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Rezensionen zu
Die Betrogene

Charlotte Link

Die Kate-Linville-Reihe (1)

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Die Geschichte war toll. Der Spannungsaufbau war diesmal nicht gleichmäßig sondern erst in der zweiten Hälfte des Buches gab es jede Menge Dramatik. Die Sprecherin hat mir nicht ganz so gut gefallen. Das Buch spielt in Groß Britannien, die Sprecherin wirkt zu oft sehr bemüht bei englischen Begriffen.

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Authentische Protagonisten und eine wahnsinnig spannende Handlung. . Zum Inhalt Der erste Teil dieser Reihe ist ein absoluter Pageturner. Kate Linville ist Polizistin bei Scotland Yard. Als ihr Vater brutal ermordet wird, kehrt sie zu ihrem Heimatort Scalby zurück, um den Nachlass zu regeln und auf eigene Faust zu ermitteln. Damit macht sie sich keine Freunde bei der zuständigen Polizei in Scalby. Kate muss sich mit der Vergangenheit ihres Vaters auseinandersetzen. Er war ihr bester und einziger Freund. Doch hat sie ihn wirklich gekannt? Mit dem Ermittler DCI Caleb Hale hat sie eine Bezugsperson. Er versteht die unscheinbare einsame Frau. Der Drehbuchautor Jonas Crane steuert einem Burnout zu. Auf Rat seines Arztes macht er mit seiner Frau Stella und seinem 5jährigen Sohn Urlaub in den Hochmooren von Yorkshire. Ohne Fernsehen, Telefonanschluss und Handyverbindung. Das sollte ihnen noch zum Verhängnis werden …. Meine Meinung Ich frage mich, warum ich bisher so wenige Bücher von Charlotte Link gelesen habe. Die Spannung in diesem Thriller beginnt mit der ersten Silbe und steigert sich kontinuierlich. Die Charaktere kommen ohne Weichzeichner aus. Kate ist nicht das typische Superweib. Vielmehr eine schüchterne einsame Frau, von Selbstzweifeln geplagt. Sie kleidet sich zweckmäßig und ist nicht mit Schönheit gesegnet. Dennoch kommt sie sehr sympathisch rüber. Mir hat sie sehr leid getan. Die Dinge, die sie über ihren Vater erfahren hat, zerstören das tadellose Bild, das sie von ihrem Vater gehabt hatte. Caleb spürt die Einsamkeit von Kate. Kann verstehen, dass der Tod ihres Vaters das Schlimmste ist, was Kate passieren konnte. Er füttert sie mit Informationen, die er ihr gar nicht geben dürfte. Sieht Kates Verzweiflung, ob des heimlichen Lebens, das ihr ermordeter Vater geführt hatte. Caleb ist trockener Alkoholiker, für den jeder Tag ohne Alkohol eine Herausforderung bedeutet. Mehrere Morde geschehen. Alle tragen die gleiche Handschrift wie der Mord an Kates Vater. Besonders die Familie Crane hat mich mit ihrem Urlaub in der Einsamkeit in Atem gehalten. In diesem Thriller wird deutlich, dass nicht jeder Mensch der gegen das Gesetz verstößt, ein Krimineller sein muss. Es gibt Lebensumstände, die aufrichtige Menschen dazu verleiten, einen nahestehenden Menschen zu schützen. Anderseits fand ich es sehr verwerflich, wie eine Straftat vertuscht wurde, die sämtlichen Menschen das Leben gekostet hat …. Fazit Ein Pageturner der Seinesgleichen sucht, hat mir unheimlich spannende Lesestunden beschert. Authentische Charaktere und viele ungeahnte Wendungen, haben mich durch die Seiten rasen lassen. Im Prolog steht die Lösung. Doch, so einfach ist es wahrlich nicht. Man muss den Prolog verstehen lernen. Das habe ich nun. Ich wusste Anfangs nicht, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Mit dem 3. Teil „Ohne Schuld“ hatte ich begonnen. „Die Betrogene“ ist der Auftakt der Krimireihe. Den 2. Teil „Die Suche“ habe ich noch vor mir. Man kann alle drei Teile unabhängig voneinander lesen. Der Lesegenuss ist jedoch größer, wenn man sie der Reihe nach liest. Ich werde Kate-Linville auf alle Fälle weiter verfolgen. Danke Charlotte Link. Sie haben nun einen Fan mehr

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Spannend

Von: Claudia

01.07.2019

Ich habe schon viele Bücher von Charlotte Link gelesen und auch schon einige Hörbücher gehört. Die Betrogene hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Man muss den Stil der Autorin halt mögen. Sie springt zwischen verschiedenen Scene hin und her und der Anfang ist oft mühsam, weil man viele Charaktere kennen lernt. Hat man 25% gehört, dann hört man und hört man, weil man wissen will, wie es ausgeht. Der Roman beginnt mir einem Fahrradunfall eines kleinen Jungen, einem Mord an Kates Vater und der Familie Crane. Zuerst sind das alles einzelne Schicksale, die aber nach und nach zusammengeführt werden. Freut euch auf eine spannende Geschichte mit unerwartetem Ausgang.

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Nach mehreren Versuchen, das Buch von Charlotte Link zu lesen, muss ich gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin. Ich habe es nicht beendet, was eigentlich nicht wirklich für mich spricht, denn ich versuche immer ein Buch bis zum Schluss zu lesen. Aber es ging einfach nicht. Der Anfang hat mich nicht gepackt. Obwohl ich es dreimal versucht habe, fand ich schon den Beginn sehr ermüdend. Im ersten Kapitel geht es um einen kleinen Jungen, der sich als weltberühmter Rennfahrer sieht. Er rast mit seinem Fahrrad die einsame Straße entlang und er wähnt sich schon als Sieger. Was er nicht wusste: Es würde etwas passieren. Im zweiten Kapitel geht es um einen pensionierten Polizisten. Dieser wird in seinem Haus überfallen. Erst am Ende des Kapitels wird ihm klar, dass ihn ein Schicksalsschlag aus seiner Karrierelaufbahn einholt. Im dritten Kapitel beginnt es dann mit einem jungen Mann, der kurz vor seinem Burnout steht. Ab diesem Zeitpunkt habe ¬ich aufgehört weiterzulesen. Ich hatte die Befürchtung, dass in jedem weiteren Kapitel ein neuer Charakter vorkommt. Ich bin der Meinung, dass die drei Personen etwas miteinander zu tun haben, aber dies hätte man auch im Laufe der Geschichte schreiben können. Oder der Fall des Polizisten im zweiten Kapitel: Ich finde, da hätte es weiter gehen müssen. Aber nein, es kam ein neuer Charakter im dritten Kapitel dazu Für mich ist das einfach nicht erklärlich. Ich bin eher der Typ Leser, der alles in chronologischer Reihenfolge liest. Frau Links Schreibstil ist flüssig und gut leserlich. Darüber kann ich nicht klagen, dies gefällt mir an der Autorin persönlich sehr gut. Das Design für das Buch wurde sehr gut ausgewählt, denn ich konnte nicht erahnen, ob das nun ein Krimi, Thriller oder evtl. auch ein Liebesroman ist. Auch wenn ich es erst auf dem zweiten Blick gesehen habe: Auf dem Cover steht unten rechts, dass es dem Genre des Kriminalromans angehört. Allen Charlotte Link Fans kann ich mit auf dem Weg gebe, dass sie gewiss gute Bücher veröffentlich hat. Aber ich persönlich finde, dass jeder seine eigene Meinung vertreten darf. Ich habe einige Rezensionen auf Amazon gelesen, wo Kritiken von Rezensenten nicht besonders freundlich beantwortet wurden. Ich sehe es so: Jeder Leser oder Blogger hat seinen eigenen Literaturgeschmack und muss seine eigene Meinung darüber vertreten dürfen – auch wenn es dem Autor oder der Autorin bzw. der Fangemeinde nicht gefällt. Falls euch also die negativen Kritiken nicht zusagen, dann blendet sie für euch einfach aus. Für andere Leser ist sie sicher sehr hilfreich, denn wenn ein Buch nur für „Gut“ befunden wird, ist das in meinen Augen nicht mehr ehrlich und für die Autorin nicht gerade förderlich. Denn konstruktive Kritik finde ich persönlich sehr wichtig für die Weiterentwicklung des Autors.

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Die Betrogene ist erneut ein intelligenter Kriminalroman, mit dem ein meisterhaft inszenierter psychologischer Aufbau einhergeht, der den Leser unglaublich fesselt. Von Anfang an ist die psychologische Note dieses Kriminalromans intelligent mit den Geschichten der zahlreichen Protagonisten verwoben, sodass es nicht möglich ist nur zu erahnen, wer Täter ist oder welche Motive eine tragende Rolle bei den Verbrechen spielen. In einem wunderbar harmonischen Stil geschrieben und mit einem schnörkellosen, klaren Ausdruck gleitet man ohne Mühen sofort tief in die Geschichte hinein. Was sich zwischendurch wie ein wohliger Roman liest, täuscht dies nur blitzartig vor, denn mit dem Kennenlernen der Protagonisten und den flink wechselnden Perspektiven, wird erst nach und nach deutlich, wie tief einzelne Figuren und ihre Handlungen miteinander verstrickt sind, die wiederum einem abtrünnigen, unvorhersehbaren, aber authentischen Verbrechen entspringen. Dieses Verbrechen wird zum Auslöser für weitere kriminelle und brutale Taten, die in ihrer Auflösung Emotionen freisetzten, die zutiefst berühren und die Verbrechen fast nachvollziehbar klingen lassen. Charlotte Link nimmt sich die Zeit Figuren intensiv vorzustellen. Sie gewährt jeweils einen tiefen Blick in deren Seelenleben, aber immer nur so weit und psychologisch so geschickt, dass Letztendlich Cliffhanger ein großartiges, rätselhaftes Kopfkino beim Leser produzieren, ohne dass dieser Verbrechen oder Motive zu fassen bekäme. Rätseln und sich treiben lassen ist angesagt, aber das pageturnerartig, bis die Seite 640 gelesen ist und das nur mit wenigen, verzeihlichen Längen. Besonders gelungen sind die Charaktere der beiden Hauptfiguren. Kate, Tochter des ermordeten Polizisten Robert, die unscheinbar und ängstlich aus ihrem Schneckenhaus als kleine unsichere graue Maus herausschaut und die des ermittelnden Polizisten Caleb, der seit seinem therapierten Alkoholproblem noch immer glaubt, er sei nur unter Alkohol ein brillanter Ermittler gewesen. Das Trockensein kostet ihn dahingehend unglaublich viel Mühe, um vor Kollegen so zu tun als sei er der Alte. Kate und auch Caleb leiden jeweils sehr auf ihre Weise. Sie finden zunächst auch keinen Weg miteinander umzugehen. Charlotte Link zeichnet diese Persönlichkeiten intensiv und doch ohne dass sie zu stark im Vordergrund der Geschichte spielen. Es gibt also kein too much über kranken Seelen zu lesen. Der geschickte, psychologische Aufbau und die interessanten sowie ausführlichen Charakterzeichnung produzieren eine anhaltende, rätselhafte Grundspannung. Die Entwicklung der Geschichte, gepaart mit sorgfältig platzierten Perspektivwechseln, liefert ausreichend Munition für zahlreiche Spannungshöhepunkte, die einen angenehmen Sog entwickeln. Die Betrogene ist nicht mein erster Kriminalroman von Charlotte Link und ich bin erneut mit einer rundherum spannenden und interessanten Geschichte unterhalten worden. Harmonisch ineinander verschachtelte Perspektiven, ein psychologisch raffinierter Aufbau und interessante Charaktere zeichnen Charlotte Link als erfolgreiche deutsche Autorin aus. Ihre Romane spielen in England und Charlotte Link versteht es, das britische Flair durch die maßvoll pointierten Beschreibungen von Schauplätzen und Örtlichkeiten so in ihrer Story zu verankern, dass man glaubt, dort sei sie zuhause. Fazit und Bewertung: Harmonisch ineinander verschachtelte Perspektiven und ein psychologisch raffinierter Aufbau sowie interessante Charaktere zeichnen diesen spannenden Kriminalroman aus, der seine rätselhafte Grundspannung immer wieder mit Spannungshöhepunkten anreichert und ihn mühelos zum Pageturner werden lässt. Etwas mehr Biss wäre noch ein Sahnehäubchen on top gewesen. ©nisnis-buecherliebe

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Nachdem ich nun schon ein paar Bücher von Charlotte Link gelesen habe, hatte ich mir unter dem Titel "Die Betrogene" ein bisschen was anderes vorgestellt. In Anbetracht der Geschichte finde ich den Titel nicht wirklich passend. Kate hat vor allem einen Menschen in ihrem Leben - ihren Vater. Als dieser bestialisch in seinem eigenen Haus ermordet wird, kann sie das nicht auf sich sitzen lassen. Als Cop hatte ihr Vater viele Feinde und ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Doch ob dieser wirklich sogleich nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis seine Rache verübt? Kate gehen die Ermittlungen in der Ermordung ihres Vaters zu langsam voran, deshalb begibt sie sich eigens auf die Suche nach der Vergangenheit ihres Vaters. Schnell muss sie feststellen, dass ihr Vater nicht unbedingt der Mann war, für den sie ihn gehalten hat. Nach und nach zieht der Mord an ihrem Vater immer weitere Kreise und immer mehr Menschen geraten dabei in Gefahr. Wie immer gibt es auch in diesem Buch verschiedene Handlungsstränge, die sehr lange zusammenhangslos sind. Ich wundere mich immer wieder darüber, wie es Charlotte Link schafft völlig unterschiedliche Familien und Themen zu einem großen Ganzen zu verbinden. In diesem Buch habe ich erstaunlich lange gebraucht, um den Zusammenhang der Stränge zu verstehen und den wahren Täter zu identifizieren. Leider hat sich das Ende ziemlich gezogen. Nachdem der Fall geklärt war, hat die Autorin noch sehr viel Aufklärung betrieben und "das Leben danach" beschrieben, was meiner Meinung nach unnötig war. Dadurch wirkte das Ende des Buches sehr langatmig, obwohl es mir während der gesamten Geschichte nicht so ging. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant und spannend gestaltet. Mir fiel es sehr leicht in die verschiedenen Handlungsstränge zu finden und mit den Personen mitzufühlen und der Geschichte zu folgen. Meiner Meinung nach ist auch dieses Buch mal wieder ein gelungener Roman der Autorin.

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Die Polizistin Kate Linville ist eine kontaktscheue, einsame Frau. Einzig zu ihrem Vater hält sie Kontakt. Als dieser eines Tages grausam ermordet wird, beginnt sie, ihre eigenen Nachforschungen anzustellen. Der für den Fall zuständige Chief Inspector Caleb Hale ist in ihren Augen nicht geeignet, den Mord an ihrem Vater aufzuklären. Caleb ist seit einigen Tagen trockener Alkoholiker, und das ist keine gute Voraussetzung, um sich vollkommen auf den Fall zu konzentrieren. Bald schon gibt es eine Spur: Denis Shove, ein bekannter Krimineller, gerät in den Fokus der Ermittlungen. Shove ist auf der Flucht und sucht nach einem Versteck. Währenddessen plant der kurz vor einen Burn-Out stehende Drehbuchautor Jonas Crane eine Auszeit. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn fährt er zu einer abgeschiedenen Farm. Ohne Handy-Empfang, Telefon, Fernsehen, Radio, usw. scheint es genau der Ort zu sein, an dem Crane abschalten kann. Charlotte Link verflechtet die Geschichte um Kate und Familie Crane zu einem spannenden Kriminalroman. Kate muss langsam erkennen, dass ihr Vater nicht der vollkommene, fehlerlose Mann war, wie sie immer glaubte. Neil Courtney sieht in der Familie Crane eine lukrative Einnahmequelle. Seine Freundin Terry ist die leibliche Mutter von Sammy Crane. Neil ist ein Mensch, der leicht reizbar ist und auch öfter mal zuschlägt. Er hat seine Ansichten und setzt diese auch mit Gewalt durch. Für ihn zählt nur er selbst. Als Courtney von den Urlaubsplänen auf der Farm erfährt, tauchen er und Terry überraschend dort auf. Sie sorgen dafür, dass die Cranes ihre Zeit auf der Farm so schnell nicht mehr vergessen werden. Schon bald geht es um Leben und Tod. Packend schildert die Autorin die Ereignisse auf der Farm. Lange bleibt offen, was der Mord an Kates Vater mit dem Familienurlaub der Cranes verbindet. Ein spannender Roman mit vielen Facetten. Zwischenmenschliche Beziehungen spielen eine große Rolle. Verzweiflung, Angst, Sorgen – alles ist förmlich greifbar. Charlotte Link lässt den Leser an all den Ereignissen intensiv teilhaben. Hier gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Richard Linville wurde brutal ermordet. Der ehemalige Polizist hinterlässt lediglich eine erwachsene Tochter, doch für sie bricht eine Welt zusammen. Kate Linville ist selbst Polizistin bei Scotland Yard. Sie ist nicht besonders weit gekommen auf der Karriereleiter, wobei es ihr hier nicht unbedingt an fachlicher Kompetenz mangelt, sondern eher an sozialer und Ehrgeiz. Zu allem Überfluss ist sie auch keine Frau, der ein Mann einen zweiten Blick zuwirft. Kate hat keine eigene Familie, ihr Vater war ihr einziger Halt in ihrem Leben. Kate nimmt sich kurzentschlossen Urlaub, reist nach Yorkshire und will selbst in dem Fall ihres Vaters ermitteln, denn den örtlichen Ermittlern traut sie nicht über den Weg. Nicht ganz zu Unrecht, wie sich herausstellt, denn DCI Caleb Hale mag einiges sein, aber sicherlich kein blendendes Vorbild für den Polizeidienst, denn in der Tat ist dieser alkoholkrank. Im Laufe ihrer Ermittlungen muss Kate jedoch feststellen, dass sie ihren Vater lange nicht so gut kannte, wie sie bisher angenommen hat. Derweil machen Drehbuchautor Jonas Crane nebst Gattin Stella und Adoptivsohn Sammy gemeinsam Urlaub. Fernab jeglicher Technik und Mobilfunknetze wollen sie ein paar Tage wirklich nur als Familie verbringen, ohne an die Arbeit zu denken, sondern sich nur auf das Wesentliche besinnen. Die traute Familienidylle hält leider nur kurze Zeit an, denn die Vergangenheit holt die kleine Familie wieder ein ... Wenn nichts so ist, wie es scheint! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss gestehen, die Story rund um Kate und ihren ermordeten Vater konnte mich leider nicht im erwarteten Maß fesseln, wohingegen ich bei den Passagen, in denen es um die Familie Crane ging, kaum dazu gekommen bin, Atem zu holen. Alles in allem würde ich sagen, es handelt sich um einen nicht ganz harmonischen, eher durchwachsenen Plot. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Die Figur der Kate war mir jetzt nicht direkt unsympathisch, allerdings konnte sie auch nicht wirklich viele Sympathiepunkte bei mir sammeln. Irgendwie war diese Figur (wohl beabsichtigt) recht farblos. Stella Crane hingegen hat mich voller Begeisterung zurückgelassen. Ich hätte auf den ersten Blick nicht gedacht, dass solch eine Willensstärke in dieser eher zurückhaltenden Frau steckt - sie ist in meinen Augen der Wahnsinn. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei hier gerade bei den Passagen um Kate und die Ermittlungen zum Mord an ihrem Vater deutliche Längen auftraten. Abschließend kann ich sagen, dass dies leider eines jener Bücher der Autorin ist, das mir nicht so gut gefallen hat.

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