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Rezensionen zu
Juno und die Reise zu den Wundern

Judith Hoersch

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Reise ins Innere

Von: SL

18.05.2022

Junos Reise zu den Wundern ist eigentlich eine Reise zu sich selbst. Sie trifft auf Menschen, Tiere und Situationen, die wahrlich wunderlich sind und sie als Mensch wachsen und reifen lassen. Viele beschriebene Länder und deren Menschen haben einen realen Bezug und man überlegt - um welches es sich im jeweiligen Kapitel handeln könnte... Rätsel, Träume und Wünsche vermischen sich zu einem lesenswerten Buch.

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Ein abenteuerliches Abendteuer voller Fantasie!

Von: Katharina Notarangelo

11.05.2021

Dieses Buch hat mich unheimlich fasziniert. Es so wundervoll geschrieben und lädt förmlich ein, in ein wunderliches Abendteuer über das groß werden, das entdecken der Welt und dem erwachsen werden, zu lesen. Mit fantasievollen Städten und Ländern, die so liebevoll beschrieben werden, dass man nicht darum kommt mit ein abzutauchen. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben mit all den liebevollen, zerstreuten und magischen Protagonisten. Es lädt zum Träumen ein. Es erinnert mich an das Gefühl als man selbst auf der Suche in seinem jungem Leben ist, evtl. sogar eine etwas bunter Fantasie hat als manch anderer. Es kommt ein wunderbares Gefühl auf, mit jedem Kapitel nähert man sich an die erste Etappe des Lebens und dem Erwachsen werden. Das Buchcover und die Illustrationen sind mit so viel Detail und liebevollen Bildern gestaltet. Es passt perfekt zum ganzen Buch und verleiht der Geschichte gleich nochmal einen ganz eigenen Charme. Wer sich eine bunte Welt mit all seinen großen und kleinen Wundern vorstellen kann, wird mit Juno und all ihren Erkundigungen eine fanatische Reise haben.

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Wir begeben uns mit Juno auf eine Reise durch die Welt und vor allem auf eine Reise durch ihre Fantasie. Anfangs erfahren wir, dass Juno in einem schwierigen Elternhaus aufwächst, wo es an Zuneigung und Aufmerksamkeit an allen Ecken und Kanten fehlt. Als Juno dann volljährig ist, macht sie sich auf den Weg, die Welt und sich selbst kennenzulernen. Das ganze Buch liest sich eigentlich wie ein modernes Märchen - hinzu kommt, was ich besonders toll fand - dass die Länder der Welt nicht die uns bekannten Namen tragen, sondern Fantasienamen wie z.B. "das Land des dicken Menschen (Amerika) oder das Land der qualmenden Köpfe (Deutschland) - veranschaulicht wird dies anhand einer illustrierten Weltkarte am Anfang und Ende des Buches. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, da es auch zum Nachdenken anregt. Man sollte auch mal hinter die Fassade bestimmter Dinge blicken und nicht alles für Selbstverständlich halten. Ein wahrlich schönes Buch, gleichzusetzen mit einem modernen Märchen, welches wirklich sehr lange, auch nach Beendigung des Buches, in Erinnerung bleibt.

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"Juno und die Reise zu den Wundern" von Judith Hoersch und Maria Martin erzählt von einer zauberhaften Reise zu sich selbst. Mir hat die Reise zu den verschiedenen Ländern und Städten gut gefallen. Witzig finde ich die Namen, die sich die Autorin dazu ausgedacht hat. Schön ist, dass Juno an jedem Ort erwartet wird und eine lehrreiche Lektion mitnehmen kann. Einige davon regen mich zum Nachdenken an. Juno ist eine junge Frau, die keine leichte Kindheit hatte. Ihr fehlt die Liebe ihrer Eltern und so hat sie ein Minderwertigkeitsgefühl entwickelt. Durch die Reise und ihren Erlebnissen wird ihr nach und nach klar, dass die gut ist, so wie sie ist!!! Sie wird selbstbewusster. Auch wenn dieses Buch nur wenige Seiten hat, habe ich mir Zeit gelassen, es zu lesen. Täglich habe ich ein Kapitel gelesen und mir danach Gedanken gemacht. Im Buchdeckel findet der Leser eine Karte mit den einzelnen Orten, so kann man die Reise von Juno verfolgen. Besonders gut haben mir auch die Illustrationen von Maria Martin gefallen, die runden die Geschichte gut ab. *Fazit* Eine märchenhafte Reise zu sich selbst, die mit kleinen Bildern gespickt ist. Hier werden die verschiedenen Gefühle gut dargestellt: Glücklichsein, Hoffnung, Loslassen, Nachdenken und einfach nur träumen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Ein "erwachsenes" Märchen

Von: Anikgjen

15.04.2021

Judith Hoersch erzählt die Geschichte des Mädchens Juno, die ein introvertiertes Kind ist. Juno fühlt sich einsam und nirgends zugehörig. Der Vater wohnt woanders, die Mutter hat eine vollkommen andere Vorstellung vom Leben wie Juno. Juno begibt sich auf eine Reise - insgesamt lernt sie 10 Lektionen, die am Ende des Buches noch einmal zusammengefasst werden. Junos Phantasieländer haben dazu angeregt zu überlegen, welches sie meint - das hat mir an dem Buch sehr gut gefallen. Ich habe das Buch Kapitelweise "nebenbei gelesen" und mich mit auf die "Traumreise von Juno begeben" Es hat mich Achtsamkeit gelehrt. Es ist einfach ein Märchen, welches Tipps Tipps für ein Leben im hier und jetzt gibt. Ein Märchen, dass auch zum Nachdenken anregt. Ich habe mich gerne mit auf diese Reise nehmen lassen

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Judith Hoersch hat mich mit ihrem Roman direkt im Herzen berührt. Wenn ich die Geschichte in meinen Gedanken reflektiere, kommen mir Tränen in den Augen. Es ist ein ruhiges und kurzes Buch, aber es hat viel Gefühl und Tiefe. Wir dürfen Juno auf eine Reise um die Welt begleiten, die sie und ihr Leben nachhaltig prägen wird. Sie ist anders als die anderen Menschen und musste sich das seit ihrer frühsten Kindheit anhören. Juno glaubt an Wunder und träumt gerne. Das ist in der heutigen Gesellschaft kaum möglich. Heute geht es nur noch um Arbeit, Ergebnisse und vor allem minimaler Zeitaufwand für die maximale Gewinnsumme. Juno sieht die Welt anders. Kurz bevor sie jedoch von der Leistungsgesellschaft verschlungen wird, bricht sie aus. Auf ihrer Reise begegnet sie unterschiedliche Menschen in den verschiedensten Ländern und lernt von ihnen Lektionen, die sie mitnimmt. So sammelt sie nach und nach zehn Lektionen, die durch die Geschichten, mit denen sie einhergehen, bedeutend wirken. Lektionen fürs Leben, die vielleicht schon bekannt sind, die aber einen vor Augen führen, wie selbstverständlich Dinge werden. Und dass es manchmal auch schön ist, wenn man sich wieder klar wird, was wirklich wichtig im Leben ist. Junos Geschichte schenkt Hoffnung und Zuversicht, dass die Welt immer auch schöne Seiten hat. Man muss nur bereit sein, sie auch in sein Leben zu lassen. Judith Hoerschs Roman ist eine kurzweilige Geschichte zum Träumen, die langweilig im Herzen bleibt.

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Inhalt: Juno ist anders. Sie ist verträumt, fühlt sich unverstanden und sucht noch nach dem richtigen Platz im Leben. Nachdem sie in ihrer Kindheit gelernt hat, sich auf ihre eigenen Fantasien zu verlassen, begibt sie sich später auf eine fabelhafte Reise rund um den Globus, um ihr Glück zu finden. Leseeindruck: Die Covergestaltung und der märchenhafte Plot haben mein Interesse geweckt und ich bin froh, dass ich dieses kleine feine Büchlein lesen durfte, weil es so besonders ist. Leider habe ich es wahrscheinlich im falschen Moment gelesen, denn ich konnte keine Verbindung zu dieser fantasievollen Geschichte aufbauen. Juno ist echt liebenswert und besonders, aber mit ihrem Hang zur Realitätsflucht auch manchmal etwas anstrengend. Ihre Entwicklung vom Kind zur jungen Erwachsenen vollzieht sich dabei so schnell, dass ich kaum mitgekommen bin. In meinem Kopf war sie noch das kleine Mädchen und im Roman schon längst eine junge Frau, diese Diskrepanz hat mir zu Schaffen gemacht und mir den Zugang zur Story erschwert. Ich war aus irgendeinem Grund nicht im Stande mich auf die Geschichte einzulassen, dabei ist sie einfallsreich, fantasievoll und voller positiver Botschaften. Diese Botschaften sind in acht fast spirituelle Lektionen verpackt, die Juno auf ihrer Reise niederschreibt. Diese Lektionen kann man sich wirklich uneingeschränkt zu Herzen nehmen und schon allein deshalb lohnt sich das Lesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir von der eigentlichen überschaubaren Handlung nicht viel im Gedächtnis geblieben ist, sondern dieses Buch vielmehr ein Gefühl bei mir hinterlassen hat. Dieses lässt sich wohl am besten mit den Worten Abenteuer, Fantasie und Liebe beschreiben. Wahrscheinlich hatte ich mit der eigentlichen Handlung Probleme, weil die Geschichte zwar (zumindest Glaube ich das) in unserer Realität spielt, aber für alle Länder und Orte Fantasiebegiffe verwendet werden. So gibt es „Die schielende Stadt“, „Das Land der Gabeln“ oder auch „Das Land, das eigentlich ein Ei ist“. Auch wenn ich verstehen kann, welche Beweggründe hinter diesen Bezeichnungen stehen, hat es in meinem Fall doch eher für Distanz gesorgt. Lieblingsnebencharakter: Da ich mit diesem Buch eher ein Gefühl verbinde, als die Verbundenheit zu einem Charakter verspüre, fällt mir die Wahl recht schwer. Letztendlich entscheide ich mich für Mr. James. Er spielt eine besondere Rolle in Junos Leben und hat letztendlich dafür gesorgt, dass sie auf dieses für sie wichtige Reise gehen konnte. Fazit: Am Ende stehe ich diesem Buch mit gemischten Gefühlen gegenüber, da bei mir eben nur ein Gefühl hängen geblieben ist. Dafür ist dieses Gefühl durchweg positiv und lässt mich versöhnlich zurück. Es hat mich in vielen Punkten an den kleinen Prinzen erinnert und versprüht dabei doch seinen ganz eigenen Charme. Hätte ich das Buch zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, wäre der Funke vielleicht auch übergesprungen. Manchmal gibt es einfach Bücher, die den richtigen Zeitpunkt brauchen. Ich habe leider nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt, das soll euch aber nicht davon abhalten, dem Buch eine Chance zu geben.

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Juno ist ein kleines Mädchen mit wilden roten Locken, das in ihrer Kindheit sehr viel Phantasie hat und ist die Protagonistin von Juno und die Reise zu den Wundern von Judith Hoersch. Juno lebt am Anfang mit ihren Eltern zusammen im Land der qualmenden Köpfe bis ihre Mutter irgendwann auszieht; auch deshalb weil sie mit ihrer Tochter nicht klarkommt. Die Mutter scheint mit ihrem Leben sehr unzufrieden zu sein, sowohl mit ihrem Mann, ihrer Ehe und auch mit ihrer Tochter, die nicht die leichtfüßige Ballerina geworden ist, die sich ihre Mutter erhofft hat. Später lebt Juno dann mit ihrem Vater alleine, allerdings kümmert sich dieser auch nicht besonders gut um seine Tochter. Zum einen wechselt er seinen Kleidungsstil, und Juno meint, dass er so nun wohl der Mutter besser gefallen würde und zum anderen ist er nun ständig auf der Suche nach einer neuen Freundin. Juno tritt dabei in den Hintergrund, bleibt aber auch in der Schule eine Außenseiterin und vereinsamt so immer mehr. Nach der Schule entscheidet sie sich von ihrem Vater weg in die nächstgrößere Stadt zu ziehen. Dort bezieht sie eine kleine Wohnung, die sie sich bequem einrichtet und so ihre eigene Welt erschafft. In den nächsten Wochen und Monaten zieht Juno ziellos durch die Stadt, sie erkundet sie nicht wirklich, aber sie geht abends tanzen und flirtet dort auch mit mehreren Jungs. Eines Tages findet sie zufällig ein Buch in einer Zu-verschenken-Kiste, in dem hinten etwas von „Schatzkammer“ drin steht. Als Juno zufällig auf einen Laden stößt, der „Die Schatzkammer“ heißt, ist sie hellauf begeistert, aber offenbar ist dieser Laden immer geschlossen. Juno kommt mehrere Wochen immer wieder vorbei, aber nie hat sie Glück. Als sie endlich den Laden geöffnet vorfindet, trifft sie dort Mr. James. Die beiden freunden sich an und Juno lernt sehr viel von ihrem alten Freund. Eines Tages kommt sie zum Laden und dieser ist verschwunden. Juno gerät in Panik, beruhigt sich aber bald und macht sich auf den Weg in ihre Wohnung. Zufällig findet sie in den nächsten Wochen eine Porzellanschatulle, in der ein Brief von Mr. James steckt. Juno entschließt sich nun doch, eine Reise zu machen, die ihr von Mr. James mehrfach empfohlen wurde. Sie lässt sich ihre Reiseroute von den Ringen, die Mr. James ihr gefertigt hat, bestimmen. Sie lässt die Ringe über eine Weltkarte wandern und dort, wo sie liegen bleiben, fährt Juno als nächstes hin. Juno fährt in ganz verschiedene Länder, wo sie eine Mutter kennenlernt, die für den Unterhalt ihrer Familie mit fremden Männern schläft. Juno lernt so, dass das Leben seine guten und seine schlechten Seiten hat. Sie lernt einen Jungen kennen, der die Asche seines Vaters ins Meer streut und Juno lernt die Dinge loszulassen, die ihr nicht mehr nützen. Juno tanzt mit einige Frauen und genießt die Verbindung zu den anderen Frauen. Außerdem ist Juno einmal in der Wüste unterwegs und beobachtet ein andermal eine Schnecke, die zielstrebig auf Juno zu läuft und kurz vor ihr, Juno bemerkt und einen Umweg um sie läuft. In der Stadt der Verliebten verliert Juno bei einem Unfall ihre Ringe und reist ohne sie zurück nachhause. Zuhause angekommen richtet sie sich ihre Wohnung wieder gemütlich ein und beschließt auch, offener durch die Welt zu gehen und die kleinen Wunder auch in ihrem Alltag zu erwarten. Dabei findet sie in einem Restaurant in der Nähe ihrer Wohnung endlich den Mann, der für sie bestimmt ist; und er hat in der Stadt der Verliebten ihre Ringe gefunden… Juno und die Reise zu den Wundern von Judith Hoersch ist eine Mischung aus Reiseroman und Märchen: Ein Reiseroman deshalb, weil Juno in der ganzen Welt herumreist und sowohl die Menschen als auch die Kultur und die Natur der bereisten Länder eine große Rolle spielen. Ein Märchen deshalb, weil die Städte, Länder und Gegenden, in die Juno reist, gar nicht existieren und der Laden von Mr. James auch auf mysteriöse Weise auftaucht und wieder verschwindet. Hier finden sich also die märchenhaften Elemente. Die Parallelen zu Anne auf Green Gables sind relativ offensichtlich: Juno und Anne sind beide rothaarig und haben mit ihren Haaren ein paar Probleme und sind nicht vollends glücklich mit ihnen. Außerdem haben beide Mädchen eine große Portion Phantasie, die sie vor allem in ihrer Kindheit, häufig zum Tagträumen veranlasst und die Erwachsenen um sie rum in den Wahnsinn treibt, weil die Mädchen dann unaufmerksam sind. Juno war mir aber, obwohl mir Anne so sympathisch war, nicht wirklich sympathisch. Ich weiß auch nicht woran das genau lag, aber vielleicht war sie mir einfach zu tagträumerisch. Sie zieht in die Stadt ohne eine Idee zu haben was sie mit ihrem Leben anstellen will, was natürlich für junge Menschen sehr normal ist, aber sie macht sich nicht einmal Gedanken darüber was sie mal mit ihrem Leben anfangen möchte. Weder versucht sie immer wieder neues und macht verschiedene Praktika noch fängt sie mal mit einem Studium an und versucht dort verschiedene Fachrichtungen aus oder sowas. Sie arbeitet nicht mal und verdient sich so ihren eigenen Lebensunterhalt. Auch hatte ich nicht den Eindruck, dass ihr Vater so viel Geld hat, dass er sie so gut unterstützen kann. Und dennoch versucht sie nicht einmal, sich einen Job zu suchen. Diese Lebenseinstellung fand ich sehr kritisch; zumal ich mich gefragt habe, wovon sie lebt und ihre Reise bezahlt. Mich hat auch gestört, dass die Länder alle nur als „Land der 1001 Gerüche“ oder „Land des blinzelnden Kamels“ und so weiter bezeichnet wurden. Man hatte das Gefühl, dass diese Länderbezeichnungen auf realexistierende Länder verwiesen, aber eben nicht genau genug, dass ich wirklich das Gefühl hatte, dass man sich durch die Welt bewegt. Durch diese abstrakten Bezeichnungen war für mich die ganze Geschichte zu märchenhaft. Ich hatte mir gewünscht, dass Juno in richtige Länder reist, damit man das Gefühl hat, dass die wirkliche Welt ein schöner, wundervoller Ort ist und man hier überall Wunder entdecken kann. Leider ist dadurch die Botschaft des Buches ein bisschen verloren gegangen, was ich sehr schade finde, weil das Buch dadurch sehr viel verloren hat. Die Idee des Buches selbst fand ich total schön, mir hat es gut gefallen, dass Juno in die Welt reist und dort nicht nur schöne Erfahrungen macht, sondern auch merkt, dass die Welt Licht und Schatten braucht, da nur diese beiden Teile die Welt komplett machen. Vor allem, dass Juno mutig immer wieder neues ausprobiert und sich nicht einschüchtern lässt, dass sie ihren Horizont erweitert auch wenn es mal schwierig ist und dass sie merkt, wenn man mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt geht, dass diese dann zurück lächelt. All das hat mir gut gefallen und die Geschichte für mich ein bisschen gerettet. Die Paratexte mit der Karte am Buchende und -anfang zusammen mit der Legende haben mir geholfen mich in Junos Welt zu orientieren und mir deshalb gut gefallen, leider stehen auch jede Menge Länder auf der Karte, in die Juno gar nicht reist, was dann eher verwirrend war und was mich auf mehr hat hoffen lassen. Auch gut gefallen hat mir die Zusammenstellung der Lektionen, die nicht nur gebündelt am Ende der Kapitel standen, sondern auch am Ende noch einmal auf drei Seiten gesammelt waren. Für mich gab es aber auch noch ein Missverhältnis in der Aufteilung. Am Anfang geht es sehr lange um Junos Kindheit, um ihr Leben in der schielenden Stadt und erst nachdem das Buch gefühlt (und auch in echt) fast halb rum ist, macht sie sich los auf ihre Reise. Die Reisethematik kriegt so, meiner Ansicht nach, sehr wenig Raum, obwohl sie doch das Hauptthema ist und die Kindheit von Juno für die Reisen eigentlich keine signifikante Rolle spielt. Insgesamt sehe ich das Potential dieses Buches und es hat für mich ein paar gute Ansätze gehabt. Leider konnte mich Juno und die Reise zu den Wundern von Judith Hoersch aber nicht komplett überzeugen, wenngleich mir einiges natürlich sehr gut gefallen hat.

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