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Rezension zu
Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Ein gelunger Abschluss mit Ähnlichkeiten zu den Vorgängerbänden

Von: Nadja Bookworm
12.04.2017

Erste Sätze Ich gehe in meiner Zelle im Hauptquartier der Ken auf und ab, ihre Worte hallen mir noch in den Ohren. >>Ich werde Edith Prior heißen. Und es gibt vieles, was ich frohen Herzens vergessen werde.<< Klappentext Die Lüge hinter dem Zaun holt Tris und Four ein Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht... Meine Meinung Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet im Gegensatz zu den Vorgängern nicht nur aus der Sicht von Tris, sondern auch aus der Sicht von Tobias. Tris ist stur, stark, klug, emotional und neugierig. Sie muss ich wieder neuen Umständen anpassen, das Verhältnis zu ihrem Bruder ist zerrüttet und die Mutter ihres Freundes Tobias ist nun die neue Anführerin der Stadt. Sie ist ein wenig auf der Suche nach einer neuen Aufgabe und möchte die Welt außerhalb der Stadt kennenlernen, um die Wahrheit zu erfahren. Ihre Unsicherheit verbirgt sie gekonnt. Tobias alias Four hat eine wichtige Rolle zugespielt bekommen, denn seine Mutter Evelyn ist nun die neue Anführerin der Stadt. Das verleiht ihm eine Macht, die er nicht haben will, aber nutzt, um Tris zu helfen. Er ist klug, emotional und neugierig, aber vor allem will er Tris helfen. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, wachsen über sich hinaus und stoßen an ihre Grenzen. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar. Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und actionreich. Sie ist politischer als die Vorgänger und die beiden Protagonisten werden vor neue Probleme gestellt, die interessant sind, aber doch recht ähnlich zu denen in den vorherigen Bänden. Dennoch wurden einige Fragen beantwortet und Entscheidungen gefällt, die nötig für die Geschichte und einen gelungenen Abschluss der Reihe bildeten. Die Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Abschluss, der zwar Ähnlichkeiten zu den Vorgängerbänden zeigte, aber mich ansonsten wieder gut unterhalten hat, daher gibt es von mir wieder 4,5 von 5 Würmchen