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Rezensionen zu
Der kleine Tyrann

Jirina Prekop

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schlechtestes Pädagogikbuch

Von: nele aus leipzig

31.03.2021

Vorab möchte ich sagen, dass ich durch das Buch betroffen bin, da sich meine Mutter zu meinem bedauern dieses Buch als Ratgeber leider zu Herzen genommen hat. Dieses Buch hat einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend genommen und zerstört, der mir nicht zurück gegeben werden kann und das Mindeste was ich verlangen kann, ist, dass der Verkauf dieses Buches umgehend eingestellt wird. Ich bin ein solches „Tyrannenkind“ und dieses Buch wird mir und jedem anderen Manifestor in keinster Weise gerecht. Zuerst einmal der erschreckende Fakt, dass ausgeblendet wird, dass alle Menschen und somit auch Kinder unterschiedlicher Natur sind (Human Design: Manifestoren, Generatoren, manifestierende Generatoren, Projektoren und Reflektoren) In diesem Buch wird eindeutig aus einer sehr verzerrten und unreflektierten Sicht über Kinder geschrieben. Diesen Kindern wird mehr als nur Unrecht getan, ihnen wird ein großer, entscheidener Teil ihrer eigenen Unschuld und Kindheit geraubt, sie werden als etwas Böses dargestellt und aufgrund ihrer Natur degradiert, zu etwas bösartigem gemacht. Die Beziehung zu den eigenen Eltern wird nachhaltig gestört, wenn nicht sogar ganz ruiniert. Dieses Buch ist ein Verbrechen an der Unschuld aller Kinder und sollte verboten werden, um zu verhindern dass noch mehr Kinderherzen Schaden nehmen. Die Ansichten (zb Festhaltetherapie) sind weder aktuell noch ziehlführend im Bezug auf Eltern-Kind-Beziehungen und stürzen Kinder in eine Identitätskrise die jenseits von gut und böse liegt. Davon auszugehen, dass Kinder böse auf die Welt kommen ist das unverantwortlichste was eine Kinderpsychologin jemals in die Welt setzen könnte. Es ist lächerlich jegliche Beeinflussung die die Eltern und die Umwelt an der Entwicklung und Entfaltung des Kindes tragen auf die „Grausamkeit“ der Kinder zu runterzubrechen. Davon auszugehen, dass Kinder herrschen wollen ist naiv. Sie wollen Grenzen testen und das zurecht, weil sie sich in einer ihnen noch unbekannten Welt alles ertasten und erfühlen müssen um zu lernen. Dieses Buch weist nicht dazu an der Fels in der Brandung zu sein, wenn ein Sturm kommt, nein man soll der Sturm sein der die eigenen Kinder immer wieder an ihre Grenzen bringt um ihnen (Zitat) „Lebensenergie“ zu geben, weil es ja sonst im Leben auch nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Wo ist das gesunde Urvertrauen in diesem Buch? Kinder brauchen einen sicheren Hafen und keinen Machtkampf zwischen sich und ihren Eltern und das Eingehen auf diesen Kampf, der von den Kindern unbewusst angefangen und von den Eltern bewusst als solcher interpretiert wird, zeigt nur wie eingeschüchtert die Eltern von ihrem eigenen Kind sind. Dazu eine simple Aussage, die für jeden nachvollziehbar sein sollte: Wenn du dich von einem 3jährigen „Tyrannen“ einschüchtern lässt, ist vielleicht bei dir was nicht in Ordnung. Was kann dein Kind dafür, dass du dich zum Opfer machst? Vielleicht einfach mal bei sich selbst anfangen, wenn die eigenen Kinder nicht spuren? Schlechtes Verhalten saugt man sich nicht aus den Fingern, man lernt es. Es ist ein fast unmögliches und mir auch rätselhaftes Level von Verblendung, welches man erreicht hat, wenn man denkt man tut den eigenen Kindern und sich selbst etwas gutes indem man sie bricht. In diesem Buch wird von Machtentzug und als Folge dessen über Dekompensation beim Kind gesprochen. Dekompensation: Als Dekompensation (von lat. decompensatio = ‚Unausgeglichenheit‘, ‚Entgleisung‘) bezeichnet man den Zustand eines Patienten, wenn dessen Körper oder Psyche übermäßige Belastungen (z. B. eine Fehlfunktion eines Organsystems oder eine akute oder vergangene Stressbelastung) nicht mehr ausgleichen, das heißt kompensieren kann, so dass Symptome offen zu Tage treten. Der Dekompensation geht oft eine Phase der kompensierten Störung voraus, während der noch keine oder nur geringfügige Symptome bestehen.

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