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Rezensionen zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Jesse Andrews

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Okay!??!?!

Von: Zeilenkuss

09.07.2016

REZENSION 📚 (Danke nochmal an den @heyne.verlag für das Rezensionsexemplar) . Titel: Ich und Earl und das Mädcgen Autor: Jesse Andrews Seiten: 300 Preis: 8,99€ Verlag: Heyne fliegt . Inhalt: Greg ist 17 und hat einen sozialen Status für sich ausgetüftelt, bei dem er keine Feinde, aber auch keine Freunde (bis auf Earl) hat. Doch das alles scheint verloren zu gehen, als seine Mutter ihn zwingt sich mit der krebskranken Rachel zu treffen. . Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und jugendlich, aber teilweise verstörend. . Idee: Die Idee ist klischeehaftm und sehr highschool-mäßig. . Umsetzung: Die Umsetzung ist jetzt nicht die berauschenste. Man hätte weit mehr rausholen können, zum Beispiel, indem man einen interessanten Plot aufstellt, der in der Geschichte leider null vorhandenm war. Man wollte nicht unbedingt wissen, wie es weiter geht, da es kein bisschen spannend war. Mein Lieblingsbuch ist zwar auch null spannend, aber es geht ans Herz und gibt mir was mit, was bei diesem nicht der Fall war. . Charaktere: Die Charaktere haben zwar etwas eigenes, aber nichts individuelles. Greg ist bescheiden. Zu bescheiden. Man muss gefühlt 10 Seiten am Stück lesen, wie er ein Lob bestreitet. Das nervt. Außerdem versuchte Greg immer lustig zu sein, was aber mehr auf pervers hinauslief. Aber nicht das lustige pervers, wenn ihr versteht, was ich meine. Insgesamt habe ich auch keine Beziehung zu den Charakteren aufgebaut und laß das Buch mehr oder weniger emotionslos. . Fazit: Es ist eine lockere Geschichte mit Witz (*hust*), die keinesfalls mit 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' zu vergleichen ist, wie es im Klappentext behauptet wird. Insgesamt war die 'Blödheit' der Prota- und Antagonisten aber unterhaltsam. Ich vergebe 3/5 ⭐. Ich habe keine Ahnung, wie es doch so gut abschneiden konnte.

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Inhalt Der 17-jährige Greg hat für das neue Schuljahr den genialen Überlebensplan ausgetüftelt: Er hält sich einfach aus allem raus. Stattdessen dreht er mit seinem verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Der Plan funktioniert genau acht Stunden lang. Dann zwingt ihn seine Mutter Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war... Meine Meinung Über dieses Buch habe ich schon viele geteilte Meinungen gehört, deshalb musste ich es auch unbedingt mal lesen, um mir eine eigene Meinung bilden zu können. Und nun muss ich feststellen, dass ich in mir selbst zwiegespalten bin, was dieses Buch betrifft. Kommen wir erst einmal zu den Dingen, die mir gefallen haben. Auch wenn viele Andere den Schreibstil kritisieren, empfand ich ihn als flüssig und angenehm, sodass ich schnell vorankam. Außerdem war es recht humorvoll geschrieben.. So entstand auch einer sehr leichte Atmosphäre anders als bei anderen Büchern über Krebs. Doch ich hatte das Gefühl, dass der Autor so sehr auf diese lockerer Atmosphäre geachtet hat, dass er keine Gefühle einbauen wollte. Denn obwohl es den ein oder anderen emotionalen Moment in diesem Buch gab, kam bei mir nichts an. Freude, Trauer... Gar nichts. Und da wären wir auch schon bei den Dingen, die mir nicht gefallen haben. Etwas störte mich, dass der Autor sehr häufig betont hat, wie schlecht dieses Buch ist, wie sinnlos einige Passagen. Man hätte dies auch verstanden, ohne die ständigen Hinweise. Ein kleines Problem hatte ich mit Earl, der mehr oder weniger mit Greg befreundet ist. Für mich passt irgendwie seine ganze Persönlichkeit nicht zusammen. Teilweise ist er ein lieber und netter Junge mit wirklich tiefgründigen Gedanken und dann wieder jemand, der sich prügelt und Wörter und Sätze benutzt, die wirklich nicht jugendfrei sind. Aus ihm bin ich einfach nicht schlau geworden. Ich weiß immer noch nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Es war lustig und schnell zu lesen, aber Emotionen hat es bei mir keine geweckt und das obwohl ich schon sehr wenig Emotionalität in diesem Buch erwartet habe

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Anfangs war ich super gespannt auf das Buch, denn das Cover ist sehr ansprechend genauso wie der Klappentext. Doch im Endefekt bin ich ein klein wenig entäuscht. Der Schreibstiel des Buches ist speziell. Was mich später auch hin und wieder ziemlich genervt hat, denn so wie ich es interpretiere sollte dieser sehr jugendlich wirken, was dem Autor nicht gut gelungen ist. Die ersten Kapitel des Buches haben mir, abgesehen vom Schreibstiel, sehr gut gefallen. Den Mittelteil hingegen fand ich recht schleppend und dabei den Sinn hinter den Seiten nicht wirklich gesehen habe. Doch was ich dem Buch lassen muss, ist das Ende. Das fand ich wirklich gut und schon fast etwas rührend. Was ich auch gut gelungen fand, war die Atmosphäre das Buches. Diese ist nicht bedrückend oder gar traurig, was mal etwas ganz anders bei einem Buch ist wo, es auch um das Thema Krebs geht. Trotz allem fand ich die Geschichte nicht ganz rund, da sie mir zu oft zu langgezogen geschrieben war und dann andere Dinge, die man hätte ausführlicher schreiben können, in zwei Sätzen schnell beschrieben wurden. Fazit: Das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Wenn jemand nichts gegen sehr, schon fast übertrieben jugendlichen Schreibstiel hat sollte das Buch mal gelesen haben. Mein Fall war das Buch leider nicht. Es hatte zwar seine witzigen und durch aus tiefergehenden Passagen, diese waren aber sehr weit in der Unterzahl. Schade, denn ich hatte mir sehr viel von dem Buch erhofft. Mein Rat: man sollte das Buch definitiv zuende lesen, auch wenn der Mittelteil sehr schleppend ist, denn man wird mit einem schönen Schluss beloht, der das Buch doch noch mehr oder weniger rettet.

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Cover Ehrlich gesagt hat das Buch nur deshalb meine Aufmerksamkeit erregt, weil ich bei dieser Ausgabe sofort den Bezug zum Filmtrailer herstellen konnte, den ich kürzlich gesehen hatte. Da ich die drei Schauspieler wiedererkannt habe, wusste ich gleich, worum es geht und wollte es lesen. Von daher hat die Strategie bei mir funktioniert. Meine Meinung Bei diesem Buch würde ich jedem empfehlen, zuerst das Vorwort zu lesen. Ich zumindest bin froh, dass ich es getan habe, denn sonst hätte ich es wohl irgendwann aus Frust und Wut an die Wand geworfen. Hier schreibt Jesse Andrews sehr deutlich, dass man keine emotional aufgeladene Geschichte mit einer bewegenden Liebesbeziehung und auch keine weise Botschaft erwarten darf. Lediglich die Gedanken und Gefühle eines schrägen Jugendlichen, der nur deswegen Zeit mit Rachel verbringt, weil er dazu genötigt wird, nicht weil er ein besonders guter Mensch ist. Er ist definitiv kein umwerfender Romanheld. Dafür ist er viel zu sehr auf sich selbst fixiert bzw. sind im die Filme, die er mit seinem besten Freund Earl dreht, wichtiger als Rachels Leid. Dadurch wirkte er öfter stumpf, um nicht zu sagen herzlos. Die Reihenfolge im Titel ist daher selbstredend: an erster Stelle kommt Greg, dann Earl und erst zum Schluss Rachel. Das ist ziemlich hart. Aber solche Menschen gibt es eben auch. Wir sind nicht alle Weltverbesserer und Samariter - warum also die Wahrheit beschönigen? Wenn ich es von dieser Warte aus betrachte, kann ich ihm also nicht einmal böse sein, zumal er selbst diesen Aspekt an sich kritisiert. Tatsächlich hatte ich sogar mehr Probleme mit seinen “lustigen” Kommentaren, die ich einfach nicht witzig fand. Ich kann Rachels Meinung und die ihrer Mutter absolut nicht teilen, die immer wieder betont haben, wie witzig er doch sei. Vielleicht waren ihre Lachanfälle nur gekünstelt - wer weiß? Auf jeden Fall hat er mich ein wenig an Rob Gordon aus High Fidelity erinnert, der mir auch des Öfteren auf die Nerven gegangen ist (in einem ähnlichen Stil ist das Buch auch geschrieben, was ich allerdings ziemlich spitze finde). Ebenso wenig konnte ich den Filmen abgewinnen, die er mit Earl dreht und deren Inhalt er knapp beschreibt. Sie sind recht gewöhnungsbedürftig, teilweise sinnlos und deshalb kann ich die Begeisterung der anderen darüber nicht nachvollziehen. Aber das nur am Rande. Auch mit Earl hatte ich einige Schwierigkeiten, oder genauer gesagt eine Schwierigkeit: seine Ausdrucksweise. Muss man denn wirklich immerzu fluchen und versaute Wörter benutzen? Vor allem dann, wenn dazu überhaupt kein Grund und kein logischer Zusammenhang besteht? Allerdings kann ich ihm zu Gute halten, dass er emotional wenigstens kein lebloser Fisch war - im Gegensatz zu Greg. Müsste ich also einen Favoriten aus dem Dreiergespann herauspicken, dann wäre das - Überraschung! - Rachel, die aber leider total untergeht und für meinen Geschmack zu schwach skizziert ist. Ganz gut hat mir jedoch der abwechslungsreiche Aufbau des Erzählstils gefallen: in den Fließtext sind entweder drehbuchartige Szenen eingearbeitet oder Greg erstellt Listen, Aufzählungen und Zusammenfassungen. Sie helfen ein wenig über den manchmal stockenden Handlungsverlauf hinweg, denn ich hatte häufig das Gefühl, als würde die Geschichte auf kein konkretes Ziel zusteuern. Letztlich ist das Buch wie angekündigt eben nicht herzzerreißend und tiefgründig, aber auch nicht vollkommen sinn- und bedeutungslos. Auf jeden Fall ist es eine gänzlich andere Herangehensweise an das Thema Leukämie, was eine erfrischende Abwechslung zu überemotionalen Stories ist. . Fazit Jesse Andrews’ Roman ist kein Tränendrücker und beherbergt keine epische Liebesgeschichte. Es ist eine mehr oder weniger trockene, schnörkellose Darstellung eines Jugendlichen, der lieber Filme dreht, als sich um eine krebskranke Mitschülerin zu kümmern. Entweder man verurteilt ihn deswegen oder man lobt, dass (endlich) jemand begriffen hat, dass wir nicht alle aufopferungsvolle, mitfühlende Menschen sind. Dennoch wäre mir etwas mehr Drama lieber gewesen.

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Ich habe den Trailer zu dem Kinofilm gesehen und auch die Inhaltsangabe hat mich sehr an das Schicksal ist ein mieser Verräter erinnert und diese Buch vergöttere ich einfach. Doch dieses Buch ist anders als ich gedacht habe. Es ist aus der Sicht von Greg geschrieben, der vorher noch nie etwas geschrieben hat und es dadurch oft anders geschrieben ist, als der „klassische“ Schreibstil und es ist auch wirklich sehr an Jugendliche gerichtet, da es sehr offen und doch lustig geschrieben ist. Es ist keine tragisch rührende Liebesgeschichte, bei der man die ganze Zeit Tränen in den Augen hat, sondern es ist ehrlich, allein schon weil Greg am Anfang gar keine Lust auf Rachel hatte und von seiner Mutter gezwungen wurde. Es zeigt auch, was passiert, wenn jemand an einer High-School Krebs bekommt und die klassischen, aber auch besonderen Reaktionen darauf. Es ist trotz des ernsten Themas immer noch lustig, zwar oft auch durchaus makaber, und an viele Stellen fragt man sich, ob man nun lachen darf oder immer nur darüber nachdenken sollte. Zwar wird oft auch ausgedrückt, wie wertvoll das Leben ist und dass man dieses schätzen sollte, aber oft kommt auch der Spaß durch. Insgesamt fand ich es ein sehr schönes Buch, was super Spaß gemacht hat, es zu lesen. Ich kann es allen tfios- Fans nur empfehlen, da obwohl es anders geschrieben ist und auch auf andere Aspekte eingeht, am Ende auch sehr rührend wird. Ich hoffe, ich konnte euch dieses Buch etwas näher bringen und ihr gebt diesem Buch eine Chance. Dana

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Ich fand das Buch auf jeden Fall ziemlich nah an der Realität geschrieben. Da geht es nicht um die perfekte Love-Story oder andere beschönigte Geschichten und Gregs Erzählweise (einfaches Niederschrieben von Gedanken) hat mich oft an mich selbst erinnert. Allerdings macht es das Lesen auch ein wenig anstrengender, da er oft keinen roten Faden verfolgt. Mir, als großem Fan von Das Schicksal ist ein mieser Verräter, hat allerdings auch ein wenig Gefühl in diesem Buch gefehlt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass das, was im Klappentext angekündigt wird auch so durchgezogen wird. Schade! Wenn man mit nicht allzu hohen Erwartungen an dieses Buch herangeht, ist es aber auf jeden Fall lesenswert.

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