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Rezensionen zu
Ewig Dein

Daniel Glattauer

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Daniel Glattauer hat es meiner Meinung einmal wieder geschafft. Er erzählt in seinem Roman "Ewig dein" eine Geschichte die man unbedingt weiterlesen muss wenn man einmal angefangen hat. Die Handlung dreht sich um Judith die im Supermarkt scheinbar ihrem Traummann begegnet. Er ist gutaussehend, erfolgreich, Single und versteht sich sogar mit ihren Freunden. Was ihr allerdings nicht auffällt ist das Hannes sich still und heimlich in ihr Leben schleicht und eine regelrechte Obsession entwickelt was Judith angeht. Als immer offensichtlicher wird wie Problematisch diese Beziehung zu einem Menschen wie Hannes ist versucht Judith sich von ihm zu lösen, doch das ist leichter gesagt als getan mit einem Mann der einen buchstäblich nicht aus den Augen lässt. Als er sogar Judith's Familie auf seine Seite zieht ist die Katastrophe perfekt. Judith beginnt allmählich an ihrem eigenen Urteilsvermögen zu zweifeln. Bildet sie sich nur ein das mit Hannes etwas nicht stimmt? Ist sie all die Aufmerksamkeit einfach nur nicht gewöhnt? Bildet sie sich alles nur ein? Oder spielt Hannes ein Spielt das sie langsam immer näher an den Abgrund treibt? Dieser Roman hat mir durchgehend Gänsehaut verschafft und ich war begeistert und abgestoßen zugleich. Begeistert von der Schreibweise Glattauers, der Art wie die Geschichte erzählt wird und der Spannung die erzeugt wird. Abgestoßen hat mich die Art der "Beziehung" die man schon eher als Besessenheit oder Stalking bezeichnen müsste. Ein großartiger Roman der es schafft sehr viel Emotionen zu erzeugen.

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Judith ist Mitte 30 und hatte bisher noch nicht so viel Glück in der Liebe. Im Supermarkt lernt sie den auf den ersten Blick sehr charmanten Hannes kennen, der sehr von ihr angetan scheint. Judith fühlt sich von dem Interesse des smarten Architekten geschmeichelt und genießt die schon fast unterwürfige Liebe, die er ihr entgegenbringt. Nach Kurzem fühlt sich Judith jedoch von ihm und seinen Gefühlen eingeengt und versucht ihn auf Abstand zu halten. Hannes ergreift jedoch nur noch mehr Besitz und macht sich in ihrem Leben breit, indem er sich ungefragt mit ihren Freunden trifft und auf ihre Familie Einfluss nimmt. Als Judith sich letztlich von ihm trennt, kann nicht nur Hannes ihre Entscheidung nicht nachvollziehen. Auch ihre Angehörigen sind von Hannes sympathischen Auftreten so angetan, dass sie von Judiths Verhalten sichtlich irritiert sind, hat sie doch in deren Augen endlich ihren Traummann getroffen. Trotz der Trennung bleibt Hannes weiterhin in Judiths Leben präsent. Auch wenn er sich nicht mehr bei ihr meldet, fühlt sie sich beobachtet und bedrängt und ist auch aufgrund der Reaktionen ihrer Freunde unsicher. Zur Beruhigung und um schlafen zu können, nimmt sie Medikamente, so dass sie bald in ihrer Wahrnehmung getrübt ist. Als sie glaubt, verrückt zu werden und beginnt, an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln, ist überraschenderweise ihre naive Angestellte die einzige, die ihr zur Seite steht. "Ewig Dein" ist kein typischer Stalking-Roman, sondern ein spannend aufgebauter Psychothriller, bei dem der Leser bald nicht mehr weiß, wer Opfer oder Täter ist bzw. wer einer psychiatrischen Behandlung bedarf. Die Auflösung um das Verhältnis der beiden zueinander und das Ende des Romans kommen dann leider sehr abrupt und mit einer ominösen Detektivgeschichte, dass man als Leser den Eindruck gewinnen könnte, Daniel Glattauer habe die Lust an dem Roman verloren.

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Überraschende Wendungen

Von: Ann-Katrin W.

23.02.2016

Judith, Inhaberin eines Lampengeschäfts in Wien, Mitte dreißig und überzeugter Single, lernt im Supermarkt den Architekten Hannes kennen. Hannes ist der Traum aller Schwiegermütter. Sowohl Judiths Freunde als auch ihre Familie sind restlos von ihm begeistert. Anfangs genießt Judith es, dass Hannes nur sie im Kopf zu haben scheint und ihr das auch zeigt. Aber nach und nach fühlt sie sich von der ständigen Zuwendung und den etlichen Liebesbeweisen erdrückt. Sie versucht Hannes wieder loszuwerden. Leider ohne Erfolg. Die Entwicklung der Handlung hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext und der Anfang der Geschichte ließen zwar vermuten, dass Hannes das Ende der Liebesbeziehung nicht so ohne weiteres akzeptieren wird, dass die Geschichte jedoch so dramatisch wird und sich zu einem regelrechten Psychothriller entwickelt, hatte ich nicht erwartet. Besonders mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet. Der Charakter der Protagonistin Judith wurde schön herausgearbeitet. Man konnte sich als Leser gut in sie und ihre Opferrolle hinein versetzen und mit ihr fühlen. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme mich in die Handlung einzufinden, aber dann hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte nahm Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Romantik sucht man in diesem Buch vergebens. Dennoch denke ich, dass Glattauer-Fans dieses Buch bestimmt mögen werden. Auch wenn es meiner Meinung nach nicht an „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ heranreicht.

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Ewig Dein von Daniel Glattauer Naja. Vor Jahren hatte ich mich anstiften lassen, “Gut gegen Nordwind” zu lesen (wer nicht?), jetzt habe ich Glattauer auf einer Lesung gesehen – das war wirklich gut -, erstmal kapiert, dass das ein Österreicher ist, also nochmal probiert. Angenehm: Es ist ein halber Krimi. Unangenehm: Die Protagonistin gehört nach jedem Kapitel geschüttelt. Außerdem kommt das Ende zu plötzlich, da hat bestimmt ein Lektor gekürzt. Und dann: Glattauer schreibe eigentlich keine Frauenbücher? Äh, doch. (3/5)

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