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Rezensionen zu
Das Blut des Verräters

James Rollins, Rebecca Cantrell

Erin Granger (2)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Da der zweite Teil einige Zeit, ich denke, es waren ein paar Wochen, spielt, sind die Ereignisse des ersten Teils den Protagonisten noch lebhaft in Erinnerung. Jordan zum Beispiel muss sich mit der Tatsache beschäftigen, dass sein Team in Masada getötet wurde. Auch Erin ist noch mit den Geschehnissen von Masada beschäftigt. Da wir schon bei den Figuren und Protagonisten sind, ist zu erwähnen, dass wir im Verlauf dieses Teils neue Charaktere kennenlernen. Das ist wirklich gut, die Welt wird erweitert und jeder bringt etwas Neues zu der Handlung, jeder hat eine Aufgabe. Davon war ich wirklich positiv überrascht. Aber ich bin nicht von allen Charakteren angetan, ich muss dazu erwähnen, dass ich den Kardinal im ersten Teil noch ganz in Ordnung fand, das ändert sich in diesem Teil. Mit seinen Handlungen wird er mir immer unsympathischer. Was wirklich verrückt ist, da ich für den Antagonisten in diesem Teil gewisse Sympathien entgegenbringen kann. Aber das macht auch einen Reiz dieser Reihe aus, es gibt bei den Charakteren kein richtiges Schwarz und Weiß, es gibt Grautöne und manche Charaktere sind eben hellgrau und machen Bewegens sich am dunkelgrauen Rand. Zusammenfassend kann man zu den Figuren sagen, sie sind ein wirkliches Plus der Reihe und richtig menschlich geschrieben, jeder hat seine Motivation. Von den Figuren zu der Handlung, die beginnt erst ruhig, so kann man wieder in die Welt von Erin, Jordan und Rune (ich hoffe, man schreibt den Namen so, ich habe ihn die ganze Zeit nur gehört) hineinfinden. Jedoch holen die Ereignisse die Protagonisten schnell ein und es wird spannend. Den Handlungsverlauf des Buches würde ich als Hoch und runter zwischen Spannung und ruhigen Momenten beschreiben. Was ich an sich gelungen finde. Die ruhigen Momente geben Zeit zum Verarbeiten und die Charaktere haben Zeit, miteinander zu sprechen, oder in ihrer Vergangenheit abzudriften, wodurch wir diese und ihre Motivationen noch besser verstehen können. Damit ist auch die Handlung ein Pluspunkt, zumindest für mich. Zu der Handlung gehören für mich auch immer die Orte, an dem die Handlung spielt. Wie im ersten Buch bereisen wir mit den Protagonisten auch hier wieder verschiedene Orte. Alte Orte, neu Orte, geheimnisvolle Orte. Auch hier für mich wieder ein Pluspunkt. Da es sich um ein spannendes Buch handelt, welches man am besten selbst von Anfang bis Ende erlebt, möchte ich nicht auf einzelne Handlungselemente eingehen. Taucht selbst in den zweiten Band ab und erlebt Abenteuer mit Erin, Jordan und Rune. Mein Fazit, bei dem Blut des Verräters handelt es sich um eine gelungene Fortsetzung, die einen mit Spannung auf das Finale blicken lässt. Ich vergebe in diesem Fall 4 von 5 Sternen.

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Die erste Sünde

Von: wal.li

17.06.2016

Die Erlebnisse beim Auffinden des Evangelium des Blutes haben Erin Granger mitgenommen. Besonders, die Studenten, die das Abenteuer nicht überleben durften, gehen ihr nicht aus dem Kopf. Und deshalb will sie sich erholen. Doch eine lange Pause ist ihr nicht vergönnt. Bei einem Überfall durch eines der Schattenwesen, die sie bereits kennen gelernt hat, entkommen sie und ihre Freude nur knapp. Erin und Jordan haben den Ruf nach Italien bekommen. Endlich müssen sie herausfinden, wer der erste Engel ist und wie er das Armageddon verhindern kann. Bisher war ihnen allerdings nicht bewusst, dass es eine weitere Kraft gibt, die alles versucht, um ihre Mission zu behindern. Nachdem der erste Band dieser Trilogie sehr spannend war und einige Überraschungen bereit hielt, wirkt dieser zweite Band etwas behäbiger. Zwar geht es manchmal ausgesprochen blutig zu, doch eine ganze Weile will keine rechte Spannung aufkommen. Das Autorenteam scheint sich etwas in den Schilderungen der Gewaltorgien zu verlieren. Beinahe könnte man sich wünschen, der Gang der Ereignisse wäre ein wenig gestrafft worden. Wäre da nicht das tatsächlich fulminante Finale, während dessen doch noch mit einigen Überraschungen aufgewartet wird, und dass ausgesprochen spannend geschildert ist, würde man eine leichte Furcht vor der Lektüre des dritten Bandes empfinden. So aber kann man doch gespannt nach vorne blicken und darauf hoffen, dass geschichtliche und wissenschaftliche Ansätze wieder geschickt mit einer packenden Handlung verwoben werden. 3,5 Sterne

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