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Rezensionen zu
Ein Hummer macht noch keinen Sommer

Tanja Wekwerth

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Autorin: Tanja Wekwerth, geboren 1966 in Berlin, ist ein absolutes Multi-Talent. Obwohl sie schon immer schreiben wollte, studierte sie zunächst Sprachen in Paris, wo sie auch eine ganze Zeit lang als Übersetzerin und Model arbeitete und sich in die Stadt Paris verliebte. Später war sie dann als Stewardess tätig, was ihr nach Beendigung dieser Tätigkeit ausreichend Stoff für ihren ersten Roman “Emma über den Wolken” (erschienen 2001) lieferte. Weitere Romane von ihr sind: “Das Haus der Hebamme” (2004), “Esthers Garten” (2006) und “Mitternachtsmädchen” (2008). Sie gründete eine Familie und schrieb über das turbulente Familienleben mit Mann und drei Kindern 10 Jahre lang eine Kolumne für die Frauenzeitschrift “Laura”, die ebenfalls in Buchform – auf 6 Bände verteilt – erschienen ist. Nicht nur als Autorin beweist sie großes künstlerisches Talent, sondern ebenso als Fotografin und Malerin. Auf lettra.tv über youtube.de sind interessante Buchbesprechungen von ihr zu finden. Handlung: Sommer 2010 in Berlin: Es kreuzen sich die Wege von Natalie Schilling, Anfang 40, Single, ist unzufrieden mit ihrem Job als Buchkritikerin im TV und Koch-Kolumnistin, die den schwulen Psychotherapeuten Theodor Silberstadt aufsucht und sich prompt unglücklicherweise in ihn verliebt. Aber auch Theodor ist unglücklich: Auch sein Job bereitet ihm längst keine Freude mehr, Zynismus beherrscht ihn und dann trennt sich nach 25 Jahren auch noch sein Lebensgefährte, der erfolglose und ebenfalls nicht sonderlich glückliche Maler David, von ihm. Auch Theodor’s Mutter Hertha hatte andere Vorstellungen von ihrem Leben, hat sich aber mit Herz und Berliner Schnauze mit ihrem Leben arrangiert. Zu all diesen unzufriedenen Menschen gesellen sich zufällig der Apotheker und Möchtegern-Galerist Rudolf Euter mit seiner Tochter Rosie und dem Mops Feivel und das Leben bekommt für alle Beteiligten in jenem Berliner Sommer noch mal ganz neuen Drive mit glücklichen Wendungen … Fazit: Die Cover-Gestaltung hätte für mich persönlich nicht perfekter sein können: pink, Berliner Skyline und ein Mops – besser geht es gar nicht – das würde ich mir sogar im Großformat an die Wand hängen – einfach toll und passend ausgewählt – ich liebe es :-) Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt, lässt sich aber mit seinen 285 Seiten doch gut weglesen – ideale Sommerlektüre eben, für Strand, Flieger oder einen relaxten Urlaubstag. Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn des Buches etwas schwer tat, mit den ganzen unzufriedenen und unglücklichen Protagonisten “warm zu werden” – das wollte mir erst nicht so recht gelingen. Manche Reaktionen von Natalie Schilling – z. B. im Hinblick auf ihre Ängste – fand ich sogar ein wenig überzogen. Ich bin jedoch unendlich froh, dass ich mir den Lesespaß, der im weiteren Verlauf des Buches feuerwerksmäßig gesteigert wird, nicht habe vermiesen lassen durch den Anfang. Mit dem Auftauchen der weiteren Protagonisten: Rudolf Euter, seiner Tochter Rosie und dem Mops Feivel geht ein Ruck durch das Buch und die Geschichte macht so richtig glücklich beim Lesen. Klar, ein Mops – egal, ob in Natura oder auf dem Papier – macht mich persönlich ja sowieso schon immer glücklich ;-). Ebenso kehrt das Glück in die Leben der mitwirkenden Charaktere zurück und führt zu einem Happy End für alle Beteiligte, von denen der ein oder andere auf dem Weg dorthin jedoch noch so manches Fettnäpfchen beschreiten muss. Das Ende hat etwas märchenhaftes. Das Buch ist ein wunderbarer Sommer-Roman, locker und leicht zu lesen, der einfach glücklich macht. Ganz toll ist auch Idee der Beschreibung von Locations und Sehenswürdigkeiten im Buch, das immer mal wieder einen kleinen Stadtführung (durch meine künftige Heimat) gleicht. Und wer nicht genug davon bekommen kann und sich selbst von den Örtlichkeiten überzeugen will, findet im Anhang zu dieser tollen Story nochmal fast alle Lokale und Läden mit Adressen und Beschreibung aufgelistet. Danke an Tanja Wekwerth für diesen Lesespaß – 5 Punkte mit Sternchen und absoluter Leseempfehlung gibt es dafür von mir!!! Hoffentlich folgen weitere tolle Bücher in dieser Art :-)

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Lacher ohne Ende!

Von: Rebecca aus Berlin

08.09.2013

Cover: Ein Mops, ein Hummer und die Silhouette Berliner Wahrzeichen. Dazu noch ein tolles knalliges Pink - ein wirklich gelungenes Cover! Meinung: Ich hatte dieses Buch ja bei einem Blog-Gewinnspiel gewonnen und bin ganz unbedarft an diesen Roman rangegangen. Von der ersten Seite an hatte ich wahnsinnigen Spaß beim Lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen - eine Mischung aus locker leichtem Humor und unterschwelligen Sinnfragen. Die Protagonisten sind so schön verrückt, neurotisch und trotzdem liebenswert dargestellt. Es ist als kenne man sie schon ewig. Besonders Theodors Mutter Hertha hatte es mir angetan. Nicht nur weil sie wie meine Oma heißt (die auch ein Berliner Urgestein war), sondern wegen ihrer trockenen Sprüche und ihrer lockeren Art. Herrlich!!! Mehr als einmal musste ich laut lachen, so dass mir die Tränen in die Augen schossen. Im Grunde geht es in diesem Roman um Freunde, die so wichtig sind, auch wenn sie manchmal durchgeknallt sind. Je bunter und verrückter, desto interessanter. =) Fazit: Ein wirklich wunderbarer Roman, lustig und kurzweilig. Als Berlinerin bin ich natürlich was den Schauplatz angeht voreingenommen, aber auch für alle anderen ganz sicher ein toller Lesespaß! Klare Leseempfehlung!

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Nicht alles ist so, wie es aussieht

Von: Monika Stutzke aus Berlin

06.09.2013

Was verspricht mir ein Buch, auf dessen Rückseite steht, dass die Protagonistin sich in einen schwulen Therapeuten verliebt? Hört sich für mich nach Irrungen und Wirrungen, Spaß und guter Unterhaltung an. Und auf genau das trifft man, wenn man sich auf das Buch der Autorin Tanja Wekwerth einlässt. Natalie, Anfang 40, Single, ist mit sich und ihrem Leben unzufrieden. Sie moderiert eine Büchersendung mit Büchern, die sie nicht mag, die ihr aber aufgedrückt werden und schreibt Kochkolumnen. Kann es schlimmeres geben? Es kann … nämlich wenn man das Gefühl hat, von Zwergen verfolgt zu werden. Zeit, sich einem Psychologen anzuvertrauen. So trifft Natalie auf den Psychotherapeuten Theodor Silberstadt, der zwar um etliches älter ist als sie, aber trotz allem ein gut aussehender Mann. Kein Wunder, dass sie sich auch noch in ihren Therapeuten verliebt. Theodor, schwul, und seit 25 Jahren mit David, einem Maler, liiert, hat so seine eigenen Sorgen. David trennt sich von Theo, weil er sich von ihm eingeengt fühlt und Theodor hat Probleme damit, das zu akzeptieren. Ihm wird alles zuviel, die Arbeit mit den Patienten überfordert ihn, er selbst bräuchte einen Therapeuten. Obwohl er stets berufliches mit privatem trennte, entsteht zwischen ihm und Natalie eine besondere freundschaftliche Beziehung. Nur Natalie hat keine Ahnung, dass Theodor schwul ist … Es scheint anfangs alles ziemlich hoffnungslos für die drei Protagonisten Natalie, Theodor und David zu sein. Das Umfeld von Natalie hat sich verändert. Ihre Freundinnen sind verheiratet, haben Kinder, nur sie hat den Sprung noch nicht geschafft. Sie fühlt sich einsam und zudem noch von Zwergen verfolgt. Theodor und David sind seit 25 Jahren ein Paar, das zwar getrennt lebte, sich aber liebte. Da David sich eingeengt fühlt, trennt er sich von Theodor. Der fällt in ein tiefes Loch. David lacht sich gleich einen neuen Lover an, der ihm dann wie eine Laus im Pelz sitzt. Mit dieser Anfangssituation ließ die Autorin ihre Fantasie spielen und brachte neue Akteure ins Spiel. Theodors Mutter Hertha, eine liebenswerte Frau, die nicht nur ihren Sohn liebt und ihm kluge Ratschläge gibt, sondern die auch David tief in ihr Herz geschlossen hat. David und Hertha sind gemeinsam ein herrliches Gespann, das mich mehr als einmal zum schmunzeln brachte. Der Möchtegerngalerist und Apotheker Rudolf Euter mit seiner Tochter Rosie platzen mitsamt ihrem Hund Feivel in Davids Leben. Nicht zu vergessen die Zecke Tim, die sich David als Model ins Haus geholt hatte, aber dann nicht mehr loswurde. Es gibt viel Potential für Fettnäpfchen, Missverständnisse, Irrungen und Wirrungen und Tanja Wekwerth tobt sich voll aus, sehr zur Freude des Lesers. Ich habe mich den Protagonisten verbunden gefühlt, mit ihnen gelitten, mir öfter an den Kopf gefasst (so nach dem Motto, wie konntest du nur), mich mit ihnen gefreut und bin gemeinsam mit ihnen durch die Fettnäpfchen gestampft. Ein einfühlsames Buch, dem man anmerkt, dass es mit Liebe geschrieben wurde. Ein Buch über Liebe, Vertrauen, Einsamkeit, aber auch Hoffnung. Das Buch ist gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor und Situationskomik. Es lässt den Leser die Gegenwart ausschalten und verschafft ihm damit vergnügliche Lesestunden.

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Wunderschönes Buch

Von: Dalit aus Berlin

08.08.2013

Wunderschönes Sommerbuch, was ich unbedingt hier empfehlen möchte. Es liest sich leicht und man möchte eigentlich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mit der Protagonistin fiebert man die ganze Zeit mit. Am liebsten wäre ich Teil der lustigen, sehr liebenswerten Runde gewesen. Schön, dass diese freche, positive und lebendige Geschichte in Berlin stattfindet und man beim Lesen alle Orte visualisiert und sich daran erfreuen kann. Natürlich habe auch ich überlegt, was wohl ein Hummer, ein Mops und ein Sommer gemeinsam haben. Aber das sollten Sie selber herausfinden. Also unbedingt lesen. Viel Vergnügen kann ich Ihnen schon mal versprechen.

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Hummer mit Humor und Anspruch

Von: Eva Bellinghausen aus Paris

06.07.2013

Ein zauberhaftes Buch : die Charaktere sind so lebendig, dass man am Ende meint, man kenne sie gut und würde sich sehr gern auf ein Gläschen mit ihnen an den grossen Tisch in der Traumwohnung am Lietzensee setzen und Nathalie hätte ich echt gern zur Freundin - sie ist schick und so symptahisch, wie sie tapfer ihren Sorgen und Ängsten ins Gesicht blickt, sie todesmutig angeht und dabei ihren Sinn für Humor nie verliert und auch immer wieder über sich selber lachen kann. Der 'Hummer' verbindet das Humorvolle mit dem Anspruchsvollen - darin liegt für mich vielleicht Tanja Wekwertths grösstes Talent. Für Alle Berlin Liebhaber ist das Buch auch eine kleine Reise an lauter schöne Plätzchen in Charlottenburg

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Mit Mops und Hummer zum Happy End

Von: Carmen Vicari aus Dossenheim

03.07.2013

Eigentlich könnte Natalie Schilling mit ihrem Leben zufrieden sein. Eigentlich. Doch die knapp vierzigjährige lässt ihr Leben Revue passieren und stellt dabei vieles in Frage. Als Moderatorin einer Büchersendung hat sie zwar ihren Traumberuf ergriffen, doch kommt sie mit der Auswahl der vorzustellenden Bücher nicht zurecht. Warum muss sie immer Bücher vorstellen, die sich strikt nach den Verkaufszahlen richten und nicht danach, ob sie sie gut findet? Auch ihre zweite Passion als Kochkolumnistin macht ihr keine Freude mehr. Und wieso ist sie überhaupt immer noch Single? Kurz entschlossen macht sie eine Therapie, um wieder ins Reine zu kommen. Doch das geht zunächst nach hinten los, denn Natalie verliebt sich in ihren Therapeuten Theodor. Was sie jedoch nicht weiß, Theodor ist schwul und gar nicht an Natalie interessiert. Zudem steckt er selbst in einer Sinnkrise. Immerhin hat ihn sein Lebensgefährte – ein erfolgloser Maler in der „Hummerphase“ verlassen. Zusammen machen sich Natalie und Theodor auf die Suche nach dem Glück und der Liebe und bekommen dabei ungeahnte Hilfe. Nach den ersten Seiten war ich zunächst verwirrt. Jeder bis dahin vorkommenden Protagonisten hatte Probleme, war deprimiert und stand quasi kurz vor dem Selbstmord. Dabei klang es doch wie eine unterhaltsame Lektüre. Aber der Schreibstil von Tanja Wekwerth zog mich weiter durch das Buch und schnell entwickelte sich die Geschichte zu dem, was ich vom Cover und der Beschreibung her erwartet habe. Als Leser begleitet man sowohl Natalie, Theodor wie auch David durch einen Teil ihres Lebens. Die auktoriale Erzählweise gibt dem Leser die Möglichkeit, die unterschiedlichen Situationen, Gedanken und Handlungen zu erfassen. Jeder von den dreien hat seine Probleme und findet auf ganz unterschiedliche Weise eine Lösung dafür. Dabei sprüht das Buch nur so von Situationskomik und Humor, auch wenn die Protagonisten zunächst sehr deprimiert sind. Ein flüssiger und leichter Schreibstil trägt das seinige zum schnellen Lesen bei. Natalie ist in diesem Buch die Meisterin im Aufspüren von Fettnäpfchen und in der Benutzung derselben. Aber auch die Romantik kommt in dem Buch nicht zu kurz und für alle Tierfreunde, sowohl der Hummer Howard wie auch der Mops des Apothekers werden die Geschichte überleben und ihren Anteil daran haben. Fazit: Auch wenn ein Hummer noch keinen Sommer macht, dieses Buch hat das Potenzial dazu. Spannend, verträumt, aufmunternd, witzig und frech weiß die Autorin den Leser an die Geschichte zu fesseln und einige unterhaltsame Lesestunden zu schenken.

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