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Rezensionen zu
Lady Midnight

Cassandra Clare

Die Dunklen Mächte (1)

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€ 19,99 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Besonderen Wert scheint Cassandra Clare zunächst darauf zu leben, dass sich absolut einprägt, wer da wie ist, was mit wem zu tun hat und wohin die Reise gehen könnte. So ist nach wenigen Seiten klar, dass die Parabatoi Emma Carstairs und Julian Blackthourne zwar von Gesetz her nur platonisch einander im Leben und im Kampf zur Seite zu stehen haben (Sex zwischen Parabatoi wird gerade noch toleriert, Liebe ist gegen das Gesetzt du wird hart sanktioniert. Warum es nun ein so lebensfremdes Gesetz überhaupt gibt, findet inhaltliche keine Begründung). Diese „Hingezogenheit“ verfolgt Clare dann hunderte von Seiten immer wieder unnd gibt immer wieder ein Bild des waidwunden Julian vor Augen, doch ebenso wie Besuche von wichtigen Menschen (zumindest auch aus vorhergehenden Werken) wirken zu oft „einfach so“ in den Fluss der Geschichte eingebaut und verschwinden auch meist schnell wieder unter irgendeinem Vorwand. Wobei die Idee, den Kern der „neuen“ in Form eines Tarotspiels mit einzelnen Stichworten zu charakterisieren genial ist und den Leser zumindest bei diesen Hauptfiguren auch ein Bild der Persönlichkeit vermittelt Im Gesamtwerk der Autorin ist ein erheblicher Figurenreichtum zu erkennen, der auch in diesem Buch sich wiederum und noch erweitert. Kern der Geographie ist Los Angeles, hier kommt 2Das Institut“, der Ort der Schattenkämpfer, unter Druck. Leichen pflastern die Straße, 12 bisher an der Zahl. Und es dauert nicht lange, als klar wird, dass hier ein besonderes Ritual vorbereitet wird. Da Julian und Emma sich aus bestimmten Gründen bedeckt halten müssen und ihnen die Ermittlungen auch gar nicht obliegen, müssen sie ihre Neugier und ihren Wissensdrang heimlich führen. Denn auf allen Leichen finden sich jene Runen, die Emma auch auf den Leichen ihrer Eltern entdeckt hat. Und bald wird immer deutlicher, dass beiden einigen Gruppen auf die Füße treten, die solche Ermittlungen gar nicht wollen. Was für mache gefahrvolle Situation und Verwundung führt (leider sind diese spannenden und bildlich gut gestalteten Situationen rar gesät). Dennoch ergibt sich ein klarer und stringenter Lesefluss, lässt man die vielen nachdrücklichen Wiederholungen von Kernthemen des Werkes einmal zur Seite. Clare schreibt einen sehr schönen, differenzierten Stil, in dem sie das magische, alte, bedrohliche der Magie ebenso auf den Punkt zu beachreiben versteht, wie die lockere Art der modernen Teenager, die nun als Team gegen die Gefahr antreten. Der „perfekte Diego“ passt da ebenso ins Bild, wie die draufgängerische Emma, der besonnen Julian oder der ganz besondere Bruder Ty mit seinen vielen Eigenarten, vom „verlorenen Sohne“ gar nicht erst anzufangen. Und zum Ende hin wird es knackig spannend, obwohl sicherlich Fortsetzungen der Geschichte schon im Text winken. Eine interessante und gut zu lesende Fantasy-Geschichte mit einem Übergewicht auf Seiten der Romantik und manchen Längen durch zu häufige Wiederholungen.

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Ich zähle zu den Lesern, die zwar schon viel Positives über die Bücher von Cassandra Clare gehört, aber noch keines gelesen haben. Bei diesem wollte ich dann nun aber doch wissen, was die Autorin kann und die unglaublich tolle Aufmachung des Buches war nicht ganz unschuldig daran. In der Geschichte geht es um die 17 Jahre alte Emma Carstairs, die bereits Vollwaise ist, weil ihre Eltern bei einem Mordanschlag starben. Emma glaubt, dass hinter dem Tod ihrer Eltern weit mehr steckt als bisher bekannt ist und als eine Mordserie LA heimsucht, begibt sie sich auf Spurensuche. Was wird sie nur herausfinden? Die über 800 Seiten wirkten auf mich anfänglich abschreckend, aber die Autorin hat einen so fesselnden Schreibstil, dass es einem sehr bald recht ist, dass man reichlich Lesestoff geboten bekommt. Wie gesagt kenne ich kein einziges Buch der Autorin, aber ich habe mich dennoch schnell zurechtfinden können, so dass ich einfach mal behaupte, dass auch Quer- und Neueinsteiger hier gänzlich auf ihre Kosten kommen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Emma und ihre Freunde Cristina und Julian. Emmas Schicksal hat mich sofort ergreifen können und ihr Wille herauszufinden was wirklich geschah, auch gegen den Wunsch des Rates, konnte ich mehr als nur nachvollziehen. Und auch Julian mit all seinen Bürden war mir direkt sympathisch. Er teilt Emmas Schicksal Waise zu sein, muss sich zudem aber um seine Geschwister kümmern. Ich stelle mir das wirklich nicht leicht vor in dem Alter bereits eine Art Vaterersatz zu sein. Die dargestellte Welt erschloss sich mir nicht immer, was aber eher mit mir zu tun hat, da ich mich öfter mal schwer tue bei Fantasy mir alles vorstellen zu können, wahrscheinlich weil ich so etwas eher selten lese und da nicht so die Erfahrungswerte habe. Mir hat gut gefallen, dass sich actiongeladene Szenen mit gefühlvollen Handlungssträngen, aber auch Liebesszenen abwechseln und dass auch Freundschaften nicht zu kurz kommen. Die Liebesgeschichte zwischen Emma und ihrem Julian ist glaubhaft dargestellt und ich bin ehrlich gesagt Fan von vermeintlich verbotenen Liebesbeziehungen, die alles andere als einfach sind. Richtig klasse fand ich, dass die ganzen Offenbarungen erst im letzten Drittel des Buches kommen, denn nur so bleibt man dauerhaft am Ball. Man kann zwar bereits vorher viele Vermutungen anstellen, aber die Auflösungen kommen erst am Schluss, genau wie ich es mag. Für mich ein gelungener Auftakt, der mich neugierig auf mehr macht. Ich sollte wohl doch endlich mal in die Schattenjägerwelt abtauchen. Fazit: Klasse Fantasyunterhaltung mit Suchtpotential. Ideal auch für Einsteiger in das Schattenjägermysterium geeignet. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus und freue mich auf die Fortsetzung.

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Seelefreunde

Von: wal.li

15.07.2016

Das Institut in Los Angeles ist in diesem Sommer ein eher ruhiger Ort. Fünf Jahre nach dem Tod ihrer Eltern sucht Emma Carstairs immer noch nach den Mördern ihrer Eltern. Ihr Seelenfreund Julian weilt in England und so verbringt sie viel Zeit mit Cristina, die aus Mexico ans Institut kam. Eines Abend bekommen die Beiden einen Hinweis, nach dem sie eigentlich nicht suchen sollten. Ein Leichenfund wird angekündigt. Fast schon natürlich, dass kein Verbot Emma stoppen kann, wenn auch nur der Hauch einer Möglichkeit besteht, etwas über den Tod an ihren Eltern zu erfahren. Und tatsächlich scheint gerade dieser Tote etwas an sich zu haben, was Emma weiterhelfen könnte. Wieder einmal erfreut Cassandra Clare ihre Leser mit einem Abenteuer der Schattenjäger. Diesmal bildet das Institut in Los Angeles den Schauplatz. Als Ausgangspunkt für die Geheimnisse, die den Tod von Emmas Eltern umgeben, aber auch eine Hommage an die Familie, die für Julian das Wichtigste ist. Julian, Emmas Seelenfreund, der viel zu früh erwachsen werden musste. Nachdem sie auch den Vater verloren hatten, musste und wollte er dafür sorgen, dass die verbleibenden Geschwister im Schutze des Instituts zusammen groß werden konnten. Doch nun scheint das Leben und auch die tiefe Freundschaft von Emma und Julian an einem Wendepunkt angekommen zu sein. Packend werden verschiedene Handlungsstränge verknüpft. Warum werden gerade jetzt so viele Menschen oder Schattenweltler umgebracht? Wer ist ein Verbündeter bei der Aufklärung der Verbrechen? Und wer legt den Jugendlichen Steine in den Weg? Und über allem weht ein Hauch von bittersüßer tragischer Liebe. Doch nicht nur dramatische Ereignisse fordern die Leser emotional, auch freudige Themen versüßen die Lektüre. Bei einem ersten Band einer vermutlich dreiteiligen Reihe müssen natürlich ein paar Fragen offen bleiben und es gibt ein paar Ansätze, die neugierig machen, wie es mit den „Dunklen Mächten“ weitergeht. Aber wie bei Cassandra Clare schon fast gewohnt und fast erwartet, hat man hier einen ausgesprochen lesenswerten und berührenden Start, der noch einiges erwarten lässt.

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Das Cover: Ich finde besonders die Farben unglaublich schön auf diesem Cover, die Frau mit dem Schwert die im Wasser treibt ist auch sehr schön gestaltet - auch wenn es ein wenig traurig aussieht, da man nicht weiß ob sie Lebt oder tot ist. Die Protagonistin: Emma ist ein Mädchen das früh ihre Eltern verloren hat, gerade mal 12 Jahre war sie alt als sie starben. Doch sie ist auch eine Kämpferin, wild entschlossen den Mörder ihrer Eltern zu finden. Sie ist sehr fixiert darauf, weswegen sie manchmal etwas engstirnig rüberkommt, dennoch mochte ich ihren Charakter. Sie kämpft eben für das was sie liebt, auch wenn es das genau genommen nicht mehr gibt. Der Schreibstil: Es war mein erstes Buch von Cassandra Clare und ich mag den Schreibstil total. Man merkt das es ein Jugendbuch ist und deshalb nicht mit schweren oder unbekannten Wörtern gespickt ist, was mir gut gefällt. Auch die Spannung die es im Buch gab war immer auf einem Hohen Level gehalten. Ich kann es kaum erwarten das Band 2 rauskommt. Der Sprecher: Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. Für den Hörverlag hat Simon Jäger bereits "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams gelesen. Die Autorin: Cassandra Clare ist eine internationale Bestsellerautorin. Ihre Bücher wurden über 36 Millionen Mal weltweit verkauft und in 35 Sprachen übersetzt. Die beiden Serien "Chroniken der Unterwelt" und "Chroniken der Schattenjäger" gehören zu ihren größten Erfolgen und stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Mit "Chroniken der Dunklen Mächte" setzt sie ihre Erfolgsserie fort. Cassandra Clare lebt in Massachusetts, USA. Mein Fazit: Ein wirklich tolles Hörbuch, das mir großen Spaß gemacht hat. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht mit der Geschichte

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Also 23 Stunden Hörzeit ist echt nicht wenig und ich muss sagen, ich habe deswegen auch etwas länger gebraucht. Nicht immer bot sich mir die Gelegenheit, das Hörbuch zu hören, aber es war dennoch echt gut. Ich mochte fast alle Charaktere und viele lustige Szenen haben mich zum lachen gebracht. Das einzige, was mich gestört hat, waren die viele Nebenstorys und es waren wirklich sehr viele Charaktere. Da habe ich ab und an mal den Durchblick verloren. Und deswegen fand ich, zog sich die Hauptstory etwas. Ich hätte allerdings nie erwartet, wer der Bösewicht war, da hat uns sie Autorin gut getäuscht...Mal wieder :D Und ausgerechnet von ihm wird auch noch was offenbart, was auf einen weiteren Teil hindeutet und das tut mir für die Zwei so leid. Was ich auch sehr gut fand, dass alte Charaktere wie Jace und Clary auch noch aufgetaucht sind und dass auch diese sich weiter entwickelt haben. So ein Rückbezug verbindet die Reihen echt gut und gefiel mir. Auch einer meiner absoluten Lieblinge taucht auf, nämlich Magnus Bane. Die neue Charaktere sind aber auch super, grade die Familie Blackthorn ist immer für einen Lacher gut, wenn ein kleines Kind z.B. in einem Sack Puderzucker sitzt. Alles in allem lohnt sich das Buch auf jeden Fall und das Hörbuch erst recht, mit so einem tollen Sprecher, ist das ein Genuss für sich. Fazit Mir waren die ganzen Nebenstorys manchmal etwas zu viel. Bei weit über 20 Stunden Hörzeit, kann das schon mal zu Verwirrungen führen und auch bei den Massen an Charakteren. Aber dennoch war es echt interessant und gut. Ich freue mich jedes Mal wieder in die Schattenjägerwelt abzutauchen. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen und ich hoffe auch, das nächste Mal wird der gleiche tolle Sprecher genommen.

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"Lady Midnight" ist ein sehr gelungener Reihenauftakt; die Geschichte ist von Anfang an spannend, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es gibt verschiedene Wendungen, die mich überrascht haben und neugierig auf die nächsten Bände machen. Das Buch handelt von Emma Carstairs, ihrem Parabatai Julian Blackthorn und dessen Familie, also Charakteren, die bereits in "City of Heavenly Fire" eingeführt wurden. Hier sind sie nun die Protagonisten, sodass wir viel mehr über sie erfahren, und obwohl einige neue Figuren eingeführt wurden, sind meiner Meinung nach alle gut charakterisiert und vorgestellt worden. Vor allem bei Mark ist es Clare gut gelungen, seine Zerrissenheit und die Veränderungen, die er durchlaufen hat, glaubwürdig darzustellen. Generell ist die Blackthorn-Familie mir ans Herz gewachsen und mir gefällt, wie unterschiedlich alle sind. Obwohl sie zusammenhalten und alles füreinander tun würden, hat doch jeder eine eigene Persönlichkeit und eigene Stärken, Schwächen und Macken. Dies gilt auch für andere wichtige Figuren wie die Tutorin der Kinder, ihren Onkel und die anderen Nebencharaktere. Alle haben ihre Geschichte zu erzählen und die Autorin hat schon das ein oder andere Geheimnis anklingen lassen, sodass man unbedingt weiterlesen und mehr erfahren möchte. Die Hauptfiguren selbst waren mir ebenfalls sehr sympathisch. Emma ist eine tolle Protagonistin und ihre Beziehung zu Julian war sehr gut dargestellt - auch wenn das ganze sehr dramatisch ist. Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft, dass ich mit den beiden mitfühle und ihnen ein Happy End wünsche, auch wenn das natürlich vor dem letzten Band der Trilogie nicht zustande kommen wird. Die Handlung selbst war sehr fesselnd; stellenweise hat das Buch mich fast an einen Krimi erinnert, da die Charaktere versuchen, den Mörder von Emmas Eltern zu finden, und die Ermittlungen wurden gut dargestellt. Die Auflösung hat mich sehr überrascht, aber die Wendung ist Clare definitiv gelungen. Sie war glaubwürdig, aber dennoch ein Schock - für den Leser und die Figuren. Auch hier gibt es einiges Potential für die nächsten beiden Bände und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird. 4,5/5 Sternen

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Der Inhalt wird im Klappentext sehr gut dargestellt, darum verzichte ich an dieser Stelle auf eine erneute Zusammenfassung. Es dauert ein wenig wenn man sich als Neueinsteiger in die komplexe Serienmythologie einarbeitet - jedoch lohnt sich das wirklich! Für alle Fans von "Vampire Diaries" ist das Buch eine absolute Empfehlung. Spannend und schön beschrieben, doch dabei eher eine leichte Kost.

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Inhalt Die 17-jährige Emma Carstairs hat nur ein Ziel. Den Mörder ihrer Eltern finden, denn sie ist der festen Überzeugung, dass jemand anderes dahinter steckt als alle anderen meinen. Jahrelang läuft sie von einer Sackgasse in die Nächste, aber schließlich findet sie den entscheidenen Hinweis und setzt alles daran um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Doch damit könnte sie die Familie, die sie nach den schrecklichen Ereignissen des Krieges in dem auch ihre Eltern starben, in Gefahr bringen... Meine Meinung Ehrlich gesagt war ich vor dem Lesen des Buches ein bisschen skeptisch. Ich habe zwar alle anderen Bücher die in der Schattenjäger-Welt spielen gelesen und geliebt, dachte aber, dass es mit diesem Buch doch etwas zu viel sein könnte und die Autorin vielleicht mal etwas neues schreiben sollte. Denn irgendwann ist eine Idee doch verbraucht. Doch "Lady Midnight" konnte mich positiv überraschen. Es spielt fünf Jahren nach den Geschehnissen aus "City of Heavenly Fire". Wer also diese Reihe noch nicht kennt, sollte mit "Lady Midnight" noch warten, denn auch wenn hier eine andere Protagonistin im Vordergrund steht, haben Clary und ihre Freunde den einen oder anderen Gastauftritt und man erfährt, was mit ihnen passiert ist. So würde man sich spoilern. Ich fand es sehr gut, dass auch Clary und die anderen kurz in dem Buch auftauchen, da man so erfährt, was aus den liebgewonnenen Protagonisten der "Chroniken der Unterwelt" geworden ist. Aber auch Emma konnte mich direkt überzeugen. Man kennt sie ebenfalls aus "City of Heavenly Fire", doch da war sie um einiges jünger. Mittlerweile ist sie eine tapfere junge Frau, die immer sehr hart trainiert, weil sie unbedingt den Mörder ihrer Eltern finden möchte. Aber auch für die Blackthorns würde sie alles tun, nicht zuletzt weil ich Parabatai Julian einer von ihnen ist und sie von ihnen aufgenommen wurde. Doch als sie Gefühle für Julian entwickelt gibt es ein erneutes Problem, denn Beziehungen zwischen Parabatais sind verboten. So gibt es neben dem spannenden Plot voller Action und Kämpfen auch eine Liebesbeziehung und auch sonst dreht sich viel um Gefühle und Beziehungen. Dabei dreht sich alles im Kreis und die Autorin schweift auch mal gerne ab. Meiner Meinung nach hätten dem Buch ca. zweihundert Seiten weniger auch nicht geschadet. Dennoch konnte mich das Buch mehr als fesseln und es gibt sogar neue Erkenntnisse zu der Schattenjäger-Welt. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt großartig, mit lebhaften Beschreibungen und starken Emotionen, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven (personaler Erzähler) geschildert, wobei Emmas Perspektive im Vordergrund steht. Das sorgt für ein stimmiges Gesamtbild. Das Ende fand ich in einem Punkt etwas vorhersehbar, aber dennoch ist es spannend und ich habe das Lesen mehr als genossen. Schon jetzt freue ich mich auf weitere Werke der Autorin. Fazit "Lady Midnight- Die Dunklen Mächte 1" hat mich positiv überrascht. Ich mochte es alte Protagonisten wieder zu sehen, aber auch Emma näher kennenzulernen. Es ist ein Buch voller Action, Spannung und Gefühlen und jeder der auch "Die Chroniken der Unterwelt" mochte, dürfte auch an diesem Buch Gefallen finden.

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