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Rezensionen zu
Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel

Nina Blazon

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Erster Eindruck: Das Cover spielt viel darauf an, dass es um Wasser gehen wird. Ich hatte bis dato nie was von Nina Blazon gelesen und nur Gutes gehört. Daher, bin ich mit doch mit einigen Erwartungen heran gegangen. Fazit: Moment – war das wirklich ein Kinderbuch?! Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch. Das Cover finde ich in dem Blauton wirklich schön gelungen. Es ist vielleicht keins, was mir auf den ersten Blick aufgefallen wäre, aber durch den Klappentext, bin ich dann doch noch überzeugt worden. Es ist recht schlicht und bis auf den Titel, ist auf dem Cover nicht unbedingt etwas auffällig. Das Cover der Hardcoverausgabe ist komplett anders und zeigt viel mehr über die Story. Bei dem Hardcover gefällt mir die Farbgebung aber nicht, da ist mir die Taschenbuchausgabe lieber. Die Geschichte wird uns aus zwei Sichten in Form eines Er-/Sie-/Es- Erzählers erzählt. Zum einen aus der Sicht von Kristina, unserem Hauptcharakter, und dem Antagonisten, dessen Namen wir im Laufe der Geschichte erfahren. Beide Sichten sind optisch im Buch getrennt und für den Leser deutlich sichtbar. Während Kristinas Sicht ganz schlicht in Standardschrift und weißem Hintergrund abgelichtet wird, wird die Sicht des Antagonisten immer auf einem rauchigen Hintergrund mit kursiver Schrift und einer Gondel abgebildet. Diese Dinger erkennt man als Leser im Verlauf der Geschichte wieder und empfindet sie immer passender. Der Schreibstil ist recht flüssig und verständlich, bis auf die eine oder andere Eigenart, die mir aufgefallen ist und mich etwas im Lesefluss gestört hat. Zum einen, wird besonders am Anfang ständig ein italienisches Wort oder ein italienischer Satz benutzt und im nächsten Moment direkt übersetzt. Man mag dadurch dieses „venezianische Feeling“ bekommen, mich hat es nur gestört, weil es doppelt gemoppelt war. Dann hatte ich auch immer wieder das Problem, dass die Perspektive der Autorin ein Schnippchen geschlagen hat, denn ständig war etwas von „Kristina hat dies“, „Kristina hat das“, „Kristina macht jenes“ oder „Kristina sah das“ zu lesen. Diese Häufung ist immer eine der Gefahren bei diesem Erzähler, der einen negativen Eindruck hinterlassen kann. In diesem Fall konnte das Buch diese Art gerade eben noch vertragen. Dennoch gibt es für diese Aspekte leider einen Abzug bei der Bewertung. Insgesamt muss man der Autorin zu Gute halten, dass sie einige Stellen dennoch bildhaft und sprachlich schön gestaltet hat, sodass der Erzählstil im Ganzen in Ordnung ist. Kristina, die über Weihnachten mit ihrem Bruder, ihrer Tante und ihrer Uroma im Hotel ihrer Uroma in Vendig ihre Ferien verbringen muss, wirkt zu Anfang überhaupt nicht begeistert. Ihre Uroma ist eine grausige alte Schreckschraube und arbeiten darf sie auch noch. Während sie am Abend zusammen saßen, entdeckt Kristina am Fenster eine gruselige Gestalt, die ihre Fassade hochklettert und auch sonst, scheint das Hotel von Geistern heimgesucht zu werden. Einige Dinge von Jan werden geklaut und als Kristina und Jan , den vermeintlichen Täter schnappen, stellt dieser sich als Pippa heraus, die Schwester von Luca. Beide gehören der Familie Pezzi an, die sich ja so gar nicht mit ihrer verstehen, aber geklaut hat Pippa nichts und auch sonst sind die beiden doch irgendwie Kinder, die vollkommen okay sind, oder? Wer hat also Jans Sachen gestohlen, sind wirklich Geister unterwegs? Soweit die Geschichte und zwei Fragen, die uns die ganze Geschichte über verfolgen. Das malerische Venedig dient hierbei als Kulisse eines interessanten Abenteuers, in dem sämtliche Familienangehörige eine Rolle spielen. Es ist zwar ein Kinderbuch bzw. ab 10 Jahren geeignet, doch an manchen Stellen war ich so verwundert, dass es sich wirklich ein Kinderbuch sein soll. Die Geschichte folgte einem klaren Ziel, hatte so viel Spannung, Fantasie und den nötigen Schuss an Einzigartigkeit. Am Anfang war ich zwar doch recht skeptisch, denn Venedig, Gondeln , Magie – klingt nach Zeitenzauber. Dann hat Kristina auch noch das kratzen am Nacken, wenn etwas passiert? Dennoch kann ich euch sagen, dass diese Geschichte eine ganz andere ist! Es dreht sich zwar auch um einiges in der Vergangenheit und es wird auch das eine oder andere davon erzählt, aber hier geht es weder um irgendwelche Portale, noch darum die Welt zu retten. Es ist eine Geschichte, die viel mehr von der Magie der Stadt, den wunderschönen Schauplätzen und den tollen Charakteren lebt. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Konflikt, der wirklich gut und angemessen in die Geschichte verwoben wird, sodass es nicht nur um die Vergangenheit oder die Magie geht. Insgesamt, hat das Buch also inhaltlich eine menge tolles zu bieten. Mir fiel es immer schwerer von Kapitel zu Kapitel nur die abgesprochenen Leseabschnitte zu lesen. Kristina ist ein Mädchen, dass am Anfang sehr emotional und intuitiv handelt ohne viel nachzudenken. Sie ist nun mal noch nicht erwachsen und ab und an ist es natürlich etwas leichtsinnig, was sie vor hat. Zuerst will sie auch nicht unbedingt wahr haben, dass etwas übernatürliches dahinter stecken könnte, kommt aber doch recht schnell dahinter und lässt sich auf das ganze Abenteuer ein. Anders wie in vielen Büchern ist sie nicht die „Auserwählte“, was mir an ihrem Charakter besonders gut gefallen hat. Sie will sich weder in den Vordergrund drängen, noch will sie alle Aufmerksamkeit. Ähnlich ist ihr Bruder Jan. Er leidet sehr darunter, dass die Mutter von ihm und Kristina bei seiner Geburt gestorben ist und fragt sich ständig, was wäre, wenn es ihn nicht geben würde. Der Konflikt, den er mit sich trägt, rund um seinen eigenen Wert wird am Ende wirklich toll gelöst und daher bin ich wirklich begeistert von dieser Entwicklung. Pippa und Luca sind beides Charaktere, die ich wirklich gut leiden konnte, denn trotz ihres Unglücks geben sie nicht auf. Sie kämpfen weiter, was mir besonders Luca sympathisch gemacht hat. Man merkt jedoch, er besitzt eine gewisse Engstirnigkeit und durch die Schicksalsschläge versucht er immer besonders erwachsen zu wirken. Weitere Charaktere wie Sara , will ich nicht beschreiben, weil es sonst spoilern könnte. Dennoch finden selbst Nebencharaktere Platz und sind toll ausgearbeitet. Erstaunlich für ein Kinderbuch fand ich auch die Ernsthaftigkeit und die Herangehensweise der einzelnen Charaktere. Insgesamt macht diese Geschichte Lust auf mehr! Ich würde unglaublich gerne demnächst ein Buch der Autorin lesen, welches sie für erwachsene Leser geschrieben hat. Wem würde ich das Buch empfehlen ?: Fans von Venedig und Zeitenzauber, sowie Rubinrot, werden dieses Buch verschlingen. Auch wenn es ein Kinderbuch ist, so hat es mich mit weit über 20 Jahren begeistern können! Erotik oder große Liebesgeschichten sollte man, was auch irgendwie klar ist, nicht erwarten.

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Rezension zu

Von: lunchens_buecherwelt

06.04.2019

Vielen lieben Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal, die mir dieses Buch zum lesen und rezensieren zur Verfügung gestellt haben! Daten: Titel: Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel Autorin: Nina Blazon Verlag: cbt Seitenanzahl: 384 Preis (Taschenbuch): 9,99€ Erscheinungsjahr: 2019 Inhalt: Ein gruseliger, alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter – Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht es nicht besser. Als dann auch noch ihre Tante verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein großes Abenteuer … Meine Meinung: Im Bloggerportal wurde mir dieses Buch angezeigt und nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, musste ich es sofort anfragen. Und es wurde bestätigt! Als es dann bei mir ankam, habe ich es mit einer Bücher-Freundin gelesen und nach zwei Tagen schon beendet. Wir beide haben genau die selbe Meinung. Die Idee und Umsetzung der Geschichte hat uns beiden sehr gefallen. Auch der Schreibstil war sehr schön. Leider konnten uns die Protagonisten nicht ganz überzeugen, teilweise haben sie echt genervt... Ansonsten war es aber ein wirklich sehr gutes Buch! :) Fazit: Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne.

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Endlich gibt es wieder ein „neues – altes Buch“ der Fantasy-Autorin Nina Blazon. Ihr Buch Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel ist zwar keine direkte Neuerscheinung, doch mit seinem neuen Look auf jeden Fall etwas für jeden Fantasyliebhaber, Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel durfte bereits im August 2012 in seiner Hardcoverausgabe vom CBJ Verlag glänzen. Doch jetzt im Jahr 2019 erstrahlt die Geschichte rund um Kristina und Jan in Venedig in neuem Glanz. Der CBJ Verlag brachte die Taschenbuchausgabe mit einem neuen wunderschönen Cover am 11. Februar heraus. Inhalt: Jan und Kristina sind alles andere als begeistert dass sie ihre Ferien bei ihrer Großmutter in Venedig verbringen sollen. Das gleiche gilt auch für ihre Großmutter die mit Kindern absolut nichts anfangen kann. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht es nicht besser. Als dann auch noch ihre Tante verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein großes Abenteuer … Meine Meinung: Als ich mein letztes Buch von Nina Blazon beendet hatte, hatte ich wieder einmal das Verlangen nach mehr und habe mich neugierig im Internet auf die Suche nach mehr gemacht. Durch ein Foto auf der Randomhouse Verlagsseite bin ich auf das Buch Laqua gestoßen und war durch den Klappentext schon sehr gespannt auf die Geschichte. Was mir jedoch erst im Nachhinein auffiel ist dass dieses Buch kein direktes neues Buch der Autorin ist, sondern eine Neuauflage des ehemaligen Hardcovers Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel. Doch dies tat der Geschichte keinen Abbruch, denn bisher hatte ich diese Geschichte von Nina Blazon nicht gelesen. Als das Buch dann bei mir ankam, musste ich es erst einmal in seiner ganzen Pracht bewundern. Der CBT Verlag hat sich bei der Covergestaltung wieder einmal sehr viel Mühe gegeben und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Doch was ist ein schönes Buch ohne eine gute Geschichte? Auf den Inhalt kommt es natürlich auch an. Und dieser konnte mich wieder einmal nicht enttäuschen. Nina Blazon schreibt ihre Geschichten mit sehr viel Liebe und Atmosphäre. Ich war später so tief in der Geschichte versunken, dass es mir wirklich vorkam als wäre ich in Venedig. Für diese Besonderheit ist Nina Blazon bekannt und genau das ist es was ich an ihren Geschichten liebe. Sie sind immer sehr märchenhaft und magisch geschrieben wie es keine zweite Autorin in diesem Bereich könnte. Ich für meinen Teil habe jeden Augenblick in Venedig mit Kristina und Jan genossen und mit ihnen besondere Ungeheuer gejagt. Aus diesem Grund vergebe ich für diese Geschichte 4 von 5 Sterne. Fazit: Obwohl Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel kein neues Buch von Nina Blazon ist wird jeder Leser seine Freude an diesem Buch haben. Die Geschichte ist wieder einmal sehr atmosphärisch und hat einen besonderen Handlungsort in Venedig der wirklich bildlich dargestellt wird. Fantasy kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz und wird wirklich einmalig erzählt. Dieses Buch ist wieder einmal eine großartige Geschichte für jeden Nina Blazon Fan oder für die die etwas von ihr lesen möchten.

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Ein gruseliger, alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter – Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht es nicht besser. Als dann auch noch ihre Tante verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein großes Abenteuer … Das Cover passt mit den Blautönen und mit den Muscheln perfekt zu Venedig und erinnert einen gleich an das Wasser und die Lagune - es passt also super zum Buch. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er ist sehr einfach zu lesen, flüssig, spannend, gruselig, aber auch humorvoll. Man kann sich relativ gut in die Charaktere hineinversetzen und möchte wissen, was sie wohl als nächstes erleben werden. Kristina und Jan sind Charaktere, über die man gerne etwas liest und sie machen so einiges mit und sind immer neugierig. Ich kann mir vorstellen, dass besonders jüngere Leser sich gut mit ihnen identifizieren können. Insgesamt eine gelungene Abenteuergeschichte mit einer tollen Kulisse. Venedig wird genau so beschrieben, wie es auch wirklich ist. Definitiv für jüngere Leser und Leserinnen geeignet.

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