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Rezensionen zu
Ich soll nicht töten

Barry Lyga

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€ 2,99 [D] inkl. MwSt. | € 2,99 [A] | CHF 5,00* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Jasper, genannt Jazz Dent ist eigentlich ein ganz normaler 17jähriger. Eigentlich. Und dann ist da die Tatsache, dass er der Sohn des berüchtigsten, brutalsten, inhaftierten Serienkillers der USA ist, William Cornelius "Billy" Dent. Und auch wenn der Junge sich bemüht, so normal wie irgend möglich zu sein, das Leben mit seinem Vater, das Erleben der Vorbereitungen und Nachbereitungen der Taten seines Vaters haben ihm ein anderes Aufwachsen beschert, als anderen Kindern. Er weiß genau, worauf es ankommt, um einen Mord perfekt auszuführen, keine Fehler zu machen, was zu beachten ist. Und so denkt er. Fühlt er. Weiß er einfach Bescheid. Und er bemüht sich, dem Verlangen, das sein Vater in ihn gepflanzt hat, nicht nachzugeben. Im Gegenteil, er will der Polizei behilflich sein, einen Killer zu fassen der derzeit scheinbar die Taten seines Vaters im beschaulichen Lobo´s Nod wieder aufleben lassen will. Und Jazz stellt sich manchmal zwar nicht immer geschickt an, aber er scheint dem Mörder immer und immer näher zu kommen, was aber auch eine Gefahr darstellen könnte. Nicht nur für ihn, sondern auch für das Leben seiner besten Freunde. Meine Meinung: Gelungener Auftakt Ich war überrascht, als mir dieses Buch ins Haus flatterte, allein schon die Verpackung, offenbar blutverschmiert und auch das Cover… Nun, alles haargenau mein Beuteschema. Das ließ doch alles darauf hoffen, dass mich hier eine Story erwartete, die mich packen will. Und ja, streckenweise hat sie mich auch gepackt. Die Figur von Jazz ist einfach liebenswert. Manchmal leicht verstörend, weil er beim Anblick einer Leiche nicht erschauert, weil er Angst bekommt oder ihn das Grauen erfasst, sondern eher, weil er schon gedanklich dabei ist zu rekonstruieren, was passiert ist oder was jetzt passieren könnte, wenn er der Mörder wäre… Nun, eigentlich ist Jazz ein armer Junge, der bei einem brutalen Serienmörder aufwachsen musste, der ihm vermittelt hat, dass die unterschiedlichen Arten des Tötens etwas ganz natürliches sind, wie etwa Milch kochen und da wundert es nicht, wenn er jetzt so denkt. Aber in ihm steckt eben auch dieser normale Teenager. Und als solcher hat er Freunde. Sogar die besten, die er sich wünschen kann. Auch wenn sein bester Freund Howie ein Bluter ist, mit dem sonst eigentlich niemand etwas zu tun haben will und der auch schon mal eine merkwürdige Art Humor besitzt, so gehen die beiden doch durch dick und dünn. Und als dritte im Bunde ist da noch Connie zu nennen, seine Freundin, die auch schon viel ertragen hat und die ihn eigentlich liebt, doch wie lange wird sie es noch mitmachen, dieses teilweise gruselige Gebaren von Jazz? Und vor allem stellt sich die Frage, werden alle überleben? Und wer steckt hinter den Morden, die bis auf ein Detail den Morden von Jazz´ Vater bis ins kleinste gleichen? Man fragt es sich beim Lesen und ich finde, damit ist der Auftrag dieses Buches doch schon erfüllt. Es ist immerhin der Auftakt zu einer Serie, da muss der Autor ja auch erst mal anfüttern und dann vielleicht ja im nächsten Band zum großen Schlag ausholen. Ich würde mich freuen, ich mag den Stil, der leicht und locker lesbar ist und die Figuren jetzt schon sehr! Ja, auch hier gibt es wieder ein paar unappetitliche Details, es ist schließlich ein Thriller, kein Kinderbuch! Und wenn man sich vor Augen führt, dass ein 17jähriger gleichmütig an blutige Messer denkt, wie man sie am besten wirklich sauber bekommt, als würde er übers Frühstück nachdenken, dann ist doch klar, dass es nichts für zartbesaitete Gemüter ist, oder? Fazit: Ein lockerer Auftakt zu einer Reihe, wie sie Thrillerfans gefallen dürfte, wenn der Autor so weitermacht, wie er hier begonnen hat! Deswegen gibt es für mir 4 von 5 Nilpferden in der Hoffnung, dass einer der nachfolgenden Bände eine Steigerung darstellt! Danke an Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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1. Band der Jasper-Dent-Reihe

Von: Kerry aus Berlin

20.01.2014

Der 17-jährige Jasper "Jazz" Francis Dent ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager - allerdings wirklich nur auf den ersten Blick, denn Jazz ist der Sohn von William Cornelius "Billy" Dent, dem berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten der USA. Vor vier Jahren gelang Sheriff G. William Tanner das fast unmöglich: Nachdem Billy zwei Morde in Lobo´s Nod begangen hat, seinem Heimatort, konnte Tanner Billy endlich überführen. Seitdem lebt Jazz bei seiner verrückten Großmutter, der Mutter von Billy. Seine Mutter "verschwand" einfach eines Tages. Jazz lebt immer noch in Lobo´s Nod und an einem Sonntagmorgen beobachtet er ein Ermittlerteam am Fundort einer Leiche. Durch seinen Polizeifunk-Scanner erfuhr er von dem Leichenfund und machte sich umgehend auf den Weg dorthin. Denn auch wenn Jazz aussieht wie ein normaler Teenager und sich bemüht, wie einer aufzutreten, ist er dennoch durch Erziehung / Vererbung / Prägung auf "Serienmörder" programmiert. Er denkt nicht wie ein "normaler" Teenager, sondern immer aus dem Blickwinkel eines Mörders, sodass er sich natürlich solch einen Leichenfund nicht entgehen lassen kann. Schon am Fundort wird Jazz klar, dass dieser Leichenfund in Lobo´s Nod kein Zufall sein kann, denn genauso hat sein Vater vor vielen Jahren ebenfalls eines seiner Opfer zurück gelassen. Bei diesem Opfer fehlen lediglich zusätzlich noch Finger. Jazz, der niemals so werden will wie sein Vater, beschließt, der Polizei bzw. Tanner seine Hilfe bei der Aufklärung des Verbrechens anzubieten, denn Jazz weiß einfach, wie Serienmörder ticken. Tanner lehnt natürlich die Hilfe des Jugendlichen ab, sodass sich Jazz förmlich gezwungen sieht, selbst zu ermitteln. Ihm zur Seite steht ihm sein einziger Freund Howie, ein Bluter, dem er als Kind einmal in einer Notsituation geholfen hat. Seitdem sind die Beiden unzertrennlich, daran konnte auch Connie, die Freundin von Jazz nichts ändern und wollte es auch nicht. Auch als Jazz und Howie beim Einbruch ins örtliche Leichenschauhaus erwischt werden, ist Jazz nicht bereit, seine Ermittlungen einzustellen. Als eine weitere Leiche auftaucht, wird Jazz schnell klar, dass es sich hierbei um einen Nachahmungstäter handelt, der die ersten Morde seines Vaters nachstellt. Zwar kommt Jazz dem Täter immer näher, doch dieser ist weiterhin auf der Jagd und hat seine nächsten Opfer schon im Visier ... Der 1. Band der Jasper-Dent-Reihe! Der Plot wurde realistisch und spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor die Geschichte in einer Kleinstadt angesiedelt hat, in der vor vier Jahren bereits ein Serienkiller gestellt werden konnte bzw. dass die Geschichte zu einem Großteil auf den Ereignissen um diesen damaligen Serienmörder beruht. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch verarbeitet, wobei mir hier die Figur des Jazz ganz besonders ans Herz gewachsen ist, da dieser wirklich gewillt ist, alles nur Erdenkliche zu tun, um nicht so zu werden, wie sein Vater bzw. es seine Umwelt mehr oder weniger von ihm erwartet. Besonders gut fand ich seinen emotionalen Zwiespalt zwischen dem, was er sein will (ein normaler Teenager) und dem was er ist (ein Killer, der noch nicht getötet hat) dargestellt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und durchaus packend zu lesen, wobei ich mir an machen Stellen doch etwas mehr Thrill gewünscht hätte. Nichts desto trotz bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung "Blut von meinem Blut".

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Mein Vater ist ein Massenmörder ...,

Von: Monika Stutzke aus Berlin

15.07.2013

Jasper Dent, Jazz genannt, wäre ein ganz normaler 17-jähriger Highschoolschüler, wenn sein Vater Billy Dent nicht einer der gefährlichsten Serienkiller Amerikas gewesen wäre. Seit 4 Jahren sitzt er im Gefängnis und hat nach 124 Morden nicht die Chance, jemals wieder auf freien Fuß zu kommen. Jazz lebt bei seiner alten und senilen Großmutter. Sein bester Freund Howie ist ihm aus Jugendtagen treu geblieben wie auch seine Freundin Connie. Auf diese beiden kann er sich verlassen. Eines Tages sieht Jazz, wie das Ermittlerteam um Sheriff G. William Tanner Spuren in einem Mordfall sichert. Er kann erkennen, dass dem Opfer Finger abgeschnitten wurden. Das war das Markenzeichen seines Vaters, der aber sitzt noch immer im Gefängnis. Er möchte dem Sheriff bei den Ermittlungen helfen, dieser will aber davon nichts wissen. Wenn Jazz im Zusammenleben mit seinem Vater eines gelernt hat, dann das, wie ein Psychopath zu denken, denn Billy hat seinen Sohn angelernt und ihn zu seinem Assistenten gemacht. Jazz versucht mit Hilfe von Howie und Connie ebenfalls zu ermitteln und gerät in die Schusslinie des Mörders ... Jazz will in seinem Leben alles werden, nur nie das, was sein Vater aus ihm machen wollte, einen Mörder und Soziopathen. Schon von frühester Kindheit an mit den Morden seines Vaters konfrontiert, wehrt er sich heftig dagegen. Er weiß, wie sein Vater tickte und er weiß in der Theorie alles über das Morden. Sein Vater war ein sehr guter Lehrmeister. Aber Jazz will das nicht und seine Pein lässt der Autor den Leser sehr gut nachvollziehen. Er leidet darunter, der Sohn eines Massenmörders zu sein und das brachte der Autor sehr gut zum Vorschein. Er hört die Stimme seines Vaters und hat Träume, von denen er nicht weiß, was davon wirklich geschehen ist und was nicht. Trotzdem versucht er, in einer Stadt ganz normal zu leben, obwohl alle wissen, wer sein Vater ist. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Es wird gleich zu Beginn Spannung aufgebaut, die sich das Buch über hält. Das Ende ist überraschend und war so nicht vorhersehbar. Der Protagonist Jazz konnte mich nicht vollends überzeugen, dazu war er den Erwachsenen gegenüber zu überheblich, auch wenn sie ihm helfen wollten. Er wusste, dass sie sein bestes wollten, aber er hat abgeblockt. Punkten konnte er jedoch bei seiner Freundschaft zu Howie und Connie, für die er durchs Feuer gegangen wäre. Als Howie, der ein Bluter ist, durch seine Schuld fast um Leben kommt, macht er sich heftige Vorwürfe. Ob ein 17-jähriger jetzt wirklich in der Lage ist, einen großen Teil selbst zu ermitteln, mag ich in Frage stellen, selbst wenn er wie ein Soziopath denken kann und dadurch dem Sheriff gegenüber einige Vorteile hat. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, so dass es mit großer Sicherheit einen weiteren Teil um Jazz Dent geben wird.

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Bücher Bäcker

Von: Virginia Franek aus Ennepetal

23.05.2013

Absolut grandios. Man meint Michael Myers bekäme ein schlechtes Gewissen! Spannung bis zur letzten Seite, super Charaktere, glaube hab mich verliebt.

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Konrad Wittwer

Von: Cornelia Dutzmann-Schoch aus Stuttgart

23.05.2013

Faszinierend der innere Konflikt des Sohnes.

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Morys Hofbuchhandlung

Von: Carmen Bächle aus VS-Villingen

23.05.2013

Für mich als Thriller-Fan einmal etwas ganz, ganz anderes! Super, die Sache aus der Sicht des Sohnes eines Serienkillers zu sehen!

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Thalia

Von: Iris Schneider aus Mannheim

23.05.2013

Ein unglaublich spannender Thriller mal aus einer ganz anderen Sicht! Das offene Ende lässt auf einen weiteren Teil hoffen.

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Bücher am Nonnendamm

Von: Michael Strobel aus Berlin

23.05.2013

"Vielen Dank für das Leseexemplar ""Ich soll nicht töten"" von Barry Lyga. Ich finde das Buch ist ein toller Thriller und die Idee den Sohn eines Serienkillers zum Helden zu machen finde ich sehr spannend umgesetzt und mal ein erfrischend neuer Ansatz im Krimigenre. Ich war von Anfang an gefesselt und freue mich jetzt schon sehr auf die, ja schon angedeutete, Fortsetzung.

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