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Rezensionen zu
In die Arme der Flut

Gerard Donovan

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Eine mitreißende Geschichte

Von: Reni King

11.10.2021

Nachdem man den Buchrücken gelesen hat, wird man direkt in die Szene katapultiert in der Luke Roy beschloss, von einer hohen Brücke zu springen. Man bekommt einen Einblick in sein Leben und wieso er sich dafür entschied, dass er eben dieses so gerne beenden möchte. Jedoch änderte sich sein vorhaben als er den ertrinkenden Jungen sah und sich nun um dessen Rettung bemühte. Von nun an gerät Luke in den Mittelpunkt von Medien und Politik, doch auch dieses Leben bringt Schattenseiten mit sich,die einem nicht nur Freude bereiten. Die Geschichte an sich hat mich sehr mitgenommen, obwohl ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, überhaupt reinzukommen. Der Autor erzählt sehr ausführlich und auch über die Schönheit des Ortes, wobei ich dort ab und an das Gefühl hatte, dass er etwas abschweifen würde, was eben für mich ein zäher Prozess beim lesen war. Doch das wurde ab der Mitte des Buches besser und ich wurde mitgerissen, genauso wie meine Gefühle die zwischendurch eine Pause brauchten. Was mir persönlich wichtig wäre, dass es eine Triggerwarnung für dieses Buch geben sollte. Denn gerade als selbst betroffene Person mit Depression war es eine kleine Herausforderung, sich nicht allzu sehr hinein zu fühlen und sich selbst aus dem Gedankenkarusell zu ziehen. Würde ich das Buch weiterempfehlen? Ja, wer auf tiefgründige und etwas poetisch Erzählte Geschichten steht, kommt hier auf seine kosten.

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Sehr lesenswerte Geschichte

Von: Sandra

10.10.2021

Eine oftmals langatmige Geschichte aber dennoch ein packendendes Buch. Die Geschichte um Luke hat mich sehr berührt und oftmals nachdenklich gestimmt. Das Cover ist sehr schön und perfekt passend zum Buch selbst. Ich kann es jeden nur empfehlen dieses tolle Buch einmal gelesen zu haben!

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In die Arme der Flut konnte mich erst nach den ersten 70 Seiten des Buches so richtig packen. Davor musste ich erstmal in den Schreibstil des Autors finden, aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil mich die Geschichte von Luke so mitgenommen hat. In dem Buch geht es um Luke Roys Sehnsucht nach dem Tod, welche er wohl schon immer in sich trägt. Nun möchte er endlich mit seinem Leben abschließen und sich in die Arme der Flut werfen. Es gibt eine schicksalhafte Wendung und anstatt sein eigenes Leben zu beenden, rettet er ein anderes und ist plötzlich vielen anderen zufälligen oder doch nicht zufälligen Begegnungen ausgesetzt. Es wurden auch verschiedene gesellschaftliche Themen kritisch angesprochen, was ich persönlich sehr interessant und spannend war, da diese bei mir neue Gedankenanregungen ausgelöst haben. Teilweise gab es sehr philosophische bzw. poetische Passagen, die ich dem Kontext nicht richtig zuordnen konnte. Das hat mich denn etwas aus dem Lesefluss geworfen, war aber nicht weiter schlimm. Meistens handelte es sich nur um kurze Teile, die aber für den ein oder anderen wahrscheinlich etwas langatmig sein könnten. Insgesamt ein wirklich spannender, etwas depressiver und intensiver Roman. Ich habe das Buch vorab über PenguinRandomhouse-Testleser lesen dürfen.

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Sehr empfehlenswert

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Fand ich sehr bewegend

Von: Daniela

08.10.2021

Das Cover des Buchs ist wunderschön. Die Flut wird durch verschiedene Blaufarben dargestellt. Das Cover ist abstrakt und sehr ansprechend. Die ersten ca. 100 Seiten des Buchs musste ich mich erst reinfuchsen. Es hat gedauert bis es mich gefesselt hatte. Danach war es dann aber ein bewegendes und wirklich gut geschriebenes Buch. Ein toller Gesellschaftsroman den ich sehr gerne weiterempfehlen kann!

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erst super spannend, dann unsinnig

Von: Sway28

08.10.2021

Dieses Buch hat mich schon vom Titel her sehr neugierig gemacht. Der Schreibstil ist super, ich konnte mich in jede Situation super hineinversetzen und auch mit den einzelnen Charakteren mitfühlen. In diesem Buch geht es um einen jungen Mann (Luke), der durch ein Erlebnis in seiner frühen Jugendzeit, von einer Art Todessehnsucht heimgesucht wird. Über Jahre und nach einigen "Selbstmordübungen" beschließt er seinem Leben ein Ende zu bereiten. Als er sich jedoch von seiner auserwählten Brücke stürzen will, macht er im letzten Moment einen Rückzieher. Dadurch ist er zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um einen Jungen zu retten, der von einem gekenterten Boot im Fluss treibt. Vom selbstmordgefährdeten Mann wird er zum Helden wider Willen und steht von da an in der Öffentlichkeit. Die ersten Kapitel ziehen sich sehr lang, denn es geht nur um Luke und die Vorstellung zum Ende seines Lebens. Die mitreißende Geschichte beginnt erst ab der Hälfte des Buches. Dort erfährt man aber auch, wie im wahren Leben, wie dumm und naiv die Menschheit ist. Durch halbe Wahrheiten wird aus Ruhm und Ehre schnell Mobbing und Hass. Bis auch dieses Kapitel dann wieder eine positive Wende nimmt. Ab dem dreiviertel Buch kam der Moment, der mich wirklich aufspannende Weise schockte und ich es nicht erwarten konnte, das Buch zu Ende zu lesen. Jedoch konnten mich dann die weiteren Kapitel nicht mehr überzeugen. Die reine Geschichte um Luke und dem geretteten Jungen war klasse, der Anfang und speziell das Ende war etwas unsinnig.

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Aus dem Nebel herausfinden

Von: Dominik Alexander

04.10.2021

Im Nachblick kann ich die ersten siebzig Seiten des Romans »In die Arme der Flut« von Gerard Donavan kaum noch als Tortur beschreiben, obwohl ich sie bei meiner ersten Lektüre als solche empfunden habe. Denn im Nachblick, nach der Lektüre des gesamten Buchs, empfinde ich eher die Lust, mich diesen ersten siebzig Seiten noch einmal auszusetzen, einfach, um zu sehen, ob sie sich mit Kenntnis des gesamten Buchs nun anders lesen. Über das, was nach den ersten siebzig Seiten auf die Leser*innen zukommt, kann ich kaum etwas schreiben, um nicht spoilern zu müssen. Deshalb zum Inhalt nur folgendes: Der Protagonist Luke Roy hat mit dem Leben abgeschlossen. Eigentlich hat er das seit frühester Jugend. Er trägt eine Art Todessehnsucht in sich, die vor allem eine Überdrüssigkeit vom Leben ist. Auf den ersten siebzig Seiten begleiten wir Luke dabei, wie er mit sich ringt, ob er sich nun von der Brücke in den Tod stürzen soll oder nicht. Tatsächlich springt er an diesem Tag zweimal von dieser Brücke. Nach dem ersten Mal rettet er sich selbst; nach dem zweiten den Jugendlichen Paul. Doch ist es eine Rettung oder nur Verzögerung des unausweichlichen Schicksals? Was darauf folgt, sind gesellschaftliche Verstrickungen, ungewollte Begegnungen, gewollte Begegnungen, die alle zufällig sind und doch im Mikrokosmos Social Media in einer Weise zusammenlaufen, die wohl wieder schicksalhaft ist. Fazit: Durch die ersten siebzig Seiten musste ich mich wie durch den beschriebenen Nebel hindurchquälen; der Rest ist philosophischer, teilweise gesellschaftskritischer Lesegenuss. Alles in allem also ein empfehlenswertes Buch.

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wunderbar erzählt

Von: hilde

04.10.2021

"Nebel steigt auf über dem Fluss bei Ross Point in Maine..." Auf den ersten siebzig Seiten lässt der Autor seinen Helden Luke über sein Vorhaben, sich in die Fluten zu stürzen und sein Leben zu beenden, nachdenken. Aber dann geschieht etwas Unvorhergesehenes und alles ändert sich... Der Schreibstil ist anders. Der Autor lässt sich Zeit, holt weit aus, schweift ab, bringt einem die Schönheit des Ortes näher und gibt Luke viel Raum für seine Gedanken. Und er gibt seinen Lesern viel zum Nachdenken, Mitfühlen und berührt sie mit seinen Worten, mit Lukes Worten. Titel, Cover, Inhalt...hier stimmt einfach alles! Ich war sehr beeindruckt von dieser Geschichte und kann sie 100% weiterempfehlen!

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