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Rezensionen zu
Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness, Siobhan Dowd

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Vor fünf Jahren kam ich vollkommen fertig, aber auch tief beeindruckt aus der Pressevorführung der Verfilmung zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“. Das Buch ist sofort auf meine Wunschliste gekommen, denn dass ich das auch in meinem Regal haben möchte, war gar keine Frage. Ende letzten Jahres habe ich es dann endlich gekauft und auch direkt gelesen. Die Idee zu dem Buch stammt von der Autorin Siobhan Dowd, die vor ihrem Tod ein detailliertes Exposé zu dem Buch angefertigt hat. Als Patrick Ness gebeten wurde, das Buch zu vervollständigen, konnte und wollte er es nicht in Dowds Ton machen, außerdem kamen noch eigene Ideen zu der Geschichte hinzu. Und so entstand etwas ganz Großartiges. Conors Mutter ist schwer krank, doch nicht nur deswegen ist sein Leben schwer. Er wird Nacht um Nacht von einem schrecklichen Albtraum heimgesucht. Und in der Schule wird er von ein paar Mitschülern gemobbt, von den anderen ignoriert. Und dann steht plötzlich ein Monster an seinem Fenster, das sich aus der alten Eibe vom Hügel gegenüber entwickelt hat. Es erzählt Conor drei Geschichten. Dann soll eine vierte folgen. Die wird Conor erzählen. Und es wird die Wahrheit sein. Der Rahmen des Buches – Conors Leben mit allen Facetten vom schwierigen Verhältnis zu seinem Vater, über seine schwerkranke Mutter bis hin zum Mobbing in der Schule, bei dem er auch Gewalt erfährt – gibt an sich schon viel her. Conor ist kein Sympathieträger durch und durch, aber wer kann es ihm verübeln? Er musste viel zu früh erwachsen werden. Und er hat Angst. So schreckliche Angst. Doch die Geschichten vom Monster bringen dann noch einen ganz anderen Drive herein, sind spannend, wendungs- und lehrreich. Überhaupt ist das Monster natürlich DIE Besonderheit des Buches. Eine wundervolle Figur, bei der am Ende immer ein wenig die Frage bleibt: Ist sie real oder Conors Vorstellung entsprang. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist ein unfassbar besonderes und bewegendes Buch. Es ist keine schöne Geschichte. Sie strotzt vor Krankheit, Tod, Gewalt, Trauer, Angst, Dunkelheit. Aber auch von Liebe, Hoffnung, Verzeihen, Zusammenhalt. Ich habe das Buch geliebt.

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Sieben Minuten nach Mitternacht...

Von: Gedankenlabor

03.06.2019

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness & Siobhan Dowd ist wohl ein Buch, dass nicht so recht zur fröhlichen sonnigen Sommerzeit passt, dennoch hat es in meinen Lesenerv getroffen könnte man sagen 😉📖 Der Tod ist eine ziemlich ernste Sache, ganz besonders wenn es darum geht, den Schmerz zu verarbeiten, aufzuarbeiten und einem sehr nahe stehenden Menschen dabei zusehen zu müssen, wie er das letzte Stück seines Weges läuft. Conor flüchtet sich in die Einsamkeit, was wohl nur allzu verständlich ist und findet in dem Baummonster – der Eibe, die vor seiner Haustüre steht und sich dann und wann erhebt, um mit ihm zu sprechen- die wohl bedeutendste Stütze in dieser unglaublich zerreißenden und schweren Phase, die er durchleben muss. Die Eibe erzählt ihm Geschichten, die er anfänglich nicht ganz versteht. Aber wie das Leben eben auch, verinnerlicht man so manche Weisheit erst durch komplizierte Wege, die meist erst am Schluss einen Sinn ergeben. Ich möchte vom Inhalt nun nicht zu viel vorweg nehmen, daher kann ich nur sagen, dieses Buch ist einfach lesenswert, wundervoll, traurig, zerreißend, irgendwie poetisch, voller Schatten und doch so voller Licht und Leben. Es schmerzt, es berührt unheimlich und macht dennoch Mut und zeigt einmal mehr auf, wie wichtig das Loslassen sein kann. Ziemlich bewegend an dieser Stelle empfand ich auch die Entstehung des Buches. Denn die eigentliche Autorin Siobhan Dowd konnte dieses Werk leider nicht beenden und so war es meiner Meinung nach ganz schön mutig von Patrick Ness, ihr Werk fortzuführen und schließlich abzuschließen.

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Der Alltag des dreizehnjährigen Conor O'Malley ist grau, seitdem seine Mutter an Krebs erkrankt ist. Wenn seine Mitschüler ihn nicht gerade mobben, beachten sie ihn nicht; seine Lehrer weichen seinem Blick aus. Sein Vater, der schon vor Jahren eine neue Familie gegründet hat, meldet sich nur alle paar Monate. Und auch der Umstand, dass seine Mutter fast nur schläft, zwingt ihn zur Selbstständigkeit. Während andere Kinder sich in dieser Situation in eine Traumwelt flüchten würden, wird Conor von schrecklichen Albträumen geplagt.. Und dann taucht auch noch ein Monster in Conors Garten auf.. Die Geschichte von Conor und seiner Mutter ging mir wahnsinnig an die Nieren. Ernsthaft, die Tränen liefen mir ab einem gewissen Punkt der Geschichte buchstäblich wasserfallartig über die Wangen! Ich bin ganz froh über das Monster in dieser Story; dieses erschien nicht nur um Connor etwas beizubringen, sondern auch um den Leser Lockerheit zu schenken. "Sieben Minuten nach Mitternacht" erzählt eine wahnsinnig berührende Geschichte übers Festhalten und Loslassen, über Liebe und Freundschaft, über Liebe und Ablehnung. ...und wird mich noch lange beschäftigen. Patrick Ness vollendete die Geschichte der 2007 verstorbenen Schriftstellerin Siobhan Dowd so ergreifend, wie man nur konnte. Meiner Meinung nach haben die Autoren hier etwas großartiges, zeitloses für die Ewigkeit erschaffen. Zunächst begleitete mich ein Gefühl der Unvollständigkeit nachdem ich das Buch beendet hatte, ohne genau zu wissen warum dies eigentlich so ist, doch je mehr ich das Gelesene sacken lasse, wird mir klar, dass das genau der Punkt ist: man muss seine eigenen grauen Zellen anwerfen, um Conors Schicksal im Ganzen zu sehen und letztendlich auch zu fühlen. Wer sich (zwischendurch) zu traurigen, aber hoffnungsvollen Geschichten hingezogen fühlt, ist mit "Sieben Minuten nach Mitternacht" gut beraten! Ich für meinen Teil bin jetzt auf die Verfilmung gespannt und werde auch dann und wann noch weiter über Monster und ihre Absichten nachdenken.

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Meine Meinung „Sieben Minuten nach Mitternacht“ war für mich eine unglaublich emotionale Geschichte, die mich mitgerissen und stark bewegt hat. Die Handlung des Buches ist kreativ und mit viel Fantasie ausgestattet. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte mit sehr vielen Bildern erzählt wurde, die Conors inneren Konflikt verdeutlicht haben. So wurde die Handlung auf eine sehr gefühlvolle Ebene angehoben, die mich direkt in ihren Bann gezogen hat. Der Verlauf des Buches war nicht vorhersehbar und ging oft in eine andere Richtung als von mir zuerst gedacht. So habe ich auch im Nachhinein über viele Aspekte noch einmal nachdenken müssen. Die Sprecherin Maria Furtwängler hat das Hörbuch mit ihrer warmen und angenehmen Stimme sehr gut vertont. Zu Beginn hatte ich zwar das Gefühl, dass eine männliche Stimme besser für die Geschichte geeignet wäre. Dies hat sich allerdings schnell gelegt, denn die Sprecherin hat es gut verstanden an den wichtigen Passagen den richtigen Ton zu treffen. Der Schreibstil von Patrik Ness war sehr schlicht und einfach gehalten. Es wurden kurze Sätze mit einer klaren Aussage verwendet. Da das Buch aus Conors Sicht erzählt wird, wurde auch oft eine kindliche Wortwahl verwendet. Dieses Detail hat mir gut gefallen, da ich so die Geschichte auf Conors Augenhöhe mitverfolgen könnte. In der Handlung tauchen gerade mal eine Handvoll Charaktere auf, die zu Beginn des Buches recht stereotypisch wirken. Durch viele kleinere Wendungen innerhalb der Geschichte, erkennt man allerdings, wie viel mehr hinter den einzelnen Figuren steckt. Insgesamt kann ich nur betonen wie unglaublich ergreifend „Sieben Minuten nach Mitternacht“ für mich war. Das Buch ist definitiv empfehlenswert aber man sollte wissen, dass man sich hier auf eine traurige Geschichte einlässt, die für den ein oder anderen vielleicht schwerer zu verdauen ist. Wenn man allerdings mit diesem Wissen an die Geschichte geht, erwartet einen ein sehr emotionales Lese- bzw. Hörerlebnis, welches auch noch lange nachwirkt.

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Wir begleiten in dieser Geschichte Conor, der Nachts wach wird und hört, dass er gerufen wird. Er stellt fest, dass ein Monster in seinem Garten steht und mit ihm spricht. Conor denkt, dass es wieder einer seiner Albträume ist, die ihn plagen und er spricht mit dem Monster. In den nächsten Nächten bekommt Conor regelmäßig Besuch von dem Monster und erlebt einiges mit ihm. Tagsüber geht Conor in die Schule, wo er sich alles andere als wohl fühlt und auch bei ihm Zuhause ist derzeit alles sehr schwer. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn ich finde einfach, dass man das Buch einfach lesen sollte ohne zu viel zu wissen. Das Buch ist aus der Sicht von Conor geschrieben und wir erleben mit ihm seinen Alltag. Über seine wahren Gefühle und Gedanken erfahren wir aber an sich eher weniger, was auch seinen Grund hat, denn die möchte der Junge sich selbst nicht eingestehen und versucht sie vor sich und allen anderen zu verbergen. Optisch gibt das Werk sehr viel her, da es einfach wunderschöne Illustrationen hat, die die Geschichte und vor allem die Gefühle untermauern. Für mich waren die Illustrationen immer ein absolutes Highlight, denn sie sind wirklich so schön und irgendwie auch düster und absolut passend. Mir ist Conor so wahnsinnig ans Herz gewachsen, ich hätte ihn am liebsten ganz doll geknuddelt und auch das Monster war ein sehr besonderer und toller Charakter. Das Buch behandelt das Thema Verlust und Trauer und die Ängste der Betroffenen bzw. des Kindes, dass dabei ist seine Mutter zu verlieren. Es zeigt einfach auf eine sehr besondere Weise, wie es dem Jungen geht und womit er in dieser Situation zu kämpfen hat. Fazit: Eine unglaublich besondere Geschichte, die von einem kleinen Jungen erzählt, der vor der schlimmsten Situation Angst hat, nämlich seine Mutter sterben zu sehen. Das Buch erzählt von der Bindung zwischen Mutter und Sohn und vor allem von Hoffnung und Schmerz. Durch die wundervolle Gestaltung und die fantastischen Elemente ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Es ist düster und gleichzeitig schön und einfach sehr emotional. Ich habe schon viele Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen, aber Patrick Ness hat mich auf eine ganz eigene Weise enorm berührt und auch jetzt, Wochen nachdem ich das Buch beendet habe, denke ich noch oft an die Geschichte. Es hat mir das Herz wirklich gebrochen und doch liebe ich es wirklich sehr. Für mich ein absolutes Herzensbuch, dass ich wirklich jedem empfehlen kann, egal ob jünger oder älter. Meiner Meinung nach sollte man das Buch definitiv gelesen haben. 5 von 5 Sterne

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Conor liegt nach einem Albtraum nachts wach und entdeckt etwas, was sein ganzes Leben verändern wird: ein Monster, halb Baum, halb Mensch, steht in seinem Garten und spricht mit ihm. Es will ihm drei Geschichten erzählen und möchte als Gegenzug eine Geschichte von Conor. Und so besucht ihn nachts das Monster, während er tagsüber mit der grausamen Wahrheit konfrontiert wird, dass seine Mutter krebskrank ist und es ihr immer schlechter geht. Das Monster - alt und weise und längst nicht so gruselig, wie Conor befürchtet hatte - will ihm helfen, doch noch ist nicht klar, auf welche Weise diese Hilfe zum Ausdruck kommen wird... Die gesamte Geschichte wird aus Sicht des Jungen Conors erzählt, auch wenn es hauptsächlich um alles Drumherum geht und weniger um seine echten Gefühle und Gedanken. Diese versucht er gekonnt vor allen zu verstecken - selbst vor dem Monster in seinem Garten. Dieser Umstand hält den Spannungsbogen aufrecht, sodass man bis zum Schluss nicht ganz sicher ist, was noch auf einen zukommt. Dieses Buch lebt von all den fantastischen Metaphern, die den tieferen Sinn des Ganzen aufzeigen. Das Monster entspricht den unterdrückten Gefühlen, die Conor immer dann heimsuchen, wenn er sie am wenigsten gebrauchen kann. Das zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie hilflos Conor sich fühlt, welche Angst er hat und wie sehr er trauert. Das sehr schwierige Thema wird sensibel und für Kinder angemessen angegangen, insbesondere dadurch, dass die Gefühlsebene auf eine ganz besondere Art beschrieben wird, die Groß und Klein gleichermaßen anspricht und erreicht. Man kann sich sehr gut in Conor hineinversetzen, kann mit ihm mitfühlen und versteht, was in ihm vorgeht. Gleichzeitig wird aber nur wenig von Conors Gefühlwelt erzählt, sodass das Ende dennoch Überraschungen birgt. Eine Geschichte, die von Hoffnung erzählt. Von der Liebe zwischen Mutter und Kind. Und von der Verzweiflung und der Trauer eines Kindes, das dabei ist, seine Mutter - den wichtigen Mensch in seinem Leben - zu verlieren. Auf eine zutiefst berührende und emotionale und dabei auch sehr fantasievolle und fantastische Weise beschreibt das Buch die Auseinandersetzung mit Trauer und Verlust. Taschentücher sollten unbedingt bereit gelegt werden! Fazit Die Geschichte um Conor und seine krebskranke Mutter erzählt von Hoffnung und Verzweiflung, von Liebe und den psychischen Abgründen eines trauernden und verzweifelten Kindes auf eine emotionale und zutiefst berührende Weise. Ein Buch, das einen mit gebrochenem Herzen zurück lässt.

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Traurig und zwar verdammt Traurig habe ich dieses Buch tief in mein Herz geschlossen. Mit ihm das Baumwesen und Conor. Ich habe Conors Welt gesehen was mir auch anhand der Illustrationen möglich war. Und auch seine Gefühlswelt wurde hier offenbart. Schnell hat man die Phasen der Trauer erkannt und natürlich stieg das Mitleid beziehungsweise das Mitgefühl auf ein Maximum. Für seine 13 Jahre ist Conor verdammt selbstständig und mutig, weiß sich in manchen Situationen gut zu behaupten. Eigentlich wäre bei dem Ende wieder ein Kritikpunkt von mir das es eben endet, wie es endet. Dadurch das dieses Ende aber so anders und so verdammt emotional war, könnte ich nicht sagen wie ich es mir „anders“ gewünscht hätte.

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Sehr Emotional

Von: Shondra

28.01.2018

!Vorsicht Spoiler! Conner lebt mit seiner krebskranken Mutter alleine, sein Vater lebt in Amerika bei seiner neuen Familie. Er übernimmt für sich und seine Mutter die Verantwortung, und versucht seiner Mutter alles abzunehmen. Als seine Großmutter sich ankündigt um die beiden zu unterstützen und ihn zu sich zu nehmen während seine Mutter behandelt wird, reagiert er wirsch. Conner und seine Mutter sind überzeugt das die Ärzte sie heilen können und klammern sich an diese Hoffnung. Seit seine Mutter erkrankt ist hat Conner es nicht leicht, war er immer ein guter Schüler, meiden ihn jetzt die meisten. Sehen ihn gar nicht mehr, oder behandeln ihn wie ein rohes Ei. Doch einer seiner Mitschüler hat es auf ihn abgesehen und drangsaliert ihn immer wieder. Und noch dazu hat er Nachts immer wieder den selben Albtraum der ihn nicht loszulassen scheint. Eines Nachts genau sieben Minuten nach Mitternacht kommt der große Baum auf das Haus zu und ruft nach Conner, zunächst hat er Angst und denkt am nächsten Morgen er hätte nur geträumt. Er versucht die Eibe einige Zeit zu ignorieren, doch als diese ihm droht fängt er an zuzuhören. Die Eibe erzählt ihm vier Geschichten die ihm oft ungerecht erscheinen. Diese sollen Conner helfen mit der Krankheit seiner Mutter und dem bevorstehenden Verlust fertig zu werden. Es ist eine sehr emotionale Geschichte die einem das ein oder andere Tränchen entlockt. Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt!

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