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Rezensionen zu
Harter Schnitt

Karin Slaughter

Georgia-Serie (3)

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"Harter Schnitt" ist der dritte Teil der Georgia-Reihe von Karin Slaughter, in der sowohl die Grant-County-Reihe um Sara Linton als auch die Atlanta-Reihe um Will Grant und Faith Mitchell aufgehen. Ich persönlich hätte mir nicht vorstellen können, dass es der Qualität eine Reihe förderlich sein könnte, wenn diese aus zwei "alteingesessenen" hervorgeht - aber bei der Georgia-Reihe ist es so: fand ich die letzten Teile der Grant-County-Reihe recht ereignislos und langatmig und die ersten Teile der Atlanta-Reihe verwirrend, löst sich all dies in der Georgia-Reihe in Wohlgefallen auf, wie ich auch schon bei den ersten beiden Teilen feststellen durfte. Auch wenn es in der Handlung vornehmlich um Faiths Mutter geht, ist Faith selbst doch eher im Hintergrund. Dafür spielen sowohl Sara Linton als auch Will Grant eine vordergründige Rolle, was ich aufgrund persönlicher Präferenzen sehr begrüße. Auch erfährt der Leser wieder einiges über Wills Kindheit und Jugend, was hilft, ihn und sein gehemmtes soziales Verhalten noch besser nachvollziehen zu können - ich bin einfach ein Will Grant - Fan! Der Fall selbst beginnt spannend und wird mit der Zeit immer verwickelter. Karin Slaughter führt den Leser und auch die Ermittler nicht nur auf einen Holzweg und am Schluss stellt sich heraus, dass doch alles ganz anders war als gedacht - ein wunderbarer Plot! Zwar rate ich immer allen, bei Reihen mit dem Anfang zu beginnen, aber ich denke, dass "Harter Schnitt" auch gut lesbar ist, ohne die Charaktere zu kennen - schöner ist es natürlich, sie von Anfang an zu begleiten. "Harter Schnitt" hat mich definitiv überzeugt und ich freue mich, das mit "Bittere Wunden" der Nachfolger ebenfalls schon erhältlich ist.

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abartige übersetzung

Von: Dr. Döll aus Berlin

11.07.2015

-es ist einfach lächerlich die engl. Bezeichnung "organic" mit "organisch"zu übersetzen außerdem ist die allenfalls lokal gebräuchliche Pluralbildung : der Wagen - die Wägen (z.B. Übertragungs- wägen) mhr als befremdlich.

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Klappentext: (Quelle Blanvalet ) Nach der Geburt ihrer Tochter kehrt Faith Mitchell vom GBI zurück in den Polizeidienst. Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um das Baby kümmert, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter keine Spur. In ihrer Verzweiflung wendet sich Faith ausgerechnet an Will Trent – der einst dafür sorgte, dass Evelyn Mitchell den Dienst quittieren musste … Der erste Satz: Faith Mitchell kippte den Inhalt ihrer Handtasche auf den Beifahrersitz ihres Minis und suchte in dem Durcheinander nach etwas Essbarem. Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch der Autorin, ja , ich weiß, eine Schande als Thrillerleser, aber ich war mir eben nicht sicher ob mich ihre Bücher wirklich überzeugen. Mir war klar das es sich um den Teil einer Reihe handelt, allerdings hatte ich immer wieder gelesen das man ihre Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann. Also stürzte ich mich ins Lesevergnügen und war gespannt was mich wohl erwartet. Gleich zu beginn geht es spannend her. Faith hat ein Computerseminar besucht das sich unerwartet in die länge gezogen hat. Als sie schließlich endlich fertig ist versucht sie ihre Mutter zu erreichen, die ihre kleine Tochter hütet. Als sie ihre Mutter nicht erreichen kann bekommt sie Panik. Als sie endlich nach Hause kommt erwartet sie der Schrecken persönlich, ihre kleine Tochter ist eingesperrt in einem Schuppen, frisches Blut klebt an der Haustür, eine Leiche liegt in der Kammer und zwei bewaffnete Männer sind in ihren Haus, als wenn das nicht alles schon schlimm genug wäre fehlt von ihrer Mutter jede Spur.... Was mir als erstes auffiel war der Schreibstil, ich war erstaunt wie angenehm locker und flüssig er sich lesen lässt. Das Buch hat eine stolze Seitenzahl von 512 Seiten, doch ich habe sie in Rekordzeit ausgelesen. Gegen Ende hin dachte ich mir, schade das es schon vorbei ist, ich hätte ewig einfach weiter lesen können! Die Protagonisten sind authentisch und detailliert beschrieben. Allerdings muss ich zugeben es hat etwas gedauert bis ich mit Faith wirklich warm geworden bin, sie kam mir unnahbar vor. Das liegt aber denke ich an ihren Beruf. Nach ein paar Seiten allerdings konnte ich mich gut in sie hineinversetzten und erkannte was für eine unglaublich starke Frau sie doch ist! Die Handlung ist durchweg spannend. Zu keiner Zeit gab es in diesem Buch langatmige oder gar langweilige Szenen. Außerdem finde ich Thematik einfach klasse, einen Thriller mit einem Familiendrama zu verknüpfen hat mir richtig gut gefallen! Hinzu wirkt die Handlung glaubhaft und auch realistisch. Zusammenfassend gesagt ist Harter Schnitt ein spannungsgeladener Thriller der mich an die Seiten fesseln konnte. Ich empfehle dieses Buch jeden Thriller Fan, dieses Buch muss man einfach gelesen haben, aber auch Fans der Autorin werden mit diesem Buch bestens bedient. Ich werde mir nun bald die anderen Teile der Reihe besorgen denn meine Neugierde wurde geweckt und natürlich bin ich auch gespannt auf das neuste Werk der Autorin. Das Cover: Das Cover fiel mir sofort auf, es wirkt düster und auch geheimnisvoll. Die Gestaltung passt haargenau zur Story, mir gefällt dieses Cover richtig gut! Fazit: Mit Harter Schnitt ist der Autorin ein spannungsgeladener Thriller gelungen der mich völlig überzeugt hat. Eine überaus rasante Handlung, eine unglaublich starke Protagonistin und ein angenehmer und leicht lesbarer Stil überzeugen sofort. Von mir bekommt dieses Buch daher 5 Sterne!

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Zur Autorin: Karin Slaughter ist eine amerikanische Thriller Autorin, die bereits mit ihrem Erstlingswerk, in der deutschen Ausgabe "Belladonna", einen Bestseller geliefert hat. Seitdem schafft es ein Buch nach dem anderen an diesen Erfolg anzuknüpfen. Seit ihre Bücher bei blanvalet erscheinen, sind auch die Übersetzungen ein Genuss! Zum Cover: Das Cover entspricht dem Stil, den Slaughters Bücher beim blanvalet Verlag erhalten haben. Klar, schlicht, düster. Sie gefallen mir ausgesprochen gut! Dieses hier zeigt ein paar gezeichnete Blumen, weiß auf schwarz, dazu vereinzelte, rote Bluttropfen, die aber nicht direkt ins Auge springen. Ein meiner Meinung nach gelungenes Cover für einen Thriller. Zum Buch: Ich lasse hier erstmal den Buchrücken sprechen: "Manche Schuld verjährt nie... Eine frische Blutspur an der Tür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer: Dieses Szenario erwartet die Polizistin Faith Mitchell im eigenen Haus. Ihre Tochter findet sie in einen Schuppen gesperrt vor. Doch von ihrer Mutter, die auf Emma aufpassen sollte, keine Spur... Aus Angst, Evelyn Mitchell sei Opfer eines Verbrechens geworden, bittet Faith ihren Kollegen Will Trent um Hilfe. Er ermittelte in der Vergangenheit gegen Evelyn. Welches Geheimnis konnte sie damals vor Will verbergen, das ihr nun zum Verhängnis wurde?" In diesem Buch steht die Agentin Faith im Mittelpunkt des Geschehens, da das Verbrechen in ihrem direkten Umfeld geschieht und ihre gesamte Familie hineingezogen wird. Ihr Partner Will versucht gemeinsam mit ihrer Chefin und der Ärztin Sara Linton, die auch wieder eine tragende Rolle in dem Buch spielt, den Fall zu klären und Faiths Mutter zur Familie zurückzubringen. Dabei geht es um Bandenkriege in den USA und Mexiko, um Drogenhandel und Betrug. Um Geld, Ehre und Rache. Das ganze Buch folgt einem roten Faden, verrät dabei jedoch niemals das wirkliche Ende, welches trotz allem Sinn macht und nicht aus der Luft gegriffen scheint. Man verfährt gemeinsam mit Will und seiner Chefin zu verschiedenen, mehr oder weniger wichtigen, Charakteren in Gefängnisse oder andere Schauplätze, verfolgt Gespräche und diesmal auch sehr intensive Gefühle mit. Beim Lesen fühlt man zum Teil wirklich mit, da es sich bei der Entführten nicht nur um Faiths Mutter sondern gleichzeitig auch um eine enge Freundin ihrer Chefin, Amanda, handelt. Sodass im Grunde fast alle Betroffenen verwickelt sind und unterschiedliche Blickwinkel, Gedanken und Geheimnisse miteinbringen. Trotz allem bleibt die Geschichte nachvollziehbar und wird nicht verwirrend. Auch die Beziehung zwischen Will Trent und Sara Linton wird weitergeführt. Ob mir dieser Teil der Reihe jedoch gefällt oder nicht, weiß ich noch nicht genau. Fazit: Das Buch zieht einen absolut in seinen Bann, verspritzt eine Menge Blut und legt verschiedenen Spuren, die sich im Laufe der Geschichte zu einem Bild zusammenfügen, welches am Ende trotzdem überraschend ist. Die Charaktere sind zumindest mir sehr sympathisch, da sie alle ihre Schwächen und Stärken haben, mit denen sehr menschlich umgehen und man häufig mitfühlen kann. Ein wirklich guter Thriller, ob nun als Teil seiner Reihe oder separat gelesen. Man braucht nicht dringend, die anderen Teile zu lesen, um ihn zu verstehen. Lediglich für die persönlichen Teile der Geschichte, sind die früheren Bücher relevant. Leseempfehlung: Absolut! Dieser Thriller hat es in sich, ist nicht zu durchschauen und lässt einen nicht mehr los. Es ist eins der besten Bücher dieser Autorin! Wer sie noch nicht kennt und nicht unbedingt mit dem ersten Buch der langen Reihe beginnen möchte, da man sie auch durcheinander lesen könnte - würde ich nicht, aber man könnte -, dem empfehle ich dieses Buch absolut! Es ist ein guter Eindruck dessen, was Frau Slaughter kann! Die Thriller von Karin Slaughter bilden alle hintereinander eine zusammenhängede Reihe, könnten aber auch unabhängig voneinander gelesen werden. Die Reihe fokusiert sich in bestimmten Teilen mehr auf den einen oder anderen Charakter, bringt sie aber immer wieder in den Büchern zusammen oder erwähnt frühere Charaktere bzw. relevante Geschehenisse. Folgende Reihenfolge sollte eingehalten werden, falls ihr Interesse an der Entwicklung der Personen habt: Grant County - Reihe (in dieser Stadt spielen die Bücher, mit Sara Linton): #1 Belladonna #2 Vergiss mein nicht #3 Dreh dich nicht um #4 Schattenblume #5 Gottlos #6 Zerstört Will Trent - Reihe (schließt sich der Grant County - Reihe an, er ist ein Hauptcharakter) #7 Verstummt #8 Entsetzen --> Spielen in Atlanta (auch genannt: Atlanta #1 & #2) #9 Tote Augen #10 Letzte Worte #11 Harter Schnitt --> Spielen in Georgia, vereinen Will Trent und Sara Linton (auch genannt: Georgia #1, #2 & #3)

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Nach der Geburt ihrer Tochter Emma hat Special Agent Faith Mitchell wieder ihren Job bei Georgia Bureau of Investigation aufgenommen. Tagsüber kümmert sich Faith‘ Mutter Evelyn um das gerade mal vier Monate alte Kind, mit dessen Vater Faith nichts mehr zu tun haben möchte. Als sie sich nach einem Computerkurs etwas verspätet, versucht Faith vergeblich, ihre Mutter zu erreichen, was absolut ungewöhnlich ist. Wie begründet ihre Sorge gewesen ist, erfährt Faith vor Ort: Bereits an der Tür entdeckt sie einen blutigen Handabdruck, ihre Emma findet sie im sonst verschlossenen Schuppen, in der Wohnung ihrer Mutter begegnet sie drei Männern, von denen einer bereits tot in der Wäschekammer liegt, die anderen beiden kann sie mit gezielten Schüssen ausschalten. Von ihrer Mutter fehlt allerdings jede Spur. Während Faith selbst sich erst mal von Dr. Sara Linton untersuchen lässt, bevor sie als Zeugin und Beteiligte vernommen werden kann, übernehmen Faith‘ Partner Will Trent und seine Vorgesetzte Amanda Wagner die Ermittlungen. Während Evelyn beim Atlanta Police Department den Weg für die Karriere von Frauen ebnete, erreichte ihre Freundin Amanda dasselbe beim GBI. Doch dann wurde gegen Evelyns Truppe im Drogendezernat wegen Korruption ermittelt. Alle Beteiligten wanderten in den Knast und stellten sich schützend vor ihre Vorgesetzte, die schließlich bei vollen Bezügen in Frühpension gehen durfte. Doch die Vergangenheit hat Evelyn offensichtlich eingeholt. Will, der damals die Untersuchung gegen Evelyn geleitet hatte, und seine Kollegen identifizieren einige Tote als Mitglieder der mexikanischen Gang Los Texicanos. Und Evelyns Nachbarin und ehemalige Kollegin Roz Levy gibt in der Befragung zu Protokoll, dass sich Evelyn in letzter Zeit mit einem Mann getroffen hatte, der auf dem Unterarm ebenfalls das Tattoo der Los Texicanos trug. Während Amanda, Faith und Will auf ein Zeichen von Evelyns Entführer warten, glaubt vor allem Will daran, dass es hier nicht um Geld, sondern um eine sehr persönliche Sache geht. Auf privater Ebene hat Will vor allem damit zu tun, seine Gefühle für Sara Linton und seine komplizierte Ehe mit Angie zu analysieren. „Als Kind hatte Will sich beigebracht, nichts zu wollen, was er nicht haben konnte – die neuesten Spielsachen, Schuhe, die tatsächlich passten, selbst gekochte Mahlzeiten, die nicht aus einer Dose kamen. Seine Fähigkeit zur Selbstleugnung verschwand, sobald es um Sara Linton ging. Er konnte nicht aufhören, daran zu denken, wie ihre Hand auf seiner Schulter sich angefühlt hatte, als sie gestern auf der Straße gestanden hatten. Ihr Daumen hatte seinen Hals gestreichelt. Sie hatte sich auf Zehenspitzen gestellt, damit sie auf gleicher Höhe waren, und einen Augenblick lang hatte er gedacht, sie würde ihn küssen.“ (S. 277) In ihrem dritten Roman (nach „Tote Augen“ und „Letzte Worte“), der die Schicksale der beiden GBI-Agenten Faith Mitchell und Will Trent mit dem der Ärztin Dr. Sara Linton verbindet, begnügt sich die amerikanische Thriller-Bestseller-Autorin Karin Slaughter erneut mit einer recht kurzen Einführung, um ihre Leser dann mit einem dermaßen packenden Fall zu fesseln, dass man „Harter Schnitt“ nicht mehr aus den Händen legen mag. Dadurch, dass mit Faith Mitchell eine der Protagonistinnen so direkt in einen Fall involviert ist, wie sonst zuvor niemand, bangt das Publikum nicht nur intensiver mit, sondern erfährt dankenswerter Weise auch mehr über den Hintergrund der treibenden Kräfte der Georgia-Reihe. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein das Verhältnis von Faith zu ihrer Mutter und zu ihren Kindern Jeremy und Emma auf der einen Seite, sondern auch Wills merkwürdige Ehe mit Angie, mit der er seit der gemeinsamen Pflegeheim-Zeit verbunden ist. Karin Slaughter ist eine absolute Meisterin, wenn es darum geht, eine Adrenalin-geschwängerte Spannung in einem undurchschaubaren Fall aufzubauen und dabei immer wieder auf die persönlichen Probleme ihrer Figuren einzugehen. Mit „Harter Schnitt“ hat die Autorin einmal mehr ihre unnachahmliche Fähigkeit unter Beweis gestellt, ihre Leserschaft mit einem extrem spannenden, sehr persönlichen Fall zu unterhalten und gleichzeitig die Bindung zu den außergewöhnlichen Handlungsträgern zu intensivieren.

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Erster Absatz: Faith Mitchell kippte den Inhalt ihrer Handtasche auf den Beifahrersitz ihres Mini ud suchte in dem Durcheinander nach etwas Essbarem. Bis auf einen pelzigen Streifen Kaugummi und eine Erdnuss zweifelhafter Herkunft gab es nichts auch nur entfernt Genießbares. Sie dachte an die Schachtel mit Energieriegeln in ihrem Kühlschrank, und ihr Magen machte ein Geräusch wie eine verrostete Türangel. ... Um wen geht's: Wer mit der Serie vertraut ist oder bereits in einen der Teile aus der Grant County Reihe hineingelesen hat, ist mit den Personen bereits vertraut, zumindest mit Sara Linton. Faith Mitchell, Special Agent beim GBI Emma, ihre 4-monatige Tochter und Jeremy ihr Sohn, den sie mit 15 bekam Evelyn Mitchell, die Mutter von Faith und pensionierte Polizistin Will Trent, Faith's Partner Sara Linton, arbeitet mittlerweile als Ärztin in der Notaufnahme Atlantas Und wer an dieser Stelle Jeffrey vermisst, tjaaa ha, das war ein riesiger SPOILER für mich, da ich die Bücher dazwischen ja nicht las, Jeffrey, Sara's Mann ist gestorben! Hat die Karin den einfach sterben lassen... ich muss dringend die Bücher dazwischen lesen, um zu erfahren, wie es dazu kam! Worum geht's also: Faith hat sich auf Grund eines Seminars beim GBI verspätet und kann, bereits auf dem Heimweg, ihre Mutter nicht erreichen, die auf ihre kleine Tochter aufpasst. Direkt überkommt sie ein ungutes Gefühl und sie soll Recht behalten. Am Haus ihrer Mutter angekommen, findet sie eine Blutspur, ihre kleine Tochter versteckt und eingesperrt im Werkzeugschuppen und hört laute Musik aus dem Haus kommen. Nachdem sie die Notfallnummer gewählt hat, geht sie alleine ins Haus und findet erst eine Leiche und im Schlafzimmer zwei Männer, von denen einer den anderen mit einer Waffe zu bedrohen scheint. Nachdem sie einen der Männer erschießt, flüchtet der andere, sodass sie auch auf ihn schießt. Beide Männer sterben und die Mutter von Faith bleibt verschwunden. Evelyn war die Leiterin einer Truppe beim Drogendezernat und schnell erfährt man, dass gegen ihre Truppe ermittelt wurde und zwar nicht von irgendwem, sondern Faiths Partner Will. Die Ermittlungen ergaben, dass die Truppe korrupt war und sich Geld aus Verhaftungen einsteckte. Evelyn war zwar die Leiterin, war allerdings nie in die Taten ihrer Jungs involviert, so zumindest die Ermittlungsergebnisse von früher. Ist natürlich klar, dass nach ihrem Verschwinden und den aktuellen Vorkommnissen sich gefragt wird, ob da evtl. doch ein Zusammenhang zu früher besteht und ob Evelyn doch Dreck am Stecken hat, sodass Will sich die Ermittlungen von damals noch einmal genauer ansieht. Meine Meinung: Die Dynamik der ersten Seiten reißt einen direkt mitten in die Story und man hat bereits nach wenigen Zeilen den Drang unbedingt weiter zu lesen. Der Auftakt ist damit wirklich gelungen und es geht auch genauso weiter. Man erfährt alles über die Zusammenhänge der unterschiedlichen Drogengangs, über die früheren Ermittlungen von Will zu Evelyn's Team, dass er für ihren Vorruhestand verantwortlich ist und auch alles über ihre Teammitglieder von damals sowie über die Leichen aus Evelyns Haus. Scheinbar hat man es mit mehreren Männern ohne eine greifbare Verbindung zueinander zu tun, sodass man sich selbst ständig fragt, wie alles zusammenhängt und wieso Evelyn verschwunden ist, was bewirkt, dass man das Buch wirklich nicht zur Seite legen kann. Auch fragt man sich, was wohl Amanda, alte Freundin von Evelyn und Will's Chefin weiß, ebenso wie Evelyn's Nachbarin. Scheinbar wissen alle etwas, reden aber nicht darüber - sehr verdächtig. Slaughter hat einen wirklich kurzweiligen Schreibstil, sie geht zwar ins Detail, wird dabei aber niemals langatmig oder mühselig. Auch wenn der "Schock" über Jeffreys Abwesenheit erst tief saß, finde ich die Verbindung, die Sara zu dem Fall hat, sehr gelungen und dass sie sich für Will interessiert, fühlt sich auch nicht komisch an, im Gegenteil. Ich weiß nicht, wie Will in den vorherigen Büchern rüberkommt, aber in diesem nimmt er eine wirklich sehr sympathische Rolle ein, man fühlt mit ihm und seiner Vergangenheit mit, die aufgrund seiner Kinderheim-Erfahrung sehr schwierig, nahezu traumatisch war. Nach spannendem Zutage fördern der Hintergründe und Zusammenhänge, fragt sich der Leser auch, geht es wirklich nur ums Geld, oder doch um Rache, wie Will vermutet. Aber Rache wofür? Kurz bevor der Leser schwarz auf weiß erfährt, wer hinter dem Verschwinden Evelyn's steckt und wieso, ahnte ich es schon und ich muss sagen, meine Vorahnung wurde bestätigt. Das passiert mir leider sehr häufig, wenn ich weit genug gelesen habe, überrascht mich das Buchende meist nicht. Daran bin ich gewöhnt und es tat dem Buch keinen Abbruch, denn auch wenn ich es ahnte, die Überraschung über die Auflösung des Ganzen war nicht minder groß. Nach der Auflösung wird alles noch einmal im Detail aufgearbeitet, sodass das Buch komplett abschießt ohne offenes Ende. Für meinen Geschmack war dieser Rückblick ein klein wenig zu lang, dennoch ist es immer recht befriedigend die gesamte Story zu kennen und Revue passieren zu lassen. Fazit und Leseempfehlung: Es ist von der ersten Seite an spannend und der Leser ist hautnah bei der Ermittlung dabei. Ich fragte mich zwar kurzzeitig am Ende, wie realistisch es ist, dass die Person, die hinter allem steckt, so dermaßen "ausrastet", dennoch bleibt das Buch sehr lesenswert. Leseempfehlung: Definitiv JA! Lest dieses Buch, wenn euch dieses Genre zusagt! Macht es evtl. anders als ich und beachtet die Reihenfolge; aber auch ohne Hintergrundwissen und Kenntnis der anderen Bücher, kann man das Buch ohne weiteres gut lesen! Ich nehme mir auf jeden Fall vor, die anderen Slaughter Bücher nun so bald wie möglich in Angriff zu nehmen.

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Spannend bis zu letzten Seite

Von: Die Testkiste

17.03.2015

Als die Poli­zis­tin Faith nach einer Fort­bil­dung zum Haus ihrer Mut­ter kommt, trifft sie dort auf eine Gruppe von Gangs­tern, die alles durch­wühlt und ihre Mut­ter ent­führt haben. Der ist es aber vor­her gelun­gen die 4monatige Enke­lin Emma in Sicher­heit zu brin­gen. Faith setzt einen Hil­fe­ruf ab, war­tet aber nicht auf Ver­stär­kung, son­dern kämpft gegen die Gangs­ter, von denen einige flie­hen können. Als die Poli­zei kommt, gerät Faith in den Fokus der Unter­su­chun­gen ebenso wie ihre ent­führte Mut­ter, die ehe­mals Che­fin des Dro­gen­de­zer­na­tes war. Seit der Zeit haf­tet ihr der Ver­dacht an, Schmier­gel­der genom­men zu haben. Anhand beste­hen­der Spu­ren und Ver­däch­ti­gun­gen wird der Leser an die­ser Dro­gen­spur ent­lang geführt und über die Ermitt­ler Will Trent und Amanda auf immer neue Zusam­men­hänge gesto­ßen. Dabei geht es äußerst blu­tig zu, Lei­chen pflas­tern die Story und immer wie­der gerät Faith Mut­ter, die ent­führte Poli­zis­tin, in den Mittelpunkt. So vehe­ment auch immer behaup­tet wird, sie habe nie Dro­gen­gel­der genom­men, führt alles doch zu einer Löse­geld­for­de­rung, die Faith mit dem angeb­li­chen Geld ihrer Mut­ter erfül­len soll. Aber es ist kein Geld da und der Leser fragt sich lang­sam, aller­dings schon ziem­lich zum Ende des Buches, ob das der eigent­li­che Zweck der Ent­füh­rung war. Genaue­res wird hier aber nicht ver­ra­ten, weil da dem Ende vor­ge­grif­fen wer­den würde:). Mei­ner per­sön­li­chen Mei­nung nach ist der Krimi etwas zu aus­ufernd. Immer wie­der wer­den Ban­den­kämpfe ange­spro­chen, völ­lig moti­va­ti­ons­los dezi­miert sich die ehe­mals acht­köp­fige Bande, indem sich die Mit­glie­der gegen­sei­tig umbrin­gen (und das nicht des Gel­des wegen). Die Bru­ta­li­tät ist enorm und im Hin­ter­grund agiert die Poli­zei in der Per­son von Trent und Amanda, die offen­sicht­lich viel weiß, aber nie­man­den, auch nicht dem Leser, an ihrem Wis­sen teil­ha­ben lässt. Unan­ge­nehm ist, wie sie Trent behan­delt, des­sen Leben einen Neben­schau­platz in der Story abgibt, der aber für den Vor­lauf des Kri­mis nicht nötig ist. “Har­ter Schnitt” ist span­nend, aber häu­fig ver­wir­rend. Kann der Leser nicht stets wei­ter­le­sen, son­dern muss unter­bre­chen, kommt er schwer wie­der in die Story rein. Also ein guter Rat von Leser zu Leser: Dran bleiben! Und noch etwas zum Motiv der Ent­füh­rung: erst am Ende wird es deut­lich, aller­dings für mich nicht wirk­lich schlüssig.…

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Faith Mitchell, die Partnerin von Will Trent, ist wieder im Polizeidienst. Ihre kleine Tochter vertraut sie ihrer Mutter Evelyn an, die im Vorruhestand ist. Als sie eines Tages verspätet nach Hause kommt und sie ihre Mutter telefonisch nicht erreichen konnte, stehen ihre Fühler bereits auf Alarm. Ihre kleine Tochter findet sie in einem verschlossenen Schuppen, der Türgriff zum Haus ist blutig. Ihr ist klar, dass etwas nicht stimmt. Sie betritt vorsichtig das Haus und merkt, dass sie nicht allein ist. Das Haus ist verwüstet, als hätte jemand nach irgendwas gesucht. Ihre Mutter ist verschwunden. Eine Leiche liegt in der Küche, zwei weitere Männer erschießt sie in Notwehr. Faith wird ohne Abzüge suspendiert, bis alles geklärt ist. Da ihre Mutter früher ebenfalls der Polizei angehörte und sie und ihre Abteilung seinerzeit unter Korruptionsverdacht stand, sie ebenfalls eine gute Freundin von Faith Chefin Amanda Wagner ist, laufen die Ermittlungen auf vollen Touren... Faith wird suspendiert, da sie nicht auf Verstärkung gewartet hatte, 2 Menschen erschossen hatte und im Haus ihrer Mutter einen Alleingang vornahm. Das hindert sie jedoch nicht, gemeinsam mit Will Trent, ihrem Partner, und Amanda Wagner nach ihrer Mutter zu suchen. Seinerzeit wurden viele Polizisten der Korruption verdächtigt, dessen Chefin die Mutter von Faith war. Einige landeten im Gefängnis, wo sie noch einsitzen, einer wartet auf seine Hinrichtung und andere sind schon entlassen worden. Ihrer Mutter konnte damals nichts nachgewiesen werden, zumal auch alle Beteiligten sich vor ihre Chefin stellten. Aber nun kommt der Verdacht auf, dass es doch noch offene Rechnungen gab, die die jetzige Entführung, die offensichtlich unter Gewalt vorgenommen wurde, rechtfertigen könnte. Amanda, die ein paar Geheimnisse von Faith Mutter kannte, spielt während der Ermittlungen mit verdeckten Karten. Alles scheint undurchsichtig und rätselhaft. Es gibt keine Geldforderung, aber es gibt weitere Tote, die im Zusammenhang mit der Entführung stehen. Will Trent war seinerzeit der ausführende Ermittler bei der Korruptionsaffäre und ermittelt auch jetzt wieder in der Sache. Lange bleibt man als Leser im Unklaren, in welche Richtung sich das Buch und somit die Ermittlungen bewegen werden. Dass es Verbindungen zur damaligen Korruptionsaffäre gibt, liegt auf der Hand, aber wie passt Evelyn da rein? Faith ist nach wie vor von der Unschuld ihrer Mutter überzeugt, Will Trent nicht ganz, denn er weiß etwas, was Faith nicht weiß. Amanda Wagner, die Chefin von Will und Faith ist auch die Freundin von Faith Mutter Evelyn. All die Jahre hat sie zu ihr gehalten und hört auch jetzt nicht damit auf. Auf ihr erbarmungslosen Drängen schreiten die Ermittlungen voran, fordert sie von ihren "Alten Mädchen" Gefallen ein, die helfen. Aber auch sie verschleiert bzw. verheimlicht etwas, was Evelyn betrifft. Ein spannender Thriller, der mich das Buch in einem Rutsch hat lesen lassen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie die Zusammenhänge sind. Eine glaubhafte Story, deren Ende mich doch überrascht hat. Die Autorin geht auch bei diesem Buch wieder sehr ins Detail, was die Lebensumstände bzw. die Vergangenheiten ihrer Protagonisten angeht. So lernt man diese immer besser kennen und zu verstehen. Ein Buch, das bis zum Ende spannend bleibt und das ich gern weiterempfehle

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