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Rezension zu
Casablanca 1943

Ein interessantes Buch, das zwei Themen vereint!

Von: Matthias Breimann
27.07.2018

Der Autor Norbert F. Pötzl, schildert in seinem Werk auf spannende und interessante Weise, was im Jahre 1943 in Casablanca vor sich ging, als sich der Britische Premierminister Winston Churchill und der US-Amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt, in einer geheimen Konferenz trafen um gemeinsam eine Lösung zu finden, um Nazideutschland zu besiegen. Zusätzlich widmet er sich aber ausführlich dem gleichnamigen Film, Casablanca und zeigt auf, wie der Film mit der Realität übereinstimmt. Dazu kann man sagen, ist das Werk in zwei Teile verfasst. Zum Einen geht es um die historischen Fakten rund um den 2.Weltkrieg und die politischen Situationen in England, Amerika usw. Zum Anderen wirft er auch einen interessanten Blick auf die zu jener Zeit aufkommenden Filmproduktionen, die Filmindustrie, Kinos, Filmstars wie Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Cary Grant und viele mehr. Aber eben auch die heute riesigen Filmstudios, wie Warner Brothers uvm. Aber auch viele kritische Blicke zum Nachdenken, erzählt der Autor. So wie der, auch in Amerika zu jener Zeit aufkeimende Antisemitismus. So das selbst Präsident Roosevelt ein Gesetz erließ, dass es immer schwerer wurde für europäische Flüchtlinge aller Art, aber vor allem auch Juden, in die USA zu emigrieren. Oder einige Pläne der Geheimkonferenz, ua. einen möglichen Abwurf einer Atombombe auf Deutschland, sollte Seitens Deutschlands keine bedingungslose Kapitulation erfolgen. Denn diese war eine der Grundziele, die beschlossen wurden. Oder aber auch die Marionettierung der Filmindustrie zur teilweisen Manipulation der Amerikanischen Bevölkerung. Zudem erfährt man auch sehr viele interessante Details, über die beiden Persönlichkeiten, Roosevelt und Churchill. Alles in allem, ein sehr interessantes Buch, dass zwei spannende Themen vereint und den ein oder anderen Leser mit noch unbekannten Fakten, mit Sicherheit überraschen wird. Abgerundet wird das Werk noch mit zahlreichen, originalen schwarzweiß Fotos. Einen ganz kleinen Punkt muss man aber doch erwähnen. Vor allem jüngere Leser, sollten sich vielleicht zuvor ein wenig mit dem Film vertraut machen, auch wenn er in Schwarzweiß ist. Da manches ansonst nicht so klar ersichtlich wird. Für Film- und Geschichtsinteressierte kann man es aber nur empfehlen.

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