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Rezensionen zu
Die fünfte Welle

Rick Yancey

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Bücherstube Fischland

Von: Sarah Natusch aus Ostseebad Wustrow

29.04.2014

Da ich mit großer Begeisterung Jugend- und Fantasieromane lese, war ich sehr neugierig auf das Buch. Ich wurde nicht enttäuscht. Interessant ist, dass der Leser nicht mit dem ersten „Angriff“ in die Geschichte einsteigt, sonder gleich mitten ins Geschehen eintaucht. Weiterhin positiv empfand ich den Wechsel der Perspektiven. Leider sind diese Perspektivenwechsel nicht beschriftet, so dass ich am Anfang immer ein wenig verwirrt war, was sich aber schnell legte. Der Höhepunkt ist Rick Yancey sehr gut gelungen. Nachdem alle Hauptcharaktere sich im Stützpunkt eingefunden hatten, war an ein Weglegen des Buches nicht mehr zu denken. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert, ob Sam, Cassie, Ben und Co. die Flucht rechtzeitig gelingt. Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt zur Stimmung des Buches. Das Thema Außerirdische finde ich sehr interessant, Es ist nicht neu aber auch noch nicht abgegriffen. Die Form oder das Aussehen der Außerirdischen, wie auch das Thema der Übernahme von den Menschen hat mich ein wenig an „Seelen“ von Stephenie Meyer erinnert, da die Seelen dort auch keine wirkliche Form besitzen und die Menschen seelisch verschwinden. Ansonsten ist „Die 5. Welle“ ein spannender, actionreicher Roman, mit ein bisschen Gefühl und stillen Momenten. 4,5 Sterne für das Buch, welches dem Menschen seine Grenzen zeigt und was darüber hinaus möglich ist.

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Mischung aus SF und Endzeit.. Absolut spannend

Von: Buchröttin aus hh

27.04.2014

Was wäre wenn alle Kriege der Welt plötzlich nebensächlich wären? Was wäre, wenn die Menschheit nur einen Feind hätte? Was wäre, wenn dieser Feind aus dem Weltraum käme? Cassie, die Ich-Erzählerin hat die Invasion überlebt. Nun ist sie allein und versucht andere Menschen zu finden. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der mir Gänsehaut erzeugte. SIE waren vermutlich schon vor dem Auftauchen des Raumschiffes auf der Erde. Denn hier wird von einer Familie berichtet, Mutter, Vater und das ungeborenen Baby. Doch nach einem nächtlichen Erwachen, sind die drei nicht mehr allein, bei dem Baby scheint noch etwas zu sein. Die Geschichte wird aus Sicht von Cassie erzählt, als Ich –Erzählerin. Sie berichtet in Rückblenden von der Invasion. Aber was ist das Ziel der Aliens? Die Invasion verlief in Wellen. Die 1., die elektromagnetische Welle, die alles auslöscht, was mit integrierten Schaltkreisen zu tun hat. Die 2. Ist Zerstörung. Die 3. Ein Virus. Und 4 und 5? Ich fand das Buch ist eine Mischung aus verschiedenen Genre. SF und Endzeitroman treffen hier aufeinander. Der Stil ist unheimlich fesselnd. Cassie ist eine sehr sympathische Figur. Willensstark, kämpferisch und ich mochte die Überlegungen, die sie anstellt. Die Gedanken, die sie sich macht um die Invasion und die Aliens. Die Fragen, die sie stellt machen auch den Leser nachdenklich. Das ist ein Buch, das man gebannt liest Es sorgt dafür, dass der nächste Blick, den der Leser auf den nächtlichen Sternenübersehten Nachthimmel nachdenklich wird. Und die Frage aufkommt, ist da jemand? Und wenn ja, ist er gut oder böse? Eine absolut gelungener erster Band und ich freu mich auf eine Fortsetzung.

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Spannend, aber leider doch einige Schwächen vorhanden...

Von: Daniela Graf aus Eschborn

18.04.2014

++++ ACHTUNG: KANN SPOILER ENTHALTEN! ++++ [Anm. der Red.] Die Idee zur Geschichte hat mich gleichermaßen interessiert wie auch abgeschreckt. Obwohl man sich heutzutage über umherfliegende Untertassen lustig macht, weiß man nie, was dort draußen wirklich auf uns lauert. Die Charaktere in Die 5. Welle haben auch noch darüber gelacht - bis die Anderen kamen und die Welt beinahe völlig zerstört worden ist. Es ist eine wirkliche Horrorvorstellung für uns Menschen, dass eine fremde Macht einfach unser Leben auslöscht. Damit spricht der Autor eben wieder ein sehr heikles Thema an - wir Menschen halten uns für allmächtig und mit seiner Geschichte zeigt er, dass wir es eben nicht sind. Innerhalb von wenigen Monaten können fast sieben Millarden Menschen vernichtet werden. Das wirklich Traurige daran ist, dass wir dem nichts entgegenzusetzen haben und es eigentlich keinerlei Hoffnung gibt. Das ist eine Botschaft des Romans, wobei ich nicht der Meinung bin, dass das etwas Schlechtes sein muss. Nicht jede Geschichte muss Hoffnung geben. Ich habe auch überhaupt keine Idee, wie wir auf so wenige Menschen reduziert gegen eine fremde und unbekannte Macht ankommen sollten. So blöd das auch klingen mag, es ist vielleicht besser, in einer solchen Situation so früh wie möglich sterben. Die Geschichte beginnt sehr spannend und ist zunächst mehr im Science Fiction Stil gehalten. Cassie, unsere sechzehnjährige Protagonistin, streift allein durch die Wälder und sucht nach einer Möglichkeit, ihren Bruder zu retten. Wir werden also mitten in die Geschichte hineingeworfen. Anhand einiger ausgeprägter Rückblenden erfahren wir, dass eines Tages ein großes alienartiges Mutterschiff aufgetaucht ist. Zehn Tage danach kommt es zur ersten Welle - das Licht geht aus und sämtliche Strom- und Elektronikanbindungen sind unbrauchbar. Ab diesem Moment werden die Menschen langsam panisch, aber richtig schlimm wird es erst mit den darauffolgenden Wellen: Kilometerhohe Tsunamis löschen alles Leben an den Küsten aus und schließlich stirbt fast jeder dritte noch Überlebende an einer Seuche, die aufgrund des inneren Verblutens "Roter Tsunami" genannt wird. Sehr authentisch und auf traurige Weise schildert Cassie, wie ihre Mutter von der Seuche dahingerafft wurde und wie der Kontakt zu allen anderen Bekannten und Freunden abbrach. Überlebende der Seuche suchten Schutz in Stützpunkten, doch auch hier ist das Leben nicht sicher, denn die vierte Welle bringt die sogenannten Silencer hervor. Es sind brilliante Tötungsmaschinen, die später auch als Befallene bezeichnet werden. Sie sehen aus wie Menschen, wurden aber von den Anderen geschickt, um die noch wenigen Überlebenden zu vernichten. Die Rückblenden sind actionreich und man bekommt einen sehr guten Einblick in den Wandel der Zeit. Es wird nicht nur kurz erklärt, dass die Wellen die Menschen getötet haben, sondern alles wird so beschrieben, als wäre man selbst dabei gewesen. Unheimlich ist natürlich, dass plötzlich ein Mutterschiff von Aliens am Himmel auftaucht und der Alltag einfach so weitergeht. Doch damit ist bald Schluss. Eigentlich ist es eine abstrakte und absurde Vorstellung, aber Rick Yancey beschreibt den Wandel unserer Welt, wie wir sie kennen, zu einer, in der es ums nackte Überleben geht, sehr gut und nachvollziehbar. Diese Rückblenden und auch Cassies aktuelle Situation sind sehr spannend gehalten und schließlich erfahren wir zuletzt, was es mit ihrem Bruder Sammy auf sich hat. Cassie, ihr Vater und Sammy suchten Schutz in einem Stützpunkt - Camp Ashpit. Allerdings tauchten eines Tages Soldaten auf und die Freude über ihre Rettung hält nicht lange an. Alle Kinder unter vierzehn - so auch der fünf Jahre alte Sammy - werden in Schulbussen zu dem Hauptstützpunkt Camp Haven gebracht. Alle anderen werden erschossen - Cassie kann sich gerade noch so retten und geht nun dem Versprechen nach, welches sie ihrem Bruder gegeben hat: Sie wird zu ihm nachkommen. Das stellt sich allerdings als sehr schwierig heraus. Man kann in dieser Zeit niemandem trauen, schon gar keinen Soldaten. Das musste sie ja am eigenen Leib erfahren. Eines Tages wird sie angeschossen und von Evan Walker gerettet. Sie finden Zuflucht auf einer abgelegenen Farm, auf der Evans ganze Familie gelebt hat. Inzwischen ist nur noch er übrig. Bis zu diesem Punkt ist die Geschichte ziemlich spannend und sehr authentisch erzählt. Leider muss ich sagen, dass das Buch in der Mitte einen ziemlichen Hänger hat. Der Roman ist in mehrere Teile gegliedert und in jedem Teil verfolgen wir in der Ich-Perspektive eine andere Person. Da muss man sich zunächst noch hineinfinden, da die Erzählweise bleibt, man aber vom abweichenden Inhalt erst einmal die Stirn runzeln muss. Man weiß nicht genau, wo man sich denn jetzt befindet. Mit der Zeit wird es aber besser. Denn plötzlich befinden wir uns im Hauptstützpunkt Camp Haven. Ein junger Mann wurde von den Soldaten aufgelesen und lebt nun dort. Erst nach vielen vielen Seiten erfahren wir, dass es sich dabei um Ben Parish handelt, einen Schulkameraden von Cassie, in den sie heimlich verliebt gewesen ist. Durch ihn bekommen wir einige Antworten und wie radikal die Anderen vorgegangen sind, um die Menschheit auszulöschen (vgl. dazu den Prolog!). Er wird in eine Kampfeinheit gesteckt und muss wochenlang hart trainieren. Eigentlich finde ich es gar nicht so schlecht, dass man auch diese Seite der Geschichte aktiv miterlebt, da hier viele moralische Werte angesprochen werden. Allerdings hatte ich mich von Anfang an auf eine "Ums-nackte-Überleben"-Situation eingestellt und nicht auf ein Kriegsausbildungscamp für Kinder. Diese Situation, dass Kinder und sogar Kleinkinder, für einen Krieg ausgebildet werden, kam mir zwar etwas absurd, aber zeitgleich doch authentisch vor. In einer solch brenzligen Lage, in welcher sich die überlebenden Menschen nun befinden, verändert sich ihr Denken. Diejenigen, die das Ruder der Macht der Unterdrückten an sich reißen können, tun dies. Es ist fast schon widerlich, dass diese Erwachsenen alle Kinder einsammeln und diese kleinen siebenjährigen Jungen und Mädchen mit Gewehren auf die Silencer loslassen. Doch den Kindern kann man noch etwas vorgaukeln. Sie sehen das alles als Spiel, zwar als sehr hartes und erbarmungsloses, aber als Spiel. Und so geraten sie immer tiefer in den Sog. Das ist vielleicht auch der Grund, warum nur Kinder dorthin gebracht werden: Weil man sie einfacher einer Gehirnwäsche unterziehen kann. Erschreckend ist, in welcher Art und Weise die restliche Menschheit geschützt werden soll. Sie werden "etikettiert und eingetütet". Das bedeutet, dass sie von einem Programm namens Wonderland geistig gescannt werden und schließlich einen Chip in den Nacken implantiert bekommen, der immer ihre Position anzeigt. Wenn wir dann aber erfahren, was es damit wirklich auf sich hat, ist das ganze einfach nur noch grausam. Die Geschichte um Cassie und Evan kann ich nicht so genau einschätzen. Wegen der vielen Sprünge zwischen den Personen und Orten konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu den beiden aufbauen. Natürlich konnte ich mich mehr in Cassie als in Evan hineinfühlen, da man sie ja durch die ganzen Rückblenden begleitet hat. Aber als sie auf Evan trifft, scheint sich ihr ganzer Charakter zu verändern. Plötzlich ist sie nicht mehr die starke und toughe junge Frau, die unbedingt und auch ein bisschen planlos das Versprechen gegenüber ihrem Bruder einhalten und die Anderen vernichten will. Sie wirkt auf einmal sehr anhänglich und denkt über völlig belanglose Dinge nach, die ihr nicht einmal vor den Angriffen in den Sinn gekommen wären. Sie gibt sich Evan völlig hin wie ein kleines Schoßhündchen und ab und zu scheint sich die Situation in einen kleinen Liebesurlaub zu verwandeln. Cassies Entschlossenheit, ihren Bruder zu finden, ist wie weggefegt. Zwar ist sie verletzt, aber dennoch scheint sie die Zeit auf der Farm weiter hinauszudehnen. Immerhin könnte ihr Bruder bereits tot sein oder jeden Tag sterben und sie macht sich nur Gedanken darüber ob Evan ihren Körper attraktiv findet. Evan selbst verstrickt sich immer wieder in Aussagen, die einfach nicht zueinander passen wollen. Als Cassie das nach einige Zeit endlich auch kapiert, bekommt sie wieder einige ihrer früheren Charakterzüge zurück. Bald erfahren wir auch, was genau an Evan uns nicht so ganz richtig vorkommt. Und dennoch hat mir die ganze Situation auf der Farm zwischen den beiden nicht so zugesagt. Abgesehen von der Tatsache, dass meine Vorstellungen eher anders waren, so hat mich der Schreibstil nicht ganz so überzeugt. Manche Sätze waren so ineinander verknotet, dass man gar nicht mehr wusste, was der Satz denn nun überhaupt bedeuten sollte. Das kann natürlich auch an der deutschen Übersetzung liegen, deswegen fällt dies bei meiner Bewertung nicht so schwer ins Gewicht. Die Geschichte ist in ihrer Art recht komplex und man muss sich wirklich konzentrieren, um die Motive und Absichten zu verstehen. Im Grunde hat vieles davon einen erschreckenden Sinn gemacht und alles was wir bis dahin dachten, wird zerstreut. Jedoch haben diese Überraschungsmomente auch einen negativen Effekt: Vieles, was passiert ist, macht in diesem Zusammhang überhaupt keinen Sinn mehr und man stellt sich Fragen, die mit der Auflösung nicht beantwortet werden können, weil sie einfach in keinem Verhältnis zueinander stehen. Allerdings haben mich der Anfang und auch das Ende mit der rasanten Spannung gepackt und ich werde dennoch ein Auge auf die Fortsetzung werfen. Trotz vieler Ungereimtheiten und der seltsamen Beziehung zwischen Cassie und Evan bin ich gespannt auf das Voranschreiten der Geschichte. Die 5. Welle ist ein spannender Science-Fiction Roman, der in verschiedene Richtungen ausschlägt. Für mich gab es einige Ungereimtheiten und einige Charaktere haben sich seltsam verändert, wenn sie auf andere trafen, aber dennoch ist diese Vision einer möglichen Zukunft zusammen mit der Spannung eine lesenswerte, auf deren Fortsetzung man warten sollte.

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Super!!

C.H.Wäser

Von: Ramona Schiller

09.02.2014

Ein spannender, fesselnder Pageturner!! Es war nicht aus der Hand zu legen. In diesem Fall freue ich mich, dass es kein Einzelband ist ... und ich möchte nicht zu lange auf den nächstenTeil warten!!

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