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Rezension zu
The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Jeder Killer hat seine eigenen Regeln...

Von: Jasmin's Bücherwelt
25.03.2018

Buchrezension zu „The Fourth Monkey – Geboren um zu töten“ von J.D. Barker Inhalt: 5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht … Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen… Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt … Rezension: Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, nämlich zum einen aus der Sicht des Hauptermittlers Sam Porter, weiterhin aus der Sicht von Emory, einem Opfer des Four Monkey Killer und zum anderen wirft man einen Blick in die Vergangenheit des Täters mithilfe eines Tagebuchs. Der Hauptprotagonist Porter ist ein sympathischer Ermittler, der mit seiner ganz persönlichen Leidensgeschichte beim Leser ein Gefühl der Empathie hervorruft. Dieser ermittelt gemeinsam mit seinem Kollegen Nash und mit dem Neuling Watson, der wegen seiner Cleverness stark an Sherlock Holmes erinnert. Die anderen Kollegen von der Mordkommission sind zwar etwas eigen, aber nicht unsympathisch. Besonders spannend war die Geschichte des Täters im Tagebuchformat, wenn auch an manchen Stellen etwas überzogen brutal und unrealistisch. Im Mittelpunkt stehen hierbei die drei weisen Affen, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen, die im Buch um einen vierten Affen, nichts Böses tun, erweitert wurden. In diesen Kapiteln erfährt man, wie der Täter bereits in seiner Kindheit manipuliert und geprägt wurde. Dass der Täter gleich am Anfang des Buches stirbt, macht die Handlung nicht weniger interessant, im Gegenteil… Die Auflösung war für mich trotzdem überraschend, wenn auch nicht ganz so spektakulär, wie erwartet. Fazit: Ein lesenswertes Thrillerdebüt, das mich aber trotzdem ein bisschen enttäuscht hat, da ich mir aufgrund der vielen sehr positiven Rezensionen etwas mehr erwartet hätte. Alles in allem war es manchmal etwas zu viel des Guten. Nichtsdestotrotz ist es eine unglaubliche Leistung einer solch komplexen Geschichte Leben einzuhauchen und dies ist dem Autor ohne Zweifel gelungen. Eine Fortsetzung würde mich freuen und ich würde sie auf alle Fälle lesen. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle nervenstarken, nicht zu zart besaiteten Leser. Vielen Dank an Randomhouse und an den Blanvalet Verlag für das Leseexemplar!