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Rezension zu
Schwesterherz

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Äußerst spannender Thriller, nichts für schwache Nerven!

Von: Leni
13.08.2017

Martin Benner ist ein Protagonist, der nicht typisch sympathisch ist. Er ist nicht unbedingt nett, mag es nicht sich zu binden, wirkt irgendwie immer abweisend. Die Beziehung zu seiner Kanzleipartnerin ist kompliziert. Sie führen eine Art offene Beziehung, von der nur einer profitiert, Martin Benner. Das merkt er aber nicht. Benner führt das Leben eines Playboys, nimmt sich jede Frau, die er kriegen kann und versucht so möglichst ungebunden zu zufrieden durchs Leben zu gehen. Dies ändert sich, als er kurz vor Feierabend Besuch von Bobby Tell bekommt, dem Bruder der fünffachen Serienmörderin Sara. Dieser bittet Benner den Fall nochmal neu aufzurollen, um seinen Neffen zu finden und seiner Schwester im Nachhinein eine weiße Weste zu bescheren. Nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern aus Ehrgeiz und Neugier macht Benner sich an den Fall und wird indes umso tiefer reingezogen. Benners Kanzleipartnerin Lucy scheint unsterblich in ihren Partner verliebt zu sein, unsterblich und unglücklich. Sie macht alles, was er von ihr verlangt. Für ihn, aber auch für seine Adoptivtochter Belle, die eigentlich die Tochter von Benners verstorbener Schwester ist. Durch Belle und Lucy blitzen hin und wieder doch Gefühle hervor, die den Protagonisten nahbarer und sympathischer machen. Ohne das hätte ich das Buch grauenhaft gefunden. Dabei hat es eine echt gute Spannungskurve und Wendungen, die man auch als erfahrener Thrillerleser nicht unbedingt erwartet hätte. Bis zum Schluss bleibt die Spannung aufrecht erhalten und auch da nimmt sie nur zu einem gewissen Teil ab. Der perfekte Abschluss um einen zweiten Band anzuhängen, was Ohlsson natürlich schon gemacht hat.

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