfach gut nachzuvollziehen. Robert ist ein sehr mutiger Mann, das muss man ihm mal lassen. Er stürzt sich mit seiner schwangeren Freundin Jana in ein echtes Abenteuer. Tim Boltz hat bei der Figur Jana keinen Halt vor typisch schwangeren Frauen gemacht. Ein Klischee, das ich einfach zu köstlich finde. Die Familie von Jana ist auch ziemlich herzlich, auch wenn man sagen muss, dass ich den Dialekt über alles liebe. Die Charaktere sind für jeweilig für sich selbst so ausgebaut und zeigen immer wieder ihre Macken in der Geschichte. Am lustigsten fand ich immer noch Frau Kuhlig-Semmrau. Eine tolle Frau, die mich selbst an meine damalige Therapeutin erinnert, weswegen ich unhaltsam lachen musste. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei LovelyBooks bedanken für die Möglichkeit dieses Buch zu lesen. Vor allem möchte ich aber Tim Boltz danken, der bei der Leserunde wirklich für alle Fragen gewappnet war. Er hat einen solch tollen Schreibstil und ich wusste gar nicht, dass es noch zwei andere schon erschienene Bände mit Robert gibt, was ich erst am Ende schleppend mitbekam. Ich werde mir die anderen Teile auch kaufen! Jedenfalls besitzt die Story eine gewisse Leichtigkeit, da sie wie aus dem Leben herausgegriffen ist. Sie ist nicht irgendwie unnatürlich oder mit viel Schnickschnack umrahmt, sondern einfach mitten ins Schwarze getroffen. Ich habe in meinem Leben noch nie so lang und so oft über ein Buch lachen müssen! Ich empfehle das Buch jedem, der wenigstens ein bisschen Humor hat und Menschen, die keinen haben, sollten sichs trotzdem durchlesen. Vielleicht besitzen die danach auch ein wenig Humor und ein Lächeln sitzt ihnen im Gesicht.

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Schwul oder nicht schwul, das ist hier die Frage

Von: Monika Stutzke aus Berlin

27.06.2013

Jana ist schwanger und frönt, sehr zum Leidwesen von Robert, ihren diversen Schwangerschaftsgelüsten. Als Robert ihr einen Heiratsantrag macht, sind sie beide glücklich, sind sie doch beide bald eine kleine Familie. Da hört Jana von ihrer Cousine Nora, dass auch diese schwanger ist und heiraten will. Das bringt bei Jana das Fass zum Überlaufen. Nora macht schon seit frühester Kindheit Jana alles nach, egal, ob es sich um Klamotten dreht, oder um abgelegte Freunde. Nora wird zum Abklatsch von Jana. Nun will diese ebenfalls heiraten und ein Kind bekommen. Jana würde diese Hochzeit von Nora furchtbar gern verhindern und so nimmt sie das Gerücht, deren Freund wäre schwul, zum Anlass, das überprüfen zu lassen. Wer, wenn nicht Robert sollte sich dieser Aufgabe widmen. Der ist fassungslos, was Jana da von ihm verlangt, aber als Nora und deren Freund zu Besuch kommt, versucht er sich darin, zu beweisen, dass Falco schwul ist. Wenn er nur schon vorher gewusst hätte, auf was er sich da einlässt ... Dieser Roman ist der 3. und abschließende Teil der Trilogie um den Protagonisten Robert Süßemilch. Nicht genug, dass Robert der Leidtragende bei Janas nächtlichen Schwangerschaftsgelüsten ist, nun soll er auch noch nachweisen, dass der Zukünftige ihrer Cousine Nora schwul ist. Aber wie zum Teufel soll er das machen? Um nichts in der Welt will er sich darauf einlassen, aber der Deal, den er mit Jana abschließt, ist auch nicht ohne. Die Aussicht darauf, keine nächtlichen Auftragsfahrten mehr ausführen zu müssen und das auch noch bis vier Wochen und 3 Tage nach der Geburt, lässt ihn zustimmen, es wenigstens zu versuchen. Diese Versuche, dahinter zu kommen, ob Falco, der Freund von Nora, schwul ist oder nicht, lassen den Autor Tim Boltz zu Höchstform auflaufen. Dem Ideenreichtum sind wirklich keine Grenzen gesetzt. So verspricht er sich Hilfe von Frau Frederike Kuhlig-Semmrau, die sie sich zur Schwangerschaftsbegleitung ausgesucht haben. Diese macht ebenfalls Mediationscoaching, Eheberatung auf tibetanische Chakrenlehre und ist Mitglied im Deutschen Verband der Schamanen und Esoterikfreunde e.V. Eben diese fragt er, woran man erkennen kann, dass jemand schwul ist. Sie erzählt Robert von dem früheren Motto - links ist cool, rechts ist schwul - und das bezogen auf das beste Stück des Mannes. Nun wäre es ja das einfachste, einfach mal selbst nachzusehen, aber so plump ist nicht mal Robert, also muss er sich was einfallen lassen. Ich bin inzwischen in einem Alter, wo ich dachte, ich hätte schon eine ganze Menge gehört oder gelesen, aber was Frederike Kuhlig-Semmrau zum besten gibt über die unterschiedlichsten Tragegewohnheiten der männlichen Genitale, ließen selbst meinen Mund offen stehen. Aus denen lässt sich selbstverständlich auch schließen, ob schwul oder nicht, keine Frage. Ich habe mich köstlich amüsiert, ja sogar laut gelacht, weil mein Kopfkino wieder hervorragend funktionierte. Ausgerüstet mit den umfassenden Auskünften durch Frau Kuhlig-Semmrau begibt sich Robert nun ans Werk, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der Weg zur Erkenntnis ist reichlich mit diversen Fettnäpfchen bestückt, die Robert aber auch alle mitnimmt. Es ist mehr als ein Vergnügen, Robert bei seiner Aufgabe zu begleiten. Bei einigen Gelegenheiten ahnt man als Leser bereits, wie es ausgehen wir. Ich gönnte mir beim Lesen die Schadenfreude, die ich empfand, ihn in diesen Situationen zu erleben. Es ist so erfrischend, lachend daneben stehen zu können und zu beobachten, wie sich Robert abquält. Er ist ein sehr sympathischer Protagonist, bei dem ich zumindest nicht wusste, soll ich ihn auslachen oder ihn bemitleiden. Ich habe mich für das mitlachen entschieden und es nicht bereut. Obwohl es bereits der 3. Teil war, ist es für mich das erste Buch, das ich von Tim Boltz gelesen habe. Man hat keine Schwierigkeiten, in das Buch hineinzukommen, auch wenn man die ersten beiden Teile nicht kennt. Aber es macht bestimmt noch mehr Spaß, wenn man sie der Reihe nach gelesen hat. Ich werde das nun nachholen.

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