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Rezensionen zu
Frauen und Bücher

Stefan Bollmann

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€ 22,99 [D] inkl. MwSt. | € 23,70 [A] | CHF 32,50* (* empf. VK-Preis)

In seinem Buch „Frauen und Bücher - Eine Leidenschaft mit Folgen“ zeigt Stefan Bollmann Einblicke in die Entwicklung der Literaturgeschichte in Bezug auf Frauen und ihr Lese- sowie Schreibverhalten: Beginnend im 18. Jahrhundert führt er seine Leserschaft in vier Teilen bis ins die Gegenwart und stellt zum einen vor, inwiefern sich das Lesen als (u.a. auch soziale) Praxis etabliert und zum anderen präsentiert er Autorinnen (bspw. Virginia Woolf) und Leserinnen (u.a. Marylin Monroe), die über die Jahrhunderte hinweg monumentale Werke verfasst haben oder Lesen zu einer angesehenen Beschäftigung machten - man bekommt hiermit knapp 400 Seiten geballte Literaturgeschichte. Das ist ein Buch für Literatur-Nerds. Man muss sich für Literaturgeschichte begeistern können. Wenn man das tut, ist dieses Buch eine großartige Bereicherung, gibt einem unheimlich viel mit und liest sich wirklich klasse. Ein toller Stil, der auch trockene Passagen spannend und interessant macht! Ich habe dieses Buch sehr genossen und empfehle es von Herzen an alle Literaturbegeisterten weiter!

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Das hier war ein absoluter Zufallsfund und ich bin sehr froh darüber, dass es in meinen Händen gelandet ist. Stefan Bollmann hat das Buch Frauen und Bücher geschrieben. Der Untertitel ist sehr wunderbar erklärend zum Buch: eine Leidenschaft mit Folgen. Es schildert in den einzelnen Kapiteln beginnend vom 18. Jahrhundert an wie Bücher und Frauen zusammen fanden. Welche Wirkung Romane auf die Leserinnen hatten und wie wichtig die Roman Lektüre für das Begreifen und Führen des eigenen Lebens war. Es geht weiter über die kommenden Jahrhunderte mit einzelnen Schriftstellerinnen wie Mary Shelley, Virginia Woolf und anderen und wie sie das Leben durch ihre Bücher gesehen hat, welche Macht das Lesen wirklich entwickelt hat und welche Befreiung Bücher für Frauen waren. Ich fand es absolut faszinierend zu lesen wie Bücher dazu beigetragen haben Frauen Freiheit zu verschaffen und wie sich diese weibliche Leselust in Jahrhunderten Bahn gebrochen hat. Der Autor verbindet das Denken der jeweiligen Zeit mit der Entwicklung des Frauenbildes und führt uns mit kenntnisreicher Beschreibung in das Leben einzelner Frauen ein. Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt und kann es sehr empfehlen.

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Stefan Bollmann gibt in seinem Buch "Frauen und Bücher - Eine Leidenschaft mit Folgen" einen Einblick in den Wandel des weiblichen Leseverhaltens. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, welche sich jeweils mit einem bestimmten Jahrhundert beschäftigen. Es beginnt mit dem 18. Jahrhundert, in dem vor allem Gedichte, Romane, aber auch zum Beispiel der "Werther-Effekt" thematisiert werden und endet mit der Situation in der Gegenwart. In den jeweiligen Kapiteln wird aber nicht nur die Veränderung des Leseverhaltens von Frauen beschrieben, sondern die damit eingehenden Folgen und "Gefahren". Die erlangte Chance auf Bildung, Rechte und Unabhängigkeit sind beispielsweise Konsequenzen, die sich unter anderem aus dem zunehmenden Lesen der Frauen entwickelt haben. Somit erfährt der Leser auch einiges über die Geschichte, aber auch über die Bücher und Biografie verschiedenster Autoren. Denn es werden in jedem Kapitel auch die bekanntesten Autoren des jeweiligen Jahrhunderts vorgestellt. Insgesamt verdeutlicht das Buch wunderbar den Einfluss von Büchern und zeigt ihre große Rolle in der Gesellschaft und Geschichte. Da es sich hierbei um ein Sachbuch handelt und viele Fakten enthält, habe ich etwas mehr Zeit für das Buch gebraucht als vielleicht für ein leicht und lockeren Roman. Trotzdem hat es sich aufgrund des tollen Schreibstils gar nicht angefühlt wie ein trockenes Sachbuch, sondern ließ sich flüssig lesen. Außerdem fand ich es auch sehr spannend etwas über die Geschichte und mehr über verschiedene Autoren zu erfahren. Durch die zahlreichen Buch- und Autoren Verweise bin ich auch total angefixt geworden und meine Bücher Wunschliste ist wieder einmal gewachsen. Insgesamt mag ich es einfach "Bücher über Bücher" zu lesen und werde mir bestimmt noch ein weiteres Buch des Autors ansehen.

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Ich bin eigentlich an so vielem, was mit Büchern zusammenhängt, interessiert - so war es auch nicht verwunderlich, dass es dies auf meine Wunschliste geschafft hatte. (und jetzt habe ich es endlich davon befreit ;)) Ich bin nicht direkt enttäuscht von diesem Buch, aber ich muss schon sagen, dass es mir einige beschwerliche Lesestunden beschert hat. Ich dachte, ich fliege durch das Buch, weil es Informationen enthält, die mich interessieren, die mich fesseln, aber ich habe über 2 Wochen für diese knapp 450 Seiten gebraucht.. Es war nicht so, dass mich der Inhalt nicht interessiert hat - er wurde auch mit dem ein oder anderen Bild angereichert -, aber ich fand es schon schwierig, mich mit dem Stil, der mir doch ein wenig zu langweilig war, anzufreunden. Toll fand ich die Verweise auf Bücher aus den jeweiligen Zeiten. Das hat mich auch - mal wieder - daran erinnert, was ich eigentlich schon die ganze Zeit mal lesen will. (es kommt der Zeitpunkt, da werde ich es auch tun ;)) Jedoch waren dadurch auch Längen gegeben, die mich schon manchmal an meine Grenzen brachten, obwohl ich ja gespannt war, wie es weitergeht. Eindeutig gefehlt hat mir hier aber der Vergleich. Ganz besonders hätte mich natürlich interessiert, wie sich Frauen gegenüber den Männern entwickelt haben. Dass beide lesen, war klar. Dass Frauen jetzt mehr lesen, hat man erfahren. Aber ist es tatsächlich so, dass sich das Ganze jetzt umgekehrt hat, dass jetzt mehr Frauen als Männer lesen? (was ja vielerorts behauptet wird) Auch fand ich das letzte Kapitel irgendwie unpassend. Dort werden Frauen auf "Shades of Grey" reduziert - hatte ich zumindest ein wenig das Gefühl -, aber vielleicht habe ich diese Stelle auch einfach mit den falschen Augen gelesen.. Trotzdem kann ich sagen, dass ich dieses Buch weiterempfehlen würde, aber: Nehmt euch Zeit! Stefan Bollmann hat in die Recherchen auch sehr viel Zeit gesteckt, was man an allerlei Dingen sehen kann: Zitate aus Briefen, Bilder aus den jeweiligen Zeiten, Bücher und deren Inhalt und deren Bedeutung für die jeweilige Bevölkerung - und diese Zeit sollte man einfach auch ins Lesen investieren.

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"Die Leserin [...] ist [...] getrieben von dem Wunsch, mehr von den verborgenen, gefährlichen Seiten des Lebens zu erfahren." (S. 414) Frauen und Bücher- Das ist eine interessante und vielversprechende Mischung, der sich Stefan Bollmann in seinem gleichnamigen Sachbuch widmet. Denn wie viele Bücher wären ohne das Lesen und Weiterempfehlen von Frauen in Vergessenheit geraten. Wie viele ohne Frauen erst gar nicht geschrieben worden. Und wie viele Frauen hätten ohne ihre Romane auf Ideen und Selbstverwirklichung verzichten müssen? Stefan Bollmann führt den Leser sehr fachkundig durch drei Jahrhunderte der weiblichen Leselust, begonnen im 18. Jahrhundert. Dabei begegnen wir als Leser durch die Jahrhunderte hinweg wichtigen Autorinnen wie Mary Shelly oder Jane Austen, aber auch berühmten und zugleich passionierten Leserinnen, allen voran Marilyn Monroe. Dem Autor gelingt dabei eine ansprechende Mischung aus Lebens- und Liebesgeschichten. Aus Biographien und den Inhalten wichtiger Klassiker. Nebenbei spannt er einen literaturgeschichtlichen Bogen von der Einführung der Dichterlesung durch Friedrich Gottlieb Klopstock bis hin zum Phänomen Fanfiction und Shades of Grey. Hier muss ich aber kritisieren, dass der Fokus im Abschnitt "Gegenwart" zu sehr auf letzteres gelegt war. Die Leserin von heute wird dort meiner Meinung nach fälschlicherweise und überspitzt als solche dargestellt, welche nur leichte Unterhaltungsromane a la Shades of Grey oder Feuchtgebiete verschlingt und kaum mehr literarischen Anspruch an sich selbst hat. Davon abgesehen hat mich das hohe Nievau in "Frauen und Bücher" sehr angesprochen. Bemerkenswert, dass es zugleich auch noch unterhalten konnte, was wohl auch dem lockeren Schreibstil geschuldet war. Zitate literarisch bedeutender Persönlichkeiten, wie auch Ausschnitte aus ausgewählten (Frauen)büchern verleihen dem Buch genau das richtige Maß an Theorie und Greifbaren. Der Leser kann sich somit genauer vorstellen von was die Rede ist. Vor allem für Leser, die sich in der Welt der klassischen Literatur noch nicht ganz heimisch fühlen, dürfte das eine angenehme Unterstützung sein. Genau so wie das Personen- und Werkregister am Ende des Sachbuches. Auch die Strukturierung des Buches erscheint mir äußerst sinnvoll. In drei verschiedenen Abschnitten wird jeweils das 18., 19. und 20. Jahrhundert unter einer bestimmten These beleuchtet. Am Ende folgt ein kurzes Kapitel zur Gegenwart als Epilog. "Frauen und Bücher- Eine Leidenschaft mit Folgen" konnte mich definitiv überzeugen. Wieder einmal zeigt es uns die Macht des Lesens und wieso wir Bücher so lieben. Dass wir lesen, um zu leben.

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Buch-Service und Internethandel

Von: Dana Schneider aus Schwepnitz

28.08.2013

Ein Mann der über die Frauen schreibt: erstaunlich objektiv und liebevoll. Gefällt mir!

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Buchhandlung Decius GmbH

Von: Marion Wittkop aus Hildesheim

28.08.2013

Ein vielversprechendes Buch für alle, die Bücher und das Lesen lieben - nicht nur für Frauen! Überaus lesbar, informativ und kurzweilig. Auch wunderbar zum Verschenken an Literatur- und Geschichtsinteressierte.

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