Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Magdalenas Garten

Stefanie Gerstenberger

(1)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Magdalenas Garten

Von: Ulrike Meyer aus Ludwigshafen am Rhein

30.03.2016

Die junge Magdalena hat ihre Mutter leider sehr früh verloren und wächst bei den Großeltern auf. Sie weiß sehr wenig von ihrem leiblichen Vater. Sie macht sich auf die Suche nach ihm mit dem einzigen Hinweis: Er lebt auf der Insel Elba. Dort angekommen erfährt sie einiges Neue von Leuten, die ihren Vater kennen. Das hilft ihr bei der Suche, die erfolgversprechend zu sein scheint. So ganz nebenbei ist natürlich – wie kann es bei einer Italien-Geschichte anders sein – auch bald ein Traummann im Spiel. Überhaupt ist hier viel Italien beschrieben. Die Umgebung wird sehr umfassend ausgeschmückt. Manches Mal verliert sich die Beschreibung in Langatmigkeit. Das kann etwas viel werden; ist nicht für jeden Geschmack. Ich mag es. Man kann dabei so schön schwelgen. Ein ideales Sommer-Sonnen-Buch. Leicht vorhersehbar und keine schwere Kost. Für meinen Geschmack ein wenig zu leicht. Aber bei einem Roman für Frauen ist das doch auch verständlich. Leser klassischer Werke werden hieran aber sicher nicht viel Freude haben.

Lesen Sie weiter

Kraftvoll, dramatisch, mitfühlend - ein Roman über Sehnsucht, Schmerz und eine Liebe auf Umwegen. Magdalena wurde von ihren Großeltern aufgezogen, nachdem ihre Mutter verstorben war. Über ihren Vater wurde nie gesprochen, ließ er doch ihre Mutter allein und schwanger von Elba aus nach Hause fahren. Nun ist sie auf der Suche nach ihm, mit nur einem Foto in der Tasche. Als Reisebegleiterin besucht sie zusammen mit Touristen Elba, wobei sie dabei versucht, ihren Vater zu finden. Als sie dann den Bus verpasst und zu allem Unglück einen Unfall hat, trifft sie auf Nina und Matteo, die ihr helfen. Kurzzeitig zieht sie bei beiden ein und freundet sich mit ihnen an. Nina ist starken Stimmungsschwankungen ausgesetzt und Magdalena fühlt sich zu ihr den einen Tag freundschaftlich verbunden und am anderen von Nina abgewiesen. Die Suche nach ihrem Vater gestaltet sich schwierig, auch mit dem Aushängen von Zetteln an den Wänden kommt sie ihrem Ziel keinen Schritt näher. Sie entschließt sich, wieder nach Hause zu ihrem Großvater zu fahren. Kurz bevor sie mit dem nächsten Reisebus nach Hause fährt, macht sie ihren Entschluss rückgängig und bleibt auf Elba. Ihr Bett bei Nina ist jedoch sofort durch eine neue "hilflose" Seele besetzt, so dass Magdalena nicht weiß, wo sie bleiben kann. Da bietet sich die Möglichkeit, bei dem gutaussehenden Roberto einzuziehen, vor dem Nina schon vorher gewarnt hatte. Sie findet in einem Café Arbeit, hat Zeit, ihren Vater zu suchen und verliebt sich auch noch in zwei Männer. Wird es ihr gelingen, ihren Vater zu finden und wird es für sie eine Liebe auf Elba geben? ... Stefanie Gerstenberger hat ein sehr einfühlsames Buch über Freundschaft und Liebe geschrieben. Sie entführt uns mit ihrem Buch in eine andere Welt, nach Italien und da direkt nach Elba. Ihre Liebe zu dem Land lässt sie in ihrem Roman mit einfließen, indem sie es schafft, den Leser sich dort auf Elba wohlfühlen zu lassen. Bei der Beschreibung des Gartens, der mit vielen Zitronenbäumen bepflanzt wurde, konnte ich ihn vor meinen Augen förmlich sehen. Die Rettung des Gartens, der bei der Ankunft von Magdalena mit einigen kranken Bäumen aufwarten konnte, schreitet proportional genau so an wie ihre Suche nach ihrem Vater. Sie findet dort auf Elba Freunde, die ihr helfen, Männer die sie ausnutzen und auch die Liebe. Die Charaktere der Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet. Ein klein wenig verwirrend fand ich die Stimmungsschwankungen von Nina, die ich erst nicht einordnen konnte. Die Geschichte und das Geheimnis um Nina und Matteo sind eine eigene Geschichte in dem Roman, der meiner Meinung ein wenig zuviel Raum geschenkt wurde. An der Stelle kam mir die Suche nach dem Vater ein klein wenig ins Hintertreffen. Die Covergestaltung des Buches finde ich wunderbar gelungen. Der Blick durch die Tür auf einen See und über allem die Zitronenzweige vermitteln dem Leser schon eine romantische und verträumte Stimmung. Mir hat die Lektüre des Buches sehr viel Spaß gemacht und ich bereue nicht, dass ich noch "Das Limonenhaus" hier liegen zu habe und es demnächst lesen werde.

Lesen Sie weiter