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Rezensionen zu
Unheil

Josef Wilfling

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)

Mord

Von: Trikerin aus Ingolstadt

03.09.2022

Zum Inhalt: Josef Wilfling erzählt von seinen Fällen in der Mordkommission. Erschreckend Bizarr und Grausam. Es werden Menschen zu Mördern denen man so schreckliches niemals zugetraut hätte. Manche glauben es von sich selbst nicht. Warum haben diese Menschen getötet? Sind sie krank oder ist es reine Mordlust? Ist es Hass oder Gier? Kann jeder von uns zum Mörder werden? Josef Wilfling erzählt von seinen Fällen so authentisch das man als Leser mittendrin ist. Josef Wilfling versucht in den Kopf der Mörder zu schauen und die Abgründe aufzudecken. Meine Meinung: Verbrechen und ihre Hintergründe werden vom Autor spannend erzählt., er taucht buchstäblich in deren Seele ein. Das Buch hat mich mitgerissen. Fazit: Sehr aufschlussreich und Spannung pur. In einem Rutsch gelesen. Absolute Leseempfehlung Dafür 5 Sterne Sehr sehr schade das Josef Wilfling gestorben ist. Er war ein toller Ermittler und hat auch im Fernsehen seine Zuschauer gefesselt. Meiner Meinung nach war er auch ein Profiler und ein Verhör Experte

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Interessant!

Von: november2014 aus Schwanstetten

05.06.2018

In kurzen Kriminalfällen, bei denen Herr Wilfling selber ermittelt hat, wird geschildert in welchen Situationen Menschen zu Mördern werden. Ich fand das Buch wahnsinnig spannend aber gleichzeitig auch sehr erschreckend zu lesen. Interessant war es auch wie die Gerichte in den jeweiligen Fällen entschieden haben. Herr Wilfling hat mich mit seinem einfachen und direkten Schreibstil überzeugen können. Die Fälle wurden kurz und bündig geschildert. Er redet nicht drum herum oder analysiert warum derjenige zum Mörder geworden ist, denn schließlich weiß er es auch nicht. Fazit: War sehr interessant zu lesen. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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• Die Ehefrau eines Juristen wird tot im Keller ihres Hauses gefunden, während die kleine Tochter des Paares im oberen Stockwerk fröhlich mit einer Freundin spielt. • Ein Baggerführer tötet seinen aufbrausenden, rechthaberischen Polier mit der Baggerschaufel. • Eine 78-jährige Frau ist davon überzeugt, dass die Pflegerin, die kürzlich bei ihrem befreundeten Nachbarn eingezogen ist, dem älteren Herrn nicht guttut. • Als ein Mathematiker und seine zweite Ehefrau Zwillinge bekommen, scheint ihr Glück perfekt zu sein. Doch nach einiger Zeit fühlt sich der Mann überfordert. • Manfred G. spürt, dass in der Beziehung zu seiner Frau etwas nicht stimmt. Als er sie heimlich beobachtet, bricht für ihn eine Welt zusammen. • Martina K. fährt mit dem Zug nach München, um ihren Geliebten zu erschießen. • Als ein befreundetes Paar bei Joana und Heinrich G. übernachtet, überrascht die Gastgeberin ihren Mann mit der "Freundin" in flagranti. • Ermittler stehen mitten in der Nacht im Wald vor der verbrannten Leiche einer Jugendlichen. • Ein junger Mann wählt den Polizei-Notruf und gibt an, dass sein Vater soeben seine Ehefrau - die Mutter des Anrufers - in der Küche umgebracht habe. • Als Susanne K. ihren Freund zum ersten Mal in dessen Wohnung besucht, ahnt sie nicht, dass er dort gerade seine langjährige Lebensgefährtin ermordet hat. • Seit sie ein kleines Kind ist, missbraucht ein Vater täglich seine Tochter - über 12 Jahre lang. Als erwachsene Frau bringt das Opfer seine Mutter um, weil diese sie nicht beschützt hat. • Wie konnte ein Täter offenbar ohne Hilfsmittel auf den Balkon einer im 2. Stock gelegenen Wohnung gelangen, mit einem Glasschneider ein Loch in die Tür schneiden, durch sie in die Wohnung gelangen und die Bewohnerin töten? • Ein Kapitel widmet der Autor der Frage, ob wirklich jeder zum Mörder werden kann. • Unter der Überschrift "Weniger Morde - bessere Menschen?" geht J. Wilfing u.a. auf Sicherheitsverwahrung, Toleranz, die DNA-Revolution, Frauen sowie die Dunkelziffer ein. Resümee: Josef Wilfing (*1947) begann 1966 seinen Dienst bei der bayrischen Polizei und ging 2009 als Kriminaloberrat in Pension. In diesem Buch schildert er sehr spannend ein breites Spektrum realer Fälle, in denen es um die Ermordung nahestehender Personen geht. Es wird deutlich, dass kriminelle Energie nicht auf spezielle Personengruppen und bestimmte Sozialisationserfahrungen beschränkt ist - sie steckt in allen Menschen. Dabei handelt es sich bei den Gewalt auslösenden Situationen meist um solche, in die jeder von uns gelangen könnte. Zu was für Grausamkeiten bislang völlig unbescholtene Menschen, denen man so eine Tat überhaupt nicht zutrauen würde, dann fähig sind, ist zum Teil schier unglaublich. Wie gehen die Angehörigen der Täter- und Opferfamilien damit um? Hätte man die verhängnisvolle Entwicklung ab einem bestimmten Punkt erkennen und das Verbrechen verhindern können? Fazit: eine spannende Lektüre, die einen manchmal das Blut in den Adern gefrieren lässt.

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