Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Die Stadt des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske

Bethany Griffin

(3)
(7)
(4)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,99 [A] | CHF 12,00* (* empf. VK-Preis)

Klappentext: "Eine junge Frau zwischen Licht und Schatten, zwischen Leben und Tod Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft." Meine Meinung: Das Buch habe ich mir wieder einmal nur wegen des Covers gekauft. Seht es euch an, ist es nicht wunderschön? Mich hat dieses Mädchen auf dem Cover sofort zum Träumen verführt. Ich bereue nicht, dieses Buch gekauft zu haben. Zu meinem Glück entsprach nicht nur der Einband total meinem Geschmack sondern auch der Inhalt. Wer auf eher traurige, steampunkige Geschichten steht, wird dieses Schätzchen hier auch mögen. Araby ist immer hin- und hergerissen, zwischen den Dingen die sie sich verbietet und den Dingen die sie bereut. Nebenbei wird sie noch von zwei Männern umworben. Einer davon verspricht ihr sogar, die Stadt retten zu wollen und den Herrscher Prospero zu stürzen. Ob dies gelingt ist die andere Sache, aber ihr merkt schon diese Geschichte ist komplex und trotzdem hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht. Man lebt nichts desto trotz richtig mit der Protagonistin mit und hat sofort das Gefühl neben ihr zu stehen und mit ihr gemeinsam ihr Abenteuer zu bestehen.

Lesen Sie weiter

Inhalt des Buchs: In diesem Buch geht es um eine junge Frau namens Araby Worth. Sie lebt an einem Ort, wo eine Seuche ausgebrochen ist, durch welche man sich nur durch eine teure Maske schützen kann. Die Masken sind aber den wohlhabenden Familien vorbehalten. Wer keine Maske trägt und von der Seuche infiziert wird, hat keine Überlebenschancen. Der Vater von Araby stellt diese Masken her und auch ihre Familie hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten, welcher Araby nicht loslässt. Deshalb flüchtet sie oft mit ihrer besten Freundin in die Nachtklubs, in welchen sie den verführerischen William kennenlernt. Außerdem geht ihr auch der Bruder ihrer besten Freundin, Elliot, nicht aus dem Kopf. Beide Männer, welche sehr unterschiedlich sind, werben um Araby. Für wen sich Araby entscheidet und wie die Geschichte rundum die Seuche weitergeht, müsst ihr natürlich selber lesen. Meine Meinung: Das Cover des Buchs gefällt mir sehr gut, leider konnte mich aber die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte war oft langatmig und ich habe einige Zeit gebraucht dieses Buch auszulesen. Den zweiten Band werde ich deshalb wahrscheinlich nicht lesen. Im Nachhinein betrachtet würde ich dem Buch sogar eher nur noch 2 1/2 Küsse als Bewertung geben. Für mehr Details könnt ihr gerne bei meiner Rezension auf meinem Youtube Kanal vorbeischauen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.

Lesen Sie weiter

Inhalt Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft. (Quelle: Bloggerportal) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich bei dem Bloggerportal (insbesondere Katrin Cinque) für das Rezensionsexemplar bedanken :) Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich dieses Buch wirklich lesen wollte, da es mal angefangen hatte, es mich aber nicht fesseln konnte…aber irgendwann hat doch noch mal die Neugier gesiegt und ich habe es gelesen. Araby lebt mit ihren Eltern in der Oberstadt (Teil der Stadt für die reichen und wohlhabenden Familien), sie sind eine recht wohlhabende Familie, da der Vater ein erfinderischer Forscher ist. Er hat die Masken entwickelt, die die Träger vor der Seuche schützen sollen – was sie auch tun…mit einem Haken, jeder kann nur seine Maske tragen, würde der Träger zum Beispiel sterben und ein anderer nimmt die Maske, würde sie nicht mehr wirken. Mit der besten Freundin April macht sie nachts Ausflüge in die Nachtclubs der Reichen. dort lernt sie den Portier und “Gesundheitsbeauftragten” (ich nenne ihn einfach mal so, da er die Mitglieder auf die Seuche überprüft) Will kennen, den sie schon immer anziehend fand und stets ein wenig länger als nötig bei ihm bleibt. Bei einem ihrer vielen nächtlichen Besuche landet sie schließlich halbtot unter einem Vorhang und Will nimmt sie mit zu sich in die Unterstadt (Stadtteil mit Niedrigverdiener und Kranken). Dort lernt sie ihn am nächsten Tag näher kennen und kommt in Berührung mit seinen jüngeren Geschwistern. Die Beiden dürfen die Wohnung nicht verlassen, nur Will kann sie verlassen – er hat eine Maske. Für die beiden anderen ist das Risiko zu erkranken zu groß. Als Dank möchte sie ihm eine Maske für den kleinen Bruder zukommen lassen, doch die Maskenfabrik brennt ab. April verschwindet und ihr Bruder Elliot betritt die Bühne. Er will mit Araby gemeinsame Sache machen und die Stadt retten, wird es ihnen gelingen? Die einzelnen Charaktere waren mir nicht genug ausgearbeitet und viele Handlungen haben für ich Fragen aufgeworfen. Die größte Frage war: warum vertraut Araby Elliot sofort als er sie bat ihren Vater zu bestehlen? Nur damit alle Kinder Masken bekommen?! Sie war mir da zu leichtgläubig und unrealistisch…nicht jeder hätte ohne zu zögern die eigene Familie beklaut. Mit dem “Maskenrezept” hat ihr Vater ihr Leben gerettet. Oder hat sich April wirklich nur mit Araby angefreundet, um sie zu testen, ob sie in der Lage ist ihnen (ihr und ihrem Bruder) zu agieren? Da hätte ich mir mehr Informationen zu gewünscht. Schlimm fand ich die (nicht vorhandene und doch angedeutete) Dreiecksbeziehung – einzig die Beziehung zwischen Araby und Will konnte ich während des Lesens fühlen…wenn auch nur hauchzart. Da hätte ich mir mehr “Gefühle” gewünscht. Elliot und Araby wirkten auf mich nur zusammengepackt, da sie zusammen arbeiten müssen, aber nicht “paarmäßig”, sondern freundschaftlich. Vielleicht erfährt man da im zweiten Teil etwas mehr drüber… Insgesamt fand ich das Buch im gesamten etwas zu langweilig und eintönig, da erst am Ende Spannung aufgekommen ist und diese dann recht schnell wieder abrupt endete – Chliffhanger. Weswegen ich auch vermutlich noch den zweiten Teil lesen werde, da ich gerne wissen möchte, wie es mit den Protagonisten und ihren Plänen weiter geht. Schönstes Zitat gab leider keins :( 🌟🌟🌟 Sterne für den ersten Band

Lesen Sie weiter

Für mich war es erst mal verwirrend da ich das zweite Buch ja schon kannte. Trotzdem konnte ich dem erste dann doch recht gut folgen. Dies ist das erste Buch der Autorin und ich finde für ein Erstes Werk hat sie sehr viel sehr gut gemacht. Sie hat die Stimmung in der Stadt sehr gut beschrieben, an manchen Stellen lief mit Gänsehaut über den Rücken. Es gibt in der Stadt viele Stellen die wirklich traurig sind. Bettelnde Kinder, Zerstörte Häuser und die Grenze zwischen Arm und Reich konnte man fast schon Greifen so gut ist es beschrieben. Doch was ich am zweiten Teil so gut fand ist beim ersten leider nicht mehr so toll. Im ersten Teil ist die Handlung noch nicht so ausgereift wie im zweiten Buch. Hier merkt man eben das es das erste Buch ist. Die Figuren sind hier noch etwas blasser, sie sind noch nicht so gut ausgeschrieben in den Handlungen wie im zweiten Buch eben. Man kann also sagen das erste Buch zu lesen ist eine gute Vorbereitung für das zweite Buch der Serie. Ich hoffe das die Serie auch noch was weiter geht und die Autorin sich weiter einwickelt. Potenzial hat sie denn ihr Schreibstil gefällt mir in beiden Büchern gut. Flüssig und Locker so das man im Lesefluss bleibt. Ich kannte ja als erstes das zweite Cover. Das erste hier gefällt mir auch sehr gut, auch wenn man hier die Frau nur von hinten sieht. Doch was ich toll finde ist das die Cover eine andere Hauptfarbe vorweisen. Diese hier ist Rot das vom zweiten Buch eher Lila. Diese Cover sticht einem genauso gut ins Auge wie das Cover von Band 2. Diese Buch bekommt 3 Eulen von mir.

Lesen Sie weiter

Düster, aber sehr unterhaltsam!

Von: Atelier Maikind

02.05.2015

In diesem Buch lassen wir uns in eine grausame Welt entführen. Krankheit und Tod stehen hier an der Tagesordnung. Die Verzweiflung nimmt langsam überhand und Hoffnung ist Mangelware. Genau in dieser Welt lebt Araby, die Hauptperson dieses Buches. Ihr Vater ist der Mensch, der die rettenden Masken entwickelt hat. Natürlich geht es auch in dieser Welt nicht fair zu, denn der Prinz gibt die Masken nur an Menschen mit dem gewissen Kleingeld. Diese Ungerechtigkeit bleibt natürlich nicht ohne Reaktion des Volkes. Eine Revolution bahnt sich an und Elliot, der Neffe des Prinzen, will deren Anführer sein. Doch er bekommt Konkurrenz die nicht ganz ungefährlich ist. Dieses Buch hat mich schon ein wenig beeindruckt. Normalerweise fangen Bücher nicht so traurig und düster an, sondern werden erst im Verlauf der Geschichte so. Doch hier war alles anders. Bereits auf den Seiten des ersten Kapitels bemerkt man, dass etwas anders ist. Auch an der Hauptperson selbst, denn Araby ist nicht unbedingt so, wie ich es aus anderen Büchern kenne. Auch die Herren in diesem Buch sind anders. Zum einen haben wir da Will, der in einem Club arbeitet. Araby hat wohl schon länger ein Auge auf ihn geworfen und wie sich später herausstellt, gilt das auch für ihn. Zum Anderen haben wir Elliot, den Neffen des grausamen Prinzen, der eigentlich nur eine Beziehung mit Araby inszeniert damit beide ihr Ziel erreichen können. Er will seinen Onkel stürzen und sie will die Lebensumstände der armen Bevölkerung verbessern. Wenn ich zwischen Beiden wählen müsste, dann wäre Will mein Favorit. Ich kann mit der selbstverliebten und arroganten Art von Elliot anfangs einfach nichts anfangen. Die Szene, in der er Araby über die Schiffreling hält und ihr sagt, dass er sich in sie verliebt ,sie aber auch einfach opfern würde um an sein Ziel zu kommen, hat mich einfach so aufgeregt. Da war die Sympathie für Elliot erst einmal dahin. Gegen Ende des Buches wurde ich leider auch von Will enttäuscht und das, obwohl die Beiden so viele niedliche Szenen zusammen hatten. Das Ende des Buches kam schneller als erwartet und es war phänomenal. Nicht nur der Bürgerkrieg und wie dieser eingeläutet wurde, sondern auch Arabys Flucht mit ihren Freunden. Ich freue mich wahnsinnig auf Band zwei und bin glücklich, dass er sich bereits in meinem Besitz befindet. Das Cover ist mir am Buch als erstes aufgefallen. Es verströmt eine bedrückende Verzweiflung und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die dominierenden Farben sind rot und grau, die den Himmel der Hintergrundkulisse einrahmen. Im Hintergrund sieht man außerdem eine Stadt, beziehungsweise deren Ruine. Dieses Motiv setzt sich übrigens in den Klappen des Buches fort. Verschiedene Ornamente heben sich im oberen Teil des Covers glänzend ab und lassen das äußere Erscheinungsbild dadurch noch edler wirken. Auch der Buchtitel wurde anders gedruckt und gibt dem Buch damit einen besonderen Schliff. Das Gestaltungskonzept setzt sich auf dem Buchrücken fort. Die Frau auf dem vorderen Artwork könnte Araby sein. Sicher bin ich mir allerdings nicht, da ich glaube, dass diese kein Tattoo hat. Zugegeben…ich habe vor diesem Buch niemals von Bethany Griffin gehört. Der Name und der Schreibstil waren mir vollkommen unbekannt und somit musste ich mich erst an alles gewöhnen. Leichter gesagt als getan wie ich feststellen musste. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Er beinhaltet wirklich wahnsinnig viele Nebensätze und somit Kommas, die ich erst richtig „lesen lernen“ musste. Nach den ersten 100 Seiten hatte ich es dann endlich geschafft. Da fing es an zu funktionieren und ich las das Buch wie eine Süchtige durch. Der Spannungsbogen ist meist ausgeglichen aufregend. Araby rutscht von einem Abenteuer ins Nächste und so bleibt meist keine Zeit für langweilige Zwischentexte. Einen Abzug gibt es aber dennoch. Die ersten 40-50 Seiten sind geschwängert von Rückblicken, die nicht wirklich gut gekennzeichnet sind. Es gab einige Momente in denen ich mich fragen musste, wo Arabys toter Bruder Finn plötzlich herkommt. Erst als der Rückblick beendet war, hab ich ihn erkannt und durfte somit nochmal von Anfang an beginnen. Abschließend kann man sagen, dass Bethany Griffin mit diesem Buch einen echten Volltreffer gelandet hat. Ich freue mich auf den zweiten Band, den ich natürlich sofort beginnen werde. Klare Leseempfehlung von meiner Seite und super 4 von 5 Sterne. Dieses Buch könnte wirklich mein Mai-Highlight werden! ★★★★☆

Lesen Sie weiter

Düster, aber sehr unterhaltsam!

Von: Atelier Maikind aus Pirna

02.05.2015

VORSICHT SPOILER! In diesem Buch lassen wir uns in eine grausame Welt entführen. Krankheit und Tod stehen hier an der Tagesordnung. Die Verzweiflung nimmt langsam überhand und Hoffnung ist Mangelware. Genau in dieser Welt lebt Araby, die Hauptperson dieses Buches. Ihr Vater ist der Mensch, der die rettenden Masken entwickelt hat. Natürlich geht es auch in dieser Welt nicht fair zu, denn der Prinz gibt die Masken nur an Menschen mit dem gewissen Kleingeld. Diese Ungerechtigkeit bleibt natürlich nicht ohne Reaktion des Volkes. Eine Revolution bahnt sich an und Elliot, der Neffe des Prinzen, will deren Anführer sein. Doch er bekommt Konkurrenz die nicht ganz ungefährlich ist. Zugegeben…ich habe vor diesem Buch niemals von Bethany Griffin gehört. Der Name und der Schreibstil waren mir vollkommen unbekannt und somit musste ich mich erst an alles gewöhnen. Leichter gesagt als getan wie ich feststellen musste. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Er beinhaltet wirklich wahnsinnig viele Nebensätze und somit Kommas, die ich erst richtig „lesen lernen“ musste. Nach den ersten 100 Seiten hatte ich es dann endlich geschafft. Da fing es an zu funktionieren und ich las das Buch wie eine Süchtige durch. Der Spannungsbogen ist meist ausgeglichen aufregend. Araby rutscht von einem Abenteuer ins Nächste und so bleibt meist keine Zeit für langweilige Zwischentexte. Einen Abzug gibt es aber dennoch. Die ersten 40-50 Seiten sind geschwängert von Rückblicken, die nicht wirklich gut gekennzeichnet sind. Es gab einige Momente in denen ich mich fragen musste, wo Arabys toter Bruder Finn plötzlich herkommt. Erst als der Rückblick beendet war, hab ich ihn erkannt und durfte somit nochmal von Anfang an beginnen. Abschließend kann man sagen, dass Bethany Griffin mit diesem Buch einen echten Volltreffer gelandet hat. Ich freue mich auf den zweiten Band, den ich natürlich sofort beginnen werde. Klare Leseempfehlung von meiner Seite und super 4 von 5 Sterne. Dieses Buch könnte wirklich mein Mai-Highlight werden! ★★★★☆ Du willst mehr wissen? Die ganze Rezension findest du auf meinem Blog. -> http://wp.me/p5phF6-53

Lesen Sie weiter

Cover Diese Abbildung zieht mich ganz in ihren Bann, was also auch wieder der erste Grund war, warum ich so gespannt auf die Geschichte war, die sich dahinter verbirgt. Im Vordergrund ist ein Mädchen zu sehen, welches einer Stadt zugewandt ist. Der rote “Rauch” außenrum bewirkt, dass es so aussieht, als verstecke sich etwas hinter diesem Schleier. Der Titel passt zu Beginn noch nicht zum Buch, was sich aber gegen Ende hin schlagartig ändert. Inhalt Araby lebt in einer Welt, die von einer schlimmen Seuche heimgesucht wird, an der schätzungsweise mehr als die halbe Erdbevölkerung gestorben ist, und nur wer in Besitz einer speziellen Maske ist, welche die Atemluft filtert, ist vor dem Schwärenden Tod geschützt. Jedoch kommen nur die Reichen an solche Masken, wobei die Seuche in der restlichen Stadt weiter die Menschheit dahinrafft. Der Prinz sieht den Schwärenden Tod nicht als Katastrophe, sondern schlägt Kapital daraus, indem er die Wissenschaftler mitsamt den Masken unter Verschluss hält und sie nur unter unverschämt hohen Preisen verkauft. Arabys Vater ist der Wissenschaftler, der die Wundermasken entwickelt hat und steht somit auch unter dem Einfluss des Prinzen. Als wäre die Lage nicht schon so schlimm genug für die junge Araby, eine der wenigen Menschen, die im Besitz einer Maske sind, ist auch ihr kleiner Bruder Finn gestorben. Araby quält sich selbst, denn sie gibt sich selbst die Schuld am Tod ihres Bruders. Außerdem ist sie fest davon überzeugt, dass ihre Eltern das Leben ihres lebenden Kindes jederzeit gegen das ihres toten eintauschen würden. Aus diesen Gründen sucht sie mit ihrer Freundin April Vegessen im Debauchery Club, wo der gutaussehende, geheimnisvolle Will arbeitet, der schon länger ein Auge auf Araby geworfen hat. Andererseits gibt es da auch noch den Bruder ihrer besten Freundin, Elliot. Er ist ein Revolutionär, ein Weltverbesserer. Nach einem Geschehnis, das viele Fragen aufwirft, bittet er sie um Hilfe. Nun muss Araby sich entscheiden. Stellt sie sich mit Elliot dem Kampf gegen die grausame Herrschaft von Prinz Prospero und einer neuen anbahnenden Gefahr oder entscheidet sie sich für Will? Auf jeden Fall muss sie sich beeilen, denn etwas schreckliches ist im Anmarsch… Meine Meinung Zu Beginn wird man sehr mit Arabys Gefühlen und deren allumfassenden Schmerz konfrontiert, was dieser Situation auch gerecht wird, schließlich muss sie jeden Tag mit ansehen, wie die entstellten Leichen von Menschen aller Altersgruppen von Leichensammlern auf einen Karren geworfen und dann abtransportiert werden. Auch über den Tod ihres Bruders erfährt man über das ganze Buch verteilt immer wieder ein Bruchstück, wie bei einem Verhungernden, dem immer nur so viel Brot vor die Füße geworfen bekommt, damit er am Leben bleibt, aber nicht im Mindesten ausreichend, um satt zu werden. Dies führt dazu, dass die Spannung die ganze Zeit erhalten bleibt, wobei aber auch deutlich Höhepunkte herauskristallisiert werden können. Nachdem Elliot, den Araby übrigens gar nicht kennt, ihr einen kleinen Teil seines Plans offenlegt und sie um Hilfe bittet, schenkt sie ihm, meiner Meinung nach, viel zu schnell Vertrauen. Einerseits verstehe ich, dass sie sich möglicherweise an diese aufblühende Hoffnung klammert, jedoch würde ich in einer solchen Zeit niemandem trauen und schon gar keinem Fremden. Die Autorin erzählt mit ihrem angenehm zu lesenden Schreibstil sehr spannend, wie die Stadt aussieht und unter welchen grausamen Umständen die Meschen hier leben müssen (An blutigen Szenen fehlt es hier wirklich nicht!). Auch die Idee mit den Masken hat mir sehr gut gefallen, die jedoch etwas mehr Erklärungen benötigt hätten, um sie sich besser vorstellen zu können. Das Buch endet mit einer gewaltigen Offenbarung und einem riesigen Knall! Charaktere Araby: Wem so viel Schreckliches in seinem Leben widerfährt, wie Araby, der wäre genauso verzweifelt und gebrochen wie sie. Mit aller Macht versucht sie, zu vergessen und sich selbst für den Tod ihres Bruders zu bestrafen. Arabys bislang einziger Halt ist April, ihre beste Freundin, die das genaue Gegenstück zu Araby bildet. Jedoch treten nun auch noch die beiden Jungen in Arabys leben, und sie muss sich entscheiden… Will: Er arbeitet im Debauchery Club, wo er die Clubbesucher auf die Seuche untersucht. Er selbst kümmert sich rührend um seine kleinen Geschwister und auch Araby liegt ihm am Herzen, weshalb er ihr auch hilft, als er sie bewusstlos hinter einem Vorhang auffindet. Will ist freundlich und sympathisch. Elliot: Äußerlich scheint er sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und ist total arrogant, jedoch liebt er seine Schwester über alles. Elliot möchte die Situation für alle verbessern, weshalb er dabei ist, eine Revolution zu planen, wobei er sich in Araby verliebt. Aber nicht alles kommt wie geplant… Fazit Trotz dieser kleinen Kritikpunkte konnte mich “Das Mädchen mit der Maske” mehr als fasziniert und mich in eine aussichtslos verlorene Welt hineinziehen, in der ein Funken Hoffnung beginnt, die Dunkelheit um sich herum zu erhellen. Es werden viele nervenaufreibende Wahrheiten aufgedeckt, die einen dazu drängen, weiterzulesen. Ich bin schon total gespannt auf den 2. Band!!! An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich beim Goldmann – Verlag bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Lesen Sie weiter

Noch zu schleifender Roh-Diamant

Von: Rachel

11.04.2015

Inhalt: Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft. Meine Meinung: Araby Worth ist ein junges und privilegiertes Mädchen, sie lebt mit ihren Eltern in den Akkadian Towers, verbringt ihren Tag damit mit ihrer besten Freundin April um die Häuser zu ziehen und ihrer Todessehnsucht nachzugehen. Ständig treibt sich Araby an den Rand des Todes, sei es mit Drogen oder sonstigem. Sie erlaubt sich keinerlei Freude im Leben und vegitiert eher dahin, als das sie lebt. Auch bleibt sie keusch und lässt niemanden wirklich an sich heran, In ihrer Welt herrschen Ausnahme Verhältnisse, da sie von einer Seuche heimgesucht wird, dessen Erreger auch in der Luft liegen. Durch die bahnbrechende Erfindung von Masken, welche die Luft filtern, konnte Arabys Vater einen großen Erfolg feiern und seiner Familie ein gutes Leben ermöglichen. Was keiner weiß: sein Sohn, Arabys Zwillingsbruder Finn ist von der Seuche dahingerafft worden, da er die Maske nicht akzeptiert hat, Seitdem hat Araby einen Schwur geleistet, der es ihr versagt Dinge zu tun, die ihr Bruder aufgrund seines Todes nicht mehr machen kann. Ich fand das Buch mittelmäßig, die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, so fand ich die Idee mit den Masken und der Seuche ungeheuer interessant, aber leider fand ich die Handlung teilweise unvollständig und nicht zuende durchdacht: So erfährt man nie genau, wie diese Masken funktionieren, nur dass sie einen eingebauten Luftfilter haben, Auch fand ich es irgendwie schwierig mir das Aussehen der Masken vorzustellen, da man, obwohl die Maske die Luft filtert, essen ermöglicht und die Gesichtszüge anderer Leute erkennen lässt. Auch wird an einer Steller erwähnt, dass etwas aus Schottland importiert wird, aber wohin, bzw. in welchem Land die Geschichte spielt, erfährt man nicht. Auch fand ich die Dreiecks-Liebesgeschichte nicht nötig, da ausgelutscht. Zudem fand ich es ungeheuer schwierig mich in der Welt, in der das Buch spielt, zurechtzufinden, da sie auf einer Seite modern scheint (es gibt Aufzüge und Dampfkutschen), auf der anderen Seite aber recht altmodisch. Die Handlung zu verstehen, ohne dass man weiß in wann und wo ein Buch spielt, ist schwierig. Obgleich zu einer Dystopie ein Politisches System gehört, welches das Leben stark einschränkt und die Gesellschaft in gewisse Stände eingestuft wird, sucht man in diesem Buch vergebens danach. Man weiß, dass die Leute in den Akkadian Tower ein gutes Leben führen, aber man weiß nicht wirklich wonach die Leute eingestuft werden. Das Land wird von einem grausamen Prinzen regiert, aber mehr weiß man nicht, Von den Aufständen war ich auch sehr enttäuscht und war verwirrt, Eliott versucht eine Rebellion anzuzetteln während ein gewisser Reverend Malcontent dieses bereits tut. indem er eine noch grausamere Seuche auf die Welt loslässt- Wie? Wo? Was?Wieso?Häh? beschreiben meinen Gedankengang ziemlich gut. Ich könnte hier noch länger über die Dinge schreiben, die mich verwirrt haben, aber ich würde dabei zu sehr ins Detail gehen und spoilern, also komme ich zum Schluss. Fazit: Interessante Grundidee, aber leider nicht ganz durchdacht.

Lesen Sie weiter