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Rezensionen zu
Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness

Diana & Matthew Reihe (1)

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€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empf. VK-Preis)

Pro: Das Cover gefällt mir an sich sehr gut, aber ich hätte dahinter keinen anspruchsvollen, hervorragend geschriebenen Urban-Fantasy-Roman erwartet - denn genau das ist "Seelen der Nacht". Das Buch wurde schon als alles Mögliche angepriesen, darunter: "Twilight für Erwachsene", "Harry Potter für Erwachsene"... Meiner Meinung nach erweckt das völlig falsche Erwartungen. Mit "Twilight" hat "Seelen der Nacht" nur gemein, dass es eine Liebesgeschichte zwischen einem Vampir und einer sterblichen Frau gibt, und das war es auch schon. Mit Harry Potter gibt es noch weniger Übereinstimmungen: Menschen, die magische Fähigkeiten haben. Mehr nicht. Ich wüsste nicht, mit welchem Buch ich "Seelen der Nacht" vergleichen würde, denn es ist etwas ganz Eigenes, Neues, Originelles. Es spielt überwiegend im gediegenen, altehrwürdigen Milieu der Oxforder Universitäten, und die Protagonistin ist eine gebildete, angesehene Professorin und Historikerin Mitte 30. Mir hat sehr gut gefallen, dass hier zur Abwechslung mal kein Teenager im Mittelpunkt steht, sondern eine Frau, die schon erfolgreich mitten im Leben steht! So fand ich es viel plausibler, dass sich Matthew, mit seinen 1500 Jahren Lebenserfahrung, von ihr angezogen fühlt. Die Liebesgeschichte spielt dabei zwar eine größere Rolle, ist aber weder kitschtriefend, noch beschränkt sich die vielschichtige Handlung darauf. Sehr erfrischend fand ich auch, dass sie sich langsam entwickelt und nicht direkt von der ganz großen Liebe die Rede ist! Was mich am meisten an diesem Buch beeindruckt hat: durch die Seiten weht stets der Atem der Geschichte, und man merkt, dass die Autorin selber Historikerin ist. In die Handlung fließt eine Fülle an geschichtlichen Informationen ein, und dabei baut sie geschickt die paranormalen Spezies in unsere Welt ein und verwurzelt sie in unserer Historie. Man gewinnt wirklich den Eindruck, dass hinter jeder davon - Hexen, Vampire und Dämonen - eine komplexe Gesellschaft mit ganz eigenen Regeln steht. Den Schreibstil finde ich fantastisch. Er spricht alle Sinne an - die Autorin beschreibt detailverliebt, was die Protagonisten sehen, hören, riechen, schmecken. So eine Unmenge an Details kann schnell ermüdend und überflüssig wirken, aber hier fand ich sie wunderbar eingesetzt, denn ich hatte das Gefühl, dass ich in jeder Szene beim Lesen in die Welt des Buches eintauche und die Geschehnisse miterlebe. Spannung baut sich dabei eher langsam auf, aber ich habe mich dennoch nie gelangweilt. "Die Seelen der Nacht" ist sicher keine leichte Lektüre für nebenher, und mit 800 Seiten auch ein richtiger Wälzer. Man muss hier schon mit- und nachdenken, und man muss eine gute Portion geschichtliche Neugier mitbringen, aber es lohnt sich! Kontra: Diana ist mir im Laufe des Buches etwas zu mächtig geworden. Sie hat sich den Großteil ihres Lebens gegen ihr magisches Erbe aufgelehnt und sich geweigert, etwas darüber zu lernen, geschweige denn, Zaubersprüche zu lernen oder ihr Talent zu üben. Und dennoch entdeckt sie an sich eine mächtige, seltene Fähigkeit nach der anderen. Ich hoffe, dass im nächsten Band mehr darauf eingegangen wird, wieso das so ist, und dass es einen guten Grund dafür geben wird. Zusammenfassung: Man muss Zeit, Muße und ein gewisses Interesse an Geschichte mitbringen, um dieses Buch zu lesen und zu lieben, aber dann ist es eine großartige Lektüre!

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Inhalt Man kann seine Zauberkräfte verleugnen, sie unterdrücken und nur im Notfall anwenden. Doch wenn ein magischer Gegenstand eine verborgene Macht freisetzt, die nur schwer unter Kontrolle zu halten ist, bleibt einem selten die Wahl, sich seinem Schicksal zu verweigern. Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Nur wenige wissen, dass dies ihre Art ist, mit ihrer Herkunft umzugehen. Denn eigentlich ist sie eine Hexe, doch seit ihre Eltern grausam ermordet wurden, weigert sie sich strikt, ihre Kräfte zu benutzen. Als sie ein altes Manuskript untersucht, reagiert dieses jedoch auf ihre Magie. Nicht ahnend, was es damit auf sich hat, bringt sie es zurück. Und wird prompt von unzähligen Dämonen, Vampiren und anderen Hexen verfolgt, die jeden ihrer Schritte überwachen, um herauszufinden, was das Manuskript ihr enthüllt hat. Notfalls sogar mit Gewalt. Der Einzige, der ihr beisteht und sie beschützt, ist Matthew Clairmont, ein uralter Vampir. Aber kann sie ihm wirklich trauen? Oder verfolgt er bloß seine eigenen Ziele? Meinung Kennt ihr diese Bücher, für die man sich einfach Zeit lassen muss? Nicht weil sie langatmig, überladen, grauenvoll geschrieben oder einfach rettungslos öde sind, sondern weil sie so gehaltvoll sind, dass man sie einfach genießen muss? Wie ein mächtiges Dessert, für das man sich liebend gerne Zeit lässt, um es richtig zu würdigen. So erging es mir mit Die Seelen der Nacht. Und das lag nicht nur an der Dicke von stolzen achthundert Seiten! Die Story beginnt gemächlich, ohne viele Actionszenen oder eine spannungsgeladene Atmosphäre gleich zu Beginn. Man wird langsam in die Welt hineingezogen, erfährt dabei viel über Oxford und seine Universität und vor allem über die übernatürlichen Wesen, wie die Autorin sie sieht. Diese haben kaum Ähnlichkeit mit so manchen romantisch bis zur Unkenntlichkeit verklärten Vertretern ihrer Art. Deborah Harkness nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und schafft Charaktere, die absolut überzeugen können. Besonders Diana und Matthew haben mir in ihrer Vielschichtigkeit wirklich sehr gut gefallen. Dianas Sturheit und ihre gleichzeitige Angst davor, ihre Kräfte voll einzusetzen machen sie genauso realistisch, wie Matthews einnehmender Beschützerinstinkt und seine Stimmungsschwankungen dem Vampir menschliche Züge verleihen. Der intelligente und oft poetische Schreibstil verhindert zusätzlich, dass die Liebesgeschichte in Kitsch und Klischees abdriftet. Auf diese Weise werden die einzelnen Schauplätze sehr detailliert beschrieben, ohne den Leser zuviel zuzumuten oder ihn zu langweilen. Bis auf ein paar Längen weiß der Roman so immer zu unterhalten, auch wenn die eigentliche Bedrohung nach und nach zunimmt und erst ab der Mitte des Buches greifbar, dafür aber zudem richtig beängstigend wird. Dann fiebert und zittert man mit, hofft und bangt, als wäre man direkt vor Ort und würde das Geschehen live miterleben. Leider verliert Die Seelen der Nacht gegen Ende hin etwas an Spannung, was das tolle Hexenhaus, in welchem Dianas Tanten wohnen, wunderbar ausgleicht. Über dieses hätte ich gerne mehr erfahren, genauso wie über das Manuskript, mit dem alles begann, und natürlich über die Kongregation. Hoffentlich schließt da der zweite Band einige Wissenslücken. Fazit Die Seelen der Nacht ist ein Roman, den man nicht einfach schnell zwischendurch lesen kann. Die dargestellte Welt und die Figuren darin sind dafür zu komplex gestaltet, begeistern allerdings gerade deshalb durch ihre Realitätsnähe. Mit viel Liebe zum Detail, aber ohne zu langweilen oder zu überfordern, entführt Deborah Harkness in eine aufregende Geschichte, die altbekannte Themen wunderbar mystisch aufbereitet. Wer Hexen, Dämonen und Vampire mag, doch mit der gängigen Jugendliteratur zu dem Thema nichts anfangen kann und etwas Erwachseneres sucht, der ist mit dem Buch bestens beraten.

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Suchtgefahr hoch 10

Von: Heike Thb aus Paderborn

26.02.2012

Wie, eine Triologie? Nur drei Bände??? Ok, nur eine Frage: WANN erscheint der 2. Band??? Wer dieses mitreißende, spannende und vor Romantik knisternde Buch einmal aufschlägt, möchte nie mehr etwas anderes lesen... ich bin absolut begeistert und brenne auf den nächsten Band... also lasst uns Fans bitte nicht allzu lange auf die deutsche Übersetzung warten ;) Danke an Deborah Harkness für diese wunderbare Geschichte!

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Kompliment an die Autorin

Von: Manuela aus Coburg

09.12.2011

In diesem Buch wird Wissenschaft mit historik und Magie vereint und zwar auf eine ganz tolle Art und weise. Das Buch ist ein bisschen eine Mischung aus Geschichtsreise und Fantasy. Die charaktere sind super gelungen. Wenn man einmal in die Welt von Diana abgetaucht ist mag man kaum mehr aufhören, gleichzeitig zwingt man sich aufzuhören, weil sonst das Buch zu schnell durchgelesen und die Wartezeit auf band 2 noch länger erscheint. Ich finde es sehr gut wie die Charaktere miteinander verknüpft sind. Auch ist es sehr schön, dass es sich nicht um allzuviel Fantasy handelt, was mal eine schöne Abwechslung mit sich bringt. Gerade weil man auf den ersten Seiten nicht in alles eingeweiht wird steigt die Neugierde...ich hatte das Buch LEIDER in 3 Tagen durch...Ich glaube wo gelesn zu haben das nächste Shadow of the Night erscheint 2012:)

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Von: Barbara Nürnberg (Buchhandlung am Sägerhof) aus Schwanstetten

29.07.2011

„Mal eine neue Art der Vampirromane, die spannend zu lesen ist und starke Charaktere aufweist.“

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Von: Judith Gödri (Thalia Buch & Medien Gmbh Donauzentrum) aus Wien

29.07.2011

"Ein wunderschön geschriebener Roman. Flüssig zu lesen und eigentlich kann man gar nicht mehr aufhören damit. Faszinierend ist, dass einmal nicht erklärt wird woher Vampire, Hexen oder Dämonen kommen, sondern sie es selbst nicht wissen und versuchen herauszufinden. Die Charakter haben viel Substanz und man entdeckt im Laufe des Lesens immer mehr Schichten an ihnen, die sie immer realer werden lassen, so dass man sich mit ihnen anfreundet. Die einzig negative Kritik die ich äußern muss ist, dass noch nicht einmal angekündigt ist wann der nächste Teil herauskommen soll, denn schließlich will ich wissen was sie 1590 so erleben und wie sie es lernt ihre Gestalt zu wandeln!"

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Von: Tatjana Mischke (Franz-Mehring-Buchhandlung Die echte Buchhandlung) aus Berlin

29.07.2011

Umwerfendes Buch, hat viel Spass gemacht - Entspannung pur! Wir freuen uns auf den Herbst!

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Von: Margitta Rawolle (Buchhandlung Schilfbreite) aus Magdeburg

29.07.2011

Hier kurz meine Geschichte zu dem Buch: Letzte Woche bekomme ich Bettruhe vom Doktor verordnet. Wie gut, dass ich gerade ein großes Paket Leseexemplare bekommen habe. Also, noch mal ran zur Buchhandlung und das dickste Buch geschnappt. Schließlich würde ich viel Zeit haben. Cover und Titel ließen mich auf etwas Schnulziges oder Erotisches hoffen. Aber der Irrtum sollte sich schnell herausstellen. Vampire und Hexen....nein, danke. Dann lieber gar nicht lesen. Gar nicht lesen ging aber nur ein paar Stunden gut. Also beschloss ich, doch mal kurz reinzulesen, woraus dann sofort mit einem Rutsch über 100 Seiten wurden. Die Welt, die die Schriftstellerin erschaffen hat, hat mich in ihrer Einzigartigkeit und Perfektion begeistert (ebenso genial, wie die Potter-Welt). Dazu noch diese herrliche Liebesgeschichte und die Zeitreise, was will die Leserin mehr. Das heißt: mehr muß schon noch kommen. Wann geht es weiter ? Von mir (als NICHT-Leserin von Vampirromanen) bekommt der Titel ganz klar 5 Sterne. Ich hoffe, die Fans solcher Literatur sehen das ebenso."

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