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Rezensionen zu
Wer braucht schon Liebe?

Denise Deegan

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Meine Meinung: Alex ist eine "Eisprinzessin". Sie kapselt sich von jedem ab, aus Angst, dass sie erneut einen geliebten Menschen verlieren könnte. Sie vermisst ihre verstorbene Mum mit jeder Faser ihres Herzens und ihr berühmter Dad, der Rockstar ist, kümmert sich überhaupt nicht um Alex, sondern eher um sein neues Album. Die Story ist also schon interessant, aber auch sehr typisch und hebt sich nicht von anderen Büchern ab - jedenfalls zu Beginn, mit der Zeit entwickelt das Buch nämlich dann doch noch ein wenig seine eigene Geschichte. Alex besitzt im Grunde genommen keine wirkliche Familie, da ihr Vater sich gar nicht für sie interessiert. Alex' Familienersatz sind die ganzen Angestellten in der Villa, von denen ich den Chauffeur Mike unglaublich lieb gewonnen habe. Er kümmert sich nicht nur um das einsame Mädchen, weil er dafür Geld kriegt, sondern weil ihm etwas an ihr liegt, was mir immer wieder das Herz erwärmt hat. Der Rest des Familienersatzes besteht aus Homer, ein flauschiger und süßer Hund, der ihr stets treu zur Seite steht. Homer! Ist das nicht ein absolut genialer Name für einen Golden Retriever? Die zwei besten Freundinnen von Alex, Sarah und Rachel, sind grundverschieden. Rachel passt perfekt zu Alex, sie sind wie Yin &Yang, doch Sarah... also, ohne Worte. Natürlich musste eine Freundin den nervigen Part übernehmen, doch das Mädchen ist teilweise kilometerweit über die Grenze hinausgeschossen. Die sich langsam anbahnende Liebesgeschichte zwischen Alex und David ist ganz süß, ich finde die beiden zusammen einfach toll. David ist nicht so gekünstelt wie erwartet, sondern sehr sympathisch. Er hat Ecken und Kanten und ist, Gott sei Dank, nicht perfektioniert worden. "Wer braucht schon Liebe?" enthält von allen Themen ein wenig, aber so richtig spezialisiert hat es sich eigentlich auf keines. Einmal die Erste Liebe, dann noch Familienprobleme und der Umgang mit dem Tod Alex' Mutter und nicht zu vergessen die Freunde (inklusive Zickereien, Streitereien und Versöhnungen). Das Buch ist locker-flockig gehalten, doch mit einer gehörigen Portion Dramatik gewürzt. Insgesamt ein Schmöker für zwischendurch, wenn man etwas Liebeslastiges zum Weinen sucht. Fazit: Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Ich habe mittlerweile so einige Liebesromane von cbt gelesen, die alle verschieden und doch gleich sind. Schon die Fuentes-Trilogie habe ich stark unterschätzt und hinterher geliebt, und auch bei diesem Buch habe ich eher weniger als mehr erwartet. Ich kann nicht behaupten, dass in "Wer braucht schon Liebe?" großartig viel Story steckt, es ist eine einfache Liebesgeschichte, die mich aber trotzdem gefangen genommen hat und wo ich mitgelitten habe - also genau das, was ich mir gewünscht habe.

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