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Rezension zu
Der Wandel

Bewährte Kim Harrison Unterhaltung

Von: Libellchen
30.03.2018

Als Frau in den 60er Jahren sollte die dunkelhaarige Elfe Trisk eigentlich als Mutter und Ehefrau sittsam zuhause bleiben. Doch damit ist die selbständige Trisk absolut nicht einverstanden und versucht ihren Karriereweg auch gegen diese Weltanschauung zu gehen. Indes löst die Genmanipulation einer Tomate ein schreckliches Fiasko aus, denn das freigesetzte Virus tötet die Menschen. Die magischen Wesen der Hollows, wie Elfen, Hexen, Werwölfe und Vampire sind allerdings immun dagegen. "Der Wandel" ist die Vorgeschichte der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison und hier erfährt man endlich, was es mit dem oft erwähnten Wandel auf sich hat. Die aus den ersten 13 Bänden bekannte Rachel ist zu diesem Zeitpunkt also noch gar nicht geboren und so können auch diejenige dieses Buch getrost lesen, welche die vorhergehenden Bände nicht kennen. Die Hauptprotagonistin Trisk weist jedoch charakterlich leichte Ähnlichkeiten mit Rachel auf, denn auch sie ist eine willensstarke, intelligente und selbständige, aber auch recht sture Frau. Zusammen mit dem intriganten und versnobten Elfen-Schnösel Kal bildet Trisk ein wunderbares Gespann. Neben vielen neuen Charakteren, zeigt "Der Wandel" aber auch einige altbekannte Gesichter, wie zum Beispiel Algaliarept (Al). Nach der genialen Rachel Morgan Reihe waren meine Erwartungen an dieses Buch dementsprechend hoch. Zudem hatte ich auch leichte Skepsis, ob ein weiterer Band, ohne die Hauptdarstellerin Rachel, mich ebenso fesseln könnte. Doch Kim Harrison hat mich mit "Der Wandel" in keinster Weise enttäuscht. Wunderbar gezeichnete Charaktere, ein toller Schreibstil, jede Menge Spannung und eine Prise Humor, das ist für mich bewährte Kim Harrison Unterhaltung. "Der Wandel" hat auf jeden Fall das Potential für (mindestens) eine Fortsetzung!